Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

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26.11.2012 02:02 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2012 02:03)
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#16
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mein braunschweiger onkel hatte immer nen 10-liter-eimer marknekirchner sauerkraut mit nach hause genommen.bis sie ihn einmal rausgewunken haben.haben sie ihn gefragt wegen dem sauerkraut,was er mit nem ganzen eimer vorhat.seine antwort:mir schmeckt euer sauerkraut nun mal besser als unseres.exportieren tut ihr es ja leider nicht.antwort kontrolleur:ja,das ist wohl wahr mit dem export,aber komisch sahs schon aus!solange sie nur immer einen eimer voll mitnehmen geht alles ok,bei mehr fragen eure zöllner bestimmt komisch!schöne weiterfahrt!

und mein onkel hat immer nur nen 10-liter-eimer mitgenommen!legal!


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26.11.2012 07:13
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#17
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Zitat von Larissa im Beitrag #15

@DoreHolm Die sind hier oben an der Nordseeküste eher die Ausnahme, strikt Brot, strikt Wurst, strikt auch in anderen Dingen. Die Menschen hier sind sehr reserviert und nichts darf aus der Rolle fallen...... ....


Tja Larissa, wenn ich es in der Vergangenheit richtig gelesen habe, befindest Du Dich im Moment im Bereich des Großherzogtumes Oldenburg, das bis an die grenze von Bremen heranreicht und Du hast die Menschen dort richtig beschrieben.
Ursprünglich war das "Mutterhaus" für meine damalige Dienststelle in Hannover. Der Umgang mit den Menschen dort war sehr offen und herzlich. Nachdem dann der Stammsitz nach Oldenburg verlegt wurde, begann ein Hauen und Stechen unter der Decke, also nicht mit offenem Visier. Alles was einen hannoverschen Anstrich hatte, wurde systematisch in die Ecke gedrückt. Es ist schon ein sehr eigentümliches Völkchen dort oben.
Zu Deiner Frage nach Brötchen (#4) und deutschem Humor. Frage doch bei Deinem nächsten Fleisch/Wursteinkauf die Dame mal,ob sie Eisbeine hat. Wenn ja, dann sollte sie sich warme Strümpfe anziehen.
Auch wenn Du von dem Schinkenmett begeistert bist, das ist noch lange nicht die Krönung. Hier im Norden kann man einfach nicht richtig würzen oder aber man spart mit Gewürzen aus anderen Gründen und das Mett, in Thüringen Gehacktes, ist zu mager, denn Fett ist der Geschmacksträger. Neben Salz und Pfeffer gehören da noch Kümmel und Senfkörner hinein. Und entgegen der Hackfleischverordnung, ja, auch das ist in Germany per Dekret geregelt, muss dieses Gemenge einige Stunden im Kühlschrank ziehen.
Beste verarbeitete Fleischprodukte gibt es in Thüringen in Fleischereien, die noch selbst schlachten. Das sind aber sehr wenig.

Nun aber zum eigentlichen Thema. 1969 oder 70 bin ich mit meinen Eltern per Bus in die CSSR gereist. An der Grenze Ausweiskontrolle, der tschechische Grenzer sieht in meinen Ausweis, sieht mich an und sagt: "Aussteigen, lange Haare." Das war auch so, die Haare auf dem Paßbild waren wesentlich kürzer als aktuell. Ich dachte, der macht ein Spaß, nein, der meinte das im Ernst. Also bin ich ausgestiegen und meine liebe Mama, eine sehr resolute Frau, hinterher. Sie fragte den Grenzer nochmal, ob denn das seine ernsthafte Meinung wäre. Ja, das war sie. Daraufhin durfte ich meine Mutter erleben, wie ich sie noch nie erlebt habe. Sie hat diesen armen Kerl zusammengefaltet und er möge sich doch im Laufschritt zu seinem Chef begeben und diesen gleich mitbringen. Das wollte er aber auch nicht und tätigte nur noch eine handschriftliche Bemerkung in meinen Ausweis und wir sollten schnell in den Bus steigen und abfahren.
Was hat er in meinen Ausweis geschrieben? "Lange Haare."

