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#21

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.11.2012 20:42
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Zitat von Anastasia. im Beitrag #20
Zitat von frank im Beitrag #16
erst mal willkommen im forum !
um mit allen antworten hier im forum zum thema MAUER etwas anfangen zu können oder um darüber zu schreiben , müßte man meiner meinung nach beim 'urschleim' der deutschen geschichte anfangen : wie und warum ging von deutschen boden einer der fürchterlichsten kriege mit genauso hohen opfern auf beiden seiten aus ? wer wollte und oder hat davon profitiert ? wer waren die 'verlierer' dieses krieges ? zwei deutsche staaten ?? !!! glaube das sollten schon mindestens 20% deines aufsatzes in anspruch nehmen !!!


Das habe ich auch überlegt, jedoch holt das zu weit über mein Thema, das ja die Mauer ist, aus...denn ich habe "nur" 12 Seiten und allein bis jetzt schon 1 Seite über die Vorgeschchte, in der ich über Kriegsende bis hin zum Mauerbau berichte, und nun muss ich mindestens eine Seite für den Vergleich von der Ansicht warum sie denn nun gebaut wurde , zw Ost und West einplanen...und ich hab noch gar nicht damit angefangen was es für die Menschen bedeutete und so...


Warum sie gebaut wurde, dass ist im Grunde der wichtigste Punkt neben dem wie die Menschen damit umgehn mussten.
Für die Menschen, war sie so oder so "Scheisse", auch wenn sie den Menschen dienen sollte und vielleicht auch einen Krieg verhindert hat, gleichzeitig hat der Bau aber neue Probleme gebracht, welche in den unmittelbaren und fühlbaren Tagesablauf der Menschen eingriffen..
Für das tägliche Leben war sie aber sicher für die meisten ein Störfaktor, darum meine ich, man kann sich mit den Auswirkungen relativ kurz halten.
Pass aber auf, gerade die Gründe des Mauerbaus können Dir ein Problem bereiten, in Bezug auf den Lehrer der die Arbeit bewertet.
Man hat nämlich grundsätzlich zweierlei Ansichten über den Mauerbau, und schreibst Du "die Falsche", also die, die Dein Lehrer ganz und garnicht vertritt, dann hast Du ein Problem.
Du hast Dir ein wahrlich problematisches Thema gesucht, ein Thema mit viel Konfliktpotenzial, dessen Du Dir bei der Auswahl wohl noch nicht bewusst warst, meine Hochachtung dafür.
Frank deutete es schon an, dass dieses Thema nicht mit 3 Worten abgehandelt ist.
Mein Tip, versuch die Arbeit zu niederzuschreiben, wie der, der sie korregiert, sie lesen möchte.
Was dann Deine reale Meinung ist, ist eine andere Geschichte und geht den Lehrer nichts an.
Allerdings gibts auch Lehrer, die sich wahrlich nur am Inhalt orientieren, die es sogar gut finden könnten wenn jemand seine Meinung vertritt und begründet, auch wenn sie gegenteilig ist.
Du hast Dir da also echt was aufgeladen, analysiere den Lehrer, was bei ihm geht und was nicht geht und richte Deine Arbeit daraufhin aus.
Dieses taktieren ist zwar nicht schön, aber eine schlechte Benotung Deiner Arbeit ist in der heutigen Zeit noch unschöner und kann Dir Wege in die Zukunft verbauen.
Wenn Du mal so alt bist wie wir, dann kannst Du sagen was Du willst und darauf Pfeifen was der andere denkt.

Ist nur mein Tip (als Hobbypsychologe), musst Du selber entscheiden, Infos findest Du hier zur genüge.
Lass Dich von keiner "Partei" einlullen, lies die 2 Seiten der Münze und lass Deinen Bauch entscheiden welche Bedeutung die Mauer hatte.
Denke daran, Du sollst nicht nachbeten was schon woanders steht, der Lehrer wenn er etwas auf dem Kasten hat, wird wert auf Deine ganz eigene Meinung legen, die auch aus dem Text deutlich hervorgehen soll.
Vergiss am Ende als Fazit nicht zu erwähnen, dass der -vorallem friedliche- Fall der Mauer, trotz aller Probleme die der Fall in Ost und West mit sich brachte und bis heute bringt, rein menschlich mit das Grösste ist was Deutschland passieren konnte.
Ich bin zwar kein unmittelbarer Freund der gegenwärtigen Gesellschaftordnung/Gefüge, aber unser, nach dem Krieg zerteiltes Vaterland Deutschland, ist im Rahmen der politischen-geografischen Möglichkeiten wieder zusammen, ein Geschenk wenn man so will, auch wenn es kein eigentliches Geschenk war.
Allerdings, könnte auch das Dein Lehrer scheisse finden, kommt eben darauf an wo er steht und wie er zu was steht.

