Sozialismus ohne "Diktatur"

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11.12.2012 18:25
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#1
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Um das Thema "Erfahrung mit der Eigenen Stasi- Akte" nicht unnötig "voll zu spamen", habe ich mich entschlossen einen neuen Thread zu öffnen! Inspiriert wurde ich dabei durch die Fragen von Grenzwolf62

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte
Und wie kann man der sozialistischen Idee ihren "Schrecken" nehmen?
Bei Lenin möchte ich da lieber nicht nachlesen.
Ob man die Diktaturverliebtheit wegbekommt und so breitere Akzeptanz schaffen kann?
Funktioniert der Sozialismus überhaupt ohne diktatorische Grundzüge?

"Wir sind überzeugt, dass Freiheit ohne Sozialismus Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit, und Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet." [Michail Bakunin]


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11.12.2012 21:07
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#2
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Sozialismus ist eine Form von Kollektivismus was zur Unterdrueckung der Einzelperson und somit automatisch zu Unfreiheit (Diktatur) fuehrt. Darum wird es niemals eine Form von Sozialismus geben die nicht zu irgendeiner Diktatur fuehrt.

Fuer eine sinnvolle Alternative zu jeder Form von Kollektivismus bitte auf "Partei der Vernunft" in meiner Unterschrift klicken.


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11.12.2012 21:35
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#3
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #2
Sozialismus ist eine Form von Kollektivismus was zur Unterdrueckung der Einzelperson und somit automatisch zu Unfreiheit (Diktatur) fuehrt. Darum wird es niemals eine Form von Sozialismus geben die nicht zu irgendeiner Diktatur fuehrt.

Fuer eine sinnvolle Alternative zu jeder Form von Kollektivismus bitte auf "Partei der Vernunft" in meiner Unterschrift klicken.



ein wichtiger Satz, stimme voll zu.


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11.12.2012 22:19 (zuletzt bearbeitet: 12.12.2012 08:02)
#4
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #2
Sozialismus ist eine Form von Kollektivismus was zur Unterdrueckung der Einzelperson und somit automatisch zu Unfreiheit (Diktatur) fuehrt. Darum wird es niemals eine Form von Sozialismus geben die nicht zu irgendeiner Diktatur fuehrt.

Fuer eine sinnvolle Alternative zu jeder Form von Kollektivismus bitte auf "Partei der Vernunft" in meiner Unterschrift klicken.


Partei der Vernunft, nun ja klingt erst mal ganz vernünftig, die reine Lehre von der Marktwirtschaft voller Urvertrauen in deren Selbstheilungskräfte und eine Bundesführung frei von Vertretern der Arbeiterklasse- die Prioritäten setzen diese Experten so, daß sich möglichst jeder selbst möge und der Staat die Bedingungen dafür schaffen soll.
Sie sind es zumindest wert, beobachtet zu werden aber einmal mehr wird wohl die viel zu hoch gelegte 5 %- Hürde die Rückkehr der BRD in die Marktwirtschaft verhindern.


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11.12.2012 23:15
#5
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Was wird denn unter "Sozialismus" verstanden ? 1-Parteien-System sicher nicht. Überwiegendes Gemeineigentum an PM sicher schon. Ohne mich näher über Einzelheiten auszulassen (ich hatte woanders schon mal was dazu geschrieben und natürlich von bestimmter Seite sofort Widerspruch geerntet), meine ich schon, das es sowas geben kann. Auch marktwirtschaftliches Handeln ist kein Widerspruch, auch Kreativität, Leistungswille und Leistungsentlohnung würden sein. Es muß allerdings durch eine Verfassung, die nicht aushebelbar ist, dafür gesorgt sein, daß die ökonomische Macht Einzelner nicht politikbeeinflussend oder gar -bestimmend werden kann.
Für konservative und rechtssozialdemokratische Kräfte wäre es sicher schon Sozialismus, wenn Banken, Bahn, Versorgungsunternehmen und Versicherungen in Gemeineigentum überführt wären. Für die Amis ist ja schon eine medizinische Grundversicherung gleichbedeutend mit Kommunismus. Also, erst mal die Definition klären. Wird wohl unterschiedlich sein hier im Forum.


