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#21

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 16:00
von jacky (gelöscht)
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Zitat von Larissa im Beitrag #20
Zitat von jacky im Beitrag #17
Zitat von Larissa im Beitrag #13
Zitat von Larissa im Beitrag #12
Zitat von jacky im Beitrag #11
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #8
Hallo history, herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich hoffe und wünsche mir, es bleibt nicht bei diesen Statements auf Kritiken, sondern es entwickelt sich eine Diskussion.

Ich denke es gibt hier hier Forum sowohl Befürworter von Fluchthilfe, wie auch Gegner, zu letztgenannten ich mich, bedingt und fallspezifisch, auch zähle.
Menschen zu helfen in Freiheit zu kommen, ist erstmal grundlegend nichts negatives, sondern positiv, ein humanitärer Akt der Nächstenliebe.
Doch stellt sich mir die Frage, wo beginnt Fluchthilfe moralisch anstössig zu werden, oder anders gefragt, wo ist es NUR noch Menschenschleusung?
Und mir gehts bei der Frage garnicht mal um mögliche Überschüsse aus den Unkosten, falls es sie überhaupt gegeben hat, mir gehts um die Gefahren insbesondere bei Familien.

Mein persönlicher Beitrag zur Nächstenliebe, insbesondere bei Familien mit Kindern, wäre der gewesen, Schleusung von Familien mit Kindern abzulehnen und den Menschen klar zu machen, welches Übel sich für diese Kinder aus einer missglückten Schleusung ergeben kann, wenn diese Menschen schon selber zu dämlich, oder zu egoistisch waren, Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Kindern zu zeigen, sowie ihnen anzuraten den legalen Ausreiseweg zu beschreiten, oder zumindest solange auszuharren, bis die Kinder eigenständig sind.
Keinem gings in der DDR so dermassen dreckig, dass das Warten nicht möglich gewesen wäre.

Es wird heute in den Medien immer wieder über die böse DDR geredet, die Kinder zwangsadoptiert hat, angeblich nur aus politischen Gründen.
Es wird aber NIE davon geredet, dass Eltern die ERSTE Verantwortung tragen, der viele, insbesondere auch sehr viele Flüchtlinge, nicht nachgekommen sind und nur an sich selber gedacht haben.
Heute stellen sie sich hin und sagen, dass die böse DDR ihre armen Kinder zwangsadoptiert hat.
Wenn ich an solche Eltern denke, kämpfen meine Haare um einen Stehplatz, und sollte so einer mal vor mir stehn, dem Spucke ich voller Ekel ins Gesicht.

Wurde sowas bei der Fluchthilfe bedacht?
Ich denke nein, und sollte das nein zutreffen, dann frage ich mich, mit welchen moralischen und humanitären Grundgedanken man an die Sache ran gegangen ist und wie man dazu kommt, darüber noch ein Buch zu schreiben?
Ich könnte, sollten meine Gedankengänge zutreffen, SO nicht mehr in den Spiegel schauen und würde mich vor Scham eingraben, weil man dann unweigerlich den Eindruck erweckt, es ging nur ums Geschäft.
Wenn fluchtwillige DDR-Bürger mehrere zehntausend Mark aufbringen konnten, wo es in der DDR nahezu unmöglich war Kredite zu bekommen, dann frage ich mich wie schlecht es diesen Bürgern ging, oder doch einfach nur zu gut?

Wahrhaftig politisch Verfolgten zur Flucht zu verhelfen, mit den entsprechenden stimmigen Rahmenbedingungen, verdient meinen vollen Respekt und auch das Wort Fluchthilfe, Menschenhandel, wie er aber teilweise professionell und profitabel betrieben wurde, verdient meine vollste Verachtung.

Und bevor einer auf den Gedanken kommt zu meinen, meine Meinung hier wäre politisch motiviert, NEIN, dass ist meine ganz persönliche, rein menschliche Sichtweise die sich unter den gleichen Voraussetzungen auf jeden Ort der Welt bezieht.




Hallo rainer, vor kindesentführung, hat man auch kein halt gemacht! kennst du das buch : wo ist dirk, herr honecker?




Kindesentfuehrung. Was es doch fuer gute Buecher gibt. Diese deutsche 'Verarbeitung' hat gefruchtet ueber die Jahre. Eine frage an den US Schauspielerpresidenten: wo ist mein Kind?
hallo larissa google mal bitte. Die mutter sucht ihn heute noch. lg



Bitte Jacky, ich muss nicht nach anderen Kindern oder Stories googlen! Es gibt diese sicher. Ein sehr wundes Thema fuer mich. Ich habe mein eigenes 16 Jahre gesucht und er wird mir heute noch streitig gemacht, nicht im OSTEN, im WESTEN. DANKE. Abgehakt, ich mag nicht mehr.
sorry das wusste ich ja nicht.


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#22

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 16:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert im Beitrag #19
Zitat von Larissa im Beitrag #10
Zitat von jacky im Beitrag #9
Zitat von Feliks D. im Beitrag #6
90% waren sicher Bananenflüchtlinge, das wurde oft genug in den Vernehmungen herausgearbeitet. Mehr als 10% würde ich reine politische Beweggründe nicht zugestehen! Manch Fluchthelfer/Menschenhändler hat da nicht dran verdient, oft genug erlebt solche Typen, und andere versuchen heute noch [Buch]Kapital daraus zu schlagen. Ein wenig Folter und Hinrichtung muss da schon mit dabei sein, verkauft sich sonst eher schlecht so ein langweiliges Sachbuch.

