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#521

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 20:16
von Stringer49 | 711 Beiträge | 41 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #517

[...]

Grün: Ist es wirklich deshalb der Verzicht auf die neueste Telekommunikation, weil Du sie nicht brauchst ? Sie fehlt mir auch nicht, aber wenn ich sie beherrschen würde, würde ich sie auch nutzen. Ich kann es einfach nicht, nie gezeigt, nie geübt. Kann mich da an Einiges erinnern, bei dem ich damals meinte, brauche ich nicht. Navi ? Für das Geld kann ich mir jeden Monat drei Stadtpläne kaufen und im Landkarten lesen bin ich Spitze und einen guten Orientierungssinn habe ich auch. Computer ? Brauche ich auch nicht, die gute alte Karteikarte und das Lexikon tun´s auch. Bis unsere Firma entschied, daß der gesamte Außendienst mit Laptop ausgerüstet wird. Dann mußte ich. Noch früher: Einen Trabi ? Brauche ich nicht, Motorradfahren ist viel sportlicher. Hahaha. Mit fast wortgleicher Argumentation kam mein Sohn, als er sein erstes Motorrad fuhr. Da konnte ich ihm lachend sagen, daß er sich wundern wird, wie schnell er sich ein Auto zulegt und so kam es dann auch nur ein gutes Jahr später.
Heute möchte ich das alles auf keinen Fall missen. Man fühlt sich wie amputiert, wie von der Welt abgeschnitten. Aber das hat ja, merke ich gerade, nichts mit der DDR zu tun.


Es ist ein Unwohlsein: Ich habe (notwendig) mehrere mobile Phones, aber ich liebe es nicht, nach mir klingeln zu lassen wie man es mit einem Domestik macht. Ich trage manchmal auch zwei Notebooks oder Tablets mit mir, irgendwo steckt dann auch ein Reader. Doch ich habe kein Vergnügen einen Film auf diesen Apparaten zu betrachten oder ein Buch zu lesen. Ich benötige ein Buch, das Papier, vielleicht einen Finger zwischen zwei gelesene Seiten um noch einmal nachzulesen.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#522

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 20:23
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ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?


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#523

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 20:27
von Ährenkranz | 1.105 Beiträge | 1963 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #517


Grün: Ist es wirklich deshalb der Verzicht auf die neueste Telekommunikation, weil Du sie nicht brauchst ? Sie fehlt mir auch nicht, aber wenn ich sie beherrschen würde, würde ich sie auch nutzen.


Was das Smartphone betrifft, es ist tatsächlich so, dass ich das nicht brauche.
Zwecks beherrschen, da würde ich mir keine Gedanken machen, habe genug in der Verwandtschaft, die das haben, hätte ich mich schon dann erkundigt.
Nein, ich mag die "Wischerei" nicht und ich brauche auch nicht ins Internet, wenn ich unterwegs bin und brauche auch keine Spiele.
Für letzteres habe ich Spielekonsolen und Handhelds, die ich nur zu Hause nutze.

Ich gebe dir aber recht, solange man was nicht hat, braucht man es nicht und ist uninteressant.
Ich habe erst seit paar Wochen DSL - vorher analoges Modem, da war ich schon zufrieden, wenn ich nach einer Stunde mal auf eine Seite gekommen bin , dann USB-Stick, da war dann natürlich das vorherige große Sch...., dann LTE und ich wollte auf alle Fälle dann die vorherigen Sachen überhaupt nicht mehr und habe mich schon gefragt, dass ich mich nie darüber aufgeregt habe.

