E. Honecker 100. Geburtstag

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25.08.2012 21:39
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#16
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'er' hat sogar menschen an der grenze erschießen lassen ( originalton) @frank

Na er hat es zumindest geduldet,das welche Erschossen werden,oder etwa nicht @frank ?


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25.08.2012 21:45
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#17
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das mit dem Erschiessen war nicht so gewollt, das waren Kolateralschäden. Und überhaupt, wenn das der Erich wüsste , das kann er nicht gewusst haben.
oh sorry das war in einem anderen Film


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25.08.2012 21:50
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#18
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #16
'er' hat sogar menschen an der grenze erschießen lassen ( originalton) @frank

Na er hat es zumindest geduldet,das welche Erschossen werden,oder etwa nicht @frank ?

und von wem ? klasse info's für unbedarfte !!


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25.08.2012 22:07
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#19
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Auf dem Sender " Tagesschau 24" geht es gerade um den Honecker und seine Frau.

Anläßlig des 100.


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25.08.2012 23:05 (zuletzt bearbeitet: 26.08.2012 21:04)
#20
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #9
Grab- und Gedenkreden halte ich für grenzwertig. Da gebe ich nichts drauf: Das Schlechte hat man vergessen, das Gute bleibt haften. Das gilt sicher auch für Erich Honecker. Bei seinem 125. Geburtstag wird er dann zum Helden und am 150. Geburtstag zum Nationalhelden erklärt. Wenigstens geht dieser Prozess nicht so schnell wie beim in BW hochverehrten Hans Filbinger. Aus Günther Oettingers Grabrede:
«Anders als in einigen Nachrufen zu lesen, gilt es festzuhalten: Hans Filbinger war kein Nationalsozialist. Im Gegenteil(...)
http://www.netzeitung.de/deutschland/613413.html
Und so werden wir Erich Honecker im Jahre 2037 als wahren Humanisten ehren, als Vorkämpfer für die Marktwirtschaft und er und Helmut Kohl erhalten das Eiserne Kreuz in Gold und für ihre wahrhaft bedeutenden Leistungen zugunsten der deutschen Einheit..
Theo

So abwegig ist das gar nicht, daß Honeckers Lebensleistung noch eine Aufwertung erfahren könnte.
Immerhin habe ich ja auch mit jedem Arbeitsjahr seit dem Ende der DDR in der Marktwirtschaft meine bis dahin theoretischen Kenntnisse aus dem "Kapital" von Marx auch in der Praxis bestätigt bekommen, zeitweise sogar in überdosierter Menge.
Ich denke beispielsweise daran, wie eine Unterschichtenarmee im Ausland Krieg führt, um materiell mit besser gestellten Bezugspersonen mithalten zu können, wie Arbeitnehmerverräter in Gewerkschaften, z.B. Hansen ( ehem. Transnetchef DBAG) das Bahnproletariat für den Niedriglohnsektor sturmreif schießen, wie ein Pressekartell sich anmaßt, politische Entscheidungen herbei zu führen ("... wer mit uns den Lift hoch fährt, wird ihn auch mit uns runter fahren"...im Zusammenhang mit einem Bundespräsidentensturz), weiterhin denke ich an das Leugnen von Armut im eigenem Land durch die herrschende Klasse ("...Jammern auf hohem Niveau").
Speziell Honeckers Anmerkungen zur Solidarität an anderer Stelle (aus seinen "Letzten Aufzeichnungen") haben einen hochaktuellen Bezug z.B. auf die Griechenland- / Südstaaten- Krise, nämlich indem er seine Geschäfte z.B. mit den afrikanischen Staaten auf Augenhöhe betrieben hat- da ging es nicht um eine Profitmaximierung von Siemens, VW & Co. von der wiederum hierzulande nur Minderheiten profitiert haben, jene Minderheiten die nun das ganze Volk aufhetzen, um von den wahren Ursachen abzulenken, nein man hatte hinsichtlich der außenwirtschaftlichen Partnerschaften die Ewigkeit in der Kalkulation und nicht kurzfristige Gewinnsteigerungen weniger Konzerne, die aus Millionen Milliarden machten mit dem Hebeleffekt der Globalisierung ohne an den Morgen danach zu denken.
Auch Honeckers Anmerkungen zu der Verbrechenshistorie fast aller US- Präsidenten der Nachkriegszeit ist kein Populismus (Eingangsbeitrag von Alfred), gleiches tat übrigens auch Ahmadinedshad in einer Rede vor der UNO, ohne dabei Namen zu nennen, als die israelischen Delegierten den Saal verließen - wie jämmerlich - und so frage ich mich, wie sich Honeckers Henker beim Prozeß in Berlin dessen Argumente bei seiner Selbstverteidigung so tapfer anzuhören vermochten.
Über all das wird noch zu reden sein, vielleicht 2062 zum 150.
Ich persönlich habe die Honeckerjahre aus meiner Biografie als die bislang schöneren eingebucht, wenngleich der Mangel von damals und der Stillstand einen doch mindestens genauso beschäftigt haben wie die innerdeutschen und globalen Themen von heute, aber eines ist heute anders- Die Rückzugsgebiete sind weg, die Chance ein paar Gänge herunter zu schalten ist einfach nicht mehr da und wer das nicht glaubt, versuche es ruhig einmal in diesem Hamsterlaufrad in dem wir alle inzwischen unterwegs sind, stehen zu bleiben.
Damals war nur der Arbeitsplatz ein Kampfplatz, heute ist es der nahezu gesamte Alltag mit all seinen Gängeleien von Behörden, Attacken von Telefonanbietern, Internetbetrügern, Vorwerk- Hausierern, Vereinsmeiern, Prozeßhanseln, genervten streitsüchtigen Nachbarn...und auch das mag es früher etwas abgewandelt gegeben haben aber auch hier gibt es einen gewaltigen Unterschied, diese Nervensägen konnte man damals links liegen lassen oder ihnen einen Vogel zeigen, wenns zu schlimm wurde, heute können die einen wirtschaftlich ruinieren mit den richtigen Advokaten an ihrer Seite....
Honecker ist untrennbar mit der Idee dieser pragmatischeren und gerechteren Gesellschaftsordnung verbunden und so werden wir auch in Zukunft seinen und sicher auch noch den einen oder anderen DDR- Geburtstag an anderer Stelle zum Anlaß für eine tagesaktuelle Standortbestimmung heranziehen können.


