Flucht über die Innerdeutsche Grenze mit dem Heissluftballon

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01.10.2011 00:33
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#16
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hallo mozart,also wenn die amis das hoheitsgebiet der ddr beim überfliegen der berliner mauer verletzt haben...dann verstehe ich gar nichts mehr!!eigendlich konnten die amis als siegermacht sich doch in allen sektoren bewegen ohne das sie jemand daran hindern konnte!!und die ddr sowiso nicht!!hauptstadt der ddr das war doch nur eine farce die durch die russen gedeckt wurde!!wir am kanten hatten oft auch besuch vom bgs oder von den engländern..ob die uns fotografiert haben oder nicht..das war mir doch total egal..und wenn sie unseren luftraum verletzt haben..das gabe auch öfters!!das war uns am kanten schnurz piepe!!


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01.10.2011 11:15
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#17
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Zitat von icke-ek71
hallo mozart,also wenn die amis das hoheitsgebiet der ddr beim überfliegen der berliner mauer verletzt haben...dann verstehe ich gar nichts mehr!!eigendlich konnten die amis als siegermacht sich doch in allen sektoren bewegen ohne das sie jemand daran hindern konnte!!und die ddr sowiso nicht!!hauptstadt der ddr das war doch nur eine farce die durch die russen gedeckt wurde!!wir am kanten hatten oft auch besuch vom bgs oder von den engländern..ob die uns fotografiert haben oder nicht..das war mir doch total egal..und wenn sie unseren luftraum verletzt haben..das gabe auch öfters!!das war uns am kanten schnurz piepe!!



icke-ek71,damit hast Du natürlich Recht.
Ich wollte damit nur sagen, dass jeder Überflug, auch wenn er nur zur Abkützung diente und ein Heli nicht unbedingt scharfe Kurve fliegen kann trozdem an die FS gemeldet werden sollte.
;ozart


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03.10.2011 00:00
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#18
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hallo mozart,wir hatten am kanten fast täglich überflüge mit der alouette...ich kann mich erinnern das die hubschrauber nicht immer auf der westseite geflogen sind..wenn wir sie gesehen haben und die ankunft war ja nicht zu überhören...dann hat die besatzung uns oft zugewunken..der gruß wurde von uns jenachdem mit dem wir draussen waren erwiedert..dem führungspunkt haben wir nur den überflug gemeldet..der natürlich auf westlichem gebiet war..ich mußte mal mit meinem zugführer den k6 ablatschen und wie es so immer ist hörten wir die geräusche eines aufkommenden hubschraubers..mein zugführer befahl mir in deckung zu gehen..wir lagen beide auf freiem feld wo wirklich keine deckung war im gras..ich glaube der pilot hat uns beide wie wir da auf dem präsentierteller lagen sofort gesehnen...er kreiste über uns ...erwischt sagte ich zu meinem zugführer...das ist ja peinlich..da hätten wir doch einfach weiterlaufen können!!!ich bekam dafür 2 wochen ausgangsperre..die der ko chef nach einer aussprache aussetzte!!!gruß aus berlin von icke


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03.10.2011 10:55
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#19
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Ja icke-ek71,
heute kann mann nur noch schmunzeln über mache Begebenheit von damals.
Um nicht zu weit vom Thema abzukommen (Heissluftballon) noch eine kleine Episode.
Ich diente in Treptow. Es kam vor, dass bei den Vergatterungen zum GD ein Heli vom nahegelegenen Flughafen Neukölln im Schwebeflug genau in unserer Blickrichtung stand.
Dann kam immer eine Bemerkung : Macht freundliche Gesichter, denn wir werden gerade fotografiert.
Das taten wir dann auch, je nach Verfassung.
Mozart


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03.10.2011 18:48
#20
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Ausschnitt aus dem Film "Night Crossing"..

Theo


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24.12.2011 07:42
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Zitat von eisenringtheo
Ausschnitt aus dem Film "Night Crossing"..

Theo




Glaube 1982 wurde der Film entweder im ZDF oder in der ARD ausgestrahlt. Ganz klar das jeder den Film sehen wollte.
Nun mal meine Frage. Ich hatte damals von vielen gehört das sie Empfangsstörungen in Berlin hatten. Könnte es sein dass das MfS Störsender einsetzte?


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24.12.2011 10:53
#22
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Zitat von Freedom

Zitat von eisenringtheo
Ausschnitt aus dem Film "Night Crossing"..

Theo




Glaube 1982 wurde der Film entweder im ZDF oder in der ARD ausgestrahlt. Ganz klar das jeder den Film sehen wollte.
Nun mal meine Frage. Ich hatte damals von vielen gehört das sie Empfangsstörungen in Berlin hatten. Könnte es sein dass das MfS Störsender einsetzte?