Opfergeschichte Nr. 1! Na Glückwunsch jetzt schlagen sich schon zwei um den Titel, mal sehen ob der nun nach Pankow geht oder bei dem Herrn aus HSH verbleibt. Im Drachentöter unterrepräsentiert gefühlt oder woher rührt das plötzliche Engagement hier? Etwa Hoffnung auf einen Platz im nächsten Teil?laden

Na dann mal Hallo und ein schönes Wochenende Doktorchen.
wenn es bananenflüchtlinge waren, warum wurden sie eingesperrt? jede woche eine grosse lieferung in jeden laden und die bevölkerung wäre zufrieden. da bräuchte man keine gefängnisse für politische. denn für 10 % hätte eins gereicht. na und das MfS wäre nem anderen hobby nachgegangen. lg



So einfach waere das doch gewesen Genossen, Kameraden, Freunde, so einfach, die Bananen also wieder! Der Begriff Bananenfluechtlinge sollte in dem grossen Rahmen mit neuem Thema verarbeitet und auseinandergenommen werden, im halbwegs anehmbaren Schreibstil, und nicht mit Respektlosigkeit gegenueber dem Diskussionspartner.
Es ist zu einfach und zu viel unter diesem ueblen Begriff hier festgehalten, vor allem, was DDR angeht, und ein fuer mich ueberhaupt uebler Begriff, der nirgendwo, heute wie damals aboslut nichts wiederspiegelt von dem, was Menschen durchmachen, die fuer sich ein anderes Leben entscheiden, von der Vielfaeltigkeit des menschlichen Geistes ganz abgesehen. Hier sehen wir einmal auch wieder, dass einem Zeitzeugen, mit unglaublicher jahrelanger Erfahrung, der mit Sicherheit absolut kein Heijopei ist, kaum geglaubt wird, dass aber einem, der auf den MfS-Wagen-Zuverdienst aufgesprungen ist und bereits im Vorfeld fragwuerdig war, mehr geglaubt wird. Es ist nun mal so, wenn es um MfS geht, darf nicht hinterfragt werden, diese sind immer die Boesen, und alles andere ist gehuepft wie gesprungen und sonnt sich im Lichterglanz des vermeintlichen Sieges. Bis spaeter, habe noch viel mehr zu diesem Thema zu sagen.
Gruss, Larissa



Larissa, zu dem Wort Respekt im Zusammenhang mit dem MfS habe ich da mal 'ne Frage: Ich persönlich habe nie mit den Untersuchungsführern des MfS zu tun gehabt aber ich habe viel darüber gelesen und gehört, wie U-Gefangene, also noch nicht schuldig Verurteilte, in sehr demütigender Weise vom Untersuchungsorgan MfS behandelt wurden. Demütigend ist ja nun genau das Gegenteil von respektvoll. Wenn das so ist, warum sollte man diesen ehemaligen MfS Leuten heute mit Respekt begegnen ? Haben sie das verdient ?

Gruß Gert


Zunaechst, hallo Gertchen, schoen Dich wieder zu lesen. Das Wort Respekt habe ich im Zusammenhang mit den Diskussionsteilnehmern hier angesprochen, das ich fuer sehr noetig befinde, damit nicht ein Theme gestrichen werden muss oder wieder ausufert. Dazu gehoert hier nicht nur bestimmte 'Freunde'. Du hast gerade gelesen, welchen Shiss einer wieder losgelassen hat. Respektvoll gehe ich mit jedem Menschen um. Ich lasse aber nicht zu, nur weil ich auf der anderen Seite war, oder weil ich eine Frau bin, dass ich respektlos behandelt werden. Zu Deinen Frage im Einzelnen: Wir reden hier im gesamten Forum, von der Grenze zwischen BRD und DDR, und da ergibt sich doch, wie immer, dass es nur einseitig wieder dargestellt wird. Du hast mein Buch gelesen Gert. Ich habe zu dem was ich erlebt habe in BRD Deutscher 'Obhut' nicht mehr und nicht weniger behauptet, als geschehen. Dazu gehoert, Kindesentzug, unglaubliche unwuerdige Behandlung, Drohungen und das an der Grenze bei meiner Flucht in den Osten, will ich hier gar nicht erst erwaehnen. Was soll ich Dir antworten auf Deinen Frage? So viel wurde ausgenutzt, so viel wurde falsch gemacht. Ist es wirklich heute anders. Glaube mir, nicht viel. Natuerlich ist es demutigend, wenn Menschen respektlos behandelt werden, vor allem politische Gefangene. Ich komme doch auch mit meinen inzwischen US Freunden respektvoll aus, auch mit denen, die mir hier in der BRD Unrecht getan haben, und das haben sie! Einmal muss Schluss sein, damit man sich mit den 'anderen' unterhalten kann. Es gaebe so viel dazu zu sagen, die hoffnungslose politische geteilte Lage der Deutschen, damit muss man anfangen. Auch Stalin hat nicht alleine gemordet. Auch Hitler hat nicht alleine gemordet. Es sind alles Menschen, fehlbare Menschen, die in Positionen waren z.T. die nicht haltbar waren. Nur mussen wir das nicht immer wieder auf alle einbringen. So geht es nicht. Es hilft nicht weiter, wenn wir immer nur dreschen auf den einen Seite. Ich bin sehr in Eile. Ich melde mich nachher wieder, ich habe sehr eine grosse Mitteilung zu W. W. und was ich dazu denke, geschrieben. Also ducken, es ist lang.
Ich gruesse Dich Gert, Larissa


