Vom Paulus zum Saulus

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05.12.2012 18:31
#91
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Woran erkannte man auf offener Strasse Mitglieder der 'Jungen Gemeinde'? Am Aufnäher?

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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05.12.2012 18:32
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#92
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Zitat von 94 im Beitrag #90

So sah das Teil aus?

Genau so.
Zitat von 94 im Beitrag #90

Mensch 80er, dein Benno war wirklich zu brav für diese DDR ...

Na ja, solange aufmüpfig sein einen Preis hatte (hier: Studium, Exmatrikulation), schon.


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05.12.2012 18:43
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#93
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Zitat von 94 im Beitrag #90

Quelle: hdg.de

So sah das Teil aus? Auf irgendeinem MfS-Fasching trug man das sogar am Hut.

Von den FDJ-Kreisleitungen wurde ja ähnliche Aufnäher ausgegeben, der Text 'Frieden schaffen ohne NATO-Waffen'. Ein paar Streber pflasterten sich das Teil gleich auf die FDJ-Bluse. Mit einem Kumpel dagegen kam uns die Idee, nachdem wir einige solche Aktionen der Schutz- und Sicherheitsorgane beobachtet hatten, ein bissel Spazzz zu haben. So hefteten wir (nähen will ich mal nicht sagen, Nadelarbeit war nun wirklich nicht so unser Ding) uns diese Teile auf die Kutte und stolzierten damit rum, die Straba-Halte vorm Hauptbahnhof war da gut geeignet. Na langer Rede kurzer (Un-)Sinn, der Schnittlauch konnte uns Halbstarken auch nicht erklären, wieso man nicht gegen die bösen NATO-Waffen sein sollte.

Mensch 80er, dein Benno war wirklich zu brav für diese DDR, aber erzähl mal weiter. Ist wirklich interessant an dieser (Deiner ?) Entwicklung teilhaben zu dürfen.


@94
war dieser Aufnäher tatsächlich verboten ? Schließlich ist das ein Zeichen für den Frieden und den hat der Staat ja immer propagiert.


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05.12.2012 18:47
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#94
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Richtig legal war er jedenfalls nicht,soweit ich mich erinnern kann!


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05.12.2012 18:57 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2012 18:57)
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#95
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94

Zumal @Gert, da die dargestellte Skulptur ein Geschenk der UdSSR an die Vereinten Nationen war.



Ich hätte es damals zumindest als 'elegant' empfunden, wenn man der EKD (dem Urheber des Patches) fehlendes Copyright an diesem Bildsymbol lästig gemacht worden wäre und auf dieser Grundlage ..., na bei Texte hatte'se wohl das (c) *grins*

Zumal der komplete Micha 4,3 nun wirklich NICHT nur pazifistisch klingt ...
Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden strafen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und werden nicht mehr kriegen lernen.
Auf dem Orginal war übrigens nur Micha 4 als Quelle angegeben und Micha 4,14 war vielleicht dann doch die 'Ansage' (Aber nun, du Kriegerin, rüste dich! denn man wird uns belagern und den Richter Israels mit der Rute auf den Backen schlagen.), welche die Schutz- und Sicherheitsorgane auf den Plan rief. Nur mit soviel Text war der durchschnittene Spargel auf der Straße sicher deutlich überfordert.
Bibelzitate: http://bibel-online.net/buch/luther_1912/micha/4/

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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05.12.2012 19:03
#96
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Diejenigen , die den Aufnäher trugen, hatten immer mit Schwierigkeiten zu rechnen.
Ich empfand den Umgang der DDR-Führung mit dem Aufnäher als erstaunlich unsouverän. Komischerweise fallen diese Ereignisse in eine Zeit, in der Gemeinschafts - Antennenanlagen für Westfernseh-Empfang geduldet oder sogar gefördert wurden.

Die Moreau-Schänke kenne ich leider nur noch geschlossen. Sie hatte aber in Dresden immer noch einen legendären Ruf.