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11.12.2012 23:23 (zuletzt bearbeitet: 11.12.2012 23:31)
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#6
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #5
Was wird denn unter "Sozialismus" verstanden ? 1-Parteien-System sicher nicht. Überwiegendes Gemeineigentum an PM sicher schon. Ohne mich näher über Einzelheiten auszulassen (ich hatte woanders schon mal was dazu geschrieben und natürlich von bestimmter Seite sofort Widerspruch geerntet), meine ich schon, das es sowas geben kann. Auch marktwirtschaftliches Handeln ist kein Widerspruch, auch Kreativität, Leistungswille und Leistungsentlohnung würden sein. Es muß allerdings durch eine Verfassung, die nicht aushebelbar ist, dafür gesorgt sein, daß die ökonomische Macht Einzelner nicht politikbeeinflussend oder gar -bestimmend werden kann.
Für konservative und rechtssozialdemokratische Kräfte wäre es sicher schon Sozialismus, wenn Banken, Bahn, Versorgungsunternehmen und Versicherungen in Gemeineigentum überführt wären. Für die Amis ist ja schon eine medizinische Grundversicherung gleichbedeutend mit Kommunismus. Also, erst mal die Definition klären. Wird wohl unterschiedlich sein hier im Forum.


Sicher gibt es verschieden Arten von Sozialismus und unterschiedliche Stroemungen innerhalb der Gruppen und Parteien. Aber sie haben alle eins gemeinsam, die Entrechtung des einzelnen Buergers zugunsten der Allgemeinheit. Daher ist es auch gar nicht so abwegig die sogenannte amerikanische "Gesundheitsreform" in USA als den ersten Schritt in Richtung totalitaeren Staat zu bezeichnen. Eine Richtung die die BRD und andere europaeische Laender schon vor Jahren eingeschlagen hat ohne das es die Buerger bemerken wollen.


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11.12.2012 23:26
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#7
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Was impliziert Sozialismus...offensichtlich steckt das Wort sozial darin, per se erstmal nichts Verkehrtes. Demokratie- Herrschaft des Volkes- auch nichts Verkehrtes. Die Frage ist immer, was daraus gemacht wurde oder gemacht wird.


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11.12.2012 23:28
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#8
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #4


Partei der Vernunft, nun ja klingt erst mal ganz vernünftig, die reine Lehre von der Marktwirtschaft voller Urvertrauen in deren Selbstheilungskräfte und eine Bundesführung frei Vertretern der Arbeiterklasse- die Prioritäten setzen diese Experten so, daß sich möglichst jeder selbst möge und der Staat die Bedingungen dafür schaffen soll.
Sie sind es zumindest wert, beobachtet zu werden aber einmal mehr wird wohl die viel zu hoch gelegte 5 %- Hürde die Rückkehr der BRD in die Marktwirtschaft verhindern.


Das ist sehr wahrscheinlich, denn der Sinn der 5% Huerde ist es kleine Alternativparteien draussen zu lassen damit die Etablierten auf immer und ewig absahnen koennen.


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11.12.2012 23:29
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#9
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #7
Was impliziert Sozialismus...offensichtlich steckt das Wort sozial darin, per se erstmal nichts Verkehrtes. Demokratie- Herrschaft des Volkes- auch nichts Verkehrtes. Die Frage ist immer, was daraus gemacht wurde oder gemacht wird.


Ja das Wort "sozial". das ist halt der Speck mit dem die Kollektivisten Maeuse bzw Waehler fangen.


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11.12.2012 23:33
#10
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #6
Zitat von DoreHolm im Beitrag #5
Was wird denn unter "Sozialismus" verstanden ? 1-Parteien-System sicher nicht. Überwiegendes Gemeineigentum an PM sicher schon. Ohne mich näher über Einzelheiten auszulassen (ich hatte woanders schon mal was dazu geschrieben und natürlich von bestimmter Seite sofort Widerspruch geerntet), meine ich schon, das es sowas geben kann. Auch marktwirtschaftliches Handeln ist kein Widerspruch, auch Kreativität, Leistungswille und Leistungsentlohnung würden sein. Es muß allerdings durch eine Verfassung, die nicht aushebelbar ist, dafür gesorgt sein, daß die ökonomische Macht Einzelner nicht politikbeeinflussend oder gar -bestimmend werden kann.
Für konservative und rechtssozialdemokratische Kräfte wäre es sicher schon Sozialismus, wenn Banken, Bahn, Versorgungsunternehmen und Versicherungen in Gemeineigentum überführt wären. Für die Amis ist ja schon eine medizinische Grundversicherung gleichbedeutend mit Kommunismus. Also, erst mal die Definition klären. Wird wohl unterschiedlich sein hier im Forum.


