Buch: Gegner wider Willen

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20.08.2012 19:29
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#1
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Moin,

es ist bereits länger her, als ich Zeitzeugen zu unserer Republikflucht am 15.07.1975 über die Ostsee mit der damaligen Segelyacht TORNADO aus Rostock suchte.
Ich hatte meine Zweifel, dass nur der Westen an dieser Flucht involviert war.
Kaum hatte ich mein Posting veröffentlicht klingelte das Telefon und es wurde ein Nachricht auf meinem AB hinterlassen.
Auszug des O-Tons an mich „Ich kann meine Fantasie im Netz und auf meinen Seiten ausleben, aber ich sollte es unterlassen Lügen über meinen Vater zu verbreiten.
...wenn meine Mutter das wüsste bekäme sie ihren zweiten Herzinfarkt....“
Klasse, wenn jemand immer die eigene Ehefrau vorschiebt.

In seinem neuen Buch „Gegner wider Willen“ beschreibt der Autor Ingo Pfeitler, wie es der Buchtitel schon vermuten lässt, nicht nur unsere Republikflucht.

Miles-Verlag, Juli 2012, kartoniert, 376 Seiten
ISBN: 3937885579
EAN: 9783937885575

Preis
Taschenbuch: 24,80 €
Gebundene Ausgabe: 34,80 €

Gruss aus Hamburg

Klaus Gaeth


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21.08.2012 10:59 (zuletzt bearbeitet: 21.08.2012 10:59)
#2
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Zitat von Mixer im Beitrag #1
Moin,

es ist bereits länger her, als ich Zeitzeugen zu unserer Republikflucht am 15.07.1975 über die Ostsee mit der damaligen Segelyacht TORNADO aus Rostock suchte.
Ich hatte meine Zweifel, dass nur der Westen an dieser Flucht involviert war.
[blau]Kaum hatte ich mein Posting veröffentlicht klingelte das Telefon und es wurde ein Nachricht auf meinem AB hinterlassen.
Auszug des O-Tons an mich „Ich kann meine Fantasie im Netz und auf meinen Seiten ausleben, aber ich sollte es unterlassen Lügen über meinen Vater zu verbreiten.
...wenn meine Mutter das wüsste bekäme sie ihren zweiten Herzinfarkt....“
Klasse, wenn jemand immer die eigene Ehefrau vorschieb
t.[/blau]
In seinem neuen Buch „Gegner wider Willen“ beschreibt der Autor Ingo Pfeitler, wie es der Buchtitel schon vermuten lässt, nicht nur unsere Republikflucht.

Miles-Verlag, Juli 2012, kartoniert, 376 Seiten
ISBN: 3937885579
EAN: 9783937885575

Preis
Taschenbuch: 24,80 €
Gebundene Ausgabe: 34,80 €

Gruss aus Hamburg

Klaus Gaeth



Und was hat nun dies persönliche mit dem Buch bzw. dem Hinweis zu diesem erschienen Buch zu tun?

"Mobility, Vigilance, Justice"

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15.07.2015 06:56
#3
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Die Flucht der Familie G. aus Rostock vor 40 Jahren nach Neustadt, Schleswig-Holstein, am 15. Juli 1975 „Mit dem Segelboot in den Westen“, werteten die Stellen der DDR als „Akt der Piraterie“ und „Provokation“.

„Das besonnene und umsichtige Verhalten der (DDR) Grenzschützer“ findet Anerkennung in der Ausgabe der „Ostsee-Zeitung“ vom 17. Juli 1975.

Die „Lübecker-Nachrichten“ vom 18. Juli 1975 dokumentieren den „Dank des Bundesinnenministers Werner Maihofer an die Beamten des BGS“ für „besonnenen Einsatz und vorbildliche Pflichterfüllung“.


Heute, >>>>>Mittwoch 15. Juli 2015 ein Radiobeitrag auf NDR-Info, 20.30 Uhr bis 21.00 Uhr|<<<<<

Es grüßt Euch

Kressin

*****************************************************************************************************************************************
"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

******************************************************************************************************************************************
Zitat von DoreHolm im Beitrag Das bumsfidele DDR-Verteidigungsministerium
"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei und wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei".
******************************************************************************************************************************************

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15.07.2015 07:03 (zuletzt bearbeitet: 15.07.2015 07:04)
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15.07.2015 07:06 (zuletzt bearbeitet: 15.07.2015 07:06)
#5
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Moin,

hört sich doch interessant an:

Warum wurde Flucht so spät bemerkt?

Die Flucht der Familie Gaeth glückt, aber es bleibt eine Flucht mit vielen Fragezeichen: Warum zum Beispiel stand ein Boot des Bundesgrenzschutzes punktgenau bereit, als Willy Gaeth und seine Familie mit der Segeljacht die Hoheitsgewässer der DDR verließen? Und warum wurde die Flucht am helllichten Tag an der streng gesicherten Grenze erst so spät bemerkt?

