Stasi - Drachentöter Neues zum Thema

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25.09.2012 20:09
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#16
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Zitat von 94 im Beitrag #12
Zitat von Alfred im Beitrag #10
Würde es ein Video in 1 A Qualität geben, würden einige wieder schreiben, man, die müssen ja Kohle haben, solch ein Video kostet doch richtig .

Nun, Denen könnte man dann aber locker sagen ... Ihr habt keine Ahnung und das (nicht?) nur in der Sache.
Achso ... https://www.youtube.com/create wäre ja schonemal ein guter Anfang *wink*
Ansonsten sollte mMn 5 Minuten das Maximum sein für ein solches Video. Auch ein paar Kameraschwenks und ein zwei Totalen lockern das erheblich auf. 'Ne kuhle Mucke noch in den Hintergrund, bissel was Lizenzfreies. Das Thema wird immer ma wieder in einschlägigen Foren diskutiert, z.B. http://board.gulli.com/thread/1049718-li...os-auf-youtube/

Die gesamte Gespräche der Veranstaltung dann in ein PDF transkribieren und dieses dann in der Beschreibung vom Youtubefilmchen verlinken.
Und hmm, also das ist eigentlich tödlich, der Zuschauer fühlt sich nämlich verarscht, NICHT den Text einfach ablesen *wink*




Vom rein technischen laesst das Video einiges zu wuenschen uebrig. Aber vielleicht wurde das bewusst so gemacht um mehr Sympathien bei den Zuschauern zu bekommen.


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25.09.2012 20:14 (zuletzt bearbeitet: 25.09.2012 20:27)
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#17
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Da fällt mir spontan ein Filmzitat aus der Feuerzangennbowle ein:
"Ba, watt habt ihr für e'ne fiese Charakter!"

Der neue Film ist genau so schlecht wie der Mehrteiler davor.
Die letzten Minuten sind sogar ekelhaft. Warum macht der Autor das ?
Bei mir kann er damit nicht punkten und meine pers. Meinung ist da von neutral eher etwas in das negative abgerutscht.

Gerade M.R. war doch bei der Buchvorstellung einer, der seine Meinung sehr ruhig und ohne laute Worte kundgetan hat.
Gibt also hier keinen Grund für die üblichen Zersetzungsmaßnahmen.
Ich seh schon, das wird trotz Hassliebe dann eher wohl doch nix mit "Hand in Hand" in HSH.

Ahja noch was lustiges:
Als ich den neuen Film sah fiel mir glatt die Kinnlade runter.
Weil, der Buchautor sieht einem Schauspieler im Film "Das Leben der Anderen" verdammt ähnlich.
In der Scene wo Dreyman Akteneinsicht bei der BSTU nimmt,
kommt genau so einer mit n'em Wagen voller Akten zum Lesesaal hinein gefahren.

Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"


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25.09.2012 20:49 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2012 06:25)
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#18
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #3
Wofür sollte man sich denn entschuldigen?

Dafür dass sie die EOS und anschließend ein Studium absolvieren durfte, dafür dass sie anschließend an der AdW und im Jugendverlag wirken konnte? Hatte ihr der Staat irgendwelche Hindernisse in den Weg gelegt, oder hatte er ihr nicht vielmehr alle Möglichkeiten einer positiven Entwicklung eröffnet?

Nachdem sie dann begann sich strafrechtlich relevant zu betätigen war es doch nur selbstverständlich, dass der Staat eben auch seiner Kontroll- und Schutzfunktion nachkommen, und solche Handlungsweisen aufklären muss. Selbst nachdem sie in U-Haft genommen werden musste wurde sie noch zuvorkommend behandelt, indem man ihrem Wunsch nach vegetarischer Ernährung ebenso nachkam wie dem doch bitte zur optischen Verschönerung des VR eine Tischdecke und eine Kerze ausgehändigt zu bekommen.

Trotzdem hat diese Frau nichts besseres zu tun als ihr eigenes Verhalten, was ja ursächlich die Reaktionen des Staates erforderlich machte, völlig unreflektiert auszublenden und bezgl. des MfS Unwahrheiten zu verbreiten. Angesichts ihres vorgeblich christlichen Glaubens und den damit verbundenen Geboten, u.a. zur Wahrheit, kann man sich doch dem Vorschlag für sie zu beten nur anschließen. Bringt ihrem Seelenheil sicher mehr als eine deplatzierte Entschuldigung. Eine solche ist im Übrigen, für sachlich begründete Fälle, längst durch Schwanitz, Großmann, Niebling und andere ergangen.