LO-Wahnsinn, EK82I und LOSfahrer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 16:20
von turtle | 6.961 Beiträge | 130 Punkte
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Wenn es auch so nicht gedacht war ,oder doch? Na egal es ist eine gelungene PR für das Buch! Wie auch immer ich bleibe dabei ich habe es so wie Herr Welsch nicht erlebt mit diesen vielen Grausamkeiten,Folter,Unterernährung und Scheinhinrichtung.
Nach meiner Verhaftung tagelang Schlafentzug ja.Die eine oder andere Gemeinheit eines Wärters ja.Gewallt unter Mitgefangenen ja.
Stellt sich mit noch die Frage nach den Selbstlosen Fluchthelfern? Da habe ich schon wieder meinen Zweifel ! Die Anfangs hauptsächlich von Studenten betriebene Fluchthilfe mag noch selbstlos gewesen sein,aber später wurde auch die Fluchthilfe professioneller und kommerzialisierte sich.



exgakl, passport, LO-Wahnsinn, Anja-Andrea, Feliks D., utkieker und EK82I haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 16:26
von Gelöschtes Mitglied
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von Jacky[/quote] sorry das wusste ich ja nicht.
[/quote]

Everything okay girl! I'm glad you are here, even if we won't have the same opinion now and in future! Ich bin ein Dinosaurierweibchen und lerne immer noch dazu, weil ich es unbedingt will. Dabei werde ich, und muss ich auch nicht, mein eigenes gelebtes Leben aufgeben und auch nicht meine Meinung zu gewissen Geschehenissen und zur deutschen und anderen Geschichte. Leider meinen die meisten, sie haetten die Wahrheit mit Loffeln gefressen. Dem ist nicht so, es gibt immer zwei Seiten der Medaille, und wenn man glaubt gerade zu kapieren, dann wird einem anderes angeboten. Hier gibt es gute Diskussionspartner, man muss sie kennenlernen und ihnen zuhoeren. Jeder von ihnen hat eine Geschichte und kaum einer von ihnen hat finanzielle Ambitionen.
So sollten wir wachsam durchs Leben gehen und nicht alles was uns geboten wird hineinfressen, wir muessen hinterfragen, das gilt auch fur dieses Buch.
lg Larissa


turtle, LO-Wahnsinn, und utkieker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.10.2012 16:30 | nach oben springen
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#25

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 16:30
von LO-Wahnsinn | 3.990 Beiträge | 4261 Punkte
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Zitat
Hallo rainer, vor kindesentführung, hat man auch kein halt gemacht! kennst du das buch : wo ist dirk, herr honecker?



Hallo jacky,
nein ich kenne dieses Buch nicht.
Das es sowas gab, mag sein, dass weis ich nicht.
Das wär dann aber auch ein anderes, sicherlich auch diskussionswürdiges Thema, hat aber mit Fluchthilfe, unter Einbeziehung oder nicht Einbeziehung der Kinder, nichts gemein.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
zuletzt bearbeitet 26.10.2012 16:31 | nach oben springen
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#26

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:15
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge
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Zitat von history im Beitrag #1
Die Logik von GilbertWolzow ist: Was er nicht erlebt hat kann er sich nicht vorstellen.


natürlich haben die gebrüder grimm alles selbst erlebt was sie anschliessend aufschrieben...


ansonsten, spitzen vorstellung ihrer eigenen person (im tread "vorstellung neuer zeitzeugen im forum ddr grenze"), dr. welsch. ihr jargon wird sicherlich eine sachliche diskussion fördern....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *


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#27

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:21
von jennyblo | 36 Beiträge
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Zitat von Larissa im Beitrag #10
Der Begriff Bananenfluechtlinge sollte in dem grossen Rahmen mit neuem Thema verarbeitet und auseinandergenommen werden, im halbwegs anehmbaren Schreibstil, und nicht mit Respektlosigkeit gegenueber dem Diskussionspartner.
Es ist zu einfach und zu viel unter diesem ueblen Begriff hier festgehalten, vor allem, was DDR angeht, und ein fuer mich ueberhaupt uebler Begriff, der nirgendwo, heute wie damals aboslut nichts wiederspiegelt von dem, was Menschen durchmachen, die fuer sich ein anderes Leben entscheiden, von der Vielfaeltigkeit des menschlichen Geistes ganz abgesehen.


Larissa, das hast du sehr gut beschrieben. Wer heute 90% der Flüchtlinge sinngemäss als bananengierig bezeichnet, der offenbart eine einfache Denkweise, die bezeichnend und beschämend ist.


Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #8

Wenn fluchtwillige DDR-Bürger mehrere zehntausend Mark aufbringen konnten, wo es in der DDR nahezu unmöglich war Kredite zu bekommen, dann frage ich mich wie schlecht es diesen Bürgern ging, oder doch einfach nur zu gut?



