Einsatz der Grenzaufklärer

  • Seite 1 von 2
10.06.2009 23:50
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

Hallo zusammen,

ich war vom 01.11.1986 - 30.06.1990 Angehöriger des damaligen Zollkommissariats Helmstedt. Während dieser Zeit wurden wir an der Grenze mehrfach von Grenzaufklärern fotografiert.Was wurde von seiten der GAK noch unternommen, um Erkenntnisse über die Angehörigen von Zoll und BGS zu gewinnen? Wo sind die damals gesammelten Daten bearbeitet und gespeichert worden? Bei welcher Behörde sind die Unterlagen eventuell noch heute vorhanden? Wenn jemand von Euch hierzu was sagen kann, wäre ich für eine Antwort sehr dankbar.

Gruß an alle

Alpha4550


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 05:00
avatar  Angelo
#2
avatar

Herzlich Willkommen


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 08:31
avatar  ( gelöscht )
#3
avatar
( gelöscht )

Auch von mir ein "Servus" - wir freuen uns über jeden Uniformierten der Bundesrepublik.


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 08:40
avatar  Pitti53
#4
avatar

willkpmmen im forum.die fotos der grenzaufklärer sind wenn überhaupt im bundesarchiv.aber sicher ist der größte teil vernichtet worden


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 11:21
#5
avatar

Hallo Alpha4550,

herzlich willkommen im Forum. Leider kann auch ich Dir mit Daten und Bildern nicht helfen. Aber ein wenig diskutieren macht sicher auch Spaß.

Bis neulich im Forum
ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 11:31
avatar  ( gelöscht )
#6
avatar
( gelöscht )

Während meiner Zeit beim GSE wurde man auf der Treppe, welche zur BAB hochführt bei jeder Schicht 2 mal fotografiert. Und zwar von dem Turm der gleich hinter der Grenze rechts an der Fahrbahn stand.


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 12:40
avatar  Pitti53
#7
avatar

das war unser postenpunkt a1.die hatten fast nix anderes zu tun als fotos zu machen,und konnten dabei immer einen tieefen westblick genießen


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 22:06
avatar  S51
#8
avatar
S51

Also eigentlich glaube ich nicht, dass man wegen eventueller Unterlagen dort noch fündig werden kann. Aber es handelt sich wohl auch noch gegenwärtig um eine Dienststelle der Bundeswehr.
Bis 1990 hatte die Militärische Aufklärung unter der Bezeichnung "Mathematisch-Physikalisches Institut der NVA" ihren Sitz in der Oberspreestraße 61-63 in Berlin-Köpenick.
Ich kann mir vorstellen, dass die jetzigen Hausherrn etwas verbiestert reagieren würden, aber Fragen kostet ja nichts. Obwohl, Akten einsehen zu wollen, läßt sich der Bund mitunter auch recht gut bezahlen...

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2009 22:39
avatar  ( gelöscht )
#9
avatar
( gelöscht )

@ s51 >"Mathematisch-Physikalisches Institut der NVA<
Diese tolle Bezeichnung erinnert mich an die damalige "Funktechnische Versuchsanstalt der Deutschen Bundespost" in Schöningen oben an der Jugendherberge. Die gibt es heute noch, weiß auch nicht, wie sie sich heute nennt. Damals kam jedenfalls keiner rein, und sie wurde von den BGS Streifen angefahren und per Kennwort kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Die Antennen sind ja heute noch vorhanden.


 Antworten

 Beitrag melden
12.06.2009 11:47
avatar  ( gelöscht )
#10
avatar
( gelöscht )

Editieren geht heute nicht mehr. Nachtrag zu der Versuchsanstalt in Schöningen. In Wiki gefunden: Der Bundesnachrichtendienst (BND) betreibt in Schöningen gegenüber dem Golfplatz am Waldrand eine große Abhöranlage unter dem Decknamen der „Bundesstelle für Fernmeldestatistik“. Hier sind mehrere große Satellitenspiegel zu sehen


 Antworten

 Beitrag melden
29.06.2009 15:50
avatar  sentry
#11
avatar

Zitat von Pitti53
das war unser postenpunkt a1.die hatten fast nix anderes zu tun als fotos zu machen,und konnten dabei immer einen tieefen westblick genießen