Mich hat damals mehr interessiert, ob sie die Grenze für den Film nachgebaut haben, oder ob der BGS irgendwo ein 1:1 Modell zu Instruktionszwecken besessen und für Fimaufnahmen geöffnet hat (damals wusste ich ja nicht, wie falsch die Grenze im Film ist).
Theo


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24.12.2011 11:47
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#23
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Zitat von Mozart

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Mozart

@Angelo,
Ich diente 78/79 an der Berliner Mauer.
Uns wurde damals strikt untersagt, auf Flugobjekte jedweder Art Gewalt anzuwenden.
Die Befehle lauteten in etwa : Wir sind für den Boden zuständig, die Luftwaffe ist für die Luft zuständig.
Auf Fragen von Grenzern, wie denn mit Flugobjekten umgegangen werden soll, welche z.B. in Augenhöhe an einem vorübertrieben kam die ganz lapidare Antwort:
Alles, was bei der Fortbewegung nicht den Boden berührt ist als Flugobjekt zu betrachten und unterliegt demzufolge der Luftverteidigung.
Daraus resultiert, dass kein Flüchtling in einem Heissluftballon hätte Angst haben müssen, vom Boden aus beschossen zu werden.
Mozart



Es kann sein, dass diese Weisung mit den komplizierten Rechtsverhältnissen in Berlin zusammenhing. Als ich in Berlin war, ist mir aufgefallen, dass die Alliierten in den jeweils anderen Sektoren "Kontrollfahrten" machten. In der Luft gab es eine Kontrollzone im Umkreis von 20 Meilen (32km) vom Kontrollratsgebäude, wo nur alliierte Flugzeuge verkehren durften. Diese erfolgten unter Planung und Aufsicht der alliierten Luftsicherheitszentrale. Ob und inwieweit GSSD Flugzeuge über Westberlin oder amerikanische, französische oder britische Flugzeuge über Ostberlin verkehrten, habe ich übers Internet noch nicht herausgefunden. Es wird nur von Protesten der jeweils anderen Seite berichtet, wenn Hubschrauber der Volksarmee über Westberlin flogen, und bei An- und Abflügen von Interflug Verkehrsmaschinen ab Schönefeld, weil dieser Flughafen in der 20 Meilen lag.
In den achtziger Jahren, als ich in Berlin war, wurden diese alliierten Rechte, wenn es sie überhaupt gab, sehr zurückhaltend ausgeübt. In Ostberlin sah ich keine Westhelikopter herumfliegen und in Westberlin keine aus dem Osten.
Theo
Theo



@Theo
Ich kann Dir jetzt schon sagen, dass ich in meiner gesamten Grenzerlaufbahn an der Berliner Mauer nicht einen einzigen Helicopter der GSSD zu Gesicht bekam.
Alles was auf westberliner Seite und in grenznähe sich in der Luft bewegte waren Helicopter der US ARMY meist vom Typ UH1H .
Diese Piloten hatten ein sehr provokantes Auftreteten gegenüber uns . Im Schwebeflug stand man uns gegenüber, meisst mit geöffneten Seitentüren, Füsse heraushängend, Kamera oder Fotoapperad im Anschlag und uns minutenlang beobachtend um dann zum nächsten Zielobjekt zu fliegen.
Dabei kam es zwangsläufig zu Grenzverletzungen durch überfliegen des Hoheitsgebietes der DDR
Mozart




@ Mozart, das verstehe ich nicht . Nach allem was ich weiss, unterstand das Gebiet von Großberlin der Kontrolle der Alliierten Mächte. Daher exisitierte diese Grenze zwischen dem Sowjetsektor und dem amerikanischen Sektor für die US Soldaten nicht. Eine Grenze, die nicht existiert, kann man auch nicht verletzen. Sie flogen also völlig legal dort, wo du sie sahst.

Gruß Gert


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24.12.2011 12:05
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#24
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Zitat von Gert
...........
Ich kann Dir jetzt schon sagen, dass ich in meiner gesamten Grenzerlaufbahn an der Berliner Mauer nicht einen einzigen Helicopter der GSSD zu Gesicht bekam.
Alles was auf westberliner Seite und in grenznähe sich in der Luft bewegte waren Helicopter der US ARMY meist vom Typ UH1H .
Diese Piloten hatten ein sehr provokantes Auftreteten gegenüber uns . Im Schwebeflug stand man uns gegenüber, meisst mit geöffneten Seitentüren, Füsse heraushängend, Kamera oder Fotoapperad im Anschlag und uns minutenlang beobachtend um dann zum nächsten Zielobjekt zu fliegen.
Dabei kam es zwangsläufig zu Grenzverletzungen durch überfliegen des Hoheitsgebietes der DDR
Mozart


@ Mozart, das verstehe ich nicht . Nach allem was ich weiss, unterstand das Gebiet von Großberlin der Kontrolle der Alliierten Mächte. Daher exisitierte diese Grenze zwischen dem Sowjetsektor und dem amerikanischen Sektor für die US Soldaten nicht. Eine Grenze, die nicht existiert, kann man auch nicht verletzen. Sie flogen also völlig legal dort, wo du sie sahst.

