Honecker: West-Nazis wollten ihn ermorden

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04.09.2012 12:43
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#1
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Er musste um sein Leben fürchten: Erich Honecker (1912-1994), der vor 25 Jahren die Bundesrepublik Deutschland besuchte. Jetzt kam heraus: Auf dem Staatsbesuch wollten West-Nazis den SED-Generalsekretär ermorden.

hier weiter lesen
http://www.berliner-kurier.de/politik---...8,17031628.html


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04.09.2012 15:15
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#2
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Diese schei* Reise! Die hat doch nur dazu beigetragen alles noch schlimmer zu machen.


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04.09.2012 15:39
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#3
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Mal ehrlich:

Zitat: "Es wurde gedroht, den „Generalsekretär unter Anwendung von Schusswaffen, Sprengmitteln sowie Nutzung von Laserstrahlen umzulegen, abzuknallen, zu massakrieren oder zu zerstückeln, um eine Rückkehr in die DDR zu verhindern“."

Nennt man so einen Schreiberling einen Journalisten? Hahnebüchener Mist. Dies ist allerdings nur meine persönliche Meinung. Falls jemand hier fundiertes Wissen beisteuern kann lasse ich mich gern belehren.


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04.09.2012 15:45
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#4
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #2
Diese schei* Reise! Die hat doch nur dazu beigetragen alles noch schlimmer zu machen.

Was meinst du? Findest du, der Staatsbesuch war keine gute Idee????Lg.


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04.09.2012 15:53
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#5
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94

Aber es war doch sooo schön, wie eine Ehrenkompanie mit verbissenem Antlitz die Auferstandenen Ruinen intonierte ...

Übrigens fiel diese Reise mit meinen ersten Wochen am Kanten zusammen. Und so konnte ich auch gleich mal (fast) alles Erlernte vergessen und einen anderen Text zur Vergatterung einüben. Aber das mit den Mordversuchen halte ich jetzt mal für 'far-fetched', wobei ... irgendwelche geistig Verwirrten gibts immer. Siehe RReagan, WSchäuble, MSeles, JFischer und auch Uljanows Anschlag war ja eher in der F-Kategorie angesiedelt und wurde nur nachher propagandistisch politisiert.

P.S. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsorgane zweier Staaten bei einem solchem Besuche betrachte ich dagegen als keine Besonderheit. Oder hatten die Schdasi-Kontakte für die Beamten des BKA und einiger LKAs etwa nachteilige Folgen für die Karriere?


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04.09.2012 15:56
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#6
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Ja Glasi, die negativen Auswirkungen einer solchen Annäherung auf den Klassenstandpunkt weiter Teile der Bevölkerung und damit verbundene Erwartungen und Hoffnungen, die mithin nie erfüllt werden konnten und somit Frust und Unzufriedenheit noch verstärkten, waren doch voraussehbar.


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04.09.2012 16:40
#7
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #6
Ja Glasi, die negativen Auswirkungen einer solchen Annäherung auf den Klassenstandpunkt weiter Teile der Bevölkerung und damit verbundene Erwartungen und Hoffnungen, die mithin nie erfüllt werden konnten und somit Frust und Unzufriedenheit noch verstärkten, waren doch voraussehbar.


Das kann man heute so sehen, muss man aber nicht: Aus historischer Sicht muss man berücksichtigen, dass anfangs der achziger Jahre niemand mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des sozialistischen Blockes rechnete. Die DDR wollte die völkerrechtliche Anerkennung und kriegte von der BRD die nötigen Streicheleinheiten (Staatsbesuch Honecker) und das Geld, um weiterzubestehen (Strauss-Kredite). Denn die BRD wollte keinen Zusammenbruch, ganz im Gegenteil. Eine militärische Läsung (wie in Ungarn oder der CCSR) war das letzte, was die BRD wollte.
Erst mit Gorbatschows "Perestroika" und "Glasnost (was immer man damit wollte), kam die deutsche Einigung aufs politische Tapet.
Theo


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04.09.2012 16:53
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#8
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Theo das kann man nicht nur heute so sehen, das hat man bei den Sicherheitsorganen auch damals schon so gesehen!

Von Einheit hat niemand gesprochen, aber was nützt mir die außenpolitische Anerkennung wenn ich dafür Grundsatzpositionen aufgebe und mir, aufgrund der oben aufgeführten Probleme, die innenpolitische Lage entgleitet? Nichts, man hätte sich lieber um drängende Probleme im Innern der DDR kümmern sollen.


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04.09.2012 17:39
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#9
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Zitat von erkoe im Beitrag #3
Mal ehrlich:

Zitat: "Es wurde gedroht, den „Generalsekretär unter Anwendung von Schusswaffen, Sprengmitteln sowie Nutzung von Laserstrahlen umzulegen, abzuknallen, zu massakrieren oder zu zerstückeln, um eine Rückkehr in die DDR zu verhindern“."

Nennt man so einen Schreiberling einen Journalisten? Hahnebüchener Mist. Dies ist allerdings nur meine persönliche Meinung. Falls jemand hier fundiertes Wissen beisteuern kann lasse ich mich gern belehren.