Willi Gaeths Sohn Klaus ist sich heute sicher: Es war eine geplante, eine angemeldete Flucht - und er vermutet: Sein Vater war IM, Inoffizieller Mitarbeiter der Staatsicherheit.


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15.07.2015 10:17
#6
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Zitat von Schlutup im Beitrag #5
Moin,

hört sich doch interessant an:

Warum wurde Flucht so spät bemerkt?

Die Flucht der Familie Gaeth glückt, aber es bleibt eine Flucht mit vielen Fragezeichen: Warum zum Beispiel stand ein Boot des Bundesgrenzschutzes punktgenau bereit, als Willy Gaeth und seine Familie mit der Segeljacht die Hoheitsgewässer der DDR verließen? Und warum wurde die Flucht am helllichten Tag an der streng gesicherten Grenze erst so spät bemerkt?

Willi Gaeths Sohn Klaus ist sich heute sicher: Es war eine geplante, eine angemeldete Flucht - und er vermutet: Sein Vater war IM, Inoffizieller Mitarbeiter der Staatsicherheit.


In diesem Buch steht etwas mehr darüber
https://books.google.ch/books?id=S46YKDX...%201975&f=false
Theo


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15.07.2015 10:47
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#7
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Die "Anmeldung" erfolgte offensichtlich bei FHO.


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15.07.2015 11:10
#8
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Zitat von damals wars im Beitrag #7
Die "Anmeldung" erfolgte offensichtlich bei FHO.

Was ist das ?

Die Abkürzung FHO steht für:
Fachhochschule Ostschweiz
Fremde Heere Ost, siehe Abteilung Fremde Heere

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.


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15.07.2015 20:12
#9
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Zitat von Schlutup im Beitrag #5
Moin,

hört sich doch interessant an:

Warum wurde Flucht so spät bemerkt?

Die Flucht der Familie Gaeth glückt, aber es bleibt eine Flucht mit vielen Fragezeichen: Warum zum Beispiel stand ein Boot des Bundesgrenzschutzes punktgenau bereit, als Willy Gaeth und seine Familie mit der Segeljacht die Hoheitsgewässer der DDR verließen? Und warum wurde die Flucht am helllichten Tag an der streng gesicherten Grenze erst so spät bemerkt?

Willi Gaeths Sohn Klaus ist sich heute sicher: Es war eine geplante, eine angemeldete Flucht - und er vermutet: Sein Vater war IM, Inoffizieller Mitarbeiter der Staatsicherheit.




Istr doch nichts Neues:
http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/41458319

Ferner durfte die dreiköpfige Besatzung der Egeljacht außerhalb der Territorialgewässer der DDR segeln. Das Boot war auch ordnungsgemäß ausklariert.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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15.07.2015 23:13
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #9

Ferner durfte die dreiköpfige Besatzung der Egeljacht außerhalb der Territorialgewässer der DDR segeln. Das Boot war auch ordnungsgemäß ausklariert.

Ja,ordnungsgemäß ausklariert war die Segelyacht,für einen Rundkurs Rügen,der Aufnahmepunkt von der "D
uderstadt" war aber nördlich Darßer Ort ca.40 km weiter westlich als der genehmigte Kurs.Unter diesen Umständen kann man nur vermuten das die Flucht geplant und organisiert war,sonst wäre es reiner Selbstmord gewesen.
Laut der OZ von heute,findet der Sohn im Sommer 2015 heraus das sein Vater Willi G.als IM tätig war und weil er sich in der DDR gegängelt fühlte(er bekam keine Nachtsegelerlaubnis und durfte nicht an einer Regatta teilnehmen),hat er sich zur Flucht entschlossen.
Zu den IM Vorwürfen hat sich Willi G. nicht geäußert,da es für ihn abgeschlossen sei,sein Sohn hat es ihm aber nie verziehen,lt Aussage der Ostseezeitung vom 15.07.2015
Nachzulesen im Archiv der OZ gg.Gebühr
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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16.07.2015 18:02 (zuletzt bearbeitet: 16.07.2015 18:03)
#11
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Zitat von andyman im Beitrag #10
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #9

Ferner durfte die dreiköpfige Besatzung der Egeljacht außerhalb der Territorialgewässer der DDR segeln. Das Boot war auch ordnungsgemäß ausklariert.

Ja,ordnungsgemäß ausklariert war die Segelyacht,für einen Rundkurs Rügen,der Aufnahmepunkt von der "D
uderstadt" war aber nördlich Darßer Ort ca.40 km weiter westlich als der genehmigte Kurs.Unter diesen Umständen kann man nur vermuten das die Flucht geplant und organisiert war,sonst wäre es reiner Selbstmord gewesen.
Laut der OZ von heute,findet der Sohn im Sommer 2015 heraus das sein Vater Willi G.als IM tätig war und weil er sich in der DDR gegängelt fühlte(er bekam keine Nachtsegelerlaubnis und durfte nicht an einer Regatta teilnehmen),hat er sich zur Flucht entschlossen.
Zu den IM Vorwürfen hat sich Willi G. nicht geäußert,da es für ihn abgeschlossen sei,sein Sohn hat es ihm aber nie verziehen,lt Aussage der Ostseezeitung vom 15.07.2015
Nachzulesen im Archiv der OZ gg.Gebühr
Lgandyman


Man sollte schon wissen an welchem Ort die Segelyacht mit Besatzung ausklariert wurde und ferner in welchen Bereich für diesen Tag die Genehmigung zum Segeln (auch) außerhalb der Territorialgewässer der DDR vorlag.
Insofern befand sich die Besatzung mit der Yacht im genehmigten Bereich.