Meint man hier nicht DM? Das Geld wurde im Westen gezahlt, es ist kein Hinweis auf die wirtschaftliche Situation der Person in der DDR.
DDR-Mark war wertlos.

jenny



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#28

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:39
von jacky (gelöscht)
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #25

Zitat
Hallo rainer, vor kindesentführung, hat man auch kein halt gemacht! kennst du das buch : wo ist dirk, herr honecker?


Hallo jacky,
nein ich kenne dieses Buch nicht.
Das es sowas gab, mag sein, dass weis ich nicht.
Das wär dann aber auch ein anderes, sicherlich auch diskussionswürdiges Thema, hat aber mit Fluchthilfe, unter Einbeziehung oder nicht Einbeziehung der Kinder, nichts gemein.

ja könnte ein neues thema werden. ich habe so viel gelesen
. aber es kann doch wirklich nicht alles lüge sein. man soll die anderen doch auch mal die gegenseite anhören. dieses forum ist doch zum lesen, verstehen da oder?


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#29

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:42
von Pit 59 | 12.456 Beiträge | 11906 Punkte
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ansonsten, spitzen vorstellung ihrer eigenen person@G/W

War es auch.Erstens ist er kein Unbekannter,und zweitens duch den Link auf die Homepage kann man Seitenweise seine Vorstellung lesen. Aber man kann ja erst mal sticheln.



hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:45
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Zitat von Larissa im Beitrag #24
von Jacky
sorry das wusste ich ja nicht.
[/quote]

Everything okay girl! I'm glad you are here, even if we won't have the same opinion now and in future! Ich bin ein Dinosaurierweibchen und lerne immer noch dazu, weil ich es unbedingt will. Dabei werde ich, und muss ich auch nicht, mein eigenes gelebtes Leben aufgeben und auch nicht meine Meinung zu gewissen Geschehenissen und zur deutschen und anderen Geschichte. Leider meinen die meisten, sie haetten die Wahrheit mit Loffeln gefressen. Dem ist nicht so, es gibt immer zwei Seiten der Medaille, und wenn man glaubt gerade zu kapieren, dann wird einem anderes angeboten. Hier gibt es gute Diskussionspartner, man muss sie kennenlernen und ihnen zuhoeren. Jeder von ihnen hat eine Geschichte und kaum einer von ihnen hat finanzielle Ambitionen.
So sollten wir wachsam durchs Leben gehen und nicht alles was uns geboten wird hineinfressen, wir muessen hinterfragen, das gilt auch fur dieses Buch.
lg Larissa
[/quote]das möchte ich, gute diskussionspartner und zeitzeugen sprechen. aber es gibt.hier leider einige die fühlen sich gleich ange.....


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#31

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:46
von WernerHolt (gelöscht)
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so mädels


das grinsen muss ich mir echt verkneifen

wenn ich eines bei meinen führungen in hohenschönhausen gelernt habe: die echten opfer sind meistens sehr zurückhaltend und gehen damit nicht hausieren.


das ist fakt !!!!!!!!!!



auch ein herr g.f hat das bestätigt


8 maliger hsh besucher

bye


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#32

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:55
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bye @W. Holt

Ich musste da nur einmal hin,und habe es auch gleich begriffen.



zuletzt bearbeitet 26.10.2012 17:55 | nach oben springen
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#33

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 17:57
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"Die Abenteuer eines Staatsfeindes der DDR

von Klaus Eichner

Da gibt es nun also auch den Grand Prix der Staatsfeinde der DDR und der Überlebenskünstler Wolfgang Welsch bewirbt sich mit Vehemenz um den ersten Platz in diesem Wettbewerb. Aber spätestens nachdem er mit einigen durchsichtigen Veränderungen eine Planung des MfS über die angebliche Einbeziehung der SWAPO in seine Bearbeitung in eine paramilitärische Operation einer von der HVA ausgebildeten Terroristengruppe mit leichten Maschinenwaffen und Handgranaten auf dem Territorium der BRD umfunktioniert hat, hatte sich Welsch zum Internationalen Staatsfeind gekürt. Eines jedoch kann ihm bestätigt werden: Von der ersten bis zur letzten Seite des Buches stellt er sich als haßerfüllter Feind jedes gesellschaftlichen Fortschritts, der Friedens- und Entspannungspolitik dar. Man kann es getrost als sein politisches Credo betrachten, wenn er schreibt: „Ich habe nie verstanden, warum man die Orte kommunistischen Terrors schleift, während jeder nationalsozialistische Ziegelstein Anlaß für die Errichtung von Gedenkstätten ist.“ (S.424)



Dazu kommt, dass er bar jeder historischen Kenntnisse mit geschichtlichen Zusammenhängen jongliert. Es lohnt sich nicht, all die Fehler (Potsdamer Abkommen in Schloß Sanssouci), Ungenauigkeiten und Phantastereien aufzuzählen, die sich quer durch dieses Buch ziehen. Dabei hat Herr Welsch ja im Westen studiert und sogar irgendwo in der englischen Provinz promoviert.