'n Opel-Kadett Caravan BG 16-591 stand praktisch ständig in der GKSt Helmstedt an der PKW-Abfertigung Einreise, 'n bisschen weiter hinten (feindwärts hieß das damals) gelegentlich noch ein VW-Bus vom Zoll BS-1600.
Ich hab soviel vergessen seit 1988, aber manche Sachen sind irgendwie eingebrannt, darunter eben auch die üblichen Zustände in der GKSt Helmstedt.
49x war ich auf der A1 (dem "Schiff, wie wir das Ding nannten) zwischen April 87 und April 88.
Ein bisschen mehr als fotografieren musste man da schon - der Umfang der Beobachtungsaufgaben war enorm:
Bewegungen im eigenen Abschnitt, Bewegungen in den Nachbarabschnitten, Handlungen in der GKSt, Bewegungen auf der kreuzenden B1, der Verkehr auf der Autobahn, illegale Aktivitäten (anhalten, wenden usw.), Ein- und Ausreise von Gefahrguttransportern, Abschleppern der Fa. "Ulrichs" für Fahrzeugrückholungen, Aliierte in Ein- und Ausreise, Aktivitäten an den Alliiertengebäuden auf der Westseite, Aktivitäten an der Grenzlinie und im Vorgelagerten Hoheitsgebiet, Bewegungen im Luftraum und auf dem nahegelegenen Hubschrauberlandeplatz...und das waren nur die zu meldenden Aktivitäten, nach Möglichkeit immer (sofern zutreffend) mit tatktischen Kennzeichen, zugehörige Einheit, Fahrzeugtyp, Anzahl Personen, Dienstgrade, Bewaffnung...immer 360°, 24h, 7 Tage, witterungsunabhängig...hab' ich was vergessen?


 Antworten

 Beitrag melden
29.06.2009 16:30
avatar  Pitti53
#12
avatar

fast alles vollständig sentry


 Antworten

 Beitrag melden
29.06.2009 17:07 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2009 17:09)
avatar  ( gelöscht )
#13
avatar
( gelöscht )

Vieles davon fiel mir eben auch wieder ein. Nur mit dem Kadett Caravan könntest du danebenliegen. Oder wir waren zu verschiedenen Zeiten dort auf verschiedenen Seiten. Damals war es einige Zeit ein Opel Rekord Caravan und auch ein Passat Kombi. Die standen dort für die "Nacheile", das heißt, wenn einer an der Einreise plötzlich Gas gab. Schranken und Hindernisse um ihn aufzuhalten gab es ja nicht. Nachtrag: @sentry : Hatte eben deinen Beitrag noch einmal durchgelesen. Du warst Ende der 80er dort, ich Ende der 70er. Dann ist der GSE vom Rekord auf den Kadett umgestiegen.


 Antworten

 Beitrag melden
30.06.2009 07:50 (zuletzt bearbeitet: 30.06.2009 07:51)
avatar  sentry
#14
avatar

Zitat von karl143
...Die standen dort für die "Nacheile" ...

Ja, das war er...immer mit dem Heck zur Grenze abgeparkt. Nacheile in den Osten war ja wohl nicht angesagt
Aber auch solche Vorfälle hätten die Posten auf der A1 aufgeklärt und gemeldet. Gelegentlich gab es eben auch versuchte Grenzdurchbrüche West->Ost, einen habe ich sogar miterlebt, am 24.11.87 mittags.
Der Mercedes endete ein paar Kilometer weiter östlich in einer sogenannten Kombisperre. Das Aufhalten war gar nicht so einfach. Die meisten Sperren (bis auf eben diese Kombisperre) waren nur in der Lage, einen Durchbruch Ost->West zu verhindern. Der umgekehrte Fall war nicht vorgesehen.


 Antworten

 Beitrag melden
30.06.2009 09:03
avatar  ( gelöscht )
#15
avatar
( gelöscht )

Zitat von sentry
Der Mercedes endete ein paar Kilometer weiter östlich in einer sogenannten Kombisperre. Das Aufhalten war gar nicht so einfach. Die meisten Sperren (bis auf eben diese Kombisperre) waren nur in der Lage, einen Durchbruch Ost->West zu verhindern. Der umgekehrte Fall war nicht vorgesehen.

Kein billiges Auto damals. Warum wollte er denn in den Osten?
-Th


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!