Und erst im Sommer 2015 findet der Sohn nun etwas heraus.
Ah ja!!!


Na hier noch ein aktueller Berichtshinweis.
https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chr...rflucht100.html

"Mobility, Vigilance, Justice"

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17.07.2015 10:24
avatar  andyman
#12
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #11

Man sollte schon wissen an welchem Ort die Segelyacht mit Besatzung ausklariert wurde und ferner in welchen Bereich für diesen Tag die Genehmigung zum Segeln (auch) außerhalb der Territorialgewässer der DDR vorlag.
Insofern befand sich die Besatzung mit der Yacht im genehmigten Bereich.

Und erst im Sommer 2015 findet der Sohn nun etwas heraus.
Ah ja!!!


Na hier noch ein aktueller Berichtshinweis.
https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chr...rflucht100.html




Laut Aussage des Bootsführer`s Willi G.segelte er außerhalb der Territorialgewässer der DDR und hatte dafür keine Erlaubnis.Kann man in dem von dir eingestellten Link nachlesen.Insofern befand er sich illegal am Treffpunkt mit der "Duderstadt".



Die Aussage des Sohnes"Sommer 2015" muss nicht stimmen,ist aber möglich,daher enthalte ich mich jeglicher Bewertung.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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17.07.2015 18:18
#13
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Zitat von andyman im Beitrag #12
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #11

Man sollte schon wissen an welchem Ort die Segelyacht mit Besatzung ausklariert wurde und ferner in welchen Bereich für diesen Tag die Genehmigung zum Segeln (auch) außerhalb der Territorialgewässer der DDR vorlag.
Insofern befand sich die Besatzung mit der Yacht im genehmigten Bereich.

Und erst im Sommer 2015 findet der Sohn nun etwas heraus.
Ah ja!!!


Na hier noch ein aktueller Berichtshinweis.
https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chr...rflucht100.html




Laut Aussage des Bootsführer`s Willi G.segelte er außerhalb der Territorialgewässer der DDR und hatte dafür keine Erlaubnis.Kann man in dem von dir eingestellten Link nachlesen.Insofern befand er sich illegal am Treffpunkt mit der "Duderstadt".



Die Aussage des Sohnes"Sommer 2015" muss nicht stimmen,ist aber möglich,daher enthalte ich mich jeglicher Bewertung.
Lgandyman




Ja das ist so das Problem mit Reportagen, im Internet kursieren die verschiedensten Versionen.
Aber nicht nur zu diesem Thema.

W. G. hatte die Erlaubnis, auch an jenem Tag, außerhalb der Territorialgewässer zu segeln.
Er mußte auf seinem angemeldeten Segelkurs Richtung Rügen, ein Schießgebiet umfahren.
Und dieses lag, ........!

"Mobility, Vigilance, Justice"

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17.07.2015 23:23
avatar  andyman
#14
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #13



Ja das ist so das Problem mit Reportagen, im Internet kursieren die verschiedensten Versionen.
Aber nicht nur zu diesem Thema.

W. G. hatte die Erlaubnis, auch an jenem Tag, außerhalb der Territorialgewässer zu segeln.
Er mußte auf seinem angemeldeten Segelkurs Richtung Rügen, ein Schießgebiet umfahren.
Und dieses lag, ........!


Aus welcher Quelle stammt diese Info?und gibt es Belege dafür?Ansonsten könnte man denken du willst unbedingt Recht behalten.Am wahrscheinlichsten ist wohl das nur Willi G die Wahrheit kennt.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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17.07.2015 23:34
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Zitat von andyman im Beitrag #14
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #13



Ja das ist so das Problem mit Reportagen, im Internet kursieren die verschiedensten Versionen.
Aber nicht nur zu diesem Thema.

W. G. hatte die Erlaubnis, auch an jenem Tag, außerhalb der Territorialgewässer zu segeln.
Er mußte auf seinem angemeldeten Segelkurs Richtung Rügen, ein Schießgebiet umfahren.
Und dieses lag, ........!


Aus welcher Quelle stammt diese Info?und gibt es Belege dafür?Ansonsten könnte man denken du willst unbedingt Recht behalten.Am wahrscheinlichsten ist wohl das nur Willi G die Wahrheit kennt.
Lgandyman


Es geht nicht um Recht behalten. Einfach nur Wissen über diese Materie. Sicherlich gibt es Quellen dazu. Diese sind in Archiven zu finden. Manchmal wird dies auch publiziert und somit öffentlich gemacht, wenn der Autor gewissenhaft recherchiert.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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