Was uns Welsch hier anbietet, ist der Stoff, aus dem die ZERV und die Sonderstaatsanwaltschaft II unter Herrn Schaefgen ihre Anklagen zimmerten, die dann meist keiner Überprüfung standhielten. Zumindest ist in der Öffentlichkeit kein Gerichtsverfahren bekannt geworden, in denen die „unmenschlichen Vernehmer“, die „Folterer“, die Herrn Welsch gequält hatten, angeklagt worden waren. Obwohl er sich doch selbst an viele Details der Dialoge erinnern kann, in denen er immer der Sieger war. Er dürfte ja wohl als guter Demokrat nach seinem Freikauf in die BRD bei den geheimdienstlichen Befragungen im Aufnahmelager Gießen genauestens Bericht erstattet haben über all das Unheil, das ihm widerfahren war, zudem er ja auch fleißig umfangreiche Kassiber unter diesen strengen Haftbedingungen herausschmuggeln konnte.

Selbst als Zielobjekt mehrerer angeblicher Mordanschläge des MfS war es ihm lediglich gelungen, in einem Fall ein Gerichtsverfahren zu erreichen. Ein Verfahren, ausschließlich genährt von der hemmungslosen Aussagebereitschaft eines früheren IM des MfS, die diesem aber auch wenig Nutzen, sondern ein Urteil von sechs Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug einbrachten. Etwas kleinlaut musste selbst Welsch eingestehen, dass es über diese Aktivitäten keinerlei Akten gibt. (S.411)

Herr Welsch will jetzt mit seinem Buch nachholen, was den Gerichten der BRD seit 1990 in keinem Fall gelungen ist, nämlich die Aufklärung der DDR als verbrecherische Institution, „an deren Händen Blut klebt“, zu diffamieren. Dabei zeigt er an vielen Stellen ungeheuer beeindruckende Kenntnisse über das Innenleben des MfS, kann Telefongespräche und Dienstberatungen sehr plastisch darstellen - nur stimmt davon kein Detail. Aber das ist bei der absurden, überschäumenden Phantasie des Herrn Welsch, der sich als Filmemacher selbst Fahrzeuge des ZK der SED mit Fahrer jederzeit bestellen konnte, auch nicht verwunderlich.



Fazit: Die Abenteuer des Felix Krull sind eine angenehmere Lektüre.



Wolfgang Welsch: „Ich war Staatsfeind Nr. 1 - Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi“

Eichborn, Frankfurt/Main, 2001

ISBN 3-8218-1676-7; geb., 446 Seiten; "

Quelle: www.mfs-insider.de



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#34

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

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Zitat von WernerHolt im Beitrag #31
so mädels


das grinsen muss ich mir echt verkneifen

wenn ich eines bei meinen führungen in hohenschönhausen gelernt habe: die echten opfer sind meistens sehr zurückhaltend und gehen damit nicht hausieren.


das ist fakt !!!!!!!!!!



auch ein herr g.f hat das bestätigt


8 maliger hsh besucher

bye





Manche können es durch aufschreiben verarbeiten!


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#35

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 18:07
von linamax | 2.642 Beiträge | 3111 Punkte
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Zitat von Alfred im Beitrag #33


"Die Abenteuer eines Staatsfeindes der DDR

von Klaus Eichner

Da gibt es nun also auch den Grand Prix der Staatsfeinde der DDR und der Überlebenskünstler Wolfgang Welsch bewirbt sich mit Vehemenz um den ersten Platz in diesem Wettbewerb. Aber spätestens nachdem er mit einigen durchsichtigen Veränderungen eine Planung des MfS über die angebliche Einbeziehung der SWAPO in seine Bearbeitung in eine paramilitärische Operation einer von der HVA ausgebildeten Terroristengruppe mit leichten Maschinenwaffen und Handgranaten auf dem Territorium der BRD umfunktioniert hat, hatte sich Welsch zum Internationalen Staatsfeind gekürt. Eines jedoch kann ihm bestätigt werden: Von der ersten bis zur letzten Seite des Buches stellt er sich als haßerfüllter Feind jedes gesellschaftlichen Fortschritts, der Friedens- und Entspannungspolitik dar. Man kann es getrost als sein politisches Credo betrachten, wenn er schreibt: „Ich habe nie verstanden, warum man die Orte kommunistischen Terrors schleift, während jeder nationalsozialistische Ziegelstein Anlaß für die Errichtung von Gedenkstätten ist.“ (S.424)



Dazu kommt, dass er bar jeder historischen Kenntnisse mit geschichtlichen Zusammenhängen jongliert. Es lohnt sich nicht, all die Fehler (Potsdamer Abkommen in Schloß Sanssouci), Ungenauigkeiten und Phantastereien aufzuzählen, die sich quer durch dieses Buch ziehen. Dabei hat Herr Welsch ja im Westen studiert und sogar irgendwo in der englischen Provinz promoviert.

Was uns Welsch hier anbietet, ist der Stoff, aus dem die ZERV und die Sonderstaatsanwaltschaft II unter Herrn Schaefgen ihre Anklagen zimmerten, die dann meist keiner Überprüfung standhielten. Zumindest ist in der Öffentlichkeit kein Gerichtsverfahren bekannt geworden, in denen die „unmenschlichen Vernehmer“, die „Folterer“, die Herrn Welsch gequält hatten, angeklagt worden waren. Obwohl er sich doch selbst an viele Details der Dialoge erinnern kann, in denen er immer der Sieger war. Er dürfte ja wohl als guter Demokrat nach seinem Freikauf in die BRD bei den geheimdienstlichen Befragungen im Aufnahmelager Gießen genauestens Bericht erstattet haben über all das Unheil, das ihm widerfahren war, zudem er ja auch fleißig umfangreiche Kassiber unter diesen strengen Haftbedingungen herausschmuggeln konnte.