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05.12.2012 19:19 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2012 19:27)
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#97
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94

@Gert, die DDR der 80er Jahre ist ja nun nach eigener Aussage nicht sooo Dein Metier. Also hier mal ein FAQ sozusagend:
Verbote im Sinne 86a gabs in der Ehemaligen nicht, war ja ein Unrechtssystem. Aber sagen wir's mal so, er war nicht erlaubt, dieser Aufnäher. Und 'unsouverän', so wie's Kassberg geschrieben hatte, also besser kann man's wohl nicht beschreiben *wink*

Und auch darf man aus heutiger Sicht NICHT diese Atombombenstimmung vergessen, welche damals zum Alltag gehörte. Hier zur erinnernden Einstimmung vielleicht mal ein Titel einer DDR-Band aus dieser Zeit. Nein, nicht Blaue Planet von KARAT, die Truppe kannte auch nach dem Plagiat mit den sieben Krücken der andere Teutsche. Sondern BERLUC - No Bomb (war so einer der ersten Titel in dem englisch gesungen wurde ?) ... http://www.myvideo.de/watch/7786206/No_Bomb_Berluc_1983

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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05.12.2012 19:50 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2012 19:52)
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#98
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In den 80er waren die Ossis schon ein wenig aufmüpfig. Nachdem Gorbatschow die Führung übernommen hatte, waren die Schlagwörter Perestroika und Glasnost sehr populär und auch die Solidarnoscbewegung wurde in der DDR mit Sympathie verfolgt. Endlich macht mal jemand das Maul auf und sagt seine Meinung. Das hat Mut zu eigener Zivilcourage gemacht und immer mehr Menschen haben mit ihrer Meinung, nicht mehr hinter dem Berg gehalten.
Ich habe es auf einem Flohmarkt in der Umgebung von Berlin erlebt. Zu meinem Handelssortiment gehörten als schmückendes Beiwerk auch Sticker mit der Aufschrift: Glasnost und Perestroika und auch Solidarnoscanstecker. 5M pro Stück . Made in Poland. Da kamen zwei Herren in Zivil an meinen Stand und forderten mich auf, den Verkauf unverzüglich einzustellen. Ich fragte auch nach der gesetzlichen Grundlage , aber die Menschenmenge an meinem Verkaufsstand hat meine Verteidigung übernommen und die Herren mit unflätigen Worten zum Teufel gejagt. Meine Ware war ich in einer halben Stunde los. Eine bessere Werbeaktion habe ich nie wieder erlebt.
Also die Achtziger Jahre kann man nicht mit den Sechziger Jahren in der DDR vergleichen. Irgendwie hatte der Staat schon die Totalkontrolle verloren und auch Zugeständnisse gemacht. Aus welchen Gründen auch immer.


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05.12.2012 20:22
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#99
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Zitat von 94 im Beitrag #97
@Gert, die DDR der 80er Jahre ist ja nun nach eigener Aussage nicht sooo Dein Metier. Also hier mal ein FAQ sozusagend:
Verbote im Sinne 86a gabs in der Ehemaligen nicht, war ja ein Unrechtssystem. Aber sagen wir's mal so, er war nicht erlaubt, dieser Aufnäher. Und 'unsouverän', so wie's Kassberg geschrieben hatte, also besser kann man's wohl nicht beschreiben *wink*

Und auch darf man aus heutiger Sicht NICHT diese Atombombenstimmung vergessen, welche damals zum Alltag gehörte. Hier zur erinnernden Einstimmung vielleicht mal ein Titel einer DDR-Band aus dieser Zeit. Nein, nicht Blaue Planet von KARAT, die Truppe kannte auch nach dem Plagiat mit den sieben Krücken der andere Teutsche. Sondern BERLUC - No Bomb (war so einer der ersten Titel in dem englisch gesungen wurde ?) ... http://www.myvideo.de/watch/7786206/No_Bomb_Berluc_1983


Da stimme ich dir zu, in der Zeit interessierten mich andere Dinge, erst ab 9.Novemeber 89 wa rich wieder in dem Film. Was ich aber ungewöhnlich finde ist die Rechtsauffassung von Stasi, VP und anderen Sicherheitsfuzzis, dass alles verboten ist, was nicht ausrücklich erlaubt ist. Ein solche Rechtsauffassung, praktisch eine Umkehrung der üblichen Deliktfähigkeit oder wie sollte man das nennen, ne, ich bin kein Jurist.
tss tsss tsss


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05.12.2012 20:50 (zuletzt bearbeitet: 05.12.2012 20:51)
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#100
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Im VP-Gesetz, ich glaube es war der §8 stand: Die Deutsche Volkspolizei hat die Aufgabe, Ordnungswidrigkeiten ,Verfehlungen und Strafttaten vorbeugend entgegenzuwirken.
Das war so ein, für alles anwendbarer Gummiparagraph und die beliebteste Rechtsgrundlage, um jegliche Zwangsmaßnahmen zu begründen.