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

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26.11.2012 07:52
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#18
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Neben Salz und Pfeffer gehören da noch Kümmel und Senfkörner hinein. @furry

Noch Nie gehört,und noch Nie so gegessen,und so werde ich es auch nicht Essen Pfui deibel
Aber Geschmack ist verschieden,und das ist gut so.

Gruß aus Thüringen


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26.11.2012 07:57
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#19
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #18
Neben Salz und Pfeffer gehören da noch Kümmel und Senfkörner hinein. @furry

Noch Nie gehört,und noch Nie so gegessen,und so werde ich es auch nicht Essen Pfui deibel
Aber Geschmack ist verschieden,und das ist gut so.
Gruß aus Thüringen

Sag doch nicht gleich: "Das esse ich nicht!" Versuch macht klug, sprach der Teufel und setzte sich in die heisse Bratpfanne.
Und was den Geschmack angeht, da haben die Nord-Thüringer wohl so einen, wie die Kuh am Hintern.
Das war jetzt eine Breitseite OT.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

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26.11.2012 09:07
#20
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Zitat von Larissa im Beitrag #15
Zitat von DoreHolm im Beitrag #14
Zitat von Vogtländer im Beitrag #6
in berlin gibt es übrigens in einigen bäckereien auch brötchen mit hackepeter,wie in einigeb fleischereien auch..aber bei meiner mutter aufm dorf siehts doch so wie von dir beschrieben aus.


Bin durch meinen Außendienst überall in D rumgekommen, aber daß ein Fleischer zum Hackepeter auch Brötchen hatte, war eher die Regel als die Ausnahme. Hatte er keine Brötchen, dann war der Bäcker zumindest im gleichen Supermarkt gleich daneben. man kaufte sein Brötchen, ging ein paar Meter weiter und ließ sich es mit Hackepeter belegen.


@DoreHolm Die sind hier oben an der Nordseeküste eher die Ausnahme, strikt Brot, strikt Wurst, strikt auch in anderen Dingen. Die Menschen hier sind sehr reserviert und nichts darf aus der Rolle fallen...... In Amerika gabs alles in grossen Laden, aber schoenes Brot und Brötchen wie in Deutschland nicht, die gibt's aber in Fort Knox, da arbeitet eine deutsche Konditorin im Commissary, Abt. Brot und Kuchen.....die Russen haben inzwischen gutes Brot, auch Schwarzbrot...

EK40, Blutwurst, die kriege ich bis heute nicht runter. Da war ich auch gerade in Deutschland und sah mit an, wie die Bäuerin ihren Arm in einem Eimer Blut hatte bis zum Ellenarm und umrührte.......

ich habe übrigens aus der DDR immer Käsesalat mitgebracht und damals schon Sladki..... und einiges andere, aber das war nicht schmuggeln.


Ha, na da hätts´te ma dabei sei solln. Bin auf dem Dorf geboren, mit 2 jahren in die Stadt, dann aber in den ferien und zum Schlachten wieder zum Onkel auf´s Dorf. Därme voll Schei... saubermachen, dann die Wurst rein. Blutwurst machen, wie schon geschrieben. Ich habe später, als ich schon etwas größer war, immer das frisch abgezapfte Blut gerührt, damit es nicht koagulierte. Dann Blutwurstmasse mengen, roh, richtig rot wie Verkehrsunfall. Wenn alle gewürze drin waren, dann die Verkostung. Wenn jemand, ein Städter, das erst mal dabei war, wurde ihm die rohe Blutwurstmasse um den Mund geschmiert, Mann, sah der aus danach. Aber wenn man die Augen zugemacht hat, hat das richtig gut geschmeckt.
Aber daß ich auch eine menge menschliches Blutsehen, anfassen und richtig handeln kann, habe ich mal bei einem Verkehrsunfall gemerkt, bei dem ich sekunden später am Ort war. Ich sage nur: Motorras-Sozia, kein Sturzhelm und Kleingranitpflaster. Nur ein Blutklumpen, der Kopf mit herabhängenden Hautfetzen. War letztlich aber nur äußerlich, aber ich habe mich nicht daneben gelegt und nur daran gedacht, alles richtig zu machen. Aber das war mal wieder OT, ´tschuldigung.


