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#1

Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 08:54
von Angelo | 12.508 Beiträge | 509 Punkte
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Geschichte Vor 50 Jahren wurden am Grenzstreifen bei Mostholz Gebäude abgerissen. Otto Heinlein hat dies dokumentiert. In diesen Jahren wurden entlang der Grenze zwischen Thüringen und dem Landkreis Kronach viele Häuser dem Erdboden gleichgemacht, die nach Ansicht der DDR zu nahe am Grenzzaun standen.

Bericht und Bilder
http://www.infranken.de/nachrichten/loka...g;art219,320016



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#2

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 09:10
von LO-Wahnsinn | 3.628 Beiträge | 739 Punkte
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Guten Morgen Angelo ich hoffe Du hast gut geschlafen.

Ja da wurde eine Menge abgerissen und für die Betroffenen war das schlimm.
Ich weis nicht inwieweit diese entschädigt wurden und selbst wenn, wenn plötzlich das Haus weg ist, da wo vielleicht schon Eltern und Grosseltern aufgewachsen sind, dann ist das immer etwas schweres.
Abgesehn davon, ist das aber keine Sache die man allein dem Grenzbau zuschreiben kann.
Werden militärische Einrichtungen gebaut, und selbst bei zivilen wie Strassen und Flugplätzen oder auch in Bergbau/Tagebaugebieten, ist das nicht unüblich.

40.000 Negative hat er das ist ne ganze Masse.
Ich gehe aber davon aus, dass viele nicht mehr verwertbar sind, je wie sie gelagert wurden.

Ich hatte grad diese Woche ein Buch über die Burg Hanstein überflogen, die Familie hatte in Rimbach am Fusse der Burg eine Villa, -was ich noch garnicht wusste- welche auch abgerissen wurde weil sie hinter den Grenzsignalzaun stand.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)


Angelo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 09:51
von Pit 59 | 11.448 Beiträge | 6876 Punkte
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Hallo LO Wahnsinn

Hier geht es aber nicht um Flugplatzneubauten oder Neue Tagebaue wo Grundstücke oder Häuser weichen müssen,auch werden diese mit Sicherheit Heute gut Entschädigt,wenn nicht durch Proteste u.s.w. sogar verhindert.
Diese Möglichkeiten hatten die Bürger aber bei der Aktion Ungeziefer 1952 oder bei der Aktion Kornblume 1961 nicht.Diese Namen schon dafür zu erfinden,naja.
50 000 Menschen wurden Umgesiedelt oder Zwangsevakuiert,was mit Sicherheit mit Unsagbaren Leid verbunden war.Da wurde auch nicht Zimperlich Vorgegangen.
Hier mal ein Beispiel zur Entschädigung Zitat aus Focus Magazin :

Ein schwacher Trost für Annegret Büttner mit ihrem „Lahmen Frosch“. Für 5,38 Hektar Ackerland sowie bebaute Grundstücke wurden damals 18 029,77 DDR-Mark Entschädigung veranschlagt. 12 000 Mark fraßen Bankgebühren, Kapital-, Einkommen- und Ertragssteuern auf, den Rest bekam Frau Büttner auf die Hand. Davon kaufte sie für sich und die ihren ein altes Haus in Bad Berka, das sie schmuck instand setzte



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#4

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 09:51
von SanGefr | 218 Beiträge | 1 Punkte
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Ganz so einfach ist die Sache aber nicht! Klar, wenn militärische Anlagen gebaut oder Straßen durch das eigene Grundstück neu verlegt werden etc. dann wird den Grundstücksbesitzern ein Kaufangebot unterbreitet, welches logischerweise aus Sicht des "Verkäufers" meist weit unter "Wert" liegt. Er kann sogar, gegen Entschädigung, enteignet werden, da Gemeinwohl vorgeht (was immer auch das bedeutet). Bis es letzendlich soweit kommt, hat jeder das Recht, die gerichtlichen Instanzen auszuschöpfen, was u. U. Jahre dauern kann oder Gegenvorschläge zu unterbreiten. In dem Fall der zu nahe an der Grenze stehenden Häuser duldete man, meines Wissens, keinen Einspruch. Die Menschen wurden auch gar nicht gefragt und teils in einer "Nacht- und Nebelaktion" völlig überrumpelt aus den Betten geholt, um ihnen mitzuteilen, dass sie sofort und unverzüglich ihren Kram zusammenzupacken und das Grundstück zu verlassen haben. Viele, nicht gerade "Linientreue" wurden ins Hinterland umgesiedelt. Wie die neue "Behausung" aussah, ist schon in vielen Threads hier genannt worden. Ob es für diese Menschen eine Entschädigung gab, kann ich nicht beurteilen; jedoch habe ich da erhebliche Zweifel.


Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.09.2012 09:52 | nach oben springen

#5

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 10:18
von eisenringtheo | 9.753 Beiträge | 1697 Punkte
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Das ganze erfolgte deshalb so überraschend, weil man nicht wollte, dass die Leute im letzten Moment noch flüchten: Die passende politische Grosswetterlage, ein paar Gerüchte, die Anlieferung von Betonpfosten, die eigentlich niemand bestellt hat oder benötigt, und schon siedeln sich die Leute selber um, wie am 03. Oktober 1961 in Böseckendorf.
http://www.deutsche-landwirte.de/080205b.htm
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...tober/year/1961
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...40520/year/1961
Theo



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#6

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 11:17
von LO-Wahnsinn | 3.628 Beiträge | 739 Punkte
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Muss man jedesmal immer alles wie einem Baby bis ins Detail erklären.
Ich wünsche mir, dass man beim lesen manchmal etwas weiter über den Tellerrand blickt
Mir gings hier nicht um Geldwerte, auch nicht um den Vergleich Äpfel mit Birnen, sondern um den Verlust durch Zwangsenteignungen und seiner psychischen Auswirkungen.

Natürlich kann man die Dinge nicht generell auf eine Ebene stellen, insbesondere nicht den Umgang mit den Betroffenen, aber man kann sie durchaus vergleichen, weil es in allen benannten Fällen um unfreiwilligen Verlust des teils über Generationen in Familienbesitz befindlichen Grund und Boden geht.
Und man darf auf keinen Fall bei Entschädigung heutige Massstäbe ansetzen, oder Masstäbe der BRD, die DDR war nicht die BRD.
Die DDR war ein Arbeiter und Bauern Staat und auf dieser Grundlage wurde offenbar enteignet.
Eine Zwangsenteignung, von rechtmässig erworbenen Besitz ist immer Unrecht, egal hinter welchem Hintergrund sie passiert.

Man kann doch gerne über den Umgang mit den vielen Betroffenen diskutieren, sowie auch, ob es so richtig war mal einfach jeden rechtmässigen Privatbesitz staatlicherseits ansich zu reissen, ohne ausreichende Entschädigung.
Sachlage ist aber, dass der Grenzstreifen militärisches Sperrgebiet war und diese Aktionen diesem Sperrgebiet geschuldet sind und nicht der Staatsdoktrin.
Daher ist es nicht nur müssig, sondern auch Unsinn, eine Unrechtsdiskusssion über das Entfernen von Menschen aus militärischem Sperrgebiet entfachen zu wollen, denn in wohl den wenigsten Ländern wird man in militärischen Sperrgebieten Zivilisten finden.


Mal als Beispiel ganz nebenbei, ohne das weiter thematisieren zu wollen, jedoch zum Vergleich von Unrecht betreffend Enteignungen nicht unwichtig.
Was ist mit denen, die nach 1990 ihr Eigentum, was sie nach DDR Recht rechtmässig hatten (Häuser, Grundstücke), abgeben mussten?
Wurden die entschädigt und wenn ja in welcher Höhe?
Und da ging und geht es nicht um militärische Sperrgebiete sondern um materielle Besitzansprüche.
Ja ich weis, die armen Menschen haben alles stehn und liegen lassen um dem Unrechtsstaat zu entfliehn und der Besitz wurde unrechtmässig weiter gegeben.
Man hätte alles so stehn lassen sollen, bis in Deutschland irgendwann wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist. *Augen roll"


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)


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#7

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 11:49
von Pit 59 | 11.448 Beiträge | 6876 Punkte
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Ich weis nicht inwieweit diese entschädigt wurden @LO Wahnsinn

Muss man jedesmal immer alles wie einem Baby bis ins Detail erklären.@ LO Wahnsinn

Mir gings hier nicht um Geldwerte,@LO wahnsinn

Sonst ist aber alles Klar ?



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#8

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 15:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #6
Muss man jedesmal immer alles wie einem Baby bis ins Detail erklären.
Ich wünsche mir, dass man beim lesen manchmal etwas weiter über den Tellerrand blickt
Mir gings hier nicht um Geldwerte, auch nicht um den Vergleich Äpfel mit Birnen, sondern um den Verlust durch Zwangsenteignungen und seiner psychischen Auswirkungen.