Gruß Gert



Das wird wohl abschließend nur jemand belegen können, der die genauen Modalitäten der Abmachungen zwischen den 4 Besatzungsmächten kennt btw. kannte. Aber ich seh das genauso wie du.

@mozart: Nicht nur in Berlin traten die GI´s provokant auf, auch an der Westgrenze der DDR war dieses Verhalten obsolet.
Genau wie sie es heute noch in allen anderen Teilen der Welt, in denen sie für Liberté, Égalité und Pfefferminztee einstehen, tun.
Vermutlich sind sie deshalb so beliebt und es ist jederman extrem traurig, wenn sie mal richtig eine auf die Fre..... kriegen.

Wer jetzt Ironie findet im obigen Beitrag darf sie behalten, Sarkasmus ist beim Schreiber abzugeben.


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24.12.2011 13:18
#25
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Um Spannungen zu vermeiden, hatten die Weltkriegsalliierten wohl genaue interne Absprachen, wie Grenzübertritt und Kontrollfahrten in den jeweils anderen Sektoren durchzuführen waren. Es gab vermutlich Fluchtversuche von DDR Bürgern in nachgemachten Uniformen der westlichen Kriegsalliierten, die scheiterten, weil die Modalitäten nicht eingehalten wurden oder das formelle Verhalten auffällig war.
Theo


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24.12.2011 14:10
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Kann man so eine Flucht toppen ? Nein,aber neben der intensiven Vorbereitung gehörte eine Menge Glück dazu.Üben in dem Sinne konnten die Familien ja nicht,es gab nur einen Versuch wobei der erste ja gescheitert ist und erst der zweite zum Erfolg führte.Der musste aber auch..entweder Sekt oder Selters.
Aber die beteiligten haben es ja auch später immer wieder gesagt...sie würden es wieder machen.


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25.12.2011 20:47
#27
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Zitat von uffz_nachrichten
[
@mozart: Nicht nur in Berlin traten die GI´s provokant auf, auch an der Westgrenze der DDR war dieses Verhalten obsolet.
Genau wie sie es heute noch in allen anderen Teilen der Welt, in denen sie für Liberté, Égalité und Pfefferminztee einstehen, tun.
Vermutlich sind sie deshalb so beliebt und es ist jederman extrem traurig, wenn sie mal richtig eine auf die Fre..... kriegen.

Wer jetzt Ironie findet im obigen Beitrag darf sie behalten, Sarkasmus ist beim Schreiber abzugeben.




In welcher Form bzw. was ist für Dich provokant?

"Mobility, Vigilance, Justice"

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25.12.2011 20:52
#28
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Zitat von Mozart
[@Theo
Ich kann Dir jetzt schon sagen, dass ich in meiner gesamten Grenzerlaufbahn an der Berliner Mauer nicht einen einzigen Helicopter der GSSD zu Gesicht bekam.
Alles was auf westberliner Seite und in grenznähe sich in der Luft bewegte waren Helicopter der US ARMY meist vom Typ UH1H .
Diese Piloten hatten ein sehr provokantes Auftreteten gegenüber uns . Im Schwebeflug stand man uns gegenüber, meisst mit geöffneten Seitentüren, Füsse heraushängend, Kamera oder Fotoapperad im Anschlag und uns minutenlang beobachtend um dann zum nächsten Zielobjekt zu fliegen.
Dabei kam es zwangsläufig zu Grenzverletzungen durch überfliegen des Hoheitsgebietes der DDR
Mozart




Sowas ist provokant, ah Ja.
Unglaublich.

P.S.: Da haste auch nicht die Hubschrauber der Briten bzw. die Chipmunk wahrgenommen.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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26.12.2011 10:16
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#29
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( gelöscht )

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Freedom

Zitat von eisenringtheo
Ausschnitt aus dem Film "Night Crossing"..

Theo




Glaube 1982 wurde der Film entweder im ZDF oder in der ARD ausgestrahlt. Ganz klar das jeder den Film sehen wollte.
Nun mal meine Frage. Ich hatte damals von vielen gehört das sie Empfangsstörungen in Berlin hatten. Könnte es sein dass das MfS Störsender einsetzte?




Mich hat damals mehr interessiert, ob sie die Grenze für den Film nachgebaut haben, oder ob der BGS irgendwo ein 1:1 Modell zu Instruktionszwecken besessen und für Fimaufnahmen geöffnet hat (damals wusste ich ja nicht, wie falsch die Grenze im Film ist).
Theo




Ich habe so dunkel in Erinnerung, dass die Grenze damals nachgebaut wurde für den Film. ( meine etwas in der Zeitung gelesen zu haben )

Gruß Gert


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03.10.2017 13:15
#30
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Im Herbst 1979 gelang zwei Familien eine der spektakulärsten Fluchten aus der DDR: Mit einem selbst genähten Heißluftballon schwebten sie über die Grenze - und landeten in Naila in Oberfranken. Die Vorbereitungen, die Flucht, die Zeit danach - Günter Wetzel, einer der Erbauer des Ballons, erinnert sich.


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