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26.11.2012 09:41
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#21
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #18
Neben Salz und Pfeffer gehören da noch Kümmel und Senfkörner hinein. @furry

Noch Nie gehört,und noch Nie so gegessen,und so werde ich es auch nicht Essen Pfui deibel
Aber Geschmack ist verschieden,und das ist gut so.
Gruß aus Thüringen


Oh ja, das gibt es hier auch, Schinkenmett oder Mett mit Kümmel und Senf- und Pfefferkörner. Das Töchterchen sagt, Gehacktes ist etwas anderes, das wird nicht roh gegessen.

Und ja, Großherzogtum Oldenburg, anne Küste... so kann ich mit der Ebbe schnell verschwinden und ansonsten ins benachbarte Ausland gehen zu den Käseköppen....... Das ist ein Völkchen für sich hier. Aber sind wir nicht alle ein bißchen Bluna....
und nun hat se gesagt, wenn ich jetzt nicht aufhöre zu schreiben, kriegen alle einen Einlauf hier...... hier wird heute zu Weihnachten geschmückt, garstig......

bis später, Larissa


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26.11.2012 10:27
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#22
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Sag mal,Larissa,Deine Tochter is wohl Krankenschwester?Weil Masseneinlauf und für diesen Beruf typich dominantes Marschbefehlverteilverhalten!

Ansonsten ist bei dem Hackepeterbrötschen noch etwas Pfeffer drüber zu streuen.Zumindest schmeckt mir dit so lecker mit Zwiebeln dazu!
Wobei,Erbsensuppe mit scharfem Senf (Bautzener is ideal),etwas Majoran und ner frischen Buttersemmel hat auch was leckeres!
Aber wir gehen jetzt wirklich OT!


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26.11.2012 14:50 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2012 15:16)
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#23
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #22
Sag mal,Larissa,Deine Tochter is wohl Krankenschwester?Weil Masseneinlauf und für diesen Beruf typich dominantes Marschbefehlverteilverhalten!

Ansonsten ist bei dem Hackepeterbrötschen noch etwas Pfeffer drüber zu streuen.Zumindest schmeckt mir dit so lecker mit Zwiebeln dazu!
Wobei,Erbsensuppe mit scharfem Senf (Bautzener is ideal),etwas Majoran und ner frischen Buttersemmel hat auch was leckeres!
Aber wir gehen jetzt wirklich OT!