Natürlich kann man die Dinge nicht generell auf eine Ebene stellen, insbesondere nicht den Umgang mit den Betroffenen, aber man kann sie durchaus vergleichen, weil es in allen benannten Fällen um unfreiwilligen Verlust des teils über Generationen in Familienbesitz befindlichen Grund und Boden geht.
Und man darf auf keinen Fall bei Entschädigung heutige Massstäbe ansetzen, oder Masstäbe der BRD, die DDR war nicht die BRD.
Die DDR war ein Arbeiter und Bauern Staat und auf dieser Grundlage wurde offenbar enteignet.
Eine Zwangsenteignung, von rechtmässig erworbenen Besitz ist immer Unrecht, egal hinter welchem Hintergrund sie passiert.

Man kann doch gerne über den Umgang mit den vielen Betroffenen diskutieren, sowie auch, ob es so richtig war mal einfach jeden rechtmässigen Privatbesitz staatlicherseits ansich zu reissen, ohne ausreichende Entschädigung.
Sachlage ist aber, dass der Grenzstreifen militärisches Sperrgebiet war und diese Aktionen diesem Sperrgebiet geschuldet sind und nicht der Staatsdoktrin.
Daher ist es nicht nur müssig, sondern auch Unsinn, eine Unrechtsdiskusssion über das Entfernen von Menschen aus militärischem Sperrgebiet entfachen zu wollen, denn in wohl den wenigsten Ländern wird man in militärischen Sperrgebieten Zivilisten finden.


Mal als Beispiel ganz nebenbei, ohne das weiter thematisieren zu wollen, jedoch zum Vergleich von Unrecht betreffend Enteignungen nicht unwichtig.
Was ist mit denen, die nach 1990 ihr Eigentum, was sie nach DDR Recht rechtmässig hatten (Häuser, Grundstücke), abgeben mussten?
Wurden die entschädigt und wenn ja in welcher Höhe?
Und da ging und geht es nicht um militärische Sperrgebiete sondern um materielle Besitzansprüche.
Ja ich weis, die armen Menschen haben alles stehn und liegen lassen um dem Unrechtsstaat zu entfliehn und der Besitz wurde unrechtmässig weiter gegeben.
Man hätte alles so stehn lassen sollen, bis in Deutschland irgendwann wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist. *Augen roll"

Ist jetzt nur meine Meinung,ohne das weiter auszudehnen.
(Übrigens existiert zu diesem Theme schon einiges im Forum.)
Z.B Orte die der Grenze weichen mussten (2)

Zur Enteignung im Rahmen der Aktion "Kornblume & Ungeziefer".
Ein schöner "Arbeiter und Bauernstaat" war das.
Haben eigentlich die Bauern die Arbeiter enteignet,besser vertrieben, oder die Arbeiter die Bauern?
Na egal....der "Linientreue" wird sein Hab und Gut ja gern für diesen Staat über Nacht zurückgelassen haben......
Und das andere "Ungeziefer" hatten eben Pech.Basta!
In diesem Sinne,die Diktatur,äh,die Partei,die Partei,die hat(te) immer Recht.


Pit 59 und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.09.2012 21:25 | nach oben springen

#9

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 17:36
von Fall 80 | 171 Beiträge
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Hallo Rainer, da gibt es eine interessante Dokumentation zum Thema. "Verlorene Kulturstätten im Eichsfeld 1945-1989" (ISBN 978-3-935782-15-9) erschienen im Eichsfeld-Verlag (Tel. 03606-508780) Im Buch sind die abgerissenen Güter, Mühlen usw. die den Grenzsperranlagen weichen mussten beschrieben. Sehr viele alte Fotos!!! Die "Hansteiner Villa", die Du ansprichst, lag zwischen Rimbach und dem sogenannten "Friesenbach". Im Bereich der ehemaligen Villa stand noch bis zur Wende ein BT-11. Gruß,Uli

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #2
Guten Morgen Angelo ich hoffe Du hast gut geschlafen.

Ja da wurde eine Menge abgerissen und für die Betroffenen war das schlimm.
Ich weis nicht inwieweit diese entschädigt wurden und selbst wenn, wenn plötzlich das Haus weg ist, da wo vielleicht schon Eltern und Grosseltern aufgewachsen sind, dann ist das immer etwas schweres.
Abgesehn davon, ist das aber keine Sache die man allein dem Grenzbau zuschreiben kann.
Werden militärische Einrichtungen gebaut, und selbst bei zivilen wie Strassen und Flugplätzen oder auch in Bergbau/Tagebaugebieten, ist das nicht unüblich.

40.000 Negative hat er das ist ne ganze Masse.
Ich gehe aber davon aus, dass viele nicht mehr verwertbar sind, je wie sie gelagert wurden.

Ich hatte grad diese Woche ein Buch über die Burg Hanstein überflogen, die Familie hatte in Rimbach am Fusse der Burg eine Villa, -was ich noch garnicht wusste- welche auch abgerissen wurde weil sie hinter den Grenzsignalzaun stand.