Ja, so ist das halt, aber trotzdem überlege ich schon, was ich für richtig erachte, ehe ich was kaufe.
Spielekonsolen gehören zu einem meiner Hobbys, ging Ende 89 mit dem C64 los, den sich meine Kinder zu Weihnachten gewünscht hatten - es war dann ein Geschenk für uns alle.
Nur bin ich allein übrig geblieben mit Interesse an Konsolen-und PC - Spiele

Um wieder etwas dem Thema sich zu nähern - würde mich schon mal interessieren, wie das alles in der DDR gewesen wäre, wenn sie noch etwas "gelebt" hätte , dem Fortschritt gerade im PC - Bereich hätte man sich sicherlich nicht verschließen können.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 02.11.2016 20:42 | nach oben springen

#524

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 20:31
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #522
ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


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#525

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 20:48
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Zitat von Stringer49 im Beitrag #521

Doch ich habe kein Vergnügen einen Film auf diesen Apparaten zu betrachten oder ein Buch zu lesen. Ich benötige ein Buch, das Papier, vielleicht einen Finger zwischen zwei gelesene Seiten um noch einmal nachzulesen.
Stringer49


Ich lege auch wert auf ein Buch, was ich in der Hand habe und Seiten blättern kann und wie du schon sagst, auch mal zurück blättern kann - das mag ich elektronisch gar nicht.
Mag es auch nicht, wenn man Verträge im Internet nur abschließen kann, letzter erst der DSL - Vertrag, und das alles nur über E - Mails abgehandelt wird, geht ja sehr schnell, das ist der Vorteil.
Aber ich möchte da was in der Hand haben und in einen Ordner abheften - deshalb habe ich mir auch alles ausgedruckt.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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zuletzt bearbeitet 02.11.2016 20:49 | nach oben springen

#526

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 20:48
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5107 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #518
Zitat von Hapedi im Beitrag #516
Zitat von pee im Beitrag #513
Internet in der DDR? Unvorstellbar. Die Stasi wäre durchgedreht.



Damit hätte man aber wieder viele , viele Arbeitsplätze in der " Firma " schaffen können die dann in der maroden Wirtschaft wieder gefehlt hätten . Für sowas wäre bestimmt genügend Geld vom Zwerg ( Mielke ) frei gemacht worden . Die Telefon und Postüberwachung hat schon bewießen daß man solche Arbeitsplätze unbedingt haben mußte .

hapedi



pee in #515 und hapedi, daß Ihr Euch da mal nicht irrt. Es wäre später gekommen und die Qualität wäre sicher auch nicht der allerneueste Schrei. zu verhindern wäre das letztlich genauso wenig wie man das Westfernseh-Gucken und Westsender-Hören verhindern konnte. Klar hätte das MfS versucht, in den privaten Email-Verkehr einzudringen, aber der Erfolg wäre m.E. nicht größer als der der Kaffeeriecher anno dunnemals und des Dorfspions, der in den 50ern u.z.T. frühen 60ern durch die Straßen schlich und jeden notierte, bei dem er durch das Fenster die Muppet-Show sehen konnte. Es wäre sich auf Verdachtsfälle konzentriert worden, mehr wäre nicht gegangen. Und, Hapedi, auch die Volkswirtschaft der DDR hatte nicht genug finanzielle und personelle Ressourcen, das MfS mit tausenden von ET-Spezialisten aufzustocken. Die Computer wären sehr, sehr teuer gewesen, aber Geld war in der Bevölkerung oft genug vorhanden.
Ich glaube, ihr beiden zimmert Euch da ein recht seltsames Konstrukt zusammen.



In welchem Jahrhundert sollte denn die DDR deiner Meinung nach mit I- Net bestückt sein . Zur Zeit des Zusammenbruchs hatten nicht mal alle Geschäfte Telefonanschluß und gleich wenige Privat Telefon . Mit diesen minderwertigen Telefonleitungen internet empfangen , Danke Anke . Träum schön weiter . Träume sind Schäume

hapedi


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#527

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:08
von Georg | 1.146 Beiträge | 3 Punkte
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Zitat von pee im Beitrag #524
Zitat von Fred.S. im Beitrag #522
ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom !

Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht. Wie pervers ist dies denn ? Lustig machen über Folterung, Überwachung......War doch bekannt, wie Du schreibst. Wahrlich lustig ! Wie alt warst Du 1989 ? Hast Spitzelei, Folter, Haft..... erlebt.
!989 haste nicht mal richtige Eier in der Hose gehabt.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#528

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:14
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Zitat von Georg im Beitrag #527
Zitat von pee im Beitrag #524
Zitat von Fred.S. im Beitrag #522
ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom !

Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht. Wie pervers ist dies denn ? Lustig machen über Folterung, Überwachung......War doch bekannt, wie Du schreibst. Wahrlich lustig ! Wie alt warst Du 1989 ? Hast Spitzelei, Folter, Haft..... erlebt.
!989 haste nicht mal richtige Eier in der Hose gehabt.


Natürlich musste man irgendwie mit dem Strom schwimmen. Sonst hätte man gleich die Ausreise beantragen können. 1989 war ich 20 und alt genug um zu wissen, was die Stasi für ein Verbrecher Verein ist.
Warum wir uns lustig machten? Da war sicherlich Galgenhumor dabei. Ausserdem galten die Stasi-Leute als nicht besonders helle.
Daß man sich so viel Mühe gab, nur um uns auszuspionieren, daß emfand ich in der tat als lächerlich.


Ebro und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.11.2016 21:14 | nach oben springen

#529

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:15
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Zitat von Georg im Beitrag #527
Zitat von pee im Beitrag #524
Zitat von Fred.S. im Beitrag #522
ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom !

Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht. Wie pervers ist dies denn ? Lustig machen über Folterung, Überwachung......War doch bekannt, wie Du schreibst. Wahrlich lustig ! Wie alt warst Du 1989 ? Hast Spitzelei, Folter, Haft..... erlebt.
!989 haste nicht mal richtige Eier in der Hose gehabt.



Jetzt mal ne Frage an dich . Wie alt muß man deiner Meinung nach sein um Eier in der Hose zu haben . 89 war @pee 20 Jahre alt .

hapedi


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#530

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:30
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Zitat von Hapedi im Beitrag #529
Zitat von Georg im Beitrag #527
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #522
ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom !

Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht. Wie pervers ist dies denn ? Lustig machen über Folterung, Überwachung......War doch bekannt, wie Du schreibst. Wahrlich lustig ! Wie alt warst Du 1989 ? Hast Spitzelei, Folter, Haft..... erlebt.
!989 haste nicht mal richtige Eier in der Hose gehabt.



Jetzt mal ne Frage an dich . Wie alt muß man deiner Meinung nach sein um Eier in der Hose zu haben . 89 war @pee 20 Jahre alt .

hapedi



Wer darüber sich lustig gemacht hat, der kann noch keine Eier gehabt haben ! Und Du ? Erlebnisberichte mit Eiern ? Gefoltert, bespitzelt, inhaftiert..... durch das MfS ?


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zuletzt bearbeitet 02.11.2016 21:31 | nach oben springen

#531

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:33
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Zitat von Georg im Beitrag #530
Zitat von Hapedi im Beitrag #529
Zitat von Georg im Beitrag #527
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ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom !

Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht. Wie pervers ist dies denn ? Lustig machen über Folterung, Überwachung......War doch bekannt, wie Du schreibst. Wahrlich lustig ! Wie alt warst Du 1989 ? Hast Spitzelei, Folter, Haft..... erlebt.
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Jetzt mal ne Frage an dich . Wie alt muß man deiner Meinung nach sein um Eier in der Hose zu haben . 89 war @pee 20 Jahre alt .

hapedi



Wer darüber sich lustig gemacht hat, der kann noch keine Eier gehabt haben ! Und Du ? Erlebnisberichte mit Eiern ? Gefoltert, bespitzelt, inhaftiert..... durch das MfS ?

Jeder, der ein bischen Grips im Kopf hatte, konnte nur lachen über die Stasi. Ja, ich bin bespitzelt worden, und schikaniert, und beruflich benachteiligt. Warum? Weil ich kein Arbeiter- und Bauernkind war. Über so viel staatlich gelenkte Dummheit konnte ich nur lachen.