Schade nur, das man aus dem Mauerfall zu wenig gemacht hat und nur das Geld hat sprechen lassen, dass wär dann ein Thema für die nächste Arbeit.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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#22

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.11.2012 21:15
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Anastasia, bei den Gründen für den Mauerbau würde ich auch erst einmal einschlägige Literatur von Historikern, aber gucke vorher, ob diese nicht selbst ideologisch "befangen" durch ihre persönliche Meinung sind. Auch wenn ich jetzt Protest ernte, die Ausgabe von H.Kessler u. F.Streletz "Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben", Verlag edition ost, würde ich da auch mit empfehlen. Da geht es auch um ein militärisches Aufrollen der DDR innerhalb einer sog. "innerdeutschen Polizeiaktion", da wir für die BRD nicht Ausland, sondern nur ein abtrünniger Teil Deutschlands waren, bei dessen "Rückholung sich das Ausland gefälligst nicht einzumischen hat. Ich weiß, kling unglaublich für manche Ohren, aber die BRD war damals ganz und gar nicht so firiedlich wie sie sich heute gibt. Aber ich glaube nicht, daß Du das schreiben kannst. Dann müßte Dein Lehrer ein ausgewiesener Linker sein. Beziehe dich bei der Quellenangabe aber auf jeden Fall auch auf seriöse und anerkannte Historiker, die zu ähnlichen Kernaussagen kommen, sonst könnte es sein, daß o.g. Buch pauschal als unwahr hingestellt wird. Da waren nämlich die großen NATO-Verbündeten der BRD ganz froh, daß sich das "Problem" so gelöst hat.
Geh vom heutigen "Brain Drain" aus, nämlich dem Abwandern von Spezialisten aus Deutschland in´s Ausland. Das war damals ähnlich, da jegliche Ausbildung unser aller Geld gekostet hat, aber die Ernte durch einen uns sehr unfreundlich gesinnten Staat eingefahren wurde.



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#23

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.11.2012 22:24
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #22
Anastasia, bei den Gründen für den Mauerbau würde ich auch erst einmal einschlägige Literatur von Historikern, aber gucke vorher, ob diese nicht selbst ideologisch "befangen" durch ihre persönliche Meinung sind. Auch wenn ich jetzt Protest ernte, die Ausgabe von H.Kessler u. F.Streletz "Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben", Verlag edition ost, würde ich da auch mit empfehlen. Da geht es auch um ein militärisches Aufrollen der DDR innerhalb einer sog. "innerdeutschen Polizeiaktion", da wir für die BRD nicht Ausland, sondern nur ein abtrünniger Teil Deutschlands waren, bei dessen "Rückholung sich das Ausland gefälligst nicht einzumischen hat. Ich weiß, kling unglaublich für manche Ohren, aber die BRD war damals ganz und gar nicht so firiedlich wie sie sich heute gibt. Aber ich glaube nicht, daß Du das schreiben kannst. Dann müßte Dein Lehrer ein ausgewiesener Linker sein. Beziehe dich bei der Quellenangabe aber auf jeden Fall auch auf seriöse und anerkannte Historiker, die zu ähnlichen Kernaussagen kommen, sonst könnte es sein, daß o.g. Buch pauschal als unwahr hingestellt wird. Da waren nämlich die großen NATO-Verbündeten der BRD ganz froh, daß sich das "Problem" so gelöst hat.
Geh vom heutigen "Brain Drain" aus, nämlich dem Abwandern von Spezialisten aus Deutschland in´s Ausland. Das war damals ähnlich, da jegliche Ausbildung unser aller Geld gekostet hat, aber die Ernte durch einen uns sehr unfreundlich gesinnten Staat eingefahren wurde.


Dore, darf ich dich mal höfflich auf das GGder Bundesrepublik Deutschland hinweisen, Artikel 26: (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2) Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Ferner § 80 StGb: Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
Da die BRD ein Rechtsstaat war und ist, wäre eine solche "innerdeutsche Polizeiaktion" nicht durchführbar gewesen! Punkt!


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#24

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.11.2012 13:31
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #23
...
Dore, darf ich dich mal höfflich auf das GGder Bundesrepublik Deutschland hinweisen, Artikel 26: (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2) Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Ferner § 80 StGb: Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
Da die BRD ein Rechtsstaat war und ist, wäre eine solche "innerdeutsche Polizeiaktion" nicht durchführbar gewesen! Punkt!


Soweit richtig.

Nur ... die "Zone" war kein Ausland und kein anderes Volk aus Sicht der Bundesrepublik, und 'Polizeiaktion' hat nichts mit Angriffskrieg und Kriegsführung zu tun.


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.


