Eisenbahnromantik hinterm Eisernen Vorhang

15.12.2012 00:34
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#1
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Den folgenden Beitrag sah ich im MDR und da ich weiß,dass hier doch einige Eisenbahner und Anhänger im Forum unterwegs sind,will ich euch diesen Film nicht vorenthalten,viel Spaß den Fans der Stahlrösser.

"Elke und Rolf Schlafke filmen gerne alte oder besondere Züge. Getrieben von ihrer Leidenschaft reisten sie 1977 in die DDR. Nun suchen sie die Schauplätze noch einmal auf."

http://www.ardmediathek.de/mdr-fernsehen...mentId=12766768

Gruß ek40


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15.12.2012 10:29
#2
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Zitat von ek40 im Beitrag #1
Den folgenden Beitrag sah ich im MDR und da ich weiß,dass hier doch einige Eisenbahner und Anhänger im Forum unterwegs sind,will ich euch diesen Film nicht vorenthalten,viel Spaß den Fans der Stahlrösser.

"Elke und Rolf Schlafke filmen gerne alte oder besondere Züge. Getrieben von ihrer Leidenschaft reisten sie 1977 in die DDR. Nun suchen sie die Schauplätze noch einmal auf."

http://www.ardmediathek.de/mdr-fernsehen...mentId=12766768

Gruß ek40


Danke @ ek für die Dampfroßromantik, es ist aber wohl nur für den Außenstehenden idyllisch, insbesondere die Aufnahmen des 1981er Winters.
Ich war zwar selbst nicht mehr im Fahrbetrieb als Heizer unterwegs aber die Dampfspenderlok im Bahnbetriebswerk zur Warmwassererzeugung habe ich auch noch betrieben, als des Teufels letzter Heizer (ein wirklich netter Kollege von früher) einmal Rücken hatte und ich 4-5 t reingeschaufelt habe pro Schicht.
Das Ehepaar Schafke hätte aber ruhig einmal für ihre Videos werben können, das wäre schon was gewesen, da sie auch am Blankenheimer Berg (Sangerhausen) gefilmt hatten.
Es waren aber in der Tat teilweise beeindruckende Bilder, vielen Dank nochmal.


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15.12.2012 10:39
#3
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Eigentlich war das ein harter Job - damals...

Theo


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15.12.2012 10:58 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2012 14:05)
#4
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
Eigentlich war das ein harter Job - damals...

Theo


Diese Lehrfilme fand ich später als ich kein Lehrling mehr war immer recht putzig.
Die Halte am Einfahrsignal gab es wegen Rangierarbeiten im Bahnhof, die auch wichtig waren, wegen der Durchrutschwege des "Gegenverkehrs" (hinter dem Ausfahrsignal der einfahrenden Züge war ein Sicherheitsabstand vorgeschrieben), wegen dienstlicher Telefonate mit anderen Stellen, wegen des zu schnell am Einfahrsignal angekommenen Zuges, der mal leichter sein konnte als sonst....1000 Gründe eben weil der Eisenbahnverkehr viel zu komplex ist, um von solchen Theoretikern verbessert werden zu können.
Es ist vergleichbar mit den Eingriffen unserer Politiker in die Wirtschaft, je nachdem, wer zuletzt angehört wurde, der wurde dann auch vertreten, in Deinem Video war es nun mal der verärgerte Lokführer, der nun nochmal anfahren mußte- aber auch hier hat schließlich der Heizer geschaufelt....
Auch daß man pro Anfahrt eine einheitliche Menge an Kohlen angeben konnte, war schon phänomenal vor allen Dingen weil es keine Steigungen in der DDR gab, aber das lag ja auch daran, daß die Welt eine Scheibe ist.
Aber ich beneide Dich trotzdem Theo, Du lebst noch in einem echten Bahnland mit beeindruckenden Bergen.
Ich war auf meiner Ausbildung mit der Baureihe 186 (Mehrsystemlok D, A, CH, I...Gleichspannung) einmal in Chiasso und der Gotthardtunnel ist schon ein einmaliges Bauwerk in Europa.


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15.12.2012 13:30
#5
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Aber in der Schweiz gehts nicht so schnell. Es ist nach wie vor beeindruckend, wie schnell man in D schon vor dem Krieg mit Dampftraktion vorwärts gekommen ist. Aber der Schmutz speziell bei offenem Fenster, und bei Trockenheit die Waldbrandgefahr.
http://www.deutsches-kursbuch.de/2_II.htm
http://www.deutsches-kursbuch.de/2_2.htm
Quelle: http://www.deutsches-kursbuch.de/

Theo


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