Spurensuche im Bereich Berlin-Spandau / Eiskeller

02.11.2012 13:48
#1
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Am 31.10. war ich mal wieder auf Spurensuche. Diesmal nicht in meinem alten GR 42 sondern an der Grenze zu Spandau. Nebenbei: Wo genau war eigentlich die Abschnittsgrenze zwischen GR 34 und 38??


Ehemalige Exklave Große Kuhlake:
https://www.youtube.com/watch?v=7Nhh1DBL3pQ

Ehemalige Exklave Laßzinswiesen:
https://www.youtube.com/watch?v=sw7Ubl60Q3o

Ehemalige Exklave Falkenhagener Wiese:
https://www.youtube.com/watch?v=THWHCc2pOIc

Ehemalige DDR-Exklaven im Eiskeller (Westberlin):
https://www.youtube.com/watch?v=vqUmWpz0eqk

Die letzte DDR-Exklave im Westen (bis 1988) und der seltsamste Grenzverlauf auf der Welt:
https://www.youtube.com/watch?v=_3LlauLTcn4


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03.11.2012 12:46
#2
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Hallo terraformer 1 !

Deine Erklärungen zu den Exklaven find ich sehr interessant ,dadurch erklären mir sich einige Sachen aus der Vergangenheit . Ich war wie du
auch im GR42 von 05/1978- 10/1979 . Ich war in Blankenfelde im damaligen Stab ,in der GK Heinersdorf und in der Pik-Mahlow . Im Jahr 1980
war ich auf der Polizeischule in Potsdam , dort hab ich im Topographischen Unterricht mal den Fachlehrer mal gefragt was das für komische
Flächen auf der Karte waren . Ich weiß noch das die Flächen nur schraffiert waren und ohne Ortsangabe . Eine richtige Antwort hab ich damals
darauf auch nicht erhalten , nu weiß ich warum . Das hatte uns wohl auch nicht als Polizeischüler zu interessieren aber zum Russenfangen da
wurden wir genauestens eingewiesen .

VG der Küchenbulle


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03.11.2012 13:56
#3
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Hallo terraformer 1, Die Grenze GR 34 und GR 38 lag damals (1968) kurz vor der Ecke des Waldstückes östl. von Siedlung Schönwalde. Dort stand ein BT, der noch zum 38 gehörte. Habe hier ein Bild reinsgstellt und ich hoffe es klappt. Die grenze weiter nach Osten (außerhalb des Fotos) genau wo die Havel angrenzt, befand sich die Emklave "Erlengrund". hatte darüber schon mal was geschrieben, was wir da so angestellt haben (siehe auch Fotoreihe von mir).


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03.11.2012 19:29
#4
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #3
Hallo terraformer 1, Die Grenze GR 34 und GR 38 lag damals (1968) kurz vor der Ecke des Waldstückes östl. von Siedlung Schönwalde. Dort stand ein BT, der noch zum 38 gehörte. Habe hier ein Bild reinsgstellt und ich hoffe es klappt. Die grenze weiter nach Osten (außerhalb des Fotos) genau wo die Havel angrenzt, befand sich die Emklave "Erlengrund". hatte darüber schon mal was geschrieben, was wir da so angestellt haben (siehe auch Fotoreihe von mir).




Weißt du zufällig wie die Laßzinswiesen damals abgesichert waren? Das war ja Westberliner Gebiet. Zum Erlengrund und zur Fichtewiese geht unsere nächste Expedition.


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03.11.2012 19:30
#5
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Zitat von küchenbulle im Beitrag #2

Hallo terraformer 1 !

Deine Erklärungen zu den Exklaven find ich sehr interessant ,dadurch erklären mir sich einige Sachen aus der Vergangenheit . Ich war wie du
auch im GR42 von 05/1978- 10/1979 . Ich war in Blankenfelde im damaligen Stab ,in der GK Heinersdorf und in der Pik-Mahlow . Im Jahr 1980
war ich auf der Polizeischule in Potsdam , dort hab ich im Topographischen Unterricht mal den Fachlehrer mal gefragt was das für komische
Flächen auf der Karte waren . Ich weiß noch das die Flächen nur schraffiert waren und ohne Ortsangabe . Eine richtige Antwort hab ich damals
darauf auch nicht erhalten , nu weiß ich warum . Das hatte uns wohl auch nicht als Polizeischüler zu interessieren aber zum Russenfangen da
wurden wir genauestens eingewiesen .

VG der Küchenbulle


Die leere Flächen auf den Landkarten westlich von Berlin sind mir damals auch aufgefallen.
Ich habe erst nach der Wende von den Exklaven erfahren.


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03.11.2012 21:11
#6
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Hallo terraformer1, abgesichert wurde diese Fläche einmal durch den BT, dann durch Grenzerstreife entlang der westl. Waldgrneze zur Freifläche bis zur Grenze. Wie es weiter westlich war, weiß ich nicht. das war dann schon Gebiet des GR 41, aber ich vermute, ähnlich wie bei uns. Also Streife gelegentlich ganz vorn und Signalanlagen (dünne Drähte, die ein Signal auslösten, Knaller oder Pfeifer z.B.) als auch Streife am geharkten KS entlang des kl. Der lag dort ca. 500 - 800 m vor der Grenze. Den Laszinssee selbst hatte ich nie gesehen.


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04.11.2012 08:18
#7
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Hallo terraformer1, abgesichert wurde diese Fläche einmal durch den BT, dann durch Grenzerstreife entlang der westl. Waldgrneze zur Freifläche bis zur Grenze. Wie es weiter westlich war, weiß ich nicht. das war dann schon Gebiet des GR 41, aber ich vermute, ähnlich wie bei uns. Also Streife gelegentlich ganz vorn und Signalanlagen (dünne Drähte, die ein Signal auslösten, Knaller oder Pfeifer z.B.) als auch Streife am geharkten KS entlang des kl. Der lag dort ca. 500 - 800 m vor der Grenze. Den Laszinssee selbst hatte ich nie gesehen.


Danke, so war das dann wohl in den 60ern? Vielleicht ist hier jemand der dort in den 80ern gedient hat. Mich würde interessieren ob die Laßzinswiesen als Westberliner Gebiet gekennzeichnet waren und evtl. eingezäunt? Sonst hätte ja jemand da rauf laufen können und die Alliierten hätten ihn mit dem Helikopter rausgeholt....


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