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Ostwind - zwei Himmelsstürmer und ihre ganz persönlichen Katastrophen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.06.2012 11:32
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Mein Name ist Michaela Böckmann, Baujahr 1960, geboren und aufgewachsen in der DDR. Ich erlebe eine glückliche und behütete Kindheit und lerne bereits mit 15 Jahren die Liebe meines Lebens kennen. 3 Kinder und bisher 4 Enkel, die daraus folgten. Der Traum vom Fliegen wird unseren Weg lange Zeit bestimmen. 1990 die Wende, das Ende, die Neuorientierung. 2010 anlässlich unserer 50. Geburtstage und der hoffentlich überstandenen Krebserkrankung meines Mannes schaute ich zurück und brachte meine Erinnerungen zu Papier und es entstanden Geschichten, Geschichten, die das Leben schrieb, die unser Lebens schrieb. Das war die Geburt von "Ostwind".

"Ostwind-zwei Himmelsstürmer und ihre ganz persönlichen Katastrophen"
erzählt über unsere gemeinsamen Jahre zwischen 1976 und 1990. Ich berichte über die Herrlich- aber eben auch Wunderlichkeiten, die uns das Leben in der DDR brachte. Ich öffne dem Leser mein Herz, lasse ihn hinter die Fassade schauen und an meinen schönsten aber auch schwersten Momenten teilhaben.

Mittlerweile habe ich die Fortsetzung fertiggestellt. Unter dem Titel:
"Ostwind- zwei Himmelsstürmer und ihr Weg nach der Bruchlandung"
erzähle ich, wie sich unser unser ganz persönlicher Weg durch die Irrungen und Wirrungen der jüngsten deutschen Geschichte gestaltete.

Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich euch für meine Geschichte interessieren konnte und der Ostwind auf diesem Wege weiterwehen kann.

Herzlichst Michaela Böckmann

Leserbriefe/Rezensionen:


Liebe Michaela,
ich habe vor einiger Zeit in der Buchhandlung in Karlshort Ihr Buch „Ostwind“ erstöbert. Leider musste mein Hausputz heute morgen warten, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Es ist das ganz normale Leben, der Alltag, der das Buch spannend und es dem Leser schwer macht, es wieder wegzulegen. An vielen Stellen des Buches habe ich Parallelen zu meinem Leben und dem Leben meines Mannes gefunden und musste über bestimmte Episoden schmunzeln. Habe ich doch einige Dinge ebenso erlebt... Faszinierend - vieles vom Leben in der DDR hatte ich vergessen und oft das Gefühl: „Ach ja, so war das!“.
Gleiches gilt auch für die Zeit der Wende und den Mauerfall, den auch wir wahrsten Sinne des Wortes verschlafen haben und erst am nächsten Morgen durch Fernsehberichte aufmerksam geworden sind. Ja und dann kam die Wende und nichts war mehr so wie es war. Es begann auch für uns die Zeit des Suchen, Verstehens und Neuorientierens und Zeiten von Krankheit, Hoffnung, Erfolg und Neuanfängen. Leider endet Ihr Buch genau an dem Punkt und ich bin ehrlich interessiert, wie es Ihnen und Ihrer Familie nach der Wende ergangen ist. Ich würde gerne weiterlesen!!! Ich drücke mir die Daumen, dass es die Fortsetzung bereits gibt und senden Ihnen und Ihrer Familie einen lieben Gruß aus dem heute leider verregneten Cottbus.
Herzlichst
S. K.


Liebe Frau Böckmann,
vor zwei Tagen kaufte ich mir "Ostwind" als eBook. Kaum auf dem Reader begann ich zu lesen...und legte das Gerät erst am Ende Ihres Buches wieder weg. Vielen Dank für die interessante Lektüre, es kamen viele Erinnerungen. Auch ich bin Jahrgang 1960, bin in Bautzen aufgewachsen und habe von 1978 bis 1985 bei den Piloten in der OHS Franz Mehring gearbeitet. Als zivilbeschäftigter Fotograf an der Hochschule in Bautzen (Sektion 7). Das war für mich eine schöne Zeit, die aber leider unrühmlich wegen eines Westkontaktes endete. Da hatte mich die "Abteilung 2000" ganz schön am Wickel. Was soll's, ist lange her.
Als ich Ihr Buch kaufte, wußte ich nichts über die von Ihnen geschilderten Dinge aus Bautzen und Kamenz. Das Lesen wurde daher für mich richtig spannend...
Einige Personen sind mir aus der Bautzener Zeit gut in Erinnerung geblieben: Oberst Bieneck, OSL Klaus Schäfer, OSL Bauke, OSL Steudel, OSL Epperlein. Vielleicht kennt Ihr Mann diesen oder jenen?
Das Lesen Ihres Buches hat mir Freude gemacht - Erinnerungen können sehr gut tun.