Wenn Du schon von Verhalten wie ein weidwundes Tier schreibst, dann lass Dir mal von S51 erklären wie Jäger mit einem solchen verfahren. Gut das wir keine Jäger sind, es nie waren.


Kontroll- und Schutzfunktion, eine nette Umschreibung.


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26.09.2012 06:38
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#19
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Wer ist Frau Lengsfeld ?

" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )


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26.09.2012 11:23
avatar  linamax
#20
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Zitat von Uleu im Beitrag #19
Wer ist Frau Lengsfeld ?


Wer ist Uleu ?


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26.09.2012 16:26
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#21
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aus "Junge Welt"


Bittere Märchenstunde über die böse Stasi

Kritik aus den eigenen Reihen: Zeitzeugenberichte von »Stasi-Opfern« oft frei ­erfunden
Von Gerd Feldkamp

Erlebnisberichte tatsächlicher oder angeblicher Opfer der DDR-Staatssicherheit werden jetzt auch in deren eigenen Reihen in Zweifel gezogen. Der frühere stellvertretende Bundesvorsitzende der »Vereinigung der Opfer des Stalinismus« (VOS), Claus-Wolfgang Holzapfel, beklagt in einem jW vorliegenden Internet-Beitrag, es seien »zunehmend Geschichtenerfinder« am Werk. Jüngstes Beispiel sei die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld, der das Landgericht Berlin verboten hatte, weiter zu behaupten, der ehemals stellvertretende Generalstaatsanwalt der DDR, Hans Bauer, habe früher Todesurteile beantragt.

»Beunruhigt stellen Vertreter der Verfolgten zunehmende Abweichungen in geschilderten Lebensläufen von Zeitzeugen fest«, beklagt sich Holzapfel. Da würden »schon mal Teile aus anderen Erlebnissen übernommen«, was dazu führe, daß die Vorwürfe »im Einzelfall einer Überprüfung nicht standhalten« und »zu bitteren Märchenstunden herabgewürdigt« werden. »Warum Lengsfeld als ehemalige Politikerin nun gar falsche Fakten veröffentlichte, ist allerdings kaum nachvollziehbar. Denn ihre Kontakte zur Stasi waren zunächst rein familiär, ehe diese dann für sie selbst bedrohlich wurden. Im Gegensatz zu anderen Leidensgefährten mußte sie ›nur‹ drei Monate in Hohenschönhausen zubringen und konnte sogar ins Exil nach London ausreisen.« Lengsfeld ist zur Zeit Landesvorsitzende des VOS von Berlin/Brandenburg.

Anlaß von Holzapfels Kritik war eine Veranstaltung der jungen Welt. In deren Ladengalerie hatte der Autor Herbert Kierstein am vorletzten Donnerstag sein Buch »Drachentöter« vorgestellt, in dem er Behauptungen über Folter in DDR-Haftanstalten kritisch unter die Lupe nimmt. Lesung und Diskussion wurden trotz mehrfacher Mahnung zur Sachlichkeit immer wieder von einer Gruppe VOS-Mitglieder gestört. Lengsfeld habe – so beobachtete ein Zuhörer – ihren Mitstreitern dabei »Anweisungen zum Grölen« gegeben. Ein anderer Zuhörer wurde von der Schauspielerin Katrin Sass mit den Worten »tätowierter Affe« beleidigt – ein Anwurf, der möglicherweise noch juristische Folgen hat. Eine zivilisierte Diskussion mit den VOS-Mitgliedern kam trotz aller Angebote Kiersteins nicht zustande. Ein Mitschnitt von Passagen der Veranstaltung ist auf youtube zu sehen.



quelle: http://www.jungewelt.de/2012/09-03/049.php


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26.09.2012 16:54 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2012 16:57)
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Ist doch nett! Sollte es etwa tatsächlich noch so etwas wie Einsicht und Anerkennen, der durch Fakten belegten tatsächlichen Arbeits- und Tätigkeitsabläufe des MfS, auf Seiten der Opferverbände geben? Das ist wohl nur ein Strohfeuer verbandsinterner Opposition, die sehr schnell, mit im Film von Wollenberger, Sass etc. vorgeführter Konsequenz, mundtot gemacht wird.

Es geht ja auch um jede menge Geld, wo wäre den z.B. der R. wohl ohne seine anfangs gezeigten Erzählungen? Doch ganz sicher als Hartz IV Bezieher auf irgendeinem Amt.



P.S. Ich hoffe die jw hält uns auch über den Fortgang des Verfahrens gegen Frau Sass auf dem laufenden.


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