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26.08.2012 19:49
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#21
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Immerhin habe ich ja auch mit jedem Arbeitsjahr seit dem Ende der DDR in der Marktwirtschaft meine bis dahin theoretischen Kenntnisse aus dem "Kapital" von Marx auch in der Praxis bestätigt bekommen, zeitweise sogar in überdosierter Menge.

Bist du nicht angestellter Lokführer?
Wo wirst du denn da in der täglichen Praxis mit marktwirtschaftlichen Mechanismen konfrontiert?
Wenn mich nicht alles täuscht wirst du doch am Monatsende ein Gehalt überwiesen bekommen, ist doch das schlechteste nicht, oder?


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26.08.2012 20:35
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#22
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Auch "meine" Zeitung berichtete............

Honecker-Rekord: Erich währt am längsten

"So schnell ist der Rekord wieder futsch: Gestern knackte die Zeitung "Welt kompakt" die Bestmarke des "Neuen Deutschland" aus dem Jahr 1987, indem sie 44 Fotos von Erich Honecker druckte. Da fühlte sich die linke Tageszeitung "Junge Welt" "dem sozialistischen Wettbewerb verpflichtet" und wollte heute mit "100 Fotos zum 100. Geburtstag" kontern. So berichtete es das Medienportal "meedia.de".

Hier gehts weiter: http://www.volksstimme.de/nachrichten/ve...-laengsten.html

Honeckers historische Spuren im Saarland

""Sommer 1912, Caroline Honecker singt hier: schlaf Erich schlaf." Mit dieser Inschrift am Haus Nummer 26 in der Max-Braun-Straße im saarländischen Neunkirchen weist eine Bürgerinitiative auf das Geburtshaus des ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker hin, der am 25. August 100 Jahre alt geworden wäre. Heute wohnt hier die türkische Familie Özdemir. Sie hat das Haus im Jahr 2000 gekauft und wusste lange nichts über die historischen Hintergründe."
Weiterlesen: http://www.welt.de/newsticker/news3/arti...m-Saarland.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/-gebu...-hand-1.1449642
http://www.wissen.de/podcast/erich-honecker-podcast-202
http://www.zeit.de/2012/35/Honecker-Portraet-Deutung


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26.08.2012 21:01 (zuletzt bearbeitet: 26.08.2012 21:07)
#23
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #21
Immerhin habe ich ja auch mit jedem Arbeitsjahr seit dem Ende der DDR in der Marktwirtschaft meine bis dahin theoretischen Kenntnisse aus dem "Kapital" von Marx auch in der Praxis bestätigt bekommen, zeitweise sogar in überdosierter Menge.

Bist du nicht angestellter Lokführer?
Wo wirst du denn da in der täglichen Praxis mit marktwirtschaftlichen Mechanismen konfrontiert?
Wenn mich nicht alles täuscht wirst du doch am Monatsende ein Gehalt überwiesen bekommen, ist doch das schlechteste nicht, oder?




