Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

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23.08.2012 07:47 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2012 07:47)
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#16
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"Auf Platz Eins liegt immer noch ein Befehl des Leiters der Politabteilung unseres Regiments, eine Gruppe Soldaten hätte die Müllkippe zu durchsuchen, um das verlorene Parteidokument eines Leutnants zu suchen..............."
Ja, und das war damals etwas ungeheuer "Wertvolles" (zumindest bis zum Herbst 89)
wenn ich Rainmann2's Zeilen so lese....merke ich doch, dass es den http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_1.html damals bei uns nicht gab.

Mir geht das Thema "Fürsorge" nicht so recht aus dem Kopf..
Eine Frage in dem Zusammenhang:
Hatten wir im Grenzdienst eigentlich ein MInimum an Verbandsmaterial mit, um im Notfalle Erste Hilfe leisten zu können ?
Diesbezüglich ausgebildet waren wir ja immerhin ein wenig, soweit ich an die Grundausbildung zurückdenke.
Ich meine: wir hatten nichts dabei. Gab es diesbezügliche Vorschriften ?
Ja, ich erinnere mich: ins grosse Sturmgepäck gehörten Verbandspäckchen. Aber das lag in der Kompanie auf dem Spind.
Unverantwortlich, sage ich heute mal: Es hätte im Fall des Falles einen Kameraden treffen können, einen Grenzverletzer, egal, wen auch immer.
Die Wege, bis professionelle medizinische Hilfe vor Ort gewesen wäre, waren lang, das wissen wir.

Schreibt mal bitte Eure Erinnerungen..

Gruss Hartmut


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23.08.2012 08:05
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#17
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #7
Zitat von Gebi im Beitrag #1
Hallo Männer,

manchmal beschleicht mich ein seltsames Gefühl und wollte es mal gleich auf den Punkt bringen.

Voranstellen möchte ich, dass es sowohl für die Soldaten als auch Unteroffiziersdienstgrade nicht gerade einfach war mit der Situation zurechtezukommen. In der Zeit von 1976 - 1979 war ja noch BAT-Sicherung und damit war auch das Leben in den Kompanien vorbestimmt, was wohl 24 Stunden Dienst bedeutete. Ausgang auch für uns nur alle 11 Wochen und wenn ein Soldat den Kragen in der Kneipe nicht zu hatte, dann wurde er sofort zurückgefahren. Gottlob, dass den Leuten nicht mehr passiert ist und dass es keine größeren Unfälle gab.

Meine Frage: Haben wir unsere Pflichten als Unteroffiziere gegenüber unseren Soldaten erfüllt, oder sind wir der Entwicklung einfach nachgelaufen. Konnten wir das eigentlich, obwohl wir kaum Erfahrungen in der Menschenführung hatten ?

Haben wir darauf geachtet, dass unsere Soldaten nicht frieren oder eine ausreichende Versorgung nach dem Grenzdienst hatten ?

Haben wir uns menschlich verhalten oder nicht ? Haben wir uns schützend vor unsere Unterstellten gestellt ?

Haben wir darauf geachtet, dass es ein Leben nach dem Grenzdienst gibt oder waren wir nur längerdienende Soldaten ? Das nur bedeutet keine Herabwürdigung.

Ich habe die Frage für mich schon beantwortet und bin gespannt ob es Reaktionen gibt.

Gruß Gebi



Die Uffze am Kanten waren keine Mittler, da man mit den unteren Offiziersrängen (Zugführer) meist per Du war, also auch alles unkompliziert direkt an sie herantragen konnte, brauchtest du dazu keinen Uffz.
Die spielten eh eine sonderbare Rolle in der GK, kamen einen immer irgendwie verloren vor, die E's ließen die sowieso ablaufen, also zu sagen hatten die rein gar nichts, waren froh wenn die auf Bude mit Kaffee trinken und Skat dreschen durften.
Bei Kompaniesicherung hat jeder relativ selbstständig seinen Job gemacht und die Postenführer hatten das Sagen, wenn die Postenpaare klar waren bist du als Glatter hin "Wir gehen heute zusammen raus, gibts was zu machen?" und so Blabla, klar draußen die Führungsstelle, aber meist hast du nur gemeldet was du machst und das wurde abgenickt.