Selbst als Zielobjekt mehrerer angeblicher Mordanschläge des MfS war es ihm lediglich gelungen, in einem Fall ein Gerichtsverfahren zu erreichen. Ein Verfahren, ausschließlich genährt von der hemmungslosen Aussagebereitschaft eines früheren IM des MfS, die diesem aber auch wenig Nutzen, sondern ein Urteil von sechs Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug einbrachten. Etwas kleinlaut musste selbst Welsch eingestehen, dass es über diese Aktivitäten keinerlei Akten gibt. (S.411)

Herr Welsch will jetzt mit seinem Buch nachholen, was den Gerichten der BRD seit 1990 in keinem Fall gelungen ist, nämlich die Aufklärung der DDR als verbrecherische Institution, „an deren Händen Blut klebt“, zu diffamieren. Dabei zeigt er an vielen Stellen ungeheuer beeindruckende Kenntnisse über das Innenleben des MfS, kann Telefongespräche und Dienstberatungen sehr plastisch darstellen - nur stimmt davon kein Detail. Aber das ist bei der absurden, überschäumenden Phantasie des Herrn Welsch, der sich als Filmemacher selbst Fahrzeuge des ZK der SED mit Fahrer jederzeit bestellen konnte, auch nicht verwunderlich.



Fazit: Die Abenteuer des Felix Krull sind eine angenehmere Lektüre.



Wolfgang Welsch: „Ich war Staatsfeind Nr. 1 - Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi“

Eichborn, Frankfurt/Main, 2001

ISBN 3-8218-1676-7; geb., 446 Seiten; "

Quelle: www.mfs-insider.de



Hallo Genosse Alfred
Nur eine Frage warum muß mann Opfer immer verhöhnen und alles ins lächerliche ziehen .
linamax


hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 18:09
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also die Webseite des Herrn W.W. liest sich wirklich spannend.....

Zitat:W.W.

Obwohl Mordvorwurf nach dem StGB ein Offizialdelikt ist, das in jedem Fall staatsanwaltliche Ermittlungen nach sich ziehen muss, wurde nicht ermittelt – weil man mir nicht glaubte. Genau diesen Grund nannten mir Jahre später der vormalige Westberliner Polizeidirektor, Abteilung Staatsschutz, Manfred Kittlaus, sowie der vormalige Generalbundesanwalt Alexander von Stahl. Niemand hatte mir glauben wollen, dass die Stasi ihre Gegner zuweilen auch ermordete. So wurden auch die westdeutschen Staatsanwaltschaften späte Opfer der „Friedenspropaganda“ des „friedliebenden Arbeiter- und Bauernstaates DDR“.


tja wer hätte das gedacht.......

Zitat:W.W.

Jetzt erreichten mich anonyme Morddrohungen, vermutlich aus Ex-Stasi Kreisen. Nachdem die Justiz in Untätigkeit verharrte, mich weder schützen wollte noch konnte, entschloss ich mich, Deutschland zu verlassen und ins Exil nach Mittelamerika (Costa Rica) zu gehen


RESPEKT! Und das in den 90iger Jahren in der freiheitlich demokratischen Bundesrepublik....

Zitat:W.W.

Der Chef des MfS, Armeegeneral Erich Mielke, wurde vom Berliner Landgericht als Befehlsgeber der Attentate auf mich überführt, schied aber wegen Krankheit aus dem Verfahren aus. Spätere Aktenfunde belegen, dass das Politbüro der SED die Entscheidung zu meiner Liquidierung akklamiert hatte. Die Täter, sofern überführt und nicht krank oder tot, wurden verurteilt. Nach dem Prozess kehrte ich wieder nach Deutschland zurück


ich dachte der wurde wegen zweier Morde an Polizisten verurteilt? Nee? Na dann war es eben doch W.W.

also ick hab keene Fragen mehr!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


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#37

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 18:12
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Zitat von linamax im Beitrag #35
Zitat von Alfred im Beitrag #33


"Die Abenteuer eines Staatsfeindes der DDR

von Klaus Eichner

Da gibt es nun also auch den Grand Prix der Staatsfeinde der DDR und der Überlebenskünstler Wolfgang Welsch bewirbt sich mit Vehemenz um den ersten Platz in diesem Wettbewerb. Aber spätestens nachdem er mit einigen durchsichtigen Veränderungen eine Planung des MfS über die angebliche Einbeziehung der SWAPO in seine Bearbeitung in eine paramilitärische Operation einer von der HVA ausgebildeten Terroristengruppe mit leichten Maschinenwaffen und Handgranaten auf dem Territorium der BRD umfunktioniert hat, hatte sich Welsch zum Internationalen Staatsfeind gekürt. Eines jedoch kann ihm bestätigt werden: Von der ersten bis zur letzten Seite des Buches stellt er sich als haßerfüllter Feind jedes gesellschaftlichen Fortschritts, der Friedens- und Entspannungspolitik dar. Man kann es getrost als sein politisches Credo betrachten, wenn er schreibt: „Ich habe nie verstanden, warum man die Orte kommunistischen Terrors schleift, während jeder nationalsozialistische Ziegelstein Anlaß für die Errichtung von Gedenkstätten ist.“ (S.424)