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 17:59
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge | 19 Punkte
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Die damaligen Machthaber in Ost-Berlin schreckten noch nicht einmal davor zurueck Gotteshaeuser in die Luft zu jagen.


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#11

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.09.2012 19:03
von eisenringtheo | 9.753 Beiträge | 1697 Punkte
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Der Standort der Kirche behinderte die Arbeit der GT...

Theo



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#12

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.09.2012 12:20
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #10
https://www.youtube.com/watch?v=gVnfrrZn6rI

Haste (ausnahmsweise) auch mal 'ne Meinung zu der Quelle? ... http://www.deinegeschichte.de


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 03.09.2012 15:50 | nach oben springen

#13

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.09.2012 20:53
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge | 19 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #12
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #10
https://www.youtube.com/watch?v=gVnfrrZn6rI

Haste (ausnahmsweise) auch mal 'ne Meinung zu der Quelle? ... http://www.deinegeschichte.de


Eine Meinung dazu das die sogar eine Kirche abgerissen haben hab ich natuerlich: So ziemlich alles unter der Guertellinie.


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#14

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 04.09.2012 21:06
von Ex-Huf (gelöscht)
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Meine Schwiegereltern bewohnten Ende der 1980er Jahre eine eigene Doppelhaushälfte am Stadtrand unserer Stadt. Die Nachbarn waren verstorben und etwa 1986 bezogen bis dato unbekannte Leute die andere Hälfte des Hauses.
Die Leute kamen miteinander ins Gespräch, und nachdem man einander so einigermaßen vertraute, stellte sich heraus, dass die Neubesitzer der anderen Hälfte enteignete und abgeschobene Einwohner des Ortes Lütkenwisch waren, dort, wo die Elbgrenze bis etwa Lauenburg/Boizenburg war.
Etwas später erzählten uns jene Menschen, dass ihr völlig intaktes Haus, das direkt am Elbdeich stand, abgerissen worden war.
Sie, das ältere Ehepaar und ihre zwei Töchter haben ihre ehemals und jahrzehntelange Zugangsberechtigung für das Sperrgebiet verloren, ohne erkennbare Gründe.

So war das.

VG Ex-Huf


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#15

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 05.09.2012 15:27
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Zitat
Ein schöner "Arbeiter und Bauernstaat" war das.


Ich wollte die Aktionen nicht politisch bewerten sondern nur die Faktenlage benennen.

Zitat
Die "Hansteiner Villa", die Du ansprichst, lag zwischen Rimbach und dem sogenannten "Friesenbach". Im Bereich der ehemaligen Villa stand noch bis zur Wende ein BT-11. Gruß,Uli



Der Friesenbach sagt mir jetzt leider nichts, dieser müsste ja etwa dort verlaufen, wo jetzt der Teich ist.

Stand dort ein B-Turm da unten an der Ecke unterhalb der Kirche?
Mir ist nur der Turm in Erinnerung, der etwa dort stand wo jetzt dieses Hotel steht, also wo jetzt die Parkplätze sind in dem Bereich.
Die Hansteinsche Villa stand ja laut Bildern und einem Film auf Youtube ein Stück unterhalb der Kirche.
Also wenn man das GSZ-Tor durchfuhr, was unterhalb Rimbach war, wo man jetzt zum Teich kommt, nach rechts sehend.
Der Zaun knickte dann nach rechts weg Richtung Burgberg und dort wo heute noch rechtsseitig vom Weg das Gehöft steht, stand linksseitig vom Weg die Villa.
Ich hoffe ich hab mich jetzt nicht zu umständlich ausgedrückt.

Ach warum erklären wenn man doch Google-Earth-Bilder reinsetzen kann.
Etwa im Bereich des roten Bereichs hat die Villa gestanden.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
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Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)


Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Viele Häuser standen der DDR Grenze im Weg

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 06.09.2012 22:09
von Fall 80 | 171 Beiträge
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Hallo Rainer, der "Friesenbach" verlief damals entlang des Grenzzauns vom heutigen Teich in Richtung der Strasse von Werleshausen (Hessen) nach Bornhagen. Den "Friesenteich" gab es damals noch nicht. Wo heute der Teich ist, war früher ein Schlamm bzw. Geröllfang, wenn ich dies mal so nennen darf. Ich hänge mal ein Luftbild aus den 30er Jahren mit dran. Darauf ist die Villa gut zu erkennen. Mit dem Turm im Bereich vom Hotel/Parkplatz musst Du dich irren. Gruß, Uli

Angefügte Bilder:
Burg Hanstein, 01.jpg

zuletzt bearbeitet 06.09.2012 22:10 | nach oben springen


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