Die Flucht von Werner Stiller Dienstübergang des Bahnhof Berlin Friedrichstraße

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16.07.2009 20:55
#16
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Hallo dein 1945
Sicher wird es unter den ganzen Flüchlingen einen Prozentsatz an Flüchtlingen gegeben haben die den Status Flüchtling hatten,aber für das MFS arbeiteten.Aber ich bin der Meinung,das auch der BND und MAD sich diesen Flüchtlingen annahm.Denn was neues vom Gegner zu erfahren,hat noch nie geschadet.Die hatten und haben auch ihr Wissensdurst.Und es waren ja auch nicht auf einen Schlag Millionen Flüchlinge,also hatten sie auch genügend Zeit um sich die Leute anzuschauen.


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17.01.2010 18:42
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#17
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Hier ein artikel über Armin Raufeisen:

Der Sohn des Spions


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17.01.2010 19:09 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2010 19:35)
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#18
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Hallo Skydiver, ich weiß, du meinst es gut, aber dein Artikel ist nicht aussagekräftig (ohne Bezahlung) und deshalb will ich mal schildern, wer der Herr Raufeisen war.

Deshalb der Link: http://www.mdr.de/doku/1599281.html

Weiteres bzw. genaueres findet man unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Raufeisen

Der Film wäre sicher interessant....

Gruss, AZ


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17.01.2010 19:14
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#19
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Spannendes Thema...

seaman


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17.01.2010 19:18
avatar  icke46
#20
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Hallo, AZ,

Dein zweiter Link funktioniert nicht - richtig gehts mit diesem:

http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Raufeisen

Gruss

icke


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17.01.2010 19:21
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#21
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Zitat von GilbertWolzow
...die flucht des oltn. stiller und die damit verbundene zwangsweise rückholung von quellen, gilt als die grösste niederlage der hv a.



Vieleicht war die grösste Niederlage der HVA eher in den Folgen von 1989 zu sehen.
Von Rosenholz,Verrat und Verheizen vieler Mitarbeiter die guten Glaubens waren...mit Spätfolgen 2010-zwanzig Jahre danach.

seaman


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17.01.2010 19:22
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#22
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Danke, icke. Eben ging er noch, als wenn sich etwas geändert hat....

Gruss, AZ


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17.01.2010 19:26
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#23
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Zitat von Augenzeuge
Hallo Skydiver, ich weiß, du meinst es gut, aber dein Artikel ist nicht aussagekräftig (ohne Bezahlung)

Gruss, AZ



Hi AZ,

damit hast du natürlich recht, ich hab den artikel vorhin noch vollständig lesen können, schade.


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17.01.2010 19:59
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#24
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Also denn mal kurz der artikel aus der erinnerung; sohn thomas berichtet von der flucht: Anruf kommt, vater blass geworden und ganze familie nix wie rein in den audi und ab auf die transitstrecke. Kein gepäck und nix. Opa angeblich im sterben. An der raststätte wartet schon ein stasi-lada, dem sie folgen mit affenzahn. Sie übernachten in irgendeinem kaff, dann weiter nach berlin. Stasi besorgt 4-zi-whg. Leipziger Str mit blick auf Springer. Thomas soll auf die Kant-EOS, kommt aber dort überhaupt nicht klar (keine meinungsfreiheit und nur hohle phrasen usw.) Will einfach nur zurück in den westen. Wird dann lehrling. Wohnungseinrichtung wird komplett aus Hannover überstellt. Vater sucht nach fluchtmöglichkeiten über die ostsee und wird auf der rückfahrt filmreif auf der autobahn gestellt. Rest steht schon bei wiki.


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17.01.2010 20:04
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#25
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Meinerseits durfte ich im Auftrag der HVA das Bahnhofsgelaende Friedrichstrasse nur zweimal betreten. Das erste Mal war bei der Rueckfahrt nach Westberlin am Morgen nach meinem "Ueberlaufen" in due DDR. Ich wurde vom FO zum Bahnhofseingang begleitet, wo wir dann von einem uniformierten Genossen getroffen. Ohne Worte auszutauschen zeigte mir dieser den Weg. Wir liefen zu den Passkontrollen und zwar zur Kontrollstelle fuer Diplomaten. Ein Zeichen (winke-winke) genuegte und wir waren durch. Ich loeste auf DDR-Seite noch einen Fahrschein, damit ich nicht bei einer eventuellen Kontrolle als Schwarzfahrer enttarnt werden konnte. Bei einem Ami kaemen zu viele Fragen auf... Das zweite und letzte Mal war bei der Einreise in die DDR ueber Friedrichstrasse (13 Tage danach). Ich stellte mich als Tourist in der Schlange an. An dem Tag wurden -Dank der HVA- keine US-Paesse gestempelt! Was fuer ein Glueck! Nach dem konspirativen Treffen durfte ich zum ersten mal die Schleuse Eiskeller benutzen. Friedrichstrasse war fuer mich heisses Pflaster.