Dazu kommt, dass er bar jeder historischen Kenntnisse mit geschichtlichen Zusammenhängen jongliert. Es lohnt sich nicht, all die Fehler (Potsdamer Abkommen in Schloß Sanssouci), Ungenauigkeiten und Phantastereien aufzuzählen, die sich quer durch dieses Buch ziehen. Dabei hat Herr Welsch ja im Westen studiert und sogar irgendwo in der englischen Provinz promoviert.

Was uns Welsch hier anbietet, ist der Stoff, aus dem die ZERV und die Sonderstaatsanwaltschaft II unter Herrn Schaefgen ihre Anklagen zimmerten, die dann meist keiner Überprüfung standhielten. Zumindest ist in der Öffentlichkeit kein Gerichtsverfahren bekannt geworden, in denen die „unmenschlichen Vernehmer“, die „Folterer“, die Herrn Welsch gequält hatten, angeklagt worden waren. Obwohl er sich doch selbst an viele Details der Dialoge erinnern kann, in denen er immer der Sieger war. Er dürfte ja wohl als guter Demokrat nach seinem Freikauf in die BRD bei den geheimdienstlichen Befragungen im Aufnahmelager Gießen genauestens Bericht erstattet haben über all das Unheil, das ihm widerfahren war, zudem er ja auch fleißig umfangreiche Kassiber unter diesen strengen Haftbedingungen herausschmuggeln konnte.

Selbst als Zielobjekt mehrerer angeblicher Mordanschläge des MfS war es ihm lediglich gelungen, in einem Fall ein Gerichtsverfahren zu erreichen. Ein Verfahren, ausschließlich genährt von der hemmungslosen Aussagebereitschaft eines früheren IM des MfS, die diesem aber auch wenig Nutzen, sondern ein Urteil von sechs Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug einbrachten. Etwas kleinlaut musste selbst Welsch eingestehen, dass es über diese Aktivitäten keinerlei Akten gibt. (S.411)

Herr Welsch will jetzt mit seinem Buch nachholen, was den Gerichten der BRD seit 1990 in keinem Fall gelungen ist, nämlich die Aufklärung der DDR als verbrecherische Institution, „an deren Händen Blut klebt“, zu diffamieren. Dabei zeigt er an vielen Stellen ungeheuer beeindruckende Kenntnisse über das Innenleben des MfS, kann Telefongespräche und Dienstberatungen sehr plastisch darstellen - nur stimmt davon kein Detail. Aber das ist bei der absurden, überschäumenden Phantasie des Herrn Welsch, der sich als Filmemacher selbst Fahrzeuge des ZK der SED mit Fahrer jederzeit bestellen konnte, auch nicht verwunderlich.



Fazit: Die Abenteuer des Felix Krull sind eine angenehmere Lektüre.



Wolfgang Welsch: „Ich war Staatsfeind Nr. 1 - Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi“

Eichborn, Frankfurt/Main, 2001

ISBN 3-8218-1676-7; geb., 446 Seiten; "

Quelle: www.mfs-insider.de



Hallo Genosse Alfred
Nur eine Frage warum muß mann Opfer immer verhöhnen und alles ins lächerliche ziehen .
linamax



Linamax,

als erstes, ich bin kein Genosse.

Ich habe einen Beitrag von Herrn Eichner eingestellt, den dieser auf einer anderen Webseite veröffentlicht hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Schreib doch einfach was am Artikel von Herrn Eichner nicht korrekt ist ?



zuletzt bearbeitet 26.10.2012 18:24 | nach oben springen
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#38

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 18:19
von WernerHolt (gelöscht)
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mädels

das lustige ist doch eins , eine frau jacky wird zum sprachrohr vom herren welsch , und? interressiert mich nicht die bohne. ich hatte das vergnügen auch die ma der uha pankow kennenzulernen . naja , sollen die beiden, doch hier versuchen ihre suppe zu kochen ...........

mich beschäftigt eher sowas






gruß

hg


zuletzt bearbeitet 26.10.2012 18:25 | nach oben springen
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#39

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 18:24
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Zitat von Larissa im Beitrag #24
... Dem ist nicht so, es gibt immer zwei Seiten der Medaille, und wenn man glaubt gerade zu kapieren, dann wird einem anderes angeboten. ...

Und auch dann gibt es noch eine dritte Seite, mindestens. In Falle der erwähnten Medaille ist das zum Beispiel der Rand. Ansonsten bezog sich meine 'Kritik', zugegebnermaßen etwas schnodderig geäußert, NUR auf das Zitieren kompletter Beiträge direkt als Followup. Und um GOttes Willen, Keinem und besonders Keiner, welche(r) sich hier echt und authentisch einbringt möchte ich das Schreiben madig machen.
Nicht gutheißen kann ich es aber, und das wiederum nur für meine Person, wenn sich Insider von einem 'nahestehenden' Mitbewerber unter Pseudoidentitäten in die Diskussion (oder zumindest das, was von Einigen dafür gehalten wird) versuchen einbringen.
Und diese 'Ansage' geht an desertfriend@keepandshare aka jennyblo, unterste Schublade um mal ganz deutlich zu werden!