So einfach ist das leider nicht.
Was ich meinte ist, daß alles was wir im Stabü einst über die Mechanismen der damals noch fremden Welt des Kapitals gelernt hatten im Großen und Ganzen eingetroffen ist und daß es etwas anderes ist, diese ganze Betrügerökonomie als Zaungast erleben zu dürfen oder als Beteiligter mitmachen zu müssen.
Das Gehalt habe ich unter Honecker übrigens auch bekommen so wie alle anderen auch, die gearbeitet haben nur hab ich es damals nach der Auszahlung nicht mehr nachträglich gegenüber dem Finanzamt oder kommunalen Abzockern über Straßenbausatzungen und Abwasserbescheide verteidigen müssen.
Ich hatte zu DDR- Zeiten keinen Chef, der sich anmaßte den Wert seiner Arbeit 200fach höher anzusetzen als meine es nach (angeblich) marktwirtschaftlichen Prämissen war, selbst partei- und ideologiefreie Experten streiten sich über die Art und Weise der Bewertung von Vorstandsbezügen.
Bezüglich dieser Willkür sind die hinterletzten Stalinisten schlichtweg Waisenknaben, nein auf vielen Sektoren auch hinsichtlich der Preis- und Gebietskartelle (Strom-Finanzen-Presse-Benzin....), der Zwangskollektivierung der nord-/westeuropäischen Geberländer im Schuldenstreit der Eurozone, der Festlegung von Kriegsverschickungen ins außereuropäische Ausland hat sich diese Kultur ohne nennenswerte Gegenwehr verselbständigt und das ist schon bedenklich.
Wenn ich heute nacht wieder starte, werde ich nach neun Stunden Zugfahrt an meinem Arbeitsplatz ankommen, werde dann bei etwas Pech erst mal die eine oder andere Verspätung abwarten, dann 700 km durch Deutschland fahren und weitere acht Tage zwischen Hotelbett und Führerstand pendeln.
Mag sein, daß so etwas auch für andere Alltag ist, unser Thema ist aber die im Zusammenhang mit Honecker stehende Organisation der Arbeits- und Lebenswelt im Sozialismus und die wird allein dadurch schon mal aufgewertet, daß man früher zwar eingesperrt war, ich aber unter diesen aktuellen Bedingungen das auch lieber wieder wäre, wenn die Alternative dazu Aussperrung bedeutet.
Fakt ist, daß ich auch im Sozialismus Leistung bringen mußte und damals wie heute mit dem Lohn für meine Arbeit zufrieden war, aber die Big Points der Freiheit sind verloren gegangen.
Ich habe mich dazu schon mehrfach geäußert, aber sei versichert- wenn ich morgen wieder drei Minuten zur Arbeit fahren könnte und nach Feierabend noch ein paar Hechte in meinem Hausgewässer angeln könnte, den Erdbeeracker umgraben und wieder mit meinem Hund durch die Landschaft ziehen könnte- ich würde Dir mein xxxxxxstelliges Eurokonto vor die Füße schütten.
Die wahren Werte sind weg, das hat nichts aber auch gar nichts mit Verklärung zu tun aber wahrscheinlich hab ich zu wenig Konsumaffinität, Auto- oder Reisefieber, um die angebliche Gewinnsituation des gemeinen Neufünfländers auszumachen.
Im Forum gelingt dieser Durchbruch auch nach inzwischen vier Jahren bislang nicht, aber egal, wir müssen das Beste draus machen, auch wenn diese Freiheit ganz schön nervt.


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26.08.2012 21:52
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#24
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Honecker blieb seiner Linie treu..starr bis zum Schluß.Veränderungen oder Korrekturen seiner Politik ließ er nicht zu.Nennt man so was Betonkopf ?


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26.08.2012 21:58
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#25
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Zitat von Zermatt im Beitrag #24
Honecker blieb seiner Linie treu..starr bis zum Schluß.Veränderungen oder Korrekturen seiner Politik ließ er nicht zu.Nennt man so was Betonkopf ?


eben ein standhafter charkter ! immer noch besser als ein 'wendehals' oder ? !!


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26.08.2012 22:35
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#26
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #16
'er' hat sogar menschen an der grenze erschießen lassen ( originalton) @frank

Na er hat es zumindest geduldet,das welche Erschossen werden,oder etwa nicht @frank ?


Er haette es leicht abstellen koennen, bevorzugte aber beide Augen zuzudruecken. Ehrlich gesagt, mich wird man nicht unter den Gratulanten zum Geburtstag finden.


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26.08.2012 22:38
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#27
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Zitat von Zermatt im Beitrag #24
Honecker blieb seiner Linie treu..starr bis zum Schluß.Veränderungen oder Korrekturen seiner Politik ließ er nicht zu.Nennt man so was Betonkopf ?
Bestätigt!


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26.08.2012 23:14
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Wem die Bilder in Junge Welt und in der Springerpresse nicht ausreichen kann hier mehr sehen.


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27.08.2012 00:25
#29
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Es ist schon verwunderlich,einige Diktatoren und Staatsmänner egal von welcher Seite,bleiben mit Namen der Geschichte erhalten.So wie Erich Honecker,über ihn werden noch unsere Urenkel hören.Aber was ist mit den demokratischen Politikern---wie Adenauer,Brand,Genscher und Kohl--sie versinken in der Geschichte.Selbst heute hört man kaum noch was von ihnen,warum auch.Gibt genug Altagssorgen,als sich an Politikern zu erinnern.
Und das ist gut so--wie sagt man doch so schön--Privat geht vor.


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27.08.2012 07:04
avatar  Pit 59
#30
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So wie Erich Honecker,über ihn werden noch unsere Urenkel hören.@Rostocker

Ich denke da irrst Du Rostocker.Altbundeskanzler Helmut Schmidt sagte "In 20 oder 25 Jahren wird Niemand mehr wissen wer oder was Honecker war"


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