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#21

RE: Grenzverlauf im Bereich des Amtes Neuhaus

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.11.2012 05:23
von furry | 4.750 Beiträge | 6601 Punkte
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #20

Zitat
Interne Auseinandersetzungen in der BRD gingen bis zum Versuch, eine
Verordnung zur Abschiebung missliebiger Zuwanderer zu erlassen24, und
am 11. November 1949 war das Bundeskabinett „der einmütigen Auffassung,
daß ein ungehindertes Einströmen von Flüchtlingen aus der sowjetischen
Besatzungszone in das Gebiet der Bundesrepublik für diese eine
wirtschaftliche Situation schaffe, die nicht mehr gemeistert werden könne“.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wenn das so stimmt,heißt ja eigentlich.der Westen wollte das die Grenzen dicht sein sollen?
Das sind ja völlig neue Erkenntnisse und würden das Weltbild vieler auf den Kopf stellen!!
Da sollte doch mal eine Meldung an die BuSt fällig werden


Vor vielen Jahren gab es im TV eine Dokumentation von Thilo Koch zur deutsch-deutschen Grenze. Am Ende stellte Koch die Frage, was passieren würde, wenn die Grenze plötzlich offen wäre. Seine Antwort: In einer Woche wäre die DDR pleite und in einem Monat die BRD.
Somit kann das Interesse der BRD an einer offenen Grenze nicht sonderlich groß gewesen sein.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#22

RE: Grenzverlauf im Bereich des Amtes Neuhaus

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.10.2016 18:42
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Zitat von Gast im Beitrag #10
Zitat von PF75 im Beitrag #8
zu meiner zeit 75/76 wurde uns auch immer gesagt Grenze ist Flußmitte,wer wo Fuhr war in vielen ecken gar nicht feststellbar da der Deich teilweise mehrere 100 m von der Elbe entfernt war,dort der 3 m -Zaun war und auch die Posten dort lang liefen.
lediglich in Stipelse stnd der BT 11 fast an der Elbe und von dort konnte man schön aufs Wasser blicken (war begehrter PP),ich hatte ja das "Glück " und durfte auch ins Vorgelände bis ans Wasser ran ,da konnte man auch nur schätzen ist der noch auf westlicher oder schon auf östlicher Flußseite(bei den Binnenschiffern war es sowieso egal ).


Wegen meiner unmittelbaren Wohnnähe zu jenen inzwischen "interessanten" Orten, auch wegen meines Berufes, hatte ich mehrfach die Gelegenheit, mit , wir sagen mal schützensweise, "befugten hauptamtlichen Personen" zu reden.
Nach meiner Erkenntnis, dass muss hier nicht maßgeblich sein, waren damalige Bedienstete der DDR, ich meine GT und Zoll, sich durchaus der Vulnerabilität der Elbgrenze in "unserem" Abschnitt bewusst.
Nach meiner Einschätzung hatten die damaligen Bediensteten der DDR größte Probleme bezüglich des tatsächlichen Grenzverlaufes z.B. bei Hochwasser oder bei schwerem Eisgang, z.B. 1978/79, zu dem ich eigene Erlebnisse beisteuern könnte.

VG Ex-Huf

der tatsächliche Verlauf der Grenze war ein Problem. Insbesondere Bei Hochwasser, das war eine Flußmitte überhaupt nicht erkennbar. Ich selber bin oftmals im westlichen Vorgelände mit mein GSB gefahren. und bei Eisgang haben wir auf dem Deich bzw. Elbvorgelände unseren Dienst verrichtet


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Grenzverlauf im Bereich des Amtes Neuhaus

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 20.10.2016 18:51
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #22
Zitat von Gast im Beitrag #10
Zitat von PF75 im Beitrag #8
zu meiner zeit 75/76 wurde uns auch immer gesagt Grenze ist Flußmitte,wer wo Fuhr war in vielen ecken gar nicht feststellbar da der Deich teilweise mehrere 100 m von der Elbe entfernt war,dort der 3 m -Zaun war und auch die Posten dort lang liefen.
lediglich in Stipelse stnd der BT 11 fast an der Elbe und von dort konnte man schön aufs Wasser blicken (war begehrter PP),ich hatte ja das "Glück " und durfte auch ins Vorgelände bis ans Wasser ran ,da konnte man auch nur schätzen ist der noch auf westlicher oder schon auf östlicher Flußseite(bei den Binnenschiffern war es sowieso egal ).


Wegen meiner unmittelbaren Wohnnähe zu jenen inzwischen "interessanten" Orten, auch wegen meines Berufes, hatte ich mehrfach die Gelegenheit, mit , wir sagen mal schützensweise, "befugten hauptamtlichen Personen" zu reden.
Nach meiner Erkenntnis, dass muss hier nicht maßgeblich sein, waren damalige Bedienstete der DDR, ich meine GT und Zoll, sich durchaus der Vulnerabilität der Elbgrenze in "unserem" Abschnitt bewusst.
Nach meiner Einschätzung hatten die damaligen Bediensteten der DDR größte Probleme bezüglich des tatsächlichen Grenzverlaufes z.B. bei Hochwasser oder bei schwerem Eisgang, z.B. 1978/79, zu dem ich eigene Erlebnisse beisteuern könnte.

VG Ex-Huf

der tatsächliche Verlauf der Grenze war ein Problem. Insbesondere Bei Hochwasser, das war eine Flußmitte überhaupt nicht erkennbar. Ich selber bin oftmals im westlichen Vorgelände mit mein GSB gefahren. und bei Eisgang haben wir auf dem Deich bzw. Elbvorgelände unseren Dienst verrichtet

zu der Frage PF 75 Flußmitte als Grenze. Es wurde in der Praxis von beiden Seiten so gehalten, das die Fahrrinnenmitte als Grenzlinie angesehen werden konnte. Die Fahrrinne verläuft einmal am rechten und linken Ufer in unterschiedlicher Länge und die Übergänge sind durch Baken an Land gekennzeichnet. Das heißt: verläuft die Fahrrinne am westlichen Ufer ( BRD) ist die Elbe ab Fahrrinnenmitte DDR-Gebiet. Verläuft die Fahrrinne am östlichen Ufer (DD gehört ab Fahrrinnenmitte die Elbe zu BRD. Das ist besonders für den Sportbootverkehr sehr unübersichtlich gewesen.


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