Ansonsten möchte hiermit nochmal @history und damit auch in aller Form Herrn Doktor Welsch begrüßen und Willkommen heißen. Auch wenn ich Verständniss hätte, dass er sich in diesen hier sich abzeichnenden 'Trollwiese' sicher nicht weiter einbringen wird. So hoffe ich andererseits doch, das Einige hier mal wieder bissel 'runterkommen'!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 26.10.2012 18:37 | nach oben springen
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#40

RE: Fluchthilfe Wolfgang Welsch

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.10.2012 18:24
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Zitat von Alfred im Beitrag #37
Zitat von linamax im Beitrag #35
Zitat von Alfred im Beitrag #33


"Die Abenteuer eines Staatsfeindes der DDR

von Klaus Eichner

Da gibt es nun also auch den Grand Prix der Staatsfeinde der DDR und der Überlebenskünstler Wolfgang Welsch bewirbt sich mit Vehemenz um den ersten Platz in diesem Wettbewerb. Aber spätestens nachdem er mit einigen durchsichtigen Veränderungen eine Planung des MfS über die angebliche Einbeziehung der SWAPO in seine Bearbeitung in eine paramilitärische Operation einer von der HVA ausgebildeten Terroristengruppe mit leichten Maschinenwaffen und Handgranaten auf dem Territorium der BRD umfunktioniert hat, hatte sich Welsch zum Internationalen Staatsfeind gekürt. Eines jedoch kann ihm bestätigt werden: Von der ersten bis zur letzten Seite des Buches stellt er sich als haßerfüllter Feind jedes gesellschaftlichen Fortschritts, der Friedens- und Entspannungspolitik dar. Man kann es getrost als sein politisches Credo betrachten, wenn er schreibt: „Ich habe nie verstanden, warum man die Orte kommunistischen Terrors schleift, während jeder nationalsozialistische Ziegelstein Anlaß für die Errichtung von Gedenkstätten ist.“ (S.424)



Dazu kommt, dass er bar jeder historischen Kenntnisse mit geschichtlichen Zusammenhängen jongliert. Es lohnt sich nicht, all die Fehler (Potsdamer Abkommen in Schloß Sanssouci), Ungenauigkeiten und Phantastereien aufzuzählen, die sich quer durch dieses Buch ziehen. Dabei hat Herr Welsch ja im Westen studiert und sogar irgendwo in der englischen Provinz promoviert.

Was uns Welsch hier anbietet, ist der Stoff, aus dem die ZERV und die Sonderstaatsanwaltschaft II unter Herrn Schaefgen ihre Anklagen zimmerten, die dann meist keiner Überprüfung standhielten. Zumindest ist in der Öffentlichkeit kein Gerichtsverfahren bekannt geworden, in denen die „unmenschlichen Vernehmer“, die „Folterer“, die Herrn Welsch gequält hatten, angeklagt worden waren. Obwohl er sich doch selbst an viele Details der Dialoge erinnern kann, in denen er immer der Sieger war. Er dürfte ja wohl als guter Demokrat nach seinem Freikauf in die BRD bei den geheimdienstlichen Befragungen im Aufnahmelager Gießen genauestens Bericht erstattet haben über all das Unheil, das ihm widerfahren war, zudem er ja auch fleißig umfangreiche Kassiber unter diesen strengen Haftbedingungen herausschmuggeln konnte.

Selbst als Zielobjekt mehrerer angeblicher Mordanschläge des MfS war es ihm lediglich gelungen, in einem Fall ein Gerichtsverfahren zu erreichen. Ein Verfahren, ausschließlich genährt von der hemmungslosen Aussagebereitschaft eines früheren IM des MfS, die diesem aber auch wenig Nutzen, sondern ein Urteil von sechs Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug einbrachten. Etwas kleinlaut musste selbst Welsch eingestehen, dass es über diese Aktivitäten keinerlei Akten gibt. (S.411)

Herr Welsch will jetzt mit seinem Buch nachholen, was den Gerichten der BRD seit 1990 in keinem Fall gelungen ist, nämlich die Aufklärung der DDR als verbrecherische Institution, „an deren Händen Blut klebt“, zu diffamieren. Dabei zeigt er an vielen Stellen ungeheuer beeindruckende Kenntnisse über das Innenleben des MfS, kann Telefongespräche und Dienstberatungen sehr plastisch darstellen - nur stimmt davon kein Detail. Aber das ist bei der absurden, überschäumenden Phantasie des Herrn Welsch, der sich als Filmemacher selbst Fahrzeuge des ZK der SED mit Fahrer jederzeit bestellen konnte, auch nicht verwunderlich.



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linamax



Linamax,

als erstes, ich bin kein Genosse.

ich habe einen Beitrag von Herrn Eichner eingestellt, den dieser auf einer anderen Webseite veröffentlicht hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Schreib doch einfach was am Artikel von Herrn Eichner nicht korrekt ist ?

Sicher hast du nur diesen Beitrag hier eingestellt....aber bestimmt nicht nur so.Vermute du siehst es so ähnlich. Oder ?



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