Bundeswehr baut gigantische Kampfstadt in der Heide

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21.06.2012 10:53 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2012 10:54)
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Gestern gehört,heute gelesen,eine neue Übungsstadt für die Bundeswehr wird in der Altmark,im Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide gebaut.
"Schnöggersburg" soll sie heißen.
Ein Video dazu habe ich weiter unten mit verlinkt.
Brauchen wir so etwas? Wie ist euere Meinung.
Ich meine generell ja,nur muß es sooo groß sein?
Wenn die Soldaten z.B. mit einem Mandat ausgestattet in Auslandseinsätze geschickt werden,dann sollten sie auch sehr gut vorbereitet sein.Ich denke, solche Übungsplätze hat jede Armee der Welt.
So etwas gab es doch schon in der NVA.

"Die Einsatzrealität der Bundeswehr zeigt, dass derzeitige und zukünftige Konflikte und Krisenherde dort entstehen, wo soziale und kulturelle Ballungsräume zu finden sind. Bereits heute kennzeichnen eine Vielzahl von unterschiedlichen Operationsarten die internationalen Missionen der Bundeswehr. (…) Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat das Bundesministerium der Verteidigung entschieden, einen “Urbanen Ballungsraum” im Gefechtsübungszentrum Heer auf dem Truppenübungsplatz Altmark zu schaffen. Damit sollen zukünftige Einsatzverbände mit bis zu 1.500 Soldaten auf ihren Einsatz in Operationen in bebauten Gebieten bestmöglich vorbereitet werden. Der “Urbane Ballungsraum” ist mit einer Gesamtgröße von 1,5 mal 2,5 Kilometer im nördlichen Teil des Übungsplatzes ausgeplant und umfasst 520 Gebäude sowie alle weiteren wichtigen Merkmale wie beispielsweise Straßen, Wege, Kanalisation, U-Bahn und Bahnhof."
Quelle: http://augengeradeaus.net/

""Unser Ziel ist es, so realistisch wie möglich zu üben", erklärte der Leiter des Gefechtsübungszentrums, Oberst Dieter Sladeczek, die Pläne. Deshalb wird es in "Schnöggersburg" neben einer Altstadt auch Hochhäuser, ein Stadion, ein Industriegebiet, einen Bahnhof, einen U-Bahn-Tunnel und eine Stadtautobahn geben. Aber auch ein Elendsviertel und Trümmerlandschaften werden nachgebaut. Sogar ein mehr als 20 Meter breiter Fluss wird künstlich angelegt. "Unsere Einsatzgebiete werden sich künftig immer weiter in die Städte verlagern", sagte Sladeczek. Die Gefahren würden dort in Kanalisationen, auf Häuserdächern und in Gebäuden lauern. Darauf müssten die Soldaten vorbereitet sein, damit sie sich schützen und verteidigen können."
Quelle: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdebu...s-655bede9.html

Hier geht es zum Video: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video62068.html

Weitere Links zum Thema:
http://www.dradio.de/aktuell/1789782/
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...g-a-840039.html

[[File:Übungsstadt.png|none|auto]]
Quelle Foto:MDR


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21.06.2012 11:13
#2
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Zitat von ek40 aus Bundeswehr baut gigantische Kampfstadt in der Heide
Gestern gehört,heute gelesen,eine neue Übungsstadt für die Bundeswehr wird in der Altmark,im Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide gebaut.
"Schnöggersburg" soll sie heißen.
Ein Video dazu habe ich weiter unten mit verlinkt.
Brauchen wir so etwas? Wie ist euere Meinung.
Ich meine generell ja,nur muß es sooo groß sein?
Wenn die Soldaten z.B. mit einem Mandat ausgestattet in Auslandseinsätze geschickt werden,dann sollten sie auch sehr gut vorbereitet sein.Ich denke, solche Übungsplätze hat jede Armee der Welt.
So etwas gab es doch schon in der NVA.