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06.12.2012 00:06 (zuletzt bearbeitet: 06.12.2012 00:14)
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#101
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S51

Zitat von Gert im Beitrag #99
... Was ich aber ungewöhnlich finde ist die Rechtsauffassung von Stasi, VP und anderen Sicherheitsfuzzis, dass alles verboten ist, was nicht ausrücklich erlaubt ist. Ein solche Rechtsauffassung, praktisch eine Umkehrung der üblichen Deliktfähigkeit oder wie sollte man das nennen, ne, ich bin kein Jurist.
...


Ist nicht so ungewöhnlich wie du denkst. Siehe StVO zum Beispiel. Alles, was als Verkehrszeichen nicht so aussieht wie vorgeschrieben, ist nicht erlaubt. Derartige Beispiele gäbe es auch aus anderen Bereichen (Waffenrecht u.a.) noch viele.
Diese Aufnäher oder als anderes Beispiel auch die weißen Schleifen an den Autoantennen von Ausreisewilligen waren als Gegenstand für sich nicht verboten aber es wurde bei ihrer Benutzung das Motiv des Trägers, den Staat damit zu "verunglimpfen" als strafbewehrte Absicht geahndet.
In etwa so, wie heutzutage die Absicht in bestimmte Lager zu reisen mit dem Ziel sich auszubilden als Straftat geahndet wird ohne dass es tatsächlich zu einem Terrorakt kommen muss.
Oder das Tragen bestimmter Symbole als verfassungsfeindlich geahndet wird, weil solche Symbole oder ähnliche Symbole eben von verfassungsfeindlichen Organisationen benutzt werden ohne dass diese Symbole für sich es wären.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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06.12.2012 08:48
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#102
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ja, die DDR und ihre "verbotenen Symbole".....
Mit so einer Sache bin ich 1987 auch bei den Hardlinern angeeckt:
"Von der Sowjetunion lernen heist siegen lernen" stand auf meinem Anstecker, den ich bei der Demonstation zum 1.Mai trug -
Neben dem SED- und dem DSF-Abzeichen.
Diese Losung hat ja in der DDR jahrzehntelang als heilige, ewige Wahrheit gegolten. Plötzlich nicht mehr ?
Nur war inzwischen durch Gorbatschow ein frischer Wind aufgekommen, der etwas Staub aufwirbelte. Die historischen Folgen kennen wir.

Zurück zum Thema:
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung von Bennos's Lebensgeschichte.
Vieles erinnert mich an eigene Erlebnisse - wenn ich mal mehr Muße habe, werde ich auch mal so eine kleine fiktive Biografie schreiben.

Gruss Hartmut


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06.12.2012 09:45
#103
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Zitat von Gert im Beitrag #99
Zitat von 94 im Beitrag #97
@Gert, die DDR der 80er Jahre ist ja nun nach eigener Aussage nicht sooo Dein Metier. Also hier mal ein FAQ sozusagend:
Verbote im Sinne 86a gabs in der Ehemaligen nicht, war ja ein Unrechtssystem. Aber sagen wir's mal so, er war nicht erlaubt, dieser Aufnäher. Und 'unsouverän', so wie's Kassberg geschrieben hatte, also besser kann man's wohl nicht beschreiben *wink*

Und auch darf man aus heutiger Sicht NICHT diese Atombombenstimmung vergessen, welche damals zum Alltag gehörte. Hier zur erinnernden Einstimmung vielleicht mal ein Titel einer DDR-Band aus dieser Zeit. Nein, nicht Blaue Planet von KARAT, die Truppe kannte auch nach dem Plagiat mit den sieben Krücken der andere Teutsche. Sondern BERLUC - No Bomb (war so einer der ersten Titel in dem englisch gesungen wurde ?) ... http://www.myvideo.de/watch/7786206/No_Bomb_Berluc_1983