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#532

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:43
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Zu deiner Frage : gefoltert wurde ich nicht und auch nicht inhaftiert , obwohl nicht mehr viel gefehlt hat . Aber bespitzelt hundert % . Hatte aber damit zu tun daß ich und Familie das Arbeiterparadies verlassen wollten . Aber bei dir war ja klipp und klahr zu lesen daß @pee mit 20 noch keine Eier in der Hose hatte und das in dem Alter . Das war mir unklar

hapedi


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#533

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:45
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Zitat von Hapedi im Beitrag #532
Zu deiner Frage : gefoltert wurde ich nicht und auch nicht inhaftiert , obwohl nicht mehr viel gefehlt hat . Aber bespitzelt hundert % . Hatte aber damit zu tun daß ich und Familie das Arbeiterparadies verlassen wollten . Aber bei dir war ja klipp und klahr zu lesen daß @pee mit 20 noch keine Eier in der Hose hatte und das in dem Alter . Das war mir unklar

hapedi

Mit 20 hatte ich mehr Eier als heute. Heute hab ich nur noch eins :-)


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#534

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 21:55
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Zitat von pee im Beitrag #533
Zitat von Hapedi im Beitrag #532
Zu deiner Frage : gefoltert wurde ich nicht und auch nicht inhaftiert , obwohl nicht mehr viel gefehlt hat . Aber bespitzelt hundert % . Hatte aber damit zu tun daß ich und Familie das Arbeiterparadies verlassen wollten . Aber bei dir war ja klipp und klahr zu lesen daß @pee mit 20 noch keine Eier in der Hose hatte und das in dem Alter . Das war mir unklar

hapedi

Mit 20 hatte ich mehr Eier als heute. Heute hab ich nur noch eins :-)



Ich habe dir ja auch nichts vor geworfen . Es hat bestimmt seinen Sinn gehabt daß eine Klöde weg mußte . War es vor dem Untergang . Dann hättest du was laut Überschrift zu vermissen . Ansonsten ist hier Schluß denn wir sind total weg vom Thema . Sonst gibt es mecker .

hapedi


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#535

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 22:01
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Zitat von Hapedi im Beitrag #532
Zu deiner Frage : gefoltert wurde ich nicht und auch nicht inhaftiert , obwohl nicht mehr viel gefehlt hat . Aber bespitzelt hundert % . Hatte aber damit zu tun daß ich und Familie das Arbeiterparadies verlassen wollten . Aber bei dir war ja klipp und klahr zu lesen daß @pee mit 20 noch keine Eier in der Hose hatte und das in dem Alter . Das war mir unklar

hapedi

Mit 20 hatte ich mehr Eier als heute. Heute hab ich nur noch eins :-)



Ich habe dir ja auch nichts vor geworfen . Es hat bestimmt seinen Sinn gehabt daß eine Klöde weg mußte . War es vor dem Untergang . Dann hättest du was laut Überschrift zu vermissen . Ansonsten ist hier Schluß denn wir sind total weg vom Thema . Sonst gibt es mecker .

hapedi

Nein, Das mit dem Ei hat der kapitalismus zu verantworten.


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#536

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 02.11.2016 22:08
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5107 Punkte
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Zitat von pee im Beitrag #535
Zitat von Hapedi im Beitrag #534
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Zitat von Hapedi im Beitrag #532
Zu deiner Frage : gefoltert wurde ich nicht und auch nicht inhaftiert , obwohl nicht mehr viel gefehlt hat . Aber bespitzelt hundert % . Hatte aber damit zu tun daß ich und Familie das Arbeiterparadies verlassen wollten . Aber bei dir war ja klipp und klahr zu lesen daß @pee mit 20 noch keine Eier in der Hose hatte und das in dem Alter . Das war mir unklar

hapedi

Mit 20 hatte ich mehr Eier als heute. Heute hab ich nur noch eins :-)



Ich habe dir ja auch nichts vor geworfen . Es hat bestimmt seinen Sinn gehabt daß eine Klöde weg mußte . War es vor dem Untergang . Dann hättest du was laut Überschrift zu vermissen . Ansonsten ist hier Schluß denn wir sind total weg vom Thema . Sonst gibt es mecker .

hapedi

Nein, Das mit dem Ei hat der kapitalismus zu verantworten.