"Die Einsatzrealität der Bundeswehr zeigt, dass derzeitige und zukünftige Konflikte und Krisenherde dort entstehen, wo soziale und kulturelle Ballungsräume zu finden sind. Bereits heute kennzeichnen eine Vielzahl von unterschiedlichen Operationsarten die internationalen Missionen der Bundeswehr. (…) Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat das Bundesministerium der Verteidigung entschieden, einen “Urbanen Ballungsraum” im Gefechtsübungszentrum Heer auf dem Truppenübungsplatz Altmark zu schaffen. Damit sollen zukünftige Einsatzverbände mit bis zu 1.500 Soldaten auf ihren Einsatz in Operationen in bebauten Gebieten bestmöglich vorbereitet werden. Der “Urbane Ballungsraum” ist mit einer Gesamtgröße von 1,5 mal 2,5 Kilometer im nördlichen Teil des Übungsplatzes ausgeplant und umfasst 520 Gebäude sowie alle weiteren wichtigen Merkmale wie beispielsweise Straßen, Wege, Kanalisation, U-Bahn und Bahnhof."
Quelle: http://augengeradeaus.net/

""Unser Ziel ist es, so realistisch wie möglich zu üben", erklärte der Leiter des Gefechtsübungszentrums, Oberst Dieter Sladeczek, die Pläne. Deshalb wird es in "Schnöggersburg" neben einer Altstadt auch Hochhäuser, ein Stadion, ein Industriegebiet, einen Bahnhof, einen U-Bahn-Tunnel und eine Stadtautobahn geben. Aber auch ein Elendsviertel und Trümmerlandschaften werden nachgebaut. Sogar ein mehr als 20 Meter breiter Fluss wird künstlich angelegt. "Unsere Einsatzgebiete werden sich künftig immer weiter in die Städte verlagern", sagte Sladeczek. Die Gefahren würden dort in Kanalisationen, auf Häuserdächern und in Gebäuden lauern. Darauf müssten die Soldaten vorbereitet sein, damit sie sich schützen und verteidigen können."
Quelle: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdebu...s-655bede9.html

Hier geht es zum Video: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video62068.html

Weitere Links zum Thema:
http://www.dradio.de/aktuell/1789782/
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...g-a-840039.html

[[File:https://files.homepagemodules.de/b150225/...043n2-thumb.png|none]]
Quelle Foto:MDR



Naja,irgendwo muß man doch die jungen Kriegsfreiwilligen für den Auslandseinsatz vorbereiten.Werden sicher Übungsstädte wie im nahen Osten entstehen.Früh übt sich,wer ein Besatzer werden will.


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21.06.2012 11:25
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#3
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Einfach nur toll.Der beste truppenübungsplatz Deutschlands. Ich war nach der Wende schon ein parr mal da. Schön das noch was investiert wird.


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21.06.2012 12:16
#4
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Hallo,

quote Rostocker:
Naja,irgendwo muß man doch die jungen Kriegsfreiwilligen für den Auslandseinsatz vorbereiten.Werden sicher Übungsstädte wie im nahen Osten entstehen.Früh übt sich,wer ein Besatzer werden will.

Die künftigen schmutzigen Kolonialkriege wollen vorbereitet sein, oder denkt man gar weiter? Mögliche soziale Unruhen im Inneren?

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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21.06.2012 12:19
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#5
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Zitat von Rostocker aus RE: Bundeswehr baut gigantische Kampfstadt in der Heide


Naja,irgendwo muß man doch die jungen Kriegsfreiwilligen für den Auslandseinsatz vorbereiten.Werden sicher Übungsstädte wie im nahen Osten entstehen.Früh übt sich,wer ein Besatzer werden will.

Ich meine,z.B. in der ehemaligen NVA gab es auch solche Übungsstädte.
Nur welche Länder hat diese NVA danach besetzt?
Dein "Bestatzerspruch" ist einfach nur platt und peinlich,eine miese Behauptung!


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21.06.2012 12:21
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#6
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Zitat von Damals87 aus RE: Bundeswehr baut gigantische Kampfstadt in der Heide
Hallo,

quote Rostocker:
Naja,irgendwo muß man doch die jungen Kriegsfreiwilligen für den Auslandseinsatz vorbereiten.Werden sicher Übungsstädte wie im nahen Osten entstehen.Früh übt sich,wer ein Besatzer werden will.

Die künftigen schmutzigen Kolonialkriege wollen vorbereitet sein, oder denkt man gar weiter? Mögliche soziale Unruhen im Inneren?
Guten Tag Herr Spekulatius........


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21.06.2012 12:42 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2012 12:52)
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#7
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Na, das kann ja eine wunderbar sachliche Diskussion zu diesem Thema werden, besonders wenn sich die ausgewiesene Spezialisten ausbreiten.

Zu erst steht doch wohl die Frage, welche operativen Ideen sollen umgesetzt werden. Diese gliedern sich in einzelne taktische Elemente, welche ausgebildet und trainiert werden sollen/müssen.

