Animationsfilm-Der Duft des Westens

03.08.2012 09:02
avatar  Angelo
#1
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In den Jahren 1949 bis zur Wende 1989 verließen rund drei Millionen Menschen die DDR und die sowjetische Besatzungszone. Nicht alle davon legal: Mit der Errichtung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1961 wurde auch die sogenannte Republikflucht unter Strafe gestellt. 1.135 Menschen starben durch “Grenzzwischenfälle”.

http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2012/07...-animation-ddr/


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03.08.2012 18:56
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#2
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"Grenzzwischenfälle"..klingt harmlos und sollte die Ereignisse runter spielen.Für andere klingt das eher wie Hohn.


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03.08.2012 20:56 (zuletzt bearbeitet: 03.08.2012 20:56)
#3
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Zitat von Angelo im Beitrag #1
In den Jahren 1949 bis zur Wende 1989 verließen rund drei Millionen Menschen die DDR und die sowjetische Besatzungszone. Nicht alle davon legal: Mit der Errichtung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1961 wurde auch die sogenannte Republikflucht unter Strafe gestellt. 1.135 Menschen starben durch “Grenzzwischenfälle”.
http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2012/07...-animation-ddr/



Woher diese ""gesicherte"" Zahl stammt??

"Mobility, Vigilance, Justice"

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03.08.2012 21:11
#4
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Die Zahl stammt von der "Berliner Arbeitsgemeinschaft 13. August" aus dem Jahre 2005 oder früher
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ...d=1123478536480
Die Zahlen gehen aber ständig zurück, wie mir scheint, wenn auch nur leicht. Warum das so ist, bleibt mir unverständlich. Eigentlich müsste es umgekehrt sein, wenn seriös geforscht wird.
http://www.berlinermaueronline.de/geschichte/mauertote.htm
Theo


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03.08.2012 21:24
avatar  Mike59
#5
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #4
Die Zahl stammt von der "Berliner Arbeitsgemeinschaft 13. August" aus dem Jahre 2005 oder früher
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ...d=1123478536480
Die Zahlen gehen aber ständig zurück, wie mir scheint, wenn auch nur leicht. Warum das so ist, bleibt mir unverständlich. Eigentlich müsste es umgekehrt sein, wenn seriös geforscht wird.
http://www.berlinermaueronline.de/geschichte/mauertote.htm
Theo

Die Zahlen gehen zurück? Vielleicht liegt es ja an der Pisa Studie.

Mike59


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03.08.2012 22:37
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#6
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( gelöscht )

Die 100% Zahl hat eh keiner. Schau dir 10 Quellen an...da hast du 10 verschiedene Zahlen.


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03.08.2012 22:44
avatar  Marder
#7
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #3
Zitat von Angelo im Beitrag #1
In den Jahren 1949 bis zur Wende 1989 verließen rund drei Millionen Menschen die DDR und die sowjetische Besatzungszone. Nicht alle davon legal: Mit der Errichtung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1961 wurde auch die sogenannte Republikflucht unter Strafe gestellt. 1.135 Menschen starben durch “Grenzzwischenfälle”.
http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2012/07...-animation-ddr/



Woher diese ""gesicherte"" Zahl stammt??




Angelo das dies kommt , dass hätte ich dir vorher sagen können :-)

Habe nur darauf gewartet wer es als erster bringt!!!

Allerdings auf Th hätte ich jetzt nicht gewettet. Hatte da andere im Rennen!

MfG Jürgen

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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04.08.2012 09:37
#8
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Zitat von Angelo im Beitrag #1
In den Jahren 1949 bis zur Wende 1989 verließen rund drei Millionen Menschen die DDR und die sowjetische Besatzungszone. Nicht alle davon legal: Mit der Errichtung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1961 wurde auch die sogenannte Republikflucht unter Strafe gestellt. 1.135 Menschen starben durch “Grenzzwischenfälle”.

http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2012/07...-animation-ddr/


Eine echte kleine Räuberpistole, ein Filmchen das einen eher mit Fragen als mit Antworten zurück läßt.
Aber es gibt Menschen, die das Pech, das eigentlich für 10.0000 ausreichen würde auf sich vereinigen und dann eben in ihrer Verzweiflung flüchten müssen.

Auch die Flucht selbst scheint mit einem Dramatikmultiplkator versehen zu sein- wenn die Hunde schon so nah gewesen wären, so wäre doch wohl alles verloren.

Es hätte gereicht, wenn nur das Bellen aus der Ferne zu hören gewesen wäre, aber es ist halt Kunst.
Das Westpaket war für den Flüchtigen der Höhepunkt des Monats und vom Kaffeeduft wurde sein Freiheitstrieb angeheizt.
Der Käfer zum Schluß war dann seine persönliche Mondlandung, leider erfahren wir die Auflösung nicht.
Wird der Protagonist auch wahrhaftig im Westen ankommen und dort sein Glück finden, das sich nur auf Basis des neuen Systems aufbauen ließ ?
Allgemein finde ich es aber gut, daß Künstler heute solche Freiheiten haben und Plattformen finden, um ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Mein Favorit ist hier übrigens Mario Schneider, der zwei wirklich erstklassige Werke mit regionalen Bezug geschaffen hat ("Heinz und Fred", "Helbra"), wenngleich mit anderen Ansätzen und nicht zum Thema passend.

Bezogen auf den Republikflüchtling ist der Film eindeutig zu kurz, es hätte zumindest einer Andeutung bedurft, warum jemand sein Leben riskiert, um aus der DDR abzuhauen- gut das Einspiel aus seinen Schulerinnerungen war ein guter Ansatz.
Aber dann ist es schon ein Unterschied, ob nur ein Lehrer ("Bremsklotz an der sozialistischen Kutsche") sich auf ihn eingeschossen hat, oder ob er gemeinschaftlich in seiner Schulzeit seitens der Lehrer gemobbt wurde.
Dann wiederum wäre das ein Argument zur Flucht das überzeugender wäre als Dr. Oetkers Puddingpulver.


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