Jens


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17.01.2010 20:12
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#26
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Zitat von Skydiver
Also denn mal kurz der artikel aus der erinnerung; sohn thomas berichtet von der flucht: Anruf kommt, vater blass geworden und ganze familie nix wie rein in den audi und ab auf die transitstrecke. Kein gepäck und nix. Opa angeblich im sterben. An der raststätte wartet schon ein stasi-lada, dem sie folgen mit affenzahn. Sie übernachten in irgendeinem kaff, dann weiter nach berlin. Stasi besorgt 4-zi-whg. Leipziger Str mit blick auf Springer. Thomas soll auf die Kant-EOS, kommt aber dort überhaupt nicht klar (keine meinungsfreiheit und nur hohle phrasen usw.) Will einfach nur zurück in den westen. Wird dann lehrling. Wohnungseinrichtung wird komplett aus Hannover überstellt. Vater sucht nach fluchtmöglichkeiten über die ostsee und wird auf der rückfahrt filmreif auf der autobahn gestellt. Rest steht schon bei wiki.



Habe noch eine genaue Schilderung von den beiden Brüdern gefunden:

Auszug:
Michael Raufeisen
Und wir haben auch nie an einen natürlichen Tod geglaubt, also mein Vater
wusste anscheinend zu viel, und da haben sie ihn beiseite geschafft, bevor die
Gefängnistore aufgehen und irgendwelche komischen Sachen erzählt werden
- über die DDR.

Weiter hier: http://www.dradio.de/download/67611/

Ist schon irre, wenn ich mir vorstelle, wie ein eingefleischter Jugendlicher aus dem Westen plötzlich auf eine EOS in Ostberlin gehen muss.....
AZ


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17.01.2010 20:27 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2010 20:28)
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#27
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Zitat von KID
Meinerseits durfte ich im Auftrag der HVA das Bahnhofsgelaende Friedrichstrasse nur zweimal betreten. Das erste Mal war bei der Rueckfahrt nach Westberlin am Morgen nach meinem "Ueberlaufen" in due DDR. Ich wurde vom FO zum Bahnhofseingang begleitet, wo wir dann von einem uniformierten Genossen getroffen. Ohne Worte auszutauschen zeigte mir dieser den Weg. Wir liefen zu den Passkontrollen und zwar zur Kontrollstelle fuer Diplomaten. Ein Zeichen (winke-winke) genuegte und wir waren durch. Ich loeste auf DDR-Seite noch einen Fahrschein, damit ich nicht bei einer eventuellen Kontrolle als Schwarzfahrer enttarnt werden konnte. Bei einem Ami kaemen zu viele Fragen auf... Das zweite und letzte Mal war bei der Einreise in die DDR ueber Friedrichstrasse (13 Tage danach). Ich stellte mich als Tourist in der Schlange an. An dem Tag wurden -Dank der HVA- keine US-Paesse gestempelt! Was fuer ein Glueck! Nach dem konspirativen Treffen durfte ich zum ersten mal die Schleuse Eiskeller benutzen. Friedrichstrasse war fuer mich heisses Pflaster.
Jens



Hi Jens, ich find es richtig gut, das du in unserem Forum mitschreibst....das mal btw, am Rande sozusagen, bemerkt....mach bitte weiter so....

best regards

Mara


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17.01.2010 20:29
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#28
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Zitat von Augenzeuge
Und wir haben auch nie an einen natürlichen Tod geglaubt, also mein Vater wusste anscheinend zu viel, und da haben sie ihn beiseite geschafft, bevor die
Gefängnistore aufgehen und irgendwelche komischen Sachen erzählt werden
- über die DDR.

Weiter hier: http://www.dradio.de/download/67611/

AZ



Wird schon stimmen mit der lungenembolie, in einem unbeobachteten augenblick infusionsschlauch abgestöpselt, 20 ccm luft in die vene gespritzt, schlauch wieder dran, das wars auch schon. Geht schnell und spurenlos.


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17.01.2010 21:16
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#29
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Hallo Angelo,die Namen die Du im Fall Stiller nennst,wo hast Du das gelesen.ich habe wohl damals das gehört das er Listen mitgebracht hat aber genaue Namen habe ich nicht gehört.Mich interessiert so was sehr aus welchen Beweggründen die Leute dies gemacht haben.Noch was,wer kann Generalmajor Männchen Abt.Funkaufklärung bewegen endlich mal was preis zu geben ? erlabert ja gern aber nur über belanglosen Mist


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17.01.2010 21:21
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#30
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( gelöscht )

Zitat von Augenzeuge
Weiter hier: http://www.dradio.de/download/67611/



Boar, wat ne krasse Geschichte....bestraft von der DDR weil er für die DDR gearbeitet hat....und auch die ganze Familie wurde sehr derbe dafür gestraft....und aus dem normalen Umfeld gerissen....

....ich bin ja mal gespannt darauf, wie unsere Freunde hier im Forum des ehemaligen MfSses in diesem Fall redenieren....

Das sind doch abartig lange Haftstrafen für um nur nach Hause zu wollen....was kann die Familie nun dafür, das sie nich zurecht kommen im Osten....

echt krass!!!

Mara


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