Film im rbb Fernsehen

05.07.2012 21:12
#1
avatar

Hallo zusammen.
Heute abend (05.07.2012) 23:00 Uhr im rbb Fernsehen http://www.rbb-online.de/fernsehen/progr...8232542839.html
Soll über 2 Studenten sein die ein Flugblatt in der Humboldt Universität verbreitet haben.
Viel Spass beim Ansehen wünscht
Peter der Zaunkönig

März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße


 Antworten

 Beitrag melden
05.07.2012 22:01
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Zitat von Zaunkönig im Beitrag #1
Hallo zusammen.
Heute abend (05.07.2012) 23:00 Uhr im rbb Fernsehen http://www.rbb-online.de/fernsehen/progr...8232542839.html
Soll über 2 Studenten sein die ein Flugblatt in der Humboldt Universität verbreitet haben.
Viel Spass beim Ansehen wünscht
Peter der Zaunkönig
Danke für den Hinweis,werde ich mir ansehen.

Gruß ek40


 Antworten

 Beitrag melden
06.07.2012 01:12
avatar  ( gelöscht )
#3
avatar
( gelöscht )

Die Doku war sehr interessant und man sieht wieder,welcher Apparat in Gang gesetzt wurde,um freie Gedanken,die zu Papier gebracht wurden zu unterdrücken.
Und es waren nicht die Bösen Imperialisten oder andere gekaufte "Schufte".............

Übrigens kam im Anschluss noch diese Sendung im rrb. "Verschlusssache Waffenbrüder-Die Straftaten der Sowjetarmee".
Auch die war sehenswert.
Habe dazu einen eigenen Beitrag angelegt und mit Video eingestellt.

Gruß ek40


 Antworten

 Beitrag melden
06.07.2012 14:08
#4
avatar

Zitat von Zaunkönig im Beitrag #1
Hallo zusammen.
Heute abend (05.07.2012) 23:00 Uhr im rbb Fernsehen http://www.rbb-online.de/fernsehen/progr...8232542839.html
Soll über 2 Studenten sein die ein Flugblatt in der Humboldt Universität verbreitet haben.
Viel Spass beim Ansehen wünscht
Peter der Zaunkönig


Wir sind dafür, daß wir dagegen sind- rote Fahnen der 68er in Westberlin- antisozialistisches Aufbegehren der DDR- Spaßgesellschaft.
Aber was genau ist denn nun die Botschaft, die Problemlösung, die Diagnose für die Krankheit des finsteren Verbrecherstaates ?
Was für einen praktischen Nutzen haben denn diese Mutproben und Grenzerfahrungen solcher Hobbyrevoluzzer ?
Wenn morgen wieder einmal zwei Halbstarke in Bingen 15 m vor meinem 100 km/ h schnellen Güterzug die rettenete Bahnsteigkante erreichen, werden die dann auch ein paar Wochen später ihre pupertäre Mutprobe in einen Protest gegen den Bahnlärm auf der Rheintalstrecke umdeklarieren ?
Widerstand muß Sinn und Struktur haben, solche Diskussionen gab es auch schon anderswo wegen der Umweltgruppen mit ihren Flugblattaktionen als sie die Umweltschändung im Bitterfelder Industriegebiet (mit Recht) anklagten.
Aber was ist denn die Botschaft, was ist die Alternative ?
Doch nicht auf den Westen zeigen, der macht es auch nicht besser, dort rauchten die Schlote des Wohlstands in Indien, wurden die Flüsse in China verseucht und die Minenarbeiter in Südafrika verschüttet.
Wenn diese Umweltgruppen den Fortschritt nicht wollen, dann müssen sie auch sagen, daß Konsumgüter entweder extrem teuer werden oder ganz darauf verzichtet werden muß.
Und wenn diese freiheitsliebenden produktionsunerfahrenen Studenten später als angepaßte Spießbürger ihre Lausbubengeschichten zum Besten geben, wird immer wieder die just- for- fun- motivation durchschimmern.
Und die Alternative zu einem funktionierenden Gemeinwesen, wie es die DDR auf die Beine gestellte hatte, wäre nun mal die Anarchie und die würde keinem bekommen.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


 Antworten

 Beitrag melden
06.07.2012 14:27
avatar  ( gelöscht )
#5
avatar
( gelöscht )

ich habe den Report gesehen und fand besonders bemerkenswert, dass die Stasi doch nicht allmächtig trotz eines Heeres von Spitzeln war.nach 5 Jahren Fahndung haben sie die Suche nach den Flugblattherstellern eingestellt wegen Aussichtslosigkeit sie zu finden. Die waren nämlich sehr clever vorgegangen-Irgendwie musste ich beim Anschauen des Filmes immer an die Widerstandsgruppe Geschw. Scholl in München denken. War 'ne ähnliche Aktion aber mit weit tragischerem Ausgang.

2. Erkenntnis war die Aktion hat den Staat etwa 1 Million Mark gekostet, Geld, das die Bürger dieses Staates erwirtschaften mussten, für eine Aktion die hier tagtäglich stattfindet ohne dass es den Staat interessiert. So groß war die Angst vor den Andersdenkenden


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!