Arzt verrät Patienten und versorgt die Stasi mit Blanko-Krankenscheinen

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03.07.2012 13:09
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#1
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Gab es nicht auch in der DDR eine ärztl. Schweigepflicht?

Magdeburg l "Mehr als 21 Jahre lang spitzelte IM "Erich Mattke" für den Staatssicherheitsdienst der DDR. Noch am 1. November 1989 verriet der damalige Bereichsarzt aus der Kreispoliklinik Haldensleben seinem Führungsoffizier, welche Leute aus dem Kreis Haldensleben er bei den Montagsgebeten im Magdeburger Dom gesehen hatte. Für den 6. Dezember verabredete er sogar den nächsten Treff mit der Geheimpolizei. Doch daraus wurde nichts mehr."

Zum kompletten Beitrag: http://www.volksstimme.de/nachrichten/sa...enscheinen.html


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03.07.2012 14:11
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#2
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Und, ist der Im über die Grenze abgehauen?


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03.07.2012 14:52
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#3
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Zitat von ek40 im Beitrag #1
Gab es nicht auch in der DDR eine ärztl. Schweigepflicht?

Magdeburg l "Mehr als 21 Jahre lang spitzelte IM "Erich Mattke" für den Staatssicherheitsdienst der DDR. Noch am 1. November 1989 verriet der damalige Bereichsarzt aus der Kreispoliklinik Haldensleben seinem Führungsoffizier, welche Leute aus dem Kreis Haldensleben er bei den Montagsgebeten im Magdeburger Dom gesehen hatte. Für den 6. Dezember verabredete er sogar den nächsten Treff mit der Geheimpolizei. Doch daraus wurde nichts mehr."

Zum kompletten Beitrag: http://www.volksstimme.de/nachrichten/sa...enscheinen.html



Ja , das MfS hat so manchen Menschen zu einem menschlichen Schwein geformt. Da tun sich Abgründ auf bei diesen Enttarnungen von IM, dass es einem die Sprache verschlägt. Jedenfalls lerne ich immer noch dazu. Dieser Arzt hat wohl als Belohnung für seinen guten cw Wert im sozialistischen Kampf gegen die "feindlich negativen Kräfte" das Medizinstudium bekommen, das war sicher der Preis.


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03.07.2012 15:49
#4
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Zitat von Gert im Beitrag #3
Dieser Arzt hat wohl als Belohnung für seinen guten cw Wert im sozialistischen Kampf gegen die "feindlich negativen Kräfte" das Medizinstudium bekommen, das war sicher der Preis.


Bisher nahm ich an das Studenten Medizin studieren um sich nach erfolgreichem Abschluss dann Arzt zu nennen.
Offensichtlich war es in der DDR ganz anders. Wer sich im "sozialistischen Kampf" (was ist das denn für eine krampfartige Bezeichnung?) auszeichnete durfte sich also Arzt nennen um anschließend Medizin zu studieren? Oder was falsch gelesen, falsch verstanden?

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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03.07.2012 15:51
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#5
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Die eine haben im Osten für ihren CW Wert Belohnungen bekommen, die anderen im Westen.

Mal sehen, wann sich die Akten im Westen öffnen.
Natürlich sind die alle Pflichtgemäß vernichtet.
Bis auf die Sicherheits- Kopien in den USA.


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03.07.2012 17:16
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#6
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Zitat
Insgesamt werden 67 hauptamtliche MfS-Mitarbeiter aus der Kreisdienststelle Haldensleben namentlich aufgeführt.



Persönlichkeitsrechte, Datenschutz??? Nicht für die Schergen der Staatsicherheit!!!

Jeder Mörder hat mehr Rechte.


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03.07.2012 18:18
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#7
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Im Osten wurden schlechte Ärzte IM s und im Westen werden schlechte Ärzte Minister,einer der schlechtesten sogar noch im artfremden Ressour.Aber so ein freier Demokrat kann ja ALLES !


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03.07.2012 19:44
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #4
Zitat von Gert im Beitrag #3
Dieser Arzt hat wohl als Belohnung für seinen guten cw Wert im sozialistischen Kampf gegen die "feindlich negativen Kräfte" das Medizinstudium bekommen, das war sicher der Preis.


Bisher nahm ich an das Studenten Medizin studieren um sich nach erfolgreichem Abschluss dann Arzt zu nennen.
Offensichtlich war es in der DDR ganz anders. Wer sich im "sozialistischen Kampf" (was ist das denn für eine krampfartige Bezeichnung?) auszeichnete durfte sich also Arzt nennen um anschließend Medizin zu studieren? Oder was falsch gelesen, falsch verstanden?