Dazu wird aber in den Ausführungen zur Notwendigkeit des Baues der Anlage für angenommene 90 Mio € mit keinem Wort eingegangen. Der Herr Oberst malt nur sehr farbig ein mögliches Bedrohungsszenario....was alles in Magdeburg geschehen kann.

Da greife ich mal ganz entspannt nach der Gefechtsvorschrift der Landstreitkräfte.

Weichmolch


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21.06.2012 13:02
#8
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Zitat von ek40 aus RE: Bundeswehr baut gigantische Kampfstadt in der Heide
Zitat von Rostocker aus RE: Bundeswehr baut gigantische Kampfstadt in der Heide


Naja,irgendwo muß man doch die jungen Kriegsfreiwilligen für den Auslandseinsatz vorbereiten.Werden sicher Übungsstädte wie im nahen Osten entstehen.Früh übt sich,wer ein Besatzer werden will.

Ich meine,z.B. in der ehemaligen NVA gab es auch solche Übungsstädte.
Nur welche Länder hat diese NVA danach besetzt?Dein "Bestatzerspruch" ist einfach nur platt und peinlich,eine miese Behauptung!



Keine EK40--Nur sind heute Teile der Bundeswehr, nicht als Besatzer in Afganistan und auf den Balkan tätig?.Und für so was muss doch fleißig geübt werden.Ja platt und peinlich ist,das von solchen Ausflügen mal hin und wieder einige Tod zurückkehren.Dieses ist nun keine Behauptung--sondern eine Feststellung.


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21.06.2012 13:03 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2012 13:11)
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#9
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reichlich spät der Bau einer solchen Anlage, zehn/zwölf Jahre früher hätte es mehr Nutzen für die Truppe gebracht

Zusatz: in der DDR/NVA war nicht alles schlecht


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21.06.2012 13:06
avatar  Pit 59
#10
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Nie zu Spät,die Aufgaben werden nicht alle


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21.06.2012 13:19 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2012 14:47)
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Ja, auch wir liefen ab und zu mal durch ein HKO oder OKO.
Aber das war doch geradezu armselig im Vergleich zu dem, was da für ein Bürgerkriegstrainingplatz errichtet wird.

Den passenden Panzer gibt es auch schon:
Eine der modernsten Varianten des Leopard 2 stellt der Leopard 2 PSO (Peace Support Operations) dar. Anfangs von KMW als eigenes Angebot für Einsätze im Ortskampf, sogenannte MOUT-Einsätze (Military Operations in Urban Terrain) entwickelt, wurde der PSO seit dem Bekunden des Interesses durch die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum Panzertruppen in Munster erprobt und verbessert.

Und die Kampfgruppen auch:
Die erste von bundesweit 27 regionalen Sicherungs- und Unterstützungseinheiten der Bundeswehr ist am Freitag in Bremen mit militärischen Ehren in Dienst gestellt worden. Die Kompanie habe für die Neuausrichtung der Bundeswehr Signalcharakter, sagte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU).


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21.06.2012 13:26 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2012 13:27)
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Wenn man es nicht durch die ideologische Brille betrachtet, kann man sagen es ist gut das die BW-Soldaten ordentlich ausgebildet werden, eine Armee ist naturgemäß fürs Kämpfen da und eine gute Ausbildung wird weniger Gefallene und Verletzte fordern.
Als Nebeneffekt wird die Investition auch noch diesen und jenen Arbeitsplatz schaffen.


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21.06.2012 15:21
#13
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Hallo,

daß eine gute Ausbildung an sich etwas positives ist, sehe ich ganz genauso, meine eigene Ausbildung während W15 in den 80ern war grottenschlecht, ich bin froh und dankbar, daß unsere Armee zu dieser Zeit etwas vollkommen anderes war als die heutige.
Echte Kampfeinsätze wären für uns undenkbar gewesen.

Womit ich mein Problem habe ist, daß mittlerweile bereits Dinge möglich sind und noch werden, die in der BRD, in der ich meine Ausbildung und meinen Wehrdienst absolvierte, nicht möglich waren.

Ich bin aber nur ein wenig altmodisch.

Grüße aus Hessen

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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21.06.2012 16:18
avatar  Alfred
#14
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Auf MDR kam gerade ein Beitrag.

Kosten rund 100 Millionen Euro ...


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21.06.2012 18:10
avatar  Pit 59
#15
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1 Km Staatsgrenze der DDR Alfred ?


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