Also bei E - Bay vertickert
Jetzt ist aber Schluß mit O.T. nur noch per PN wenns sein muß , wollen den Thread nicht mit Eiern zerschießen

hapedi


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#537

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

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Zitat von pee im Beitrag #524
Zitat von Fred.S. im Beitrag #522
ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom !

Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht. Wie pervers ist dies denn ? Lustig machen über Folterung, Überwachung......War doch bekannt, wie Du schreibst. Wahrlich lustig ! Wie alt warst Du 1989 ? Hast Spitzelei, Folter, Haft..... erlebt.
!989 haste nicht mal richtige Eier in der Hose gehabt.


Natürlich musste man irgendwie mit dem Strom schwimmen. Sonst hätte man gleich die Ausreise beantragen können. 1989 war ich 20 und alt genug um zu wissen, was die Stasi für ein Verbrecher Verein ist.
Warum wir uns lustig machten? Da war sicherlich Galgenhumor dabei. Ausserdem galten die Stasi-Leute als nicht besonders helle.
Daß man sich so viel Mühe gab, nur um uns auszuspionieren, daß emfand ich in der tat als lächerlich.


Wie ist das mir dem nicht besonders helle??



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#538

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 03.11.2016 01:14
von StabsfeldKoenig | 3.015 Beiträge | 445 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #518
Zitat von Hapedi im Beitrag #516
Zitat von pee im Beitrag #513
Internet in der DDR? Unvorstellbar. Die Stasi wäre durchgedreht.



Damit hätte man aber wieder viele , viele Arbeitsplätze in der " Firma " schaffen können die dann in der maroden Wirtschaft wieder gefehlt hätten . Für sowas wäre bestimmt genügend Geld vom Zwerg ( Mielke ) frei gemacht worden . Die Telefon und Postüberwachung hat schon bewießen daß man solche Arbeitsplätze unbedingt haben mußte .

hapedi



pee in #515 und hapedi, daß Ihr Euch da mal nicht irrt. Es wäre später gekommen und die Qualität wäre sicher auch nicht der allerneueste Schrei. zu verhindern wäre das letztlich genauso wenig wie man das Westfernseh-Gucken und Westsender-Hören verhindern konnte. Klar hätte das MfS versucht, in den privaten Email-Verkehr einzudringen, aber der Erfolg wäre m.E. nicht größer als der der Kaffeeriecher anno dunnemals und des Dorfspions, der in den 50ern u.z.T. frühen 60ern durch die Straßen schlich und jeden notierte, bei dem er durch das Fenster die Muppet-Show sehen konnte. Es wäre sich auf Verdachtsfälle konzentriert worden, mehr wäre nicht gegangen. Und, Hapedi, auch die Volkswirtschaft der DDR hatte nicht genug finanzielle und personelle Ressourcen, das MfS mit tausenden von ET-Spezialisten aufzustocken. Die Computer wären sehr, sehr teuer gewesen, aber Geld war in der Bevölkerung oft genug vorhanden.
Ich glaube, ihr beiden zimmert Euch da ein recht seltsames Konstrukt zusammen.



Wenn es Facebook nicht geben würde, hätte die Stasi es erfunden. Da hätte man mindestens 3/4 aller IM's einsparen können. Denn die Stasi hätte eine Art NSA aufgebaut. Die heutigen technischen Möglichkeiten wären der größte Traum von Mielke gewesen.