Wir kommen schon zurück vom OT, gleich unten. Wanderer wird uns verzeihen. Sie ist gelernte Krankenschwester, hat sich damals umentschieden und war auf einer friesischen Insel als Diätköchin für Allergiekranke Kinder lange tätig. Das waren schwerste Allergien, wo sich die Kinder die Haut blutig aufkratzen, und die verbunden werden mussten. Arbeitsbedingungen, sowohl als Krankenschwester und auch als Diätköchin, gefielen ihr nicht, diese gehören der Vergangenheit an, da sie eine späte Mutter ist..... (wir waren flotter dabei.. und nun hat sie einen Laden in der Fußgängerzone im Hauptort hier. Es geht den jungen Leuten um guten schnellen Verdienst bei möglichst wenig Arbeit heute. Genossin ist sie sicher nicht, aber sie hört schon mal andächtig zu..... und sie liest hier fleißig mit, will von Politik allerdings nix viel wissen, In nächster Zeit wird sie wenig Zeit haben zum Korrigieren.
Aber Masseneinlaufe und dominantes Marschbefehlverhalten, die hat sie, deshalb habe ich sie nie mit in die DDR genommen...... das hält sie mir heute noch vor
Sie hat nie die DDR kennengelernt, auch nicht die Grenze, sie hat auch kaum Ahnung wovon wir hier alle reden wenn wir von Staatssicherheit usw. reden oder von solchen Verhaltensregeln. Sie hat mehr Ahnung und Kenntnis von Russland als von der DDR, aber auch nicht unbedingt von mir angeeignet. Sie war nicht immer bei mir als Kind, aber hat unter meiner Sache sehr gelitten am Ende. Sie lebte damals in den USA in Fort Knox direkt mit ihrem Sergeant, einem Zahnarzt der US Armee.
Diese Kinder sind systematisch erzogen worden, die DDR als Feind zu betrachten. Aus meiner vorherigen Geschichte hier, kann man auch ersehen, mit welcher Hysterie die DDR Grenze behandelt wurde, und wie schon jüngere Schulkinder regelrechte Ängste hatten. Es war eben die Zeit damals. Es ging auch hart zu, sicher nicht zu verneinen. Grenzübertritte und das offensichtliche schwarze Leben in der DDR wurde konstant propagiert, daran kann ich mich in späteren Jahren und mit besseren Deutschkenntnissen erinnern, Für mich waren die späteren Fahrten was anderes, als normale Grenzgänger es erlebten.


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26.11.2012 15:38
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#24
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Na,ihren Lehrberuf hat sie bestimmt gut abgeschlossen.Es ist auch nicht verkehrt,mediziniche Kenntnisse zu haben,auch bei Kindern.Das macht doch einiges leichter und ist weniger stressig,wenn man mal mit den Kids in ein Krankenhaus muß zum Beispiel.
Zwecks Kinder in die Welt setzen,so sehe ich es so,das es lieber etwas später passiert,wenn es finanziel machbar ist,als z.b. mit 15 schon Eltern zu sein,wenn noch nicht mal ein Schulabschluss da ist.Etwas egoistich,bloß bringt es doch auch nichts,wenn man auf grund fehlender Grundlagen seinen Kindern nichts bieten kann wie mal Eis essen gehen oder Kino- und Museumsbesuche und Ferienreisen.
Das sie nie das Leben in der DDR kennenlernte,einerseits schade,andererseits kann ich es verstehen,wenn Du als Mutter das aufgrund Deiner persöhnlichen Lebensgeschichte nicht zulassen wolltest und konntest aufgrund einiger Risiken.
Was die idiologische Beeinflussung von Menschen in beiden Blöcken damals betrifft,so denke ich,das sich keine Seite etwas genommen hat.Ob es medial war oder auf Arbeit oder in der Schule.Besser ist es in meinen Augen,wenn man sich immer selbst ein Bild "vor Ort" macht und sich dann eine eigene Meinung bildet,mit der man manschmal,auch hier in der Bundesrepublik,lieber nicht an die Öffentlichkeit geht,sonst gibt es nur Ärger bis zum Staatsanwalt im schlimmsten Falle wegen Herabwürdigung einer Person öffentlichen Interresses etc.

Ich hoffe mal,das ich mich nicht zu umständlich ausgdrückt habe.


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26.11.2012 16:40
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#25
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Liebe Larissa,

erstmal einen dicken Knutscher. Später dann mehr.

LG, Andrea


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26.11.2012 16:51
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#26
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #25
Liebe Larissa,

erstmal einen dicken Knutscher. Später dann mehr.

LG, Andrea



Alles klar meine Suesse, later,
Larisse


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26.11.2012 19:27
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#27
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #3
Eigentlich traurig der Film.Traurig,weil man meines Erachtens nach diesen Film nicht hätte machen brauchen,wenn man einen gesunden Verstand hat und diesen benutzt.So werden aber im Film viele "NSW"-Bürger,speziel hier mal "Altbundis" genannt, zu denkunfähigen Deppen abgestempelt,was sie aber nicht sind.Zumindest hab ich keine kennengelernt.