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#25

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.11.2012 13:45
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #23
Zitat von DoreHolm im Beitrag #22
Anastasia, bei den Gründen für den Mauerbau würde ich auch erst einmal einschlägige Literatur von Historikern, aber gucke vorher, ob diese nicht selbst ideologisch "befangen" durch ihre persönliche Meinung sind. Auch wenn ich jetzt Protest ernte, die Ausgabe von H.Kessler u. F.Streletz "Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben", Verlag edition ost, würde ich da auch mit empfehlen. Da geht es auch um ein militärisches Aufrollen der DDR innerhalb einer sog. "innerdeutschen Polizeiaktion", da wir für die BRD nicht Ausland, sondern nur ein abtrünniger Teil Deutschlands waren, bei dessen "Rückholung sich das Ausland gefälligst nicht einzumischen hat. Ich weiß, kling unglaublich für manche Ohren, aber die BRD war damals ganz und gar nicht so firiedlich wie sie sich heute gibt. Aber ich glaube nicht, daß Du das schreiben kannst. Dann müßte Dein Lehrer ein ausgewiesener Linker sein. Beziehe dich bei der Quellenangabe aber auf jeden Fall auch auf seriöse und anerkannte Historiker, die zu ähnlichen Kernaussagen kommen, sonst könnte es sein, daß o.g. Buch pauschal als unwahr hingestellt wird. Da waren nämlich die großen NATO-Verbündeten der BRD ganz froh, daß sich das "Problem" so gelöst hat.
Geh vom heutigen "Brain Drain" aus, nämlich dem Abwandern von Spezialisten aus Deutschland in´s Ausland. Das war damals ähnlich, da jegliche Ausbildung unser aller Geld gekostet hat, aber die Ernte durch einen uns sehr unfreundlich gesinnten Staat eingefahren wurde.


Dore, darf ich dich mal höfflich auf das GGder Bundesrepublik Deutschland hinweisen, Artikel 26: (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2) Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Ferner § 80 StGb: Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
Da die BRD ein Rechtsstaat war und ist, wäre eine solche "innerdeutsche Polizeiaktion" nicht durchführbar gewesen! Punkt!


Schuddelkind, Gesetze her, Gesetze hin. Erstens wäre es kein "Angriffskrieg" gegen ein anderes Volk gewesen und zweites hätten die damaligen Politiker auf ein Gesetz geschi....., wenn es denn ein für die "inneren Angelegenheiten" geltendes Gesetz gegeben hätte. Eigentlich müßte doch inzwischen jeder, der gut 20 Jahre BRD mit wachen Sinnen verfolgt hat, gemerkt haben, daß Gesetze dazu da sind, um sie nach Bedarf auszulegen.
Auch wenn hinter einer solchen innerdeutschen Aktion vielleicht die internationale Öffentlichkeit und ein Teil der eigenen Bevölkerung protestiert hätten, es wären vollendete Tatsachen geschaffen worden und die Proteste hätte eine Bundesregierung tapfer ausgesessen.



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#26

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.11.2012 16:46
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #23
Zitat von DoreHolm im Beitrag #22
Anastasia, bei den Gründen für den Mauerbau würde ich auch erst einmal einschlägige Literatur von Historikern, aber gucke vorher, ob diese nicht selbst ideologisch "befangen" durch ihre persönliche Meinung sind. Auch wenn ich jetzt Protest ernte, die Ausgabe von H.Kessler u. F.Streletz "Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben", Verlag edition ost, würde ich da auch mit empfehlen. Da geht es auch um ein militärisches Aufrollen der DDR innerhalb einer sog. "innerdeutschen Polizeiaktion", da wir für die BRD nicht Ausland, sondern nur ein abtrünniger Teil Deutschlands waren, bei dessen "Rückholung sich das Ausland gefälligst nicht einzumischen hat. Ich weiß, kling unglaublich für manche Ohren, aber die BRD war damals ganz und gar nicht so firiedlich wie sie sich heute gibt. Aber ich glaube nicht, daß Du das schreiben kannst. Dann müßte Dein Lehrer ein ausgewiesener Linker sein. Beziehe dich bei der Quellenangabe aber auf jeden Fall auch auf seriöse und anerkannte Historiker, die zu ähnlichen Kernaussagen kommen, sonst könnte es sein, daß o.g. Buch pauschal als unwahr hingestellt wird. Da waren nämlich die großen NATO-Verbündeten der BRD ganz froh, daß sich das "Problem" so gelöst hat.
Geh vom heutigen "Brain Drain" aus, nämlich dem Abwandern von Spezialisten aus Deutschland in´s Ausland. Das war damals ähnlich, da jegliche Ausbildung unser aller Geld gekostet hat, aber die Ernte durch einen uns sehr unfreundlich gesinnten Staat eingefahren wurde.


Dore, darf ich dich mal höfflich auf das GGder Bundesrepublik Deutschland hinweisen, Artikel 26: (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2) Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Ferner § 80 StGb: Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
Da die BRD ein Rechtsstaat war und ist, wäre eine solche "innerdeutsche Polizeiaktion" nicht durchführbar gewesen! Punkt!



Soalnge sich das volk es gefallen läßt, kann eine Regierung gegen die Verfassung und andere Gesetze verstoßen. Wenn nicht, hätten die Bürger der BRD Art. 20 Abs. 4 GG anwenden könne und müssen.


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#27

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.11.2012 17:02
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Verfassungen und Grundgesetze sind wie Versicherungsverträge. Erst steht auf der ersten Seite was alles versichert ist bzw. deine Rechte und auf den nächsten vierzig Seiten, im Kleingedruckten stehen die Ausnahmen. Beim GG z.B. die Formulierung : wenn nicht durch Bundesgesetze etwas anderes bestimmt wird.
Also in der Praxis ist das alles für die Tonne und die ganzen theoretischen Rechte, kannste doch komplett inne Pfeife rauchen.