Gruß
Nostalgiker


rot mark.
@Nostalgiker das nahm ich auch an, vor allem nahm ich an , dass sie über alles was mit Patienten zusammenhängt, die
Bei diesem Exemplar von IM war das wohl ein wenig anders, der hatte seinen Eid nicht auf Hipokrates geleistet, sondern auf den "sauberen"Herrn Mielke. Ein schon ungewöhnlicher Vorgang.
Ja, es sollte eigentlich sozialistischer Wettbewerb heissen. Ist mir in der Formulierung etwas verunglückt. Ich bitte um Nachsicht dass ich die Sch...hausparolen der frühen DDR nicht mehr spontan auf Abruf habe.


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03.07.2012 19:54 (zuletzt bearbeitet: 03.07.2012 19:58)
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#9
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Mal ganz ehrlich:
Ich kanns nicht mehr hören bzw. lesen.Es ist doch mittlerweile bekannt,das die "Firma" überall tätig war.
Selbst Schnatterinchen war IM und hat ihrem Führungsoffizieren Hern Fuchs und Mischkabär berichtet.Deswegen hat man in den späten 80-ern auch nicht mehr den Drehrumbum im Kinderprogramm gesehen.Denn der ist eingefahren im "Gelben Elend" in Bautzen.
Werdet endlich munter und wendet Euch Sinnvollerem zu.Im "Westen" zum Beispiel ist das Thema "Schtasi" und deren Handlungsweisen und Machenschaften schon über 15 jahre kein Thema mehr,weil sich gesagt wird,das die bundesdeutschen Geheimdienste auch nicht anders rangehen bzw. rangegangen sind.Die mach(t)en es halt nur cleverer,weil zum Beispiel.die Finanzen halt da sind.Abgesehen von den gesetzlichen Absegnungen.
Und glaubt mal bloß nicht,das sich die bundesdeutschen Behörden über Eure Gesundheitszustände etc. informieren,wenn man erst mal im Visier ist.


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03.07.2012 20:08
#10
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@Gert, sei beruhigt auch heutzutage gibt es schwatzhafte Ärzte.......
Das sind diejenigen die alles über ihre prominenten Patienten den Boulevardmagazinen erzählen und dafür ebenfalls Geld erhalten.
Der Unterschied ist, damals war es geheim heute ist es Öffentlich was über die Patienten verbreitet wird.

Wobei die ganz cleveren, berühmten Patienten gleich die Kamerateams in den OP Saal einladen oder zum Arzt in die Betty-Ford Klinik.

Wo bleibt da der Hippokratische Eid?

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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03.07.2012 21:25
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#11
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #10
@Gert, sei beruhigt auch heutzutage gibt es schwatzhafte Ärzte.......
Das sind diejenigen die alles über ihre prominenten Patienten den Boulevardmagazinen erzählen und dafür ebenfalls Geld erhalten.
Der Unterschied ist, damals war es geheim heute ist es Öffentlich was über die Patienten verbreitet wird.

Wobei die ganz cleveren, berühmten Patienten gleich die Kamerateams in den OP Saal einladen oder zum Arzt in die Betty-Ford Klinik.

Wo bleibt da der Hippokratische Eid?

Gruß
Nostalgiker


Hier exisitiert ein Reflex, der dahingehend ist, wenn man etwas kritisches über die DDR schreibt, fühlen sich einige berufen sofort auszurufen: aber in der Bundesrepublik ist das genauso. Mitnichten, Genossen, vieles ist anders und unterliegt oft Kontrollgremien und wird aufgedeckt und wenns am Ende die von der Linken so gehasste Bildzeitung ist, die alles ans Licht der Öffentlichkeit bringt,. Meint ihr vielleicht solche Fehlleistungen und Skandale, wie das zur Zeit beim Verfassungsschutz geschieht, wären unter Mielke im MfS in aller Öffentlichkeit diskutiert worden, hätten in den Zeitungen gestanden usw.? Never ever.

Und Nostalgiker, es gibt Ärzte die etwas ausplaudern in der Öffentlichkeit aber nicht ohne Genehmigung der Betroffenen. Das ist dann PR durch die Hintertür, man muss ja im Gespräch bleiben und wenn es auf anderen Wegen nicht mehr geht dann so.Andernfalls hätten sie ein handfestes Gerichtsverfahren am Hals. Also erzähle mir nicht solchen Unsinn.