Guten Morgen,
Du hast Recht. In der Uffz.-Schule habe ich von Menschenführung nichts gehört. Uns wurde lediglich der A. warmgemacht. Das war vermutlich auch eine der Ursachen für die Führungsqualitäten. Wir hatten ja bis dahin überhaupt keine Ahnung von Tuten und Blasen. Keiner wusste wie es eigentlich zugeht an der Grenze. Das hat man aber auch bei neuen Offizieren gemerkt. Die kamen von der Schule und wurden zum teil als ZF eingesetzt. Keine Kenntnisse vom Abschnitt und irgendwelchen anderen Sachen. Ich war bis 1979 ZF und nach meinem Heimgang wurde ein Offizier eingesetzt. Der hat dann mal gleich mit einem Abend mit Westfernsehen begonnen. Das nennt man allseitige politische Bildung.

Wenn ich mich noch an den ersten Abend an der Uffz-Schule in Nordhausen erinnere, dann kommt mir heute noch das kalte. Haare runter, Zivil weg und Radio nicht zulässig, eben wie auf dem Mond. Das war schon ein kalter Schuss. Ich kann mich noch genau an den ersten Urlaub nach 11 Wochen erinnern. Ich hatte so die Nase voll, wie ich es im Leben nie wieder gespürt habe. Am liebsten wäre ich auf dem Leipziger Bahnhof wieder umgekehrt.

Naja, Schluss damit und ran an ans Tagwerk.

Gruß

Gebi


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23.08.2012 08:05
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#18
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Hallo @jobnomade !
Wir hatten 1984/85 befehlsgemäß jeder ein Verbandspäckchen am Mann. Auch das Verfallsdatum wurde in dieser Zeit einmal überprüft.

Gruß
Moreau


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23.08.2012 08:16 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2012 08:20)
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#19
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #16
"Auf Platz Eins liegt immer noch ein Befehl des Leiters der Politabteilung unseres Regiments, eine Gruppe Soldaten hätte die Müllkippe zu durchsuchen, um das verlorene Parteidokument eines Leutnants zu suchen..............."
Ja, und das war damals etwas ungeheuer "Wertvolles" (zumindest bis zum Herbst 89)
wenn ich Rainmann2's Zeilen so lese....merke ich doch, dass es den http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_1.html damals bei uns nicht gab.

Mir geht das Thema "Fürsorge" nicht so recht aus dem Kopf..
Eine Frage in dem Zusammenhang:
Hatten wir im Grenzdienst eigentlich ein MInimum an Verbandsmaterial mit, um im Notfalle Erste Hilfe leisten zu können ?
Diesbezüglich ausgebildet waren wir ja immerhin ein wenig, soweit ich an die Grundausbildung zurückdenke.
Ich meine: wir hatten nichts dabei. Gab es diesbezügliche Vorschriften ?
Ja, ich erinnere mich: ins grosse Sturmgepäck gehörten Verbandspäckchen. Aber das lag in der Kompanie auf dem Spind.
Unverantwortlich, sage ich heute mal: Es hätte im Fall des Falles einen Kameraden treffen können, einen Grenzverletzer, egal, wen auch immer.
Die Wege, bis professionelle medizinische Hilfe vor Ort gewesen wäre, waren lang, das wissen wir.

Schreibt mal bitte Eure Erinnerungen..

Gruss Hartmut




Hallo Hartmut,

ich kann mich nicht daran erinnern. Du hast recht. Es hätte ja auch mal was passieren können und dann ???