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#28

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.11.2012 22:45
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Schuddelkind, Gesetze her, Gesetze hin. Erstens wäre es kein "Angriffskrieg" gegen ein anderes Volk gewesen und zweites hätten die damaligen Politiker auf ein Gesetz geschi....., wenn es denn ein für die "inneren Angelegenheiten" geltendes Gesetz gegeben hätte. Eigentlich müßte doch inzwischen jeder, der gut 20 Jahre BRD mit wachen Sinnen verfolgt hat, gemerkt haben, daß Gesetze dazu da sind, um sie nach Bedarf auszulegen.
Auch wenn hinter einer solchen innerdeutschen Aktion vielleicht die internationale Öffentlichkeit und ein Teil der eigenen Bevölkerung protestiert hätten, es wären vollendete Tatsachen geschaffen worden und die Proteste hätte eine Bundesregierung tapfer ausgesessen
.

Ihr seid echt der Meinung, die BRD hätte zu der Zeit die DDR angreifen wollen......? *LOL* Da hat ja die Indoktrinierung bei euch ja ganze Arbeit geleistet! Ein Angriff, egal mit welchen Kräften, hätte den dritten Weltkrieg bedeutet. Aber ist schon klar, die DDR war ja soooo friedliebend und die BRD so böse........Ich erzähle euch dazu mal eine kleine Geschichte: Mein Onkel Willy in der DDR war überzeugter Kommunist, schon seit den 20er Jahren. Im Krieg hatte er einen Bauchschuß erlitten und war darum Frührentner. Wenn wir zu Besuch waren, kriegten meine Eltern immer eine Extraportion "Rotlichtbestrahlung". Obwohl er von meinen Eltern eingeladen wurde, weigerte er sich standhaft, zum Klassenfeind zu fahren. Man hatte ihm nämlich erzählt, im Westen würde der Krieg vorbereitet, überall wären Waffen versteckt, selbst in den Konservendosen seien Handgranaten versteckt . Und die Autos, mit denen die Westverwandschaft vorfahren würde, würden gar nicht ihnen gehören, die wären nur gemietet. Jahre später hat er sich dann doch getraut, meine Eltern zu besuchen. Während eines Besuches im Baumarkt ist er dann zusammengebrochen und fing an zu weinen. Nicht wegen dem Warenangebot, sondern, weil ihm schlagartig bewußt wurde, das seine Partei ihn all die Jahre belogen und betrogen hatte. Wieder zuhause führte ihn sein Weg als erstes in die örtliche Parteizentrale, wo er die Genossen erstmal fürchterlich zusammengeschissen hat. Danach war er für den Rest seines Lebens mit dem System durch.........
Noch was zum Thema friedliebend: In der BRD gab es keine GST, wo Junge Menschen eine paramilitärische Ausbildung bekommen haben...........und auch keine 24stündige Gefechtsbereitschaft!


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Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.11.2012 22:59
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #28
Schuddelkind, Gesetze her, Gesetze hin. Erstens wäre es kein "Angriffskrieg" gegen ein anderes Volk gewesen und zweites hätten die damaligen Politiker auf ein Gesetz geschi....., wenn es denn ein für die "inneren Angelegenheiten" geltendes Gesetz gegeben hätte. Eigentlich müßte doch inzwischen jeder, der gut 20 Jahre BRD mit wachen Sinnen verfolgt hat, gemerkt haben, daß Gesetze dazu da sind, um sie nach Bedarf auszulegen.
Auch wenn hinter einer solchen innerdeutschen Aktion vielleicht die internationale Öffentlichkeit und ein Teil der eigenen Bevölkerung protestiert hätten, es wären vollendete Tatsachen geschaffen worden und die Proteste hätte eine Bundesregierung tapfer ausgesessen
.

Ihr seid echt der Meinung, die BRD hätte zu der Zeit die DDR angreifen wollen......? *LOL* Da hat ja die Indoktrinierung bei euch ja ganze Arbeit geleistet! Ein Angriff, egal mit welchen Kräften, hätte den dritten Weltkrieg bedeutet. Aber ist schon klar, die DDR war ja soooo friedliebend und die BRD so böse........Ich erzähle euch dazu mal eine kleine Geschichte: Mein Onkel Willy in der DDR war überzeugter Kommunist, schon seit den 20er Jahren. Im Krieg hatte er einen Bauchschuß erlitten und war darum Frührentner. Wenn wir zu Besuch waren, kriegten meine Eltern immer eine Extraportion "Rotlichtbestrahlung". Obwohl er von meinen Eltern eingeladen wurde, weigerte er sich standhaft, zum Klassenfeind zu fahren. Man hatte ihm nämlich erzählt, im Westen würde der Krieg vorbereitet, überall wären Waffen versteckt, selbst in den Konservendosen seien Handgranaten versteckt . Und die Autos, mit denen die Westverwandschaft vorfahren würde, würden gar nicht ihnen gehören, die wären nur gemietet. Jahre später hat er sich dann doch getraut, meine Eltern zu besuchen. Während eines Besuches im Baumarkt ist er dann zusammengebrochen und fing an zu weinen. Nicht wegen dem Warenangebot, sondern, weil ihm schlagartig bewußt wurde, das seine Partei ihn all die Jahre belogen und betrogen hatte. Wieder zuhause führte ihn sein Weg als erstes in die örtliche Parteizentrale, wo er die Genossen erstmal fürchterlich zusammengeschissen hat. Danach war er für den Rest seines Lebens mit dem System durch.........
Noch was zum Thema friedliebend: In der BRD gab es keine GST, wo Junge Menschen eine paramilitärische Ausbildung bekommen haben...........und auch keine 24stündige Gefechtsbereitschaft!




Rot markiert:
Das hat unser Stabülehrer uns Schülern auch immer erzählt.
Wenn wir Besuch aus Niedersachsen bekamen (die halbe Verwandschaft arbeitet(e) bei VW),kamen die auch immer mit schicken Autos.
Die waren aber nicht "gemietet" , odentlich (günstig als Werksangehöriger) gekauft.
Alle 3 Jahre gab es einen Neuen Wagen.

Gruß ek40


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#30

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.11.2012 18:33
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Liebe Anastasia,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Du siehst, in was für ein Hornissennest Du mit Deiner Themenwahl gestochen hast. Ein Thema, das immer noch sehr stark polarisiert.
Den Tips von @LO-Wahnsinn und @DoreHolm kann ich mich nur anschließen. Zur Notenoptimierung ist es unerläßlich, zu wissen, wie Dein Geschi-Lehrer tickt. Am sichersten dürftest Du fahren, wenn Du Dich lediglich auf neuere (nach-Wende-) Publikationen aus dem Westen stützt und Dich nicht allzuweit vom medialen Mainstream entfernst.
Was als "pro DDR" verstanden werden könnte, ist potentiell gefährlich.
Aber wie bereits gesagt, das hängt von der Person des bewertenden Lehrers ab. Wenn Du Dir eine eigene Meinung bilden willst, ist es imho unerläßlich, sich aus Quellen beider "Lager" zu informieren, Objektivität ist gerade bei brisanteren politischen Themen eine Illusion.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#31

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.11.2012 18:45
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Hallo Anastasia, hier nochmal ein Link für dich: http://www.ddr-im-unterricht.de/die_mauer.html.


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#32

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.11.2012 19:27
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Zitat von Damals87 im Beitrag #30
Liebe Anastasia,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Du siehst, in was für ein Hornissennest Du mit Deiner Themenwahl gestochen hast. Ein Thema, das immer noch sehr stark polarisiert.
Den Tips von @LO-Wahnsinn und @DoreHolm kann ich mich nur anschließen. Zur Notenoptimierung ist es unerläßlich, zu wissen, wie Dein Geschi-Lehrer tickt. Am sichersten dürftest Du fahren, wenn Du Dich lediglich auf neuere (nach-Wende-) Publikationen aus dem Westen stützt und Dich nicht allzuweit vom medialen Mainstream entfernst.
Was als "pro DDR" verstanden werden könnte, ist potentiell gefährlich.
Aber wie bereits gesagt, das hängt von der Person des bewertenden Lehrers ab. Wenn Du Dir eine eigene Meinung bilden willst, ist es imho unerläßlich, sich aus Quellen beider "Lager" zu informieren, Objektivität ist gerade bei brisanteren politischen Themen eine Illusion.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Grüße aus Hessen


Ich dachte, diese Zeit wäre seit 22 Jahren vorbei ?. So sagen es jedenfalls immer die Politiker rechts von den Linken, also der großen Mehrheit.



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#33

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.11.2012 19:29
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #32
Zitat von Damals87 im Beitrag #30
Liebe Anastasia,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Du siehst, in was für ein Hornissennest Du mit Deiner Themenwahl gestochen hast. Ein Thema, das immer noch sehr stark polarisiert.
Den Tips von @LO-Wahnsinn und @DoreHolm kann ich mich nur anschließen. Zur Notenoptimierung ist es unerläßlich, zu wissen, wie Dein Geschi-Lehrer tickt. Am sichersten dürftest Du fahren, wenn Du Dich lediglich auf neuere (nach-Wende-) Publikationen aus dem Westen stützt und Dich nicht allzuweit vom medialen Mainstream entfernst.
Was als "pro DDR" verstanden werden könnte, ist potentiell gefährlich.
Aber wie bereits gesagt, das hängt von der Person des bewertenden Lehrers ab. Wenn Du Dir eine eigene Meinung bilden willst, ist es imho unerläßlich, sich aus Quellen beider "Lager" zu informieren, Objektivität ist gerade bei brisanteren politischen Themen eine Illusion.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Grüße aus Hessen


Ich dachte, diese Zeit wäre seit 22 Jahren vorbei ?. So sagen es jedenfalls immer die Politiker rechts von den Linken, also der großen Mehrheit.


Fühlt sich jemand von euch wegen seiner politischen Meinung verfolgt?


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#34

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.11.2012 12:10
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Zitat von frank im Beitrag #16
erst mal willkommen im forum !
um mit allen antworten hier im forum zum thema MAUER etwas anfangen zu können oder um darüber zu schreiben , müßte man meiner meinung nach beim 'urschleim' der deutschen geschichte anfangen : wie und warum ging von deutschen boden einer der fürchterlichsten kriege mit genauso hohen opfern auf beiden seiten aus ? wer wollte und oder hat davon profitiert ? wer waren die 'verlierer' dieses krieges ? zwei deutsche staaten ?? !!! glaube das sollten schon mindestens 20% deines aufsatzes in anspruch nehmen !!!


2 deutsche Staaten haben den Krieg verloren ?? So etwas habe ich noch nie gehört Ich glaube, du kannst die deutsche Geschichte neu schreiben


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#35

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.11.2012 12:22
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #28
Schuddelkind, Gesetze her, Gesetze hin. Erstens wäre es kein "Angriffskrieg" gegen ein anderes Volk gewesen und zweites hätten die damaligen Politiker auf ein Gesetz geschi....., wenn es denn ein für die "inneren Angelegenheiten" geltendes Gesetz gegeben hätte. Eigentlich müßte doch inzwischen jeder, der gut 20 Jahre BRD mit wachen Sinnen verfolgt hat, gemerkt haben, daß Gesetze dazu da sind, um sie nach Bedarf auszulegen.
Auch wenn hinter einer solchen innerdeutschen Aktion vielleicht die internationale Öffentlichkeit und ein Teil der eigenen Bevölkerung protestiert hätten, es wären vollendete Tatsachen geschaffen worden und die Proteste hätte eine Bundesregierung tapfer ausgesessen
.

Ihr seid echt der Meinung, die BRD hätte zu der Zeit die DDR angreifen wollen......? *LOL* Da hat ja die Indoktrinierung bei euch ja ganze Arbeit geleistet! Ein Angriff, egal mit welchen Kräften, hätte den dritten Weltkrieg bedeutet. Aber ist schon klar, die DDR war ja soooo friedliebend und die BRD so böse........Ich erzähle euch dazu mal eine kleine Geschichte: Mein Onkel Willy in der DDR war überzeugter Kommunist, schon seit den 20er Jahren. Im Krieg hatte er einen Bauchschuß erlitten und war darum Frührentner. Wenn wir zu Besuch waren, kriegten meine Eltern immer eine Extraportion "Rotlichtbestrahlung". Obwohl er von meinen Eltern eingeladen wurde, weigerte er sich standhaft, zum Klassenfeind zu fahren. Man hatte ihm nämlich erzählt, im Westen würde der Krieg vorbereitet, überall wären Waffen versteckt, selbst in den Konservendosen seien Handgranaten versteckt . Und die Autos, mit denen die Westverwandschaft vorfahren würde, würden gar nicht ihnen gehören, die wären nur gemietet. Jahre später hat er sich dann doch getraut, meine Eltern zu besuchen. Während eines Besuches im Baumarkt ist er dann zusammengebrochen und fing an zu weinen. Nicht wegen dem Warenangebot, sondern, weil ihm schlagartig bewußt wurde, das seine Partei ihn all die Jahre belogen und betrogen hatte. Wieder zuhause führte ihn sein Weg als erstes in die örtliche Parteizentrale, wo er die Genossen erstmal fürchterlich zusammengeschissen hat. Danach war er für den Rest seines Lebens mit dem System durch.........
Noch was zum Thema friedliebend: In der BRD gab es keine GST, wo Junge Menschen eine paramilitärische Ausbildung bekommen haben...........und auch keine 24stündige Gefechtsbereitschaft!






ich frage mich auch, wie man heute, 23 Jahre nachdem das System auf die Müllkippe der Geschichte transportiert wurde, immer noch einen solchen ideologisch geprägten Unsinn schreiben kann, entgegen aller Fakten.


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#36

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.11.2012 12:25
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Und @Gert, schon 'ne Antwort gefunden?
Achso, tachsag noch. Iss ja 'n Begrüßungfred und nicht der Stammtisch. Hmm, wobei ... vorsichthalber mal *tischklopf*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#37

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.11.2012 13:15
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #28
Schuddelkind, Gesetze her, Gesetze hin. Erstens wäre es kein "Angriffskrieg" gegen ein anderes Volk gewesen und zweites hätten die damaligen Politiker auf ein Gesetz geschi....., wenn es denn ein für die "inneren Angelegenheiten" geltendes Gesetz gegeben hätte. Eigentlich müßte doch inzwischen jeder, der gut 20 Jahre BRD mit wachen Sinnen verfolgt hat, gemerkt haben, daß Gesetze dazu da sind, um sie nach Bedarf auszulegen.
Auch wenn hinter einer solchen innerdeutschen Aktion vielleicht die internationale Öffentlichkeit und ein Teil der eigenen Bevölkerung protestiert hätten, es wären vollendete Tatsachen geschaffen worden und die Proteste hätte eine Bundesregierung tapfer ausgesessen
.

Ihr seid echt der Meinung, die BRD hätte zu der Zeit die DDR angreifen wollen......? *LOL* Da hat ja die Indoktrinierung bei euch ja ganze Arbeit geleistet! Ein Angriff, egal mit welchen Kräften, hätte den dritten Weltkrieg bedeutet. Aber ist schon klar, die DDR war ja soooo friedliebend und die BRD so böse........Ich erzähle euch dazu mal eine kleine Geschichte: Mein Onkel Willy in der DDR war überzeugter Kommunist, schon seit den 20er Jahren. Im Krieg hatte er einen Bauchschuß erlitten und war darum Frührentner. Wenn wir zu Besuch waren, kriegten meine Eltern immer eine Extraportion "Rotlichtbestrahlung". Obwohl er von meinen Eltern eingeladen wurde, weigerte er sich standhaft, zum Klassenfeind zu fahren. Man hatte ihm nämlich erzählt, im Westen würde der Krieg vorbereitet, überall wären Waffen versteckt, selbst in den Konservendosen seien Handgranaten versteckt . Und die Autos, mit denen die Westverwandschaft vorfahren würde, würden gar nicht ihnen gehören, die wären nur gemietet. Jahre später hat er sich dann doch getraut, meine Eltern zu besuchen. Während eines Besuches im Baumarkt ist er dann zusammengebrochen und fing an zu weinen. Nicht wegen dem Warenangebot, sondern, weil ihm schlagartig bewußt wurde, das seine Partei ihn all die Jahre belogen und betrogen hatte. Wieder zuhause führte ihn sein Weg als erstes in die örtliche Parteizentrale, wo er die Genossen erstmal fürchterlich zusammengeschissen hat. Danach war er für den Rest seines Lebens mit dem System durch.........
Noch was zum Thema friedliebend: In der BRD gab es keine GST, wo Junge Menschen eine paramilitärische Ausbildung bekommen haben...........und auch keine 24stündige Gefechtsbereitschaft!






Nun, daß die Indoktrinierung ganze Arbeit geleistet hat, dieses Kompliment kann ich Dir zurückgeben, nur eben in der anderen Denke. Stell Dir vor, daß ich nachweislich losgelassene Statements, insb. von USA-Politikern noch in Erinnerung habe, die von der Machbarkeit eines nuklearen Angriffes auf die SU faselten, als sie meinten, sie hätten das Monopol auf A-Waffen. Und jetzt behaupte nur noch, sie mußten den Russen zuvorkommen. Für Strauß war der 2.Weltkrieg bekanntlich noch nicht zu Ende und er kenne nur den einen Fall und das war der Fall Rot. Das war sicher nur so dahingesagt, ohne sich was dabei zu denken. Na klar, daß weiß ich alles nur aus üblen Propaganda-Machwerken der SED. Seit es diese Gesellschaftsordnung mit dem Gemeineigentum an PM (ich sage mit Absicht nicht "Sozialismus", denn den hatten wir noch nicht lt. Definition) gibt, wurde von Seiten der kapitalistischen Staaten alles versucht, das wieder rückgängig zu machen. Der Überfall von gut einem Dutzend Staaten auf Russland nach der Revolution, Hitler hat es versucht und da alle "guten Dinge" drei sind, hätte es auch noch mal sein können. Abgehalten hat ganz sicher diese Planer eine Verwirklichung, daß die SU dann nicht mehr wehrlos war. Da war auch ein Dritter Weltkrieg in den Planspielen einiger Strategen als Option möglich, so lange mit hinreichender Gewissheit davon ausgegangen werden konnte, daß man selbst als "Sieger" daraus hervorging. Spätestens mit dem Sputnik wich diese "Siegeszuversicht" langsam. Die Existenz des "Vorzeigestaates" DDR im soz. Lager war konservativen rechten SPD-Politikern und deren Klientel von jeher ein Dorn im Auge. Bei allen Mängeln, genau so wie unsere Bevölkerung die alte BRD als Maß aller Dinge genommen hat und nicht Süditalien oder Portugal, wurde von der BRD aus mit der DDR verglichen und nicht mit Rumänien, Bulgarien oder der SU. Bei allen Erfolgen der Gewerkschaften in der BRD ist eines Fakt. Westdeutsche Gewerkschafter selbst sagten unumwunden, daß bei Verhandlungen mit den Arbeitgebern unsichtbar die DDR mit am Tisch saß. Nach der Wende habe ich solche Einschätzungen, daß sich jetzt ein Monopol der Unternehmer bildet, von Leuten gehört, von denen ich es nie erwartet hätte, z.B. aktive Christen. So ist es ja nun auch gekommen oder wie siehst Du die Entwicklung nach 1990. Monopolstellungen sind niemals gut für die breite Masse, egal ob in der Industrie oder der Gesellschaft. Das galt damals für BRD und DDR gleichermaßen und gilt auch heute.
Ach so, und zu Deinem Onkel Willy. Ich will ihm nicht zu nahe treten, aber so naiv wie er sich den Westen vorgestellt hat, das ist schon stark. Ich war auch überzeugt, aber die einzigen Dinge, die ich nicht so erwartet hatte waren einmal die schmucken Häuschen auf den Dörfern und Städten und zweites die relative Ruhe am Arbeitsplatz. Da dachte ich vorher, daß es ein ziemlicher Stress sein müßte, im Kapitalismus zu arbeiten. Nun, am Fließband wird es anders gewesen sein, aber dort wo ich zu tun hatte, im Labor, der Entwicklung und Verwaltung: Keine Hektik, auch mal Zeit für ein Schwätzchen. Allerdings wurde im Gegensatz zur Produktion, wie ich sie kannte, die Pausenzeiten eingehalten und nicht von den 8 3/4 Stunden nur 5 - 6 tatsächlich gearbeitet. Alles Andere hatte ich mir im Wesentlichen so vorgestellt.
So, daß mußte erst mal raus. Nun kannst Du versuchen, alles zu zerpflücken.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

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Hallo erstmal,

Ja warum wurde die Mauer wohl gebaut? Es ist ja schon fast alles hier dazu gesagt.

1989 nach 28 Jahren „antifaschistischem Schutzwall“ haben sich schon die meisten gefragt, was hat dieser „Schutz“ denn gebracht? Der starke Warschauer Pakt hätte es doch hinter diesem Schutzschild schaffen müssen, dass die Überlegenheit gegenüber den westlichen Ländern endlich sichtbar wird, deren ausgebeutete und unterdrückte Bevölkerung hätte doch nun zu Tausenden in den Osten aufbrechen müssen, jedoch alle strebten gen Westen.

In manchen naiven Stunden dachte ich auch ab und zu, dass wir doch eigentlich (in der DDR) unsere gesamte Produktion sehr effektiv gestalten und auch durchführen. Wir haben uns nicht mit hunderten gleichartigen Produkten verzettelt, wir hatten meist nur ein oder wenige Produkte (2 Autotypen, 1 Typ Kaffeemaschine, 3 Typen Fotoapparate, eine Waschmaschine usw.). Da dachte ich mir, es müsste doch unter diesen günstigen Umständen zu machen sein, dass wir wenigstens den Bedarf des gesamten RGW (Wirtschaftsregion des Ostblocks) befriedigen können und somit ein Beispiel für die ganze Welt schaffen könnten.

So ist es nicht gekommen „und so wird es auch in hundert Jahren nicht kommen“ frei nach E.H.

MfG

GKUS64



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#39

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

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Der Nachteil einer Planwirtschaft ist, das durch Wegfall des Marktes keine Konkurrenz besteht. Innovation ist nicht notwendig, um seine Produkte abzusetzen. Deswegen kann ein solches System, nur auf abgeschirmten Inseln bestehen. Die Insel nannte sich DDR und das Ufer war die Mauer.


zuletzt bearbeitet 27.11.2012 16:02 | nach oben springen

#40

RE: Hallo (: , dann will auch ich mich jetzt vorstellen!

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Zitat von GKUS64 im Beitrag #38
Hallo erstmal,

Ja warum wurde die Mauer wohl gebaut? Es ist ja schon fast alles hier dazu gesagt.

1989 nach 28 Jahren „antifaschistischem Schutzwall“ haben sich schon die meisten gefragt, was hat dieser „Schutz“ denn gebracht? Der starke Warschauer Pakt hätte es doch hinter diesem Schutzschild schaffen müssen, dass die Überlegenheit gegenüber den westlichen Ländern endlich sichtbar wird, deren ausgebeutete und unterdrückte Bevölkerung hätte doch nun zu Tausenden in den Osten aufbrechen müssen, jedoch alle strebten gen Westen.

In manchen naiven Stunden dachte ich auch ab und zu, dass wir doch eigentlich (in der DDR) unsere gesamte Produktion sehr effektiv gestalten und auch durchführen. Wir haben uns nicht mit hunderten gleichartigen Produkten verzettelt, wir hatten meist nur ein oder wenige Produkte (2 Autotypen, 1 Typ Kaffeemaschine, 3 Typen Fotoapparate, eine Waschmaschine usw.). Da dachte ich mir, es müsste doch unter diesen günstigen Umständen zu machen sein, dass wir wenigstens den Bedarf des gesamten RGW (Wirtschaftsregion des Ostblocks) befriedigen können und somit ein Beispiel für die ganze Welt schaffen könnten.

So ist es nicht gekommen „und so wird es auch in hundert Jahren nicht kommen“ frei nach E.H.

MfG

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Ja, es ist eben vergeigt wurden, die Chance, die mal bestand, relativ ungestört was draus zu machen. Spätestens nach 15 - 20 Jahren hätte es geschafft sein müssen, dieses "Open the Gate", mit schrittweisen Lockerungen auch schon vorher. Das ist es, was ich Honecker, Mittag und Konsorten übel nehme.
Ja, diese "naiven" Stunden kenne ich auch, seit dem ich weiß, in welchen Größenordnungen heute finanzielle Mittel in den Sand gesetzt werden. Bei allem noch mal eine oder zwei Nullen mehr hinten dran. Damals trat dann in kleineren Fällen die ABI, bei größeren Sachen das MfS auf den Plan wegen möglicher Sabotage. Heute bezahlt alles der Steuerzahler, im Fall von Unternehmen dann der Arbeitnehmer in Form von Entlassungen. Seit ich die Marktwirtschaft, so wie sie praktiziert wird kenne, fragte ich mich mehr als ein mal, warum wir den Bach runtergegangen sind und nicht die BRD.
(Gleich werde ich Protest ernten ). Wohl deshalb, weil es in der DDR-Wirtschaft nicht diese Reserven an Mitteln gab, größere Verluste zu verkraften.



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