Bevormundung durch den Staat war bestimmt auch ein Grund warum dieser Film gemacht wurde.


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27.11.2012 11:36
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#28
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Bevormundung?Ist was dran,wenn das Nicht-Logich-Denken-Dürfen drunter zählt.


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27.11.2012 11:54
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#29
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #24
Na,ihren Lehrberuf hat sie bestimmt gut abgeschlossen.Es ist auch nicht verkehrt,mediziniche Kenntnisse zu haben,auch bei Kindern.Das macht doch einiges leichter und ist weniger stressig,wenn man mal mit den Kids in ein Krankenhaus muß zum Beispiel.
Zwecks Kinder in die Welt setzen,so sehe ich es so,das es lieber etwas später passiert,wenn es finanziel machbar ist,als z.b. mit 15 schon Eltern zu sein,wenn noch nicht mal ein Schulabschluss da ist.Etwas egoistich,bloß bringt es doch auch nichts,wenn man auf grund fehlender Grundlagen seinen Kindern nichts bieten kann wie mal Eis essen gehen oder Kino- und Museumsbesuche und Ferienreisen.
Das sie nie das Leben in der DDR kennenlernte,einerseits schade,andererseits kann ich es verstehen,wenn Du als Mutter das aufgrund Deiner persöhnlichen Lebensgeschichte nicht zulassen wolltest und konntest aufgrund einiger Risiken.
Was die idiologische Beeinflussung von Menschen in beiden Blöcken damals betrifft,so denke ich,das sich keine Seite etwas genommen hat.Ob es medial war oder auf Arbeit oder in der Schule.Besser ist es in meinen Augen,wenn man sich immer selbst ein Bild "vor Ort" macht und sich dann eine eigene Meinung bildet,mit der man manschmal,auch hier in der Bundesrepublik,lieber nicht an die Öffentlichkeit geht,sonst gibt es nur Ärger bis zum Staatsanwalt im schlimmsten Falle wegen Herabwürdigung einer Person öffentlichen Interresses etc.

Ich hoffe mal,das ich mich nicht zu umständlich ausgdrückt habe.


Ne, ne, Vogtländer, diese Aussage ist nicht richtig. Bekanntlich habe ich als junger Erwachsener 1965 die Seiten gewechselt. Während ich mir im Osten ständig bis zum letzten Tag ( Schule, Lehre anschließend NVA )die kruden politischen Ansichten von Marx bis Ulbricht anhören musste, war es im Westen vom ersten Tag an Funkstille. Wenn ich mich nicht persönlich für Politik interessierte, brauchte ich mir nichts politisches oder gesellschaftliches mehr anhören. Da war von einem zum anderen Tag Funkstille. Ich habe 2 Kinder großgezogen bis zum Abitur auch da auf den Schulen nichts, was mit Indoktrination oder Politik zu tun gehabt hat.


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27.11.2012 12:02
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Bevormundung nicht direkt. Aber Reisen in den Ostblock waren aus Sicht der westlichen "Schlapphüte" problematisch. Andererseits waren die Tipps der verteilten Broschüren und auch der Einheimischen sehr nützlich. "Nicht die Spur wechseln, um Einfahrende auf die Autobahn zu lassen. Die Überholspur ist nur zum Überholen." war so ein Tipp. Die VP hat das rigoros durchgesetzt; ich habe an DDR Tranistautobahen oft Wartburgs (im spitzen Winkel zwischen Einfahrtspur und rechter Fahrspur) gesehen: Geschwindigkeitskontrolle, Rechtsfahrgebot und Nichtgewährung des Vortritts (Reinzwängen). Weiter vorne an einem Parkplatz/Rastplatz wurden dann Tickets verteilt.
Im übrigen gab es meines Erachtens ganz gefährliche Einfahrten und Ausfahrten. Mindestens eine, mit zwei Einfahrspuren, die linke direkt auf die Überholspur, eine Ausfahrt bei Cottbus, in der Mitte einspuren und links über die andere Spur abfahren.
Theo


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