Anzugsordnung: Regenrolle, Magazintasche und mehr eigentlich nicht. GMN-Hörer war in der Magazintasche. Wo war eigentlich die Verpflegung, Feldflasche war glaube auch noch. Ein Verbandpäckchen war glaube nur bei der TSM. Die hatten wir aber nicht mit. Irgendwie hatte der Posten noch eine Tasche. Ich bin 1978 mit einem LKW in die Großgeschwendaer Schlucht gestürzt. Fahrer war nach der Nachtschicht eingeschlafen und ich konnte als ZF die Sache auch nicht umbiegen. Es war gottlob niemand verletzt. Gut im LKW hatten wir was dabei. Der lag im schwierigen Gelände auf der Seite und der Ausstieg zuerst nicht möglich. Das Gelände in Probstzella war ja nicht einfach. Ich war immer froh, wenn ich an der oberen Aussicht mit deem LKW wieder im Wald war. Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Gruß Gebi


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23.08.2012 08:45
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#20
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Hallo Moreau,

ich war mal in Mengersgereuth. Rückerswind gehörte mit zu unserem Bat. Das war eine Gegend !!
In das Gebäude sind Firmen eingezogen. ich sehe noch den Zaun entlang der Straße. Der ort hatte schöne Kneipen und Ausgehmöglichkeiten.

Kann mir mal jemand helfen. Wollte mal ein neues Thema schreiben, komme aber zur Verfahrensweise einfach nicht weiter. In dem Reiter neue Themen ??? Wie geht man vor ?

Gruß

Gebi


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23.08.2012 08:52
#21
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Zitat von Gebi im Beitrag #20

Kann mir mal jemand helfen. Wollte mal ein neues Thema schreiben, komme aber zur Verfahrensweise einfach nicht weiter. In dem Reiter neue Themen ??? Wie geht man vor ?

Gruß

Gebi



Zur Startseite gehen, dann runterscrollen bis zum gewünschten Themenbereich, dort anklicken und dann kann man ein "neues Thema" erstellen.
Theo


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23.08.2012 09:03
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #21
Zitat von Gebi im Beitrag #20

Kann mir mal jemand helfen. Wollte mal ein neues Thema schreiben, komme aber zur Verfahrensweise einfach nicht weiter. In dem Reiter neue Themen ??? Wie geht man vor ?

Gruß

Gebi



Zur Startseite gehen, dann runterscrollen bis zum gewünschten Themenbereich, dort anklicken und dann kann man ein "neues Thema" erstellen.
Theo


Dankeschön


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23.08.2012 09:12
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#23
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Als Gruppenführer hatten wir auch das Gruppenbuch zu führen. Unter Anderem hatten wir auch das "Aktuell politische Gespräch" (APG) zu führen! Es ist nicht so, daß ich einer politischen Debatte ausweichen würde und dennoch habe ich mich regelmäßig geweigert diesen Punkt abzuhandeln. Die Themen für das APG wurden mehrere Wochen zuvor vorgegeben, waren also alles andere als aktuell und ließ wenig Spielraum für Flexibilität. Zunächst habe ich das APG ignoriert und wurde daraufhin zitiert, später machte ich mir meine "eigenen" Themen aber auch hier für bekam ich keinen Beifall. Worüber werden wir uns wohl in der Gruppe unterhalten haben? Über die drei "F" (Fußball, Frauen und Familie).
Das APG war eine Aufforderung zum Lügen, die Wahrheit will keiner wissen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man sagt LMAA und das tut, wogegen man noch vorher angestunken hat nur um seine Ruhe zu haben.

PS
Wir wurden dazu angehalten ein Verbandspäckchen mitzuführen kontrolliert wurd das nie.

Gruß Hartmut!


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23.08.2012 10:48 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2012 10:51)
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#24
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Zitat von utkieker im Beitrag #23
Als Gruppenführer hatten wir auch das Gruppenbuch zu führen. Unter Anderem hatten wir auch das "Aktuell politische Gespräch" (APG) zu führen! Es ist nicht so, daß ich einer politischen Debatte ausweichen würde und dennoch habe ich mich regelmäßig geweigert diesen Punkt abzuhandeln. Die Themen für das APG wurden mehrere Wochen zuvor vorgegeben, waren also alles andere als aktuell und ließ wenig Spielraum für Flexibilität. Zunächst habe ich das APG ignoriert und wurde daraufhin zitiert, später machte ich mir meine "eigenen" Themen aber auch hier für bekam ich keinen Beifall. Worüber werden wir uns wohl in der Gruppe unterhalten haben? Über die drei "F" (Fußball, Frauen und Familie).
Das APG war eine Aufforderung zum Lügen, die Wahrheit will keiner wissen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man sagt LMAA und das tut, wogegen man noch vorher angestunken hat nur um seine Ruhe zu haben.