Mist auch in meinen Augen - spaetestens dann als ich das von den Laserstrahlen las. Wer immer das geschrieben hat, hat wohl in seinem Leben zuviel Raumschiff Enterprise geschaut.


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04.09.2012 19:54
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#10
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #8
Theo das kann man nicht nur heute so sehen, das hat man bei den Sicherheitsorganen auch damals schon so gesehen!

04.09.2012 20:53
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#11
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #6
Ja Glasi, die negativen Auswirkungen einer solchen Annäherung auf den Klassenstandpunkt weiter Teile der Bevölkerung und damit verbundene Erwartungen und Hoffnungen, die mithin nie erfüllt werden konnten und somit Frust und Unzufriedenheit noch verstärkten, waren doch voraussehbar.


Hallo Feliks, eine Frage hätte ich auch.
Damals zu jener Zeit in der DDR haben sehr viele Leute aus allen Bereichen diesen Besuch E.H.´s in der alten BRD begrüßt im Sinne der Entspannung zwischen den Systemen. Eine Aufgabe oder Preisgabe maßgeblicher ideologischer Standpunkte im Volke der DDR war damals nicht nur für mich nicht erkennbar.
Warum Dein nachhaltiger Unmut?

VG Ex-Huf

PS: Ick will die Kippe wiederhaben!


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04.09.2012 22:23
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#12
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Zitat von Ex-Huf im Beitrag #11

Damals zu jener Zeit in der DDR haben sehr viele Leute aus allen Bereichen diesen Besuch E.H.´s in der alten BRD begrüßt im Sinne der Entspannung zwischen den Systemen. Eine Aufgabe oder Preisgabe maßgeblicher ideologischer Standpunkte im Volke der DDR war damals nicht nur für mich nicht erkennbar.



Um eben diesen Standpunkt war es ja schon nicht mehr gerade gut bestellt! Was hat denn diese Annäherung bewirkt? Doch nichts anderes als den Verlust eines klaren Feindbildes (Imperialismus/Bundeswehr) und damit verbunden eine weitere Schwächung des eh nicht gerade sonderlich stark ausgeprägten Klassenstandpunktes. Kannste aber auch alles in dem rot markierten Bereichen des eingestellten Dokumentes nachlesen, da sind eigentlich alle Gründe angeführt. Letztendlich war dieses ganze Westanerkennung viel zu teuer erkauft worden und so wie auch diese Reise ein Mosaikstück von vielen die uns am Ende dem Gegner auslieferten.

Was soll's, ist vorbei können wa heute drüber quatschen.


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05.09.2012 00:44
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#13
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #12
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #11

Damals zu jener Zeit in der DDR haben sehr viele Leute aus allen Bereichen diesen Besuch E.H.´s in der alten BRD begrüßt im Sinne der Entspannung zwischen den Systemen. Eine Aufgabe oder Preisgabe maßgeblicher ideologischer Standpunkte im Volke der DDR war damals nicht nur für mich nicht erkennbar.



Um eben diesen Standpunkt war es ja schon nicht mehr gerade gut bestellt! Was hat denn diese Annäherung bewirkt? Doch nichts anderes als den Verlust eines klaren Feindbildes (Imperialismus/Bundeswehr) und damit verbunden eine weitere Schwächung des eh nicht gerade sonderlich stark ausgeprägten Klassenstandpunktes. Kannste aber auch alles in dem rot markierten Bereichen des eingestellten Dokumentes nachlesen, da sind eigentlich alle Gründe angeführt. Letztendlich war dieses ganze Westanerkennung viel zu teuer erkauft worden und so wie auch diese Reise ein Mosaikstück von vielen die uns am Ende dem Gegner auslieferten.

Was soll's, ist vorbei können wa heute drüber quatschen.

Häh?
Uns dem "Gegner" auslieferten?
Ich würde sagen,uns mit unseren Familien und Landsleuten wieder zusammenführte.
"Gegner" hatte ich im anderen freien Deutschland nicht.


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05.09.2012 06:31
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #12
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #11

Damals zu jener Zeit in der DDR haben sehr viele Leute aus allen Bereichen diesen Besuch E.H.´s in der alten BRD begrüßt im Sinne der Entspannung zwischen den Systemen. Eine Aufgabe oder Preisgabe maßgeblicher ideologischer Standpunkte im Volke der DDR war damals nicht nur für mich nicht erkennbar.



Um eben diesen Standpunkt war es ja schon nicht mehr gerade gut bestellt! Was hat denn diese Annäherung bewirkt? Doch nichts anderes als den Verlust eines klaren Feindbildes (Imperialismus/Bundeswehr) und damit verbunden eine weitere Schwächung des eh nicht gerade sonderlich stark ausgeprägten Klassenstandpunktes. Kannste aber auch alles in dem rot markierten Bereichen des eingestellten Dokumentes nachlesen, da sind eigentlich alle Gründe angeführt. Letztendlich war dieses ganze Westanerkennung viel zu teuer erkauft worden und so wie auch diese Reise ein Mosaikstück von vielen die uns am Ende dem Gegner auslieferten.

Was soll's, ist vorbei können wa heute drüber quatschen.




Das hat es in der Masse nie richtig gegeben, das war Wunschdenken der Führung!

Grüße


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05.09.2012 07:28
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