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03.07.2012 21:50
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#12
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #9
Mal ganz ehrlich:
Ich kanns nicht mehr hören bzw. lesen.Es ist doch mittlerweile bekannt,das die "Firma" überall tätig war.
Selbst Schnatterinchen war IM und hat ihrem Führungsoffizieren Hern Fuchs und Mischkabär berichtet.Deswegen hat man in den späten 80-ern auch nicht mehr den Drehrumbum im Kinderprogramm gesehen.Denn der ist eingefahren im "Gelben Elend" in Bautzen.
Werdet endlich munter und wendet Euch Sinnvollerem zu.Im "Westen" zum Beispiel ist das Thema "Schtasi" und deren Handlungsweisen und Machenschaften schon über 15 jahre kein Thema mehr,weil sich gesagt wird,das die bundesdeutschen Geheimdienste auch nicht anders rangehen bzw. rangegangen sind.Die mach(t)en es halt nur cleverer,weil zum Beispiel.die Finanzen halt da sind.Abgesehen von den gesetzlichen Absegnungen.
Und glaubt mal bloß nicht,das sich die bundesdeutschen Behörden über Eure Gesundheitszustände etc. informieren,wenn man erst mal im Visier ist.



endlich mal eine bodenständige aussage !!! sollten manche mal richtig vereinnahmen und nicht immer nur blauäugig gen himmel gucken !!!


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03.07.2012 21:51
#13
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #6

Zitat
Insgesamt werden 67 hauptamtliche MfS-Mitarbeiter aus der Kreisdienststelle Haldensleben namentlich aufgeführt.


Persönlichkeitsrechte, Datenschutz??? Nicht für die Schergen der Staatsicherheit!!!

Jeder Mörder hat mehr Rechte.



Merkwürdig ist das schon..
http://www.sadaba.de/GSBT_StUG_32_48.html
Abs. 3 Ziff 1 StUG
Personenbezogene Informationen dürfen nur veröffentlicht werden, wenn
-diese offenkundig sind,
-es sich um Informationen handelt über :Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes, soweit diese nicht Tätigkeiten für den Staatssicherheitsdienst vor Vollendung des 18.Lebensjahres betreffen, oder Begünstigte des Staatssicherheitsdienstes(..)

http://www.stasi-in-erfurt.de/Download/U...vs_Heinrich.pdf
Theo


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04.07.2012 17:05
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#14
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@ Gert:
Es ist doch mein eigenes Recht,meine eigene Meinung zu haben und diese auch zu äußern und zu vertreten,solange diese im Rahmen von Normen, sprich ohne physiche und psyschiche Gewalt,geschieht.dieses Recht nehme ich mir raus wie andere auch.Das hat auch nichts mit Ewiggestrigkeit und dem Blutblatt (nein,es ist keine Zeitung,nur ein Blutblatt) zu tun.
Übrigens ists es für mich interressant,das Du mich zum Genossen aufwertest,auch wenn Dir das vielleicht nicht bewußt war.Erklär mir mal bitte,wie ich 1989 im November als 16,5-Jähriger Genosse sein kann.Da hätte ich noch nicht einmal Kandidat sein können.Höchstens ein "Jugendfreund" (FDJ-ler)!
Zum Blutblattjournalismus und dessen sinnbefreiten Beiträgen äußere ich mich lieber nicht.Außer soviel:
Wer mit offenen Augen und Ohren durch das Leben geht und dabei sein Gehirn und danach den Mund benutzt,ist erstens klar im Vorteil und braucht zweitens dieses Blatt noch nicht einmal zur rektalen Säuberung.


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04.07.2012 18:21
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#15
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #14
@ Gert:
Es ist doch mein eigenes Recht,meine eigene Meinung zu haben und diese auch zu äußern und zu vertreten,solange diese im Rahmen von Normen, sprich ohne physiche und psyschiche Gewalt,geschieht.dieses Recht nehme ich mir raus wie andere auch.Das hat auch nichts mit Ewiggestrigkeit und dem Blutblatt (nein,es ist keine Zeitung,nur ein Blutblatt) zu tun.
Übrigens ists es für mich interressant,das Du mich zum Genossen aufwertest,auch wenn Dir das vielleicht nicht bewußt war.Erklär mir mal bitte,wie ich 1989 im November als 16,5-Jähriger Genosse sein kann.Da hätte ich noch nicht einmal Kandidat sein können.Höchstens ein "Jugendfreund" (FDJ-ler)!
Zum Blutblattjournalismus und dessen sinnbefreiten Beiträgen äußere ich mich lieber nicht.Außer soviel:
Wer mit offenen Augen und Ohren durch das Leben geht und dabei sein Gehirn und danach den Mund benutzt,ist erstens klar im Vorteil und braucht zweitens dieses Blatt noch nicht einmal zur rektalen Säuberung.



Alles richtig was du schreibst, verstehe eigentlich nicht, was du von mir willst. Hatte dich weder namentlich angesprochen noch auf einen Post von dir reagiert. Musst wohl versehentlich dich angesprochen gefühlt habenWenn noch Fragen, schicke mir 'ne PN.


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