PS
Wir wurden dazu angehalten ein Verbandspäckchen mitzuführen kontrolliert wurd das nie.

Gruß Hartmut!



Das waren sehr wichtige Themen, Familie, Frauen, Fußball. Die Lügen waren weit verbreitet und nicht nur dort. Manchmal fühlt man sich wie heute etwas ohnmächtig. Alles unter dem Motto " Man hat nie alle beisammen".

Wir hatten im GR 15 eine Inspektion durch das Ministerium. Die Uffz. haben lange vorher angeregt die Buden durch Firmen bzw. die Hausmeister in Ordnung bringen zu lassen. Jetzt darf man gespannt sein, was passierte, erstmal nichts. Kurz vor der besagten Inspektion kam dann der Befehl in allen Kompanien den Hälftedienst zu starten. Also die Hälfte des Tages Grenzdienst und die andere Hälfte Buden in der Nacht renovieren. Wir waren alle ganz schön geschafft. Da gab es Material, was vorher eher nicht da war z:b. Austausch defekter Lo-Rückleuten. Alles wurde gewienert.

Dann der besagte Termin: Die Offiziere betraten die Zimmer, keine Hektik nur der Eindruck der Offiziere des Ministeriums: Die Jungs sehen ganz schön geschafft aus ! Woher das wohl kam ? Das soll Vertrauen schaffen. Hier fing der Fisch wie immer......!!!

Gruß Gebi


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23.08.2012 11:32
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#25
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Gebi,

das war aber nicht nur beim Militär so - hier als eine Art der vorauseilenden Befehlserfüllung.

Inspektionen waren auch beim "richtigen" Militär nicht beliebt - die Masse der Kontrolloffiziere aus dem Militärbezirk oder dem Kdo. Landstreitkräfte waren durch fehlenden Bezug zur Truppe oft völlig überfordert. Ihre Truppenerfahrungen endeten 20 Jahre vorher - oder noch länger. Und was macht ein Unsicherer? Er hängt sich an Sachen auf, die er kennt. Das führte dann dazu, dass die Kampfkraft und Gefechtsbereitschaft einer Einheit auf der Basis des Reinigungszustandes eines Wassereimers im Besenschrank beurteilt wurde.

Beispiel aus dem wahren Leben: Im Sommer 1985 fand eine Inspektion bei uns statt. Dazu gehörte auch eine Besichtigung (das ist recht selten gemacht worden). Dabei umkreiste mich ein im Staube des Bleistiftspitzers ergrauter Oberstleutnant aus dem MB-V. Jener wusste nicht, was er mich fragen sollte. Ich half ihm mit Stichworten, Nachrichten, stabile, gedeckte Truppenführung usw. Sein Gesicht hellte sich auf, er war zufrieden. Dann kam sein Kracher: Er fragte mich nach der Reichweite unserer Funkstation. Ihm war nicht klar, dass er sich damit zum Obst machte. Was sollte ich ihm sagen, in Bruchteilen einer Sekunde entschied ich, nicht richtig zu antworten. "300 km, Genosse Oberstleutnant!" schmetterte ich. Und wieder war er zufrieden. Mit der technisch korrekten Antwort hätte ich ihn nur verwirrt. Die Männer, die 2 bzw. 4 Schritt hinter mir standen, meine Soldaten, haben das gehört und sich das Losprusten verkniffen.

Weichmolch


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23.08.2012 12:18
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#26
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Zitat von Weichmolch im Beitrag #25
Gebi,

das war aber nicht nur beim Militär so - hier als eine Art der vorauseilenden Befehlserfüllung.