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#539

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 03.11.2016 06:37
von exgakl | 7.590 Beiträge | 1622 Punkte
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Zitat von pee im Beitrag #531
Zitat von Georg im Beitrag #530
Zitat von Hapedi im Beitrag #529
Zitat von Georg im Beitrag #527
Zitat von pee im Beitrag #524
Zitat von Fred.S. im Beitrag #522
ja, was vermisst man heute. Ich konnte am späten Abend mich im Wald umher bewegen. Heute traut man sich das nicht mal mehr an einer Buschreihe entlang zu gehen. Und ehrlich, wie viele Bürger haben nichts von den Machenschaften des MfS gewusst, haben ihr Leben zufrieden gelebt, gemeckert mal wenn es Dieses und Jenes nicht gab. Erst mit der Wende kam doch alles heraus.
Ich vermisse die DDR nicht, aber auch das heutige Deutschland. Nehmt nur wie man über Erich seine Luxusvillen geredet hat, ist das heute den Anders?

Was sollen die DDR-Bürger nicht gewusst haben? Daß die Stasi bespitzelt, überwacht, denunziert, einsperrt, foltert....?
Natürlich war das bekannt.
Die Kunst war es, das alles möglichst zu ignorieren. Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht.
Solange man mit der Strömung mitschwamm, konnte einem nichts passieren. So glaubten wir damals.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom !

Sogar lustig haben wir uns damals über diesen Verein gemacht. Wie pervers ist dies denn ? Lustig machen über Folterung, Überwachung......War doch bekannt, wie Du schreibst. Wahrlich lustig ! Wie alt warst Du 1989 ? Hast Spitzelei, Folter, Haft..... erlebt.
!989 haste nicht mal richtige Eier in der Hose gehabt.



Jetzt mal ne Frage an dich . Wie alt muß man deiner Meinung nach sein um Eier in der Hose zu haben . 89 war @pee 20 Jahre alt .

hapedi



Wer darüber sich lustig gemacht hat, der kann noch keine Eier gehabt haben ! Und Du ? Erlebnisberichte mit Eiern ? Gefoltert, bespitzelt, inhaftiert..... durch das MfS ?

Jeder, der ein bischen Grips im Kopf hatte, konnte nur lachen über die Stasi. Ja, ich bin bespitzelt worden, und schikaniert, und beruflich benachteiligt. Warum? Weil ich kein Arbeiter- und Bauernkind war. Über so viel staatlich gelenkte Dummheit konnte ich nur lachen.


@pee jeder hier im Forum kann deine bisherigen Beiträge lesen und sich ein eigenenes Bild von dir machen.... heldenhafte Aufschneider kennen wir hier schon...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


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#540

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 03.11.2016 10:38
von Stringer49 | 711 Beiträge | 41 Punkte
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Guten Tag,

ich habe in Interviews gehört, dass die Menschen in der D.D.R. einen gewissen Code pflegten, wenn sie in der öffentlichkeit sprachen. Das ist typisch für autoritäre Regierungsformen, aber das existiert auch (wir unterschätzen es) in unserem Gesellschaftstyp. Bestimmte Ausdrucksformen, Neologismen sollen zeigen, dass der Sprechende zu einer Gruppe gehört.

Ich frage mich deshalb, ob sich die Menschen in der D.D.R. so leichtfertig auf einem D.D.R.-Facebook oder Twitter geäussert hätten.

Ein anderes Problem zeigt sich heute: Das Primat der Intelligenz (Nachrichten sammeln, Bewegunsprofile erstellen usw.) durch das Internet hat seine Grenzen. Das liegt an der Menge der Informationen, die ein Dienst bearbeiten muss. Da die humanen Ressource endlich sind, fehlen Leute in der Feldarbeit (Kenntnis anderer Sprachen, dissimulation in anderen Ländern und Gesellschaften).

Der Wille das Internet abzuschöpfen ist eine Sache, es dann auch zu vermögen, ist eine andere Sache. In wichtigen Sektoren hat die stasi den human factor wohl gut beherrscht... ohne Facebook und Twitter.

Ich bin noch mehr böse: Niemals war es so leicht, dass der Mensch die Wahrheit, die Lüge und die Konspiration in aller Öffentlichtkeit so gut versteckt hat, wie er es heute im Internet tut.

Zum Bedenken und zum Diskutieren.

Stringer49

PS. Verbessert - Deutsch ist eben nicht immer leicht.


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2016 10:40 | nach oben springen



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