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#41

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 05.05.2017 21:56
von bürger der ddr | 7.843 Beiträge | 29272 Punkte
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Liebe Genossen,

ich möchte ein Zitat von Chr. Morgenstern in die Diskussion einwerfen:
"Und er kommt zu dem Ergebnis: Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."

Eigentlich egal von wann der Bericht ist, es geht um die Tatsache das die DDR in einigen Regionen dieser Welt militärische "Hilfestellung" gegeben hat. Sei es durch die Lieferung von Material bzw. durch Hilfsdienste sog. Berater.
Ich bin keiner der die DDR verteufelt, doch unsaubere Geschichte im Sinne eines jeden Systems wurde auf beiden Seiten geschrieben, da sollte man nicht die Augen verschließen.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#42

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 05.05.2017 21:59
von Gert | 14.079 Beiträge | 6988 Punkte
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Zitat von andy im Beitrag #37
@IM Kressin

Das Wachregiment „Feliks Dzierzynski“, Teil der Bewaffneten Organe der DDR, baute in Angola, Mosambik und Äthiopien nach bewährtem, östlichem Muster nationale Sicherheitsdienste auf.



Holla, da bin ich aber überrascht! Ich muß mich doch glatt fragen, wie die Angehörigen des WR mit ihren Erfahrungen aus Wach- und Sicherungsdiensten u.a. im Palast der Republik, dem Ministerrat oder der Waldsiedlung nationale Sicherheitsdienste in Afrika aufbauen konnten

Wenn der Rest des Spiegel-online-Beitrages genauso schlampig recherchiert wurde ist es wohl besser, man nimmte das nicht für bahre Münze ...




andy


ich auch andy, aber andersrum. Sind denn alle Angehörigen der Lach - und Schießgesellschaft für Wachdienste in Berlin eingesetzt worden ? Es ist doch durchaus möglich, dass ein Teil des Regimentes in Afrika unterwegs war zwecks Erreichung des Ausbildungsplanes wie beschrieben.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#43

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 05.05.2017 22:28
von IM Kressin | 1.771 Beiträge | 23181 Punkte
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Zitat von passport im Beitrag #35
@IM Kressin

einfach den von mir eingestellten Beitrag lesen ! Autor ist der Buwe Oberstleutnant Dr. phil Klaus Storkmann

seit 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Deutsche Militärgeschichte

passport
Von „Kampfeinheiten“ habe ich nichts geschrieben, der Spiegelartikel stellt diese Behauptung nicht auf, genauer gesagt erklärt der Artikel:

Zitat
„Die DDR machte ihren Schützlingen von Anfang an klar, daß sie nicht bereit sei, geschlossene Kampfverbände zu entsenden!“

Der Text schreibt also absolut nichts von „Kampfverbänden“, einfach mal vollständig das sicherlich umfangreiche Kapitel des Magazins zu den NVA-Auslandseinsätzen lesen.

Die Aussagen des Spiegel und die Feststellungen des Oberstleutnant Dr. phil Klaus Storkmann sind, es kann gar nicht anders sein, in der Folge identisch, sie kommen zum gleichen Ergebnis, keine „Kampfeinheiten oder Verbände“.Die Militärhilfe wird de facto wie folgt beschrieben:

Zitat
„In zwei arabischen und fünf schwarzafrikanischen Ländern taten 2.700 Berater und Ausbilder der Nationalen Volksarmee Dienst.
Allein in Angola standen 1.000 Offiziere und Unteroffiziere, der Rest verteilte sich auf Mosambik, Äthiopien, Sambia, Kongo, Algerien und Libyen.

Exemplarisch für Euch ist die mustergültige Dialektik:

Eine nicht gestellte Frage (zur Kampfeinheit) wird wahrheitsgetreu beantwortet (nicht angezeweifelt weil nicht vorhanden), das Ergebnis der nicht gestellten Frage wird zur Maxime der konkreten Frage erklärt!