Sicher gibt es verschieden Arten von Sozialismus und unterschiedliche Stroemungen innerhalb der Gruppen und Parteien. Aber sie haben alle eins gemeinsam, die Entrecht des einzelnen Buergers zugunsten der Allgemeinheit. Daher ist es auch gar nicht so abwegig die sogenannte amerikanische "Gesundheitsreform" in USA als den ersten Schritt in Richtung totalitaeren taat zu bezeichnen. Eine Richtung die die BRD und andere europaeische Laender schon vor Jahren eingeschlagen hat ohne das es die Buerger bemerken wollen.



Was ist denn dann Demokratie so Anderes. Da muß sich auch eine Minderheit einer Mehrheit unterordnen.


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11.12.2012 23:35
#11
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #8
Zitat von Hackel39 im Beitrag #4


Partei der Vernunft, nun ja klingt erst mal ganz vernünftig, die reine Lehre von der Marktwirtschaft voller Urvertrauen in deren Selbstheilungskräfte und eine Bundesführung frei Vertretern der Arbeiterklasse- die Prioritäten setzen diese Experten so, daß sich möglichst jeder selbst möge und der Staat die Bedingungen dafür schaffen soll.
Sie sind es zumindest wert, beobachtet zu werden aber einmal mehr wird wohl die viel zu hoch gelegte 5 %- Hürde die Rückkehr der BRD in die Marktwirtschaft verhindern.


Das ist sehr wahrscheinlich, denn der Sinn der 5% Huerde ist es kleine Alternativparteien draussen zu lassen damit die Etablierten auf immer und ewig absahnen koennen.


Quatsch! Mit der 5% Hürde wollte man Zustände wie in der Weimarer Republik verhindern, wo viele kleine Splitterparteien das Parlament praktisch handlungsunfähig gemacht hatten. Immerhin haben wir hier mehr Parteien als in anderen Ländern wie z.B. GB oder USA.

Intellektuelle spielen Telecaster


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11.12.2012 23:57
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#12
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #10


Was ist denn dann Demokratie so Anderes. Da muß sich auch eine Minderheit einer Mehrheit unterordnen.


Und genau das ist doch das Problem in einer Demokratie die nicht von einer starken freiheitlichen Verfassung in Schach gehalten wird.


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12.12.2012 00:02
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#13
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #11
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #8


Das ist sehr wahrscheinlich, denn der Sinn der 5% Huerde ist es kleine Alternativparteien draussen zu lassen damit die Etablierten auf immer und ewig absahnen koennen.


Quatsch! Mit der 5% Hürde wollte man Zustände wie in der Weimarer Republik verhindern, wo viele kleine Splitterparteien das Parlament praktisch handlungsunfähig gemacht hatten. Immerhin haben wir hier mehr Parteien als in anderen Ländern wie z.B. GB oder USA.


Ja das ist halt die offizielle Story damit dieses machthungrige Blockparteienkartell in Berlin eine glaubwuerdige Gerechtfertigung hat um den Willen der Waehler zu manipulieren. Oder auf gut deutsch, Wahlverfaelschung zu betreiben um unter sich selbst bleiben zu koennen.


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12.12.2012 00:08
#14
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #13
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #11
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #8


Das ist sehr wahrscheinlich, denn der Sinn der 5% Huerde ist es kleine Alternativparteien draussen zu lassen damit die Etablierten auf immer und ewig absahnen koennen.


Quatsch! Mit der 5% Hürde wollte man Zustände wie in der Weimarer Republik verhindern, wo viele kleine Splitterparteien das Parlament praktisch handlungsunfähig gemacht hatten. Immerhin haben wir hier mehr Parteien als in anderen Ländern wie z.B. GB oder USA.


Ja das ist halt die offizielle Story damit dieses machthungrige Blockparteienkartell in Berlin eine glaubwuerdige Gerechtfertigung hat um den Willen der Waehler zu manipulieren. Oder auf gut deutsch, Wahlverfaelschung zu betreiben um unter sich selbst bleiben zu koennen.



Jenau, alles pöse,pöse Propaganda! Und Schuld sind die Freimaurer oder die Hochfinanz. Merke, die NWO ist überall.

Intellektuelle spielen Telecaster


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12.12.2012 00:22
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#15
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #14

Jenau, alles pöse,pöse Propaganda! Und Schuld sind die Freimaurer oder die Hochfinanz. Merke, die NWO ist überall.


Genau, denn abstreiten kann man es wohl nicht mehr. Noch vor 20 Jahren hat man ueber Leute gelacht die ueber die Existenz der Bilderberg Gruppe gesprochen haben. Heutzutage berichten sogar die Systemhoerigen Massenmedien ueber die Treffen der Bilderberger.


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