Inspektionen waren auch beim "richtigen" Militär nicht beliebt - die Masse der Kontrolloffiziere aus dem Militärbezirk oder dem Kdo. Landstreitkräfte waren durch fehlenden Bezug zur Truppe oft völlig überfordert. Ihre Truppenerfahrungen endeten 20 Jahre vorher - oder noch länger. Und was macht ein Unsicherer? Er hängt sich an Sachen auf, die er kennt. Das führte dann dazu, dass die Kampfkraft und Gefechtsbereitschaft einer Einheit auf der Basis des Reinigungszustandes eines Wassereimers im Besenschrank beurteilt wurde.

Beispiel aus dem wahren Leben: Im Sommer 1985 fand eine Inspektion bei uns statt. Dazu gehörte auch eine Besichtigung (das ist recht selten gemacht worden). Dabei umkreiste mich ein im Staube des Bleistiftspitzers ergrauter Oberstleutnant aus dem MB-V. Jener wusste nicht, was er mich fragen sollte. Ich half ihm mit Stichworten, Nachrichten, stabile, gedeckte Truppenführung usw. Sein Gesicht hellte sich auf, er war zufrieden. Dann kam sein Kracher: Er fragte mich nach der Reichweite unserer Funkstation. Ihm war nicht klar, dass er sich damit zum Obst machte. Was sollte ich ihm sagen, in Bruchteilen einer Sekunde entschied ich, nicht richtig zu antworten. "300 km, Genosse Oberstleutnant!" schmetterte ich. Und wieder war er zufrieden. Mit der technisch korrekten Antwort hätte ich ihn nur verwirrt. Die Männer, die 2 bzw. 4 Schritt hinter mir standen, meine Soldaten, haben das gehört und sich das Losprusten verkniffen.

Weichmolch



Ich habe jetzt auch noch gelacht !!!


Ich wurde ausgesucht eine Kanoniersausbildung (6 Wochen) an der Grenze zu machen. Die fand dann in Sonneberg statt. So viel habe ich noch nie gelacht. Beauftragt mit der Ausbildung waren zwei Offiziere. Beide hatten einige Geschichten hinter sich. Den A. haben die uns aber warmgemacht. Den ganzen Tag das Ding schleppen. Es war aber eine schöne Zeit, da wir ständig andere Sachen im Kopf hatten und mal nicht zum Grenzdienst mussten. Nur duch häufige Umzüge und später Kampfgruppe bin ich wahrscheinlich von der Reserve davongekommen, da die an der Konone ausgebildeten immer wieder eingezogen wurden.

Auf jeden Fall hatte einer der beiden (der dicke) immer Hunger und der andere war immer nach was Essbarem (der schlanke) unterwegs. Sobald er dann nicht gleich wiederkam verschlechterte sich die Lage für uns.

Lach mal


Nein, mit der Inspektion nehm ich nicht so ernst, ist ja vorbei und war eher typisch. Auch später im Betrieb in Berlin- Marzahn u.a. war das nicht anders. Hektik auf der ganzen Linie wenn der Herr Minister kam und alle waren froh, wenn es vorbei war. 3 Millionen Fehlteile um alle Anlagen fertig zustellen. das war schon eine Größenordnung und über die LVO-Vorhaben verschlechterte sich die Lage gegen 1989 zusehends.



Gruß

Gebi


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23.08.2012 12:20 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2012 12:21)
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Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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23.08.2012 12:23
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Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?


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23.08.2012 12:29
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?



Verbandspäckchen.... da bin ich mir nicht mehr so sicher.
Aber Entgiftungsspritzen haben wir nach meiner Erinnerung bestimmt nicht mit in den Grenzdienst mitgenommen.
Jedenfalls nicht 1979/80.

Gruss Hartmut


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23.08.2012 12:33 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2012 12:39)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #29
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?



Verbandspäckchen.... da bin ich mir nicht mehr so sicher.
Aber Entgiftungsspritzen haben wir nach meiner Erinnerung bestimmt nicht mit in den Grenzdienst mitgenommen.
Jedenfalls nicht 1979/80.

Gruss Hartmut



Waren es 3?
Morphium war, glaube ich, dabei.
Welche Farben waren was und habt ihr das spritzen auch geübt?
Ist OT aber wäre interessant.


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