Zitat von passport im Beitrag #39
Dieser "Bericht" stammt aus dem Jahre 1980. Sozusagen taufrisch. Vermutlich mit den neuesten Erkenntnissen des BND versehen. Die Jungs hatten schon immer den glasklaren Durchblick

passport
Jetzt, tapfere Krieger, Mitkämpfer mit Schild und Schwert aufgepasst:

Für Klugschnacker, die schon alles wissen, weder Peinlichkeiten noch Fettnäpfchen auslassen, weil sie oberflächlich oder überhaupt nichts lesen, noch viel weniger verstehen, steht über dem Textabschnitt mit großen Schriftzeichen:

Zitat
„Lesedauer: 5 Minuten“

das verlangt Euch alles ab, wird noch schwerer, Achtung:

Zitat
„Veröffentlicht am 18.09.2013“

Der Bericht nimmt Bezug auf die Memoiren von Markus Wolf,

Zitat
„Spionagechef im geheimen Krieg“

der es als

Zitat
„den ersten Schritt in das Neuland der Dritten Welt“

beschreibt.Dieser Zeitabschnitt fällt, für Euch schreibe ich das noch einmal, in die Zuständigkeit des stellv. Ministers , Armeegeneral Keßler. Die meisten Akten wurden bekanntlich zerstört, die Erkenntnisse wurden rekonstruiert aus MfS-Abteilungen und der MfS-Datenbank „Sira“. Auch wenn die Ressourcen der DDR nicht reichten, die Bedürfnisse der eigenen Bürger annähernd zu befriedigen, wurde Militärhilfe gewährt.

Zitat von Ebro im Beitrag #38
Ist doch egal, wie immer, Hauptsache irgendwas geschrieben. Muß ja nicht stimmen....!
Laut Wikipedia, Sammelsurium des Kapitalismus, gespeist sowohl vom bösen Finanzkapital als auch den Korrespondenten und BND-Agenten Joachim Nawrocki:

Zitat
"Honeckers Volksarmisten in Afrika und Nahost",

Die Zeit Nr. 8/1980 sowie Gordon Alexander Craig beziehen sich wie sämtliche Agenturen (feindliche Agentenbüros) auf den Zeitraum bis 1980. Demnach sind

Zitat
bis 1980 in Angola und Mosambik, Algerien, Libyen, Irak, Syrien, Südjemen, Äthiopien, Guinea-Bissau, Benin, Nigeria, in der damaligen Volksrepublik Kongo (Kongo-Brazzaville), Tansania und Sambia zwischen 100 (Nigeria) und etwa 2000 (Angola) Offiziere und Soldaten der Nationalen Volksarmee und des MfS stationiert gewesen.

Für die Begleitung und Absicherung von Wirtschaftsprojekten, etwa im Bereich der Rohstofferschließung, so in Mosambik, waren aufgrund der Fluchtgefahr oft auch zivile Einsätze für Bauprojekte und Infrastruktur auf als verlässlich angesehene Paramilitärs anderer bewaffneter Organe vorgesehen und angewiesen, so das Wachregiments Feliks Dzierzynski die dabei nicht in Uniform auftraten.

Dieser Thread befindet sich erfreulicherweise in einem öffentlichen Teil des Forums, alle Welt kann mitlesen, wie Ihr die Leute zum Narren halten wollt und mit welcher Methodik.

Zitat von passport im Beitrag #31
Die Aussage das Tausende von NVA Angeh;rigen im Ausland als Ausbilder t'tig waren entbehrt jeder Grundlage.
passport
Zitat von passport im Beitrag #39
Dieser "Bericht" stammt aus dem Jahre 1980. Sozusagen taufrisch. Vermutlich mit den neuesten Erkenntnissen des BND versehen. Die Jungs hatten schon immer den glasklaren Durchblick
passport
Diese Zeiten sind passé.

Welche Unterabteilung der Hauptabteilung unter welchem Kommando den Abteilungsleiter stellte in der Hierarchie für die schwarzafrikanische, sozialistische Waffen- und Bruderhilfe, ist für mich nebensächlich und geht mir im Gegensatz zu Euch am Allerwertesten vorbei.


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 05.05.2017 22:37
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Eigentlich Zeit ins Bett zu gehen, es ist wie immer....
Es gab keine militärische Unterstützung, Parteisekretäre der SED waren zu schützende Personen und das Volk stand hinter der Partei und Regierung....

Gute Nacht!