Liebe Grüße
H. H.
Auerbach/Vogtland


Eine Jagdflieger-Karriere - aus heutiger persönlicher Sicht einer Piloten-Frau
Die Erzählung "Ostwind" 10) trägt den von der Autorin gewählten Untertitel "Zwei Himmelsstürmer und ihre ganz persönlichen Katastrophen". Es handelt sich dabei nicht um "große Literatur", aber wenn schon - dann eben um "kleine Literatur", wie sie das Leben schreibt. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß sie geschrieben wurde aus ehrlichem Herzen und voller Erinnerungen an den gemeinsamen Traum vom Fliegen, das unumgängliche Durchstehvermögen, was man brauchte, um als Soldatenfrau mit Kindern im fernen Berlin während des fünfjährigen Wehr- und Studiendienstes des Mannes an der Offiziershochschule Kamenz, in Bautzen und in Rothenburg und danach gemeinsam am Standort des Jagdgeschwaders 8 in Marxwalde allen Anforderungen des Lebens gerecht zu werden. Dort versah der Mann als Pilot und zuletzt als Oberleutnant und Staffelsteuermann seinen Dienst. Komplizierend kam hinzu, daß das Einleben am LSK/LV-Standort Marxwalde bereits in den ersten Tagen durch das schockierende persönliche Erlebnis eines tödlichen Absturzes zweier Flieger erschwert wurde (was es ja nach DDR-Lesart bei uns gar nicht gab!).
Mit einer beispiellosen Akkuratesse und ohne übermäßig zu klagen hat die Autorin aufgeschrieben, was das Leben vieler Offiziers- und speziell Pilotenfamilien ausmachte: ständige Erreichbarkeit und Bereitschaft im Diensthabenden System der Warschauer Vertragsstaaten mit allen Konsequenzen für die Familie, physisch-psychische Anforderungen höchsten Grades, ein Familienleben in einer ganz speziellen gesellschaftlichen Disziplin, manchmal auch "umflattert" von unerwünschten Aktivitäten der "Verwaltung 2000". Die Aufzeichnungen der Autorin wurden von den Verlagslektoren nicht geschönt oder aus irgendwelchen Gründen "geglättet" . So haben wir eine Art urwüchsiges Hohelied auf die unbekannte Pilotenfrau vor uns, das so in der Zeit der DDR sicher nicht hätte erscheinen können. Das Jahr 1990 beendete diesen wichtigen Lebensabschnitt dieser Familie mit dem bekannten abrupten gesellschaftlichen "Absturz".


Liebe Michaela,

herzlichen Dank für deine lieben Grüße.
Dass du sie in einem von dir geschriebenen Buch verpackt hattest, war für uns eine faustdicke Überraschung! Zwar wussten wir von Rita und K.-Heinz wie gut du mit deiner Erkrankung umgehen gelernt, wie du dich sozusagen mit ihr arrangiert hast. Da haben wir dich schon bewundert. Dann die schlimme Erkrankung Dirk`s, die Herrichtung des Mehrfamilienhauses und der Umzug
dorthin und sicherlich noch viele andere Belastungen mehr. Und in dieser Zeit, genau in dieser Zeit, findest du die Kraft und hast den Mut, eure Lebensgeschichte aufzuschreiben und uns als „Ostwind“ um die Ohren wehen zu lassen. Wir haben ziemlichen Respekt vor Deiner Willensstärke und finden das, um es mit einem Wort, zu sagen: Klasse! Es ist ja in diesen Zeiten gar nicht so selbstverständlich, sich zu öffnen, einer breiten Öffentlichkeit einen so tiefen Einblick in sein Privatleben zu ermöglichen, sein eigenes
Innenleben zu erforschen und sich anderen mitzuteilen. Aber damit könntest du deine Leser ermutigen, selbstbewusster auf ihr Leben zurückzuschauen und daraus neuen Lebensmut zu schöpfen, sich auch in schwierigen Lebenssituationen nicht aufzugeben.
Deine Erzählungen wirken authentisch und frisch, sie vermitteln reales Ostleben. Für Wessi – Leser könnte eure Familiengeschichte ebenso interessant sein, weil, wie du es ja immer wieder erzählst, Familie und Gesellschaft ganz eng miteinander verbandelt
sind. Ihr Motiv für das Interesse an deinem Buch könnte auch sein, das Leben in der DDR aus so vielen Gesichtspunkten wie möglich zu verstehen, um sich aus einer häufig immer noch eingeengten Perspektive zu befreien. Aber was bedeutet dir es eigentlich, eure Lebensgeschichte auf diese Weise aufgearbeitet und aufgeschrieben zu haben? Fühlst du auch eine Art Befreiung? Wir vermuten es. Denn oft kommen wir im Leben aus einer Geschichte nicht heraus, weil uns die Worte fehlen, sie zu beschreiben – ohne Klischees wiederzugeben. Wer aber wie du seine eigenen Worte findet, um seine Lebenslage zu beschreiben, schützt sich davor, Opfer seiner Lebensumstände zu werden und kann somit sein Leben freier und glücklicher gestalten. Kommt es nicht genau darauf an?
Insofern hängt doch viel in unserem Leben davon ab, was wir uns selbst erzählen.
In diesem Sinne freuen wir uns auf deine nächste Erzählung! Und, wer weiß, wer weiß, vielleicht findet sich ja noch jemand, der aus eurer Lebensgeschichte eine Vorlage für ein Drehbuch machen kann.
Viele interessierte Leser und liebe Grüße, insbesondere auch an Dirk, Marianne und Rudi


zuletzt bearbeitet 18.06.2012 10:22 | nach oben springen

#2

RE: Ostwind - zwei Himmelsstürmer und ihre ganz persönlichen Katastrophen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.06.2012 22:29
von Wanderer zwischen 2 Welten (gelöscht)
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Willkommen hier im Forum, Ostwind. Freut mich auch zu diesem Thema hier mal was zu lesen. Beste Genesungsgruesse auch an Deinen Ehemann.


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#3

RE: Ostwind - zwei Himmelsstürmer und ihre ganz persönlichen Katastrophen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.06.2012 10:11
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
Willkommen hier im Forum, Ostwind. Freut mich auch zu diesem Thema hier mal was zu lesen. Beste Genesungsgruesse auch an Deinen Ehemann.



Hallo Wanderer, ganz herzliche Grüße zurück und danke für die lieben Wünsche. Vielleicht liest du den "Ostwind" ja irgendwann und teilst mir deine Meinung mit. In diesem Sinne freue ich mich auf deine nächste Nachricht.

Ostwind


zuletzt bearbeitet 18.06.2012 10:18 | nach oben springen


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