Da stimme ich dir zu, in der Zeit interessierten mich andere Dinge, erst ab 9.Novemeber 89 wa rich wieder in dem Film. Was ich aber ungewöhnlich finde ist die Rechtsauffassung von Stasi, VP und anderen Sicherheitsfuzzis, dass alles verboten ist, was nicht ausrücklich erlaubt ist. Ein solche Rechtsauffassung, praktisch eine Umkehrung der üblichen Deliktfähigkeit oder wie sollte man das nennen, ne, ich bin kein Jurist.
tss tsss tsss




Helf mir mal auf die Sprünge. Wo steht das, diese Definition, bevor ich lange suchen muß. Ich kenne nur die großmäuligen Sprüche westdeutscher Politiker zur Wendezeit, die da umgekehrt sagten, daß in der BRD alles erlaubt wäre, was nicht ausdrücklich verboten ist. Gut, mag so stimmen, aber meine persönliche Erfahrung ist, daß viel mehr verboten ist als früher. Hat schon im 2.Weltkrieg unser französischer Zwangsarbeiter bei meiner Oma und meiner Mutter auf dem Dorf gesagt: "In Deutschland alles verbote, alles verbote".


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06.12.2012 10:00 (zuletzt bearbeitet: 06.12.2012 10:05)
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#104
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #103
Zitat von Gert im Beitrag #99
Zitat von 94 im Beitrag #97
@Gert, die DDR der 80er Jahre ist ja nun nach eigener Aussage nicht sooo Dein Metier. Also hier mal ein FAQ sozusagend:
Verbote im Sinne 86a gabs in der Ehemaligen nicht, war ja ein Unrechtssystem. Aber sagen wir's mal so, er war nicht erlaubt, dieser Aufnäher. Und 'unsouverän', so wie's Kassberg geschrieben hatte, also besser kann man's wohl nicht beschreiben *wink*

Und auch darf man aus heutiger Sicht NICHT diese Atombombenstimmung vergessen, welche damals zum Alltag gehörte. Hier zur erinnernden Einstimmung vielleicht mal ein Titel einer DDR-Band aus dieser Zeit. Nein, nicht Blaue Planet von KARAT, die Truppe kannte auch nach dem Plagiat mit den sieben Krücken der andere Teutsche. Sondern BERLUC - No Bomb (war so einer der ersten Titel in dem englisch gesungen wurde ?) ... http://www.myvideo.de/watch/7786206/No_Bomb_Berluc_1983


Da stimme ich dir zu, in der Zeit interessierten mich andere Dinge, erst ab 9.Novemeber 89 wa rich wieder in dem Film. Was ich aber ungewöhnlich finde ist die Rechtsauffassung von Stasi, VP und anderen Sicherheitsfuzzis, dass alles verboten ist, was nicht ausrücklich erlaubt ist. Ein solche Rechtsauffassung, praktisch eine Umkehrung der üblichen Deliktfähigkeit oder wie sollte man das nennen, ne, ich bin kein Jurist.
tss tsss tsss




Helf mir mal auf die Sprünge. Wo steht das, diese Definition, bevor ich lange suchen muß. Ich kenne nur die großmäuligen Sprüche westdeutscher Politiker zur Wendezeit, die da umgekehrt sagten, daß in der BRD alles erlaubt wäre, was nicht ausdrücklich verboten ist. Gut, mag so stimmen, aber meine persönliche Erfahrung ist, daß viel mehr verboten ist als früher. Hat schon im 2.Weltkrieg unser französischer Zwangsarbeiter bei meiner Oma und meiner Mutter auf dem Dorf gesagt: "In Deutschland alles verbote, alles verbote".


Hallo Dore, ich überlege gerade welche Dinge dies konkret betrifft, also, die heute verboten sind und früher erlaubt waren und umgedreht.
So recht komme ich nicht drauf.
Du meinst aber nicht solche grundsätzlichen Vorgänge wie Laub im Garten verbrennen o.ä.?


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06.12.2012 10:44
avatar  80er
#105
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #91
Woran erkannte man auf offener Strasse Mitglieder der 'Jungen Gemeinde'? Am Aufnäher?

Der von @94 eingestellte Aufnäher war eine Aktion der evangelischen Kirche der DDR. Vornehmlich wurden sie -zunächst -nur von Jugendlichen Schülern getragen, weil diese evtl. nichts zu verlieren hatten? Das war nicht schwierig, den Zusammenhang zwischen Aufnäher und Träger heraus zu bekommen, wenn man sich für die Hintergründe interessierte.


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