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


IM Kressin und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#45

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 00:54
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@IM Kressin ,

es gab keine tausende Militärberater der NVA im Ausland. Ganz zu Schweigen von Feliks-Soldaten.
Dieser lächerliche Bericht des "Spiegels" ist absoluter Quatsch. Das ist hier noch die Krönung
Doch Ost-Berlin schickt nicht nur Armee-Soldaten. Auch Spezialisten des Eliteregiments "Feliks Dzierzynski", das nicht Verteidigungsminister Heinz Hoffmann, sondern Staatssicherheitschef Erich Mielke unterstellt ist, machen sich in Afrika nützlich. Wie früher in Kuba bauen sie heute in Angola, Mosambik und Äthiopien nach bewährtem östlichen Muster nationale Sicherheitsdienste auf -- zum Kampf gegen Putschisten, Saboteure und Verräter
Ehrlich, dümmer gehts nicht mehr. Wach - und Sicherungssoldaten formieren Sicherheitsdienste im Ausland.
Die Masse der Ausbildung von ausländischen Militärs erfolgte in der DDR. Wie in den von mir eingestellten Artikel kamen nur kleine Gruppen von Spezialisten im Ausland zum Einsatz.
Aber vermutlich hat der Verfasser dieses Spiegelartikels die Mitglieder der Freundschaftsbrigaden mitgezählt. Die hatten natürlich bedingt durch die Wehrpflicht in der DDR eine militärische Ausbildung und tarnten sich mit ihren Arbeitskombis.



Dieser Thread befindet sich erfreulicherweise in einem öffentlichen Teil des Forums, alle Welt kann mitlesen, wie Ihr die Leute zum Narren halten wollt und mit welcher Methodik

Wer hier der Narr ist und alles glaubt da musst Du dich schon selber an deiner Nase reiben ! Aber das geht Dir ja lt. deines Beitrages ja am A.... vorbei.


passport


Wahlhausener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 11:16
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Mag ja alles sein.
Aber woher willst Du das besser wissen?

Ganz sicher wußte auch innerhalb des MfS jeder nur das, was er im Rahmen seiner Tätigkeit wissen mußte.
In dem Fall war Deine Tätigkeit sicherlich weit ab.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#47

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 11:19
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Aber um einschätzen zu können, dass es so nicht gewesen sein konnte, reicht schon die Tätigkeit als Hausmeister einer KD....!



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#48

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 11:24
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Eben das bezweifle ich aus dem genannten Grund.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 11:32
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Ja, gezweifelt wird hier ja immer, wenn ein Ehemaliger etwas erzählt.



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#50

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 11:51
von Alfred | 7.905 Beiträge | 3984 Punkte
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Storkmann hat ein ordentliches Werk abgeliefert.

Hier noch 1 x das Inhaltsverzeichnis, vielleicht ein kleiner Anreiz, das Buch doch zu lesen.


Einleitung
1. Thema , Relevanz und Forschungsinteresse
2. Diskussion des Literatur- und Forschungsstandes
a) Der globale kalte Krieg ?
b) Eine historische Terra incognita ?
Forschungen zur Außenpolitik der DDR
c) „Honeckers Afrika – Korps“ Westliche Publikationen vor 1990
d) Zeitgenössische DDR – Veröffentlichungen und interne Forschungsarbeiten
e) Forschungsleistungen nach 1990
3. Quellen – und Archivbericht
4. Wisssenschaftliche Vorgehensweise, methodische Hinweise und Struktur der Arbeit

II . Entscheidungsprozesse: Akteure, Motive und Ziele
1. „Einverstanden EH“ Militärische Auslandskontakte im Entscheidungsprozess zwischen NVA – Führung und höchster politischer Ebene
a) Erich Honecker und Walter Ulbricht als Parteiführer in den Entscheidungsprozessen
b) Die Sekretäre für Sicherheitsfragen und die ZK – Abteilung für Sicherheitsfragen
c) Unstimmigkeiten zwischen dem Verteidigungsministerium und Hermann Axen sowie der ZK – Abteilung Internationale verbindungen
d) Auf militärischen Terrain: Werner Lamberz als kurzzeitiger Afrikakoordnator
e) NVA – Waffen als Devisenbringer ? Günter Mittag, Alexander Schalck – Golodkowski und die Irak – Iran Geschäfte
f) Grundsatzentscheidungen ? Beschlüsse des Politbüros und des Sekretariats des ZK der SED

2. „Nichtzivile“ Unterstützung und Militärdiplomatie:
Abstimmung zwischen dem MfNV und weiteren staatlichen Akteuren
a) Die NVA als gefragter Partner. Das MfNV in den Entscheidungsprozessen
b) Zusammenwirken von Generaloberst Fleißner, General Weiß und Außenhandelsminister Horst Sölle bei „nichtzivilen“ Lieferungen und „speziellen“ Exporten
c) Sansibar, Tansania, Guinea: Die NVA als Mittel im Kampf gegen die Hallstein – Doktrin. Das MfAA im Entscheidungsprozess
d) Solidaritätsspenden für Waffen ? Das (Afroasiatische) Solidaritätskomitee und die Finanzierung der Militärhilfen

3. „Ihre Meinung wäre von großem Nutzen für uns“ Handlungsspielraum der DDR gegenüber der UdSSR und die Koordinierung innerhalb der Warschauer Vertragsorganisation
a) „Von Seiten des MfNV wurden bisher alle Lieferungen und Leistungen …mit dem Generalstab der UdSSR koordiniert“
b) „Gegenseitiges Ausspielen verhindern“ Koordinierungsbedarf innerhalb des Warschauer Vertragsorganisation
c) Verärgerung in Moskau

III. Zwischen Solidarität und Kommerz: Militärkontakte zu Ägypten, Mosambik und Äthiopien. Drei Fallstudien
1. Ein Brennpunkt des Ost – West – Konflikts. Militärhilfen für Ägypten
a) „Antiisraelische“ oder „antiimperialistische“ Politik ? Nach der Niederlage 1967: Kairo drängt auf Militärhilfe
b) MiGs und Millionenkredite für die ägyptischen Streitkräfte
c) An der Suezfront. Der Besuch des DDR – Verteidigungsministers 1971
d) Kommerzielle Leistungen und Rüstungslieferungen in den frühen 1970 er Jahren
e) Handlungsspielraum im Schatten der sowjetisch – ägyptischen Beziehungen
f) Das Ende einer „Freundschaft“ Militärkontakte in den späten 1970 er und den 1980 er Jahren

2. Von Erfolg gekrönt ? Militärhilfen für Mosambik
a) Hilfe für den bewaffneten Kampf der FRELIMO um die Unabhängigkeit
b) Eine >>sozialistische Armee<< für Mosambik Militärische Hilfe für den jungen Staat
c) NVA – Expertengruppen im Einsatz vor Ort
d) In den Uniformen der Interflug. Der Einsatz einer NVA – Fluggruppe 1986 bis 1990
e) Das Beziehungsdreieck Maputo – Moskau – Ost – Berlin und sich daraus für die NVA ergebende Probleme
f) Trotz Drängend Maputos keine Entsendung von NVA Ausbildern

3. Ein Fass ohne Boden ? Militärhilfen für Äthiopien
a) Militärhilfen im Beziehungsgeflecht Addis Abeba – Havanna- Moskau – Ost – Berlin
b) Hilfe bei der Reorganisation der Streitkräfte nach >> sozialistischen << Vorbild
c) Zunächst als >> Interflug<<, dann als >>Einsatzstaffel der NVA<<. Einsatz von NVA Transportfliegern und einer Sicherungsgruppe in Äthiopien 1984 – 1988
d) Letzte Rettung für Mengistu ? Die großen Waffenlieferungen 1988 und 1989
e) Handelsinteressen und die >> Freundschaft<< zwischen Honecker und Mengistu als Antrieb der Militärhilfen

4. Drei Staaten – eine Poltik ? Die Militärbeziehungen zu Ägypten im Vergleich

IV. Die Ausbildung ausländischer Militärs in der DDR
1. Die rechtliche und organisatorische Basis der Ausbildungsunterstützung sowie finanzielle und personelle Belastungen der NVA durch die Ausbildung
a) Partnerländer, Zeiträume und Inhalte der Ausbildungsprogramme: Vertragliche Festlegungen und Befehlsgebung
b) Ungleiche Konditionen für die Partner
c) Rechtliche und otganisatorische Bestimmungen der Ausbildung
d) Erste >> Spezialkurse<< an den NVA – Schulen in den 1970 er Jahren
e) Eine Schule sui generis ? Die Offzierhochschule >> Otto Winzer<< in Prora
f) Finanzielle und personelle Belastungen der NVA durch die Ausbildung
g) >> Nachkontakarbeit<< mit den in der DDR ausgebildeten Militärs

2. Vorrang der politischen>> Erziehunga) Gewichtung der militärischen Ausbildung und der politischen Schulung
b) Politischer Anspruch der Ausbildung und >> Erziehung<<
c) Auswertung und Einschätzung der >> Ergebnisse<< der politischen Arbeit
3. Ausländerausbildung als kulturelle Praxis
a) >> Wir haben keine Preußen vor uns<<. Kulturelle Unterschiede in der Ausbildung ausländischer Militärs in der DDR
b) >> Erziehung zur Disziplin<<
c) Problematisierung von Schwierigkeiten
d) 4. Beendigung der Ausbildung 1990 und deren Bilanz
a) Bilanz der Ausbildungsunterstützung
b) Beendigung der Ausbildungsunterstützung

V. Militärbeziehungen und Militärhilfen in der zeitgenössischen Bewertung , im Spiegel der DDR – Presse sowie in Erinnerungen
1. Die andere Perspektive: Erinnerungen ausgebildeter ausländischer Militärs sowie zeitgenössische Rückmeldungen aus dem Ausland an die DDR
a) Erinnerungen ausländischer Militärs an ihre Ausbildung in der NVA
b) Rückmeldungen ausländischer Regierungen und Streitkräfte
2. Die zeitgenössische sicht der DDR. Interne Bilanzierung und Einschätzung der militärischen Ausbildungskontakte im MfNV und in der Partei und Staatsführung
a) Von>> hohem Niveau, das man fast schwindlig werden könnte<<. Bilanzierungen und Einschätzungen durch das DDR – Verteidigungsministerium
b) Ein >>overstretchd) >> Ihr Kampf ist auch unser Kampf. Die Militärbeziehungen im Spiegel der DDR – Presse
e) Zeitgenössische westliche Einschätzungen und deren Wahrnehmung durch die DDR
f) Der zeitgenössische Blick der DDR auf die >> Anderen<< ;Meldungen an die politische Führung der DDR über Militärhilfen anderer Staaten
3. Rückblicke von DDR – Diplomaten und NVA – Angehörigen
a) Ausbildung und medizinische Behandlung ausländischer Militärs in der Erinnerung von Zeitzeugen
b) Jenseits der Aktenlage: Militärbeziehungen im Rückblick früherer DDR – Diplomaten und NVA – Offziere

VI. >> Antiimperialistische Solidarität<< Ideologie oder Interessenpolitik?
a) Empfängerländer und Aktionsfelder der Militärhilfen und die Frage nach etwaigen Einsätzen der NVA in der Dritten Welt
b) Entscheidungsprozesse und Handlungsspielraum der DDR: Akteure, Motive, Ziele und deren Spiegelung in der zeitgenössischen Bewertung
c) Erfolg oder Misserfolg ? Legale oder illegale Aktivitäten ? Legitime oder illegitime Politik ?
d) Ausblick und mögliche Forschungsansätze

VII. Resümee
Anhang
Tabellen
Abkürzungen
Quellen und Literatur
Sachregister
Geografisches Register
Personenregister
Zum Autor



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#51

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 12:05
von berlin3321 | 3.443 Beiträge | 3773 Punkte
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Ebro, war jetzt leicht unfair.

Wenn der User X was schreibt kommt von "euch" (in dem Fall einfach mal Alfred namentlich genannt) häufig genug die Frage nach der Quelle.

Ich hatte angenommen (aus Deinen Post´s) das Du ziemlich genau weißt was Du wann schreibst, hier kommen mir echte Zweifel auf. So nach dem Motto, wenn zwei das gleiche tun ist es noch lange nicht dasselbe.

Schade.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 12:12
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Siehste, genau das regt mich auf, das ewige "Euch". Warum kann man nicht normal angesehen werden wie jeder andere auch?
Diese Schublade Stasi ist es....!



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#53

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 12:22
von Alfred | 7.905 Beiträge | 3984 Punkte
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #51
Ebro, war jetzt leicht unfair.

Wenn der User X was schreibt kommt von "euch" (in dem Fall einfach mal Alfred namentlich genannt) häufig genug die Frage nach der Quelle.

Ich hatte angenommen (aus Deinen Post´s) das Du ziemlich genau weißt was Du wann schreibst, hier kommen mir echte Zweifel auf. So nach dem Motto, wenn zwei das gleiche tun ist es noch lange nicht dasselbe.

Schade.

MfG Berlin


Berlin,

die Frage nach der Quelle wurde doch auch ordentlich beantwortet. Die Zahlen wurden in einem Beitrag vom "Spiegel" erwähnt. Nun gibt es aber nach 1990 zig Forschungen und Beiträge, die klar belegen, dass der "Spiegel" da doch falsch gelegen hat. Auch dies sollte akzeptiert werden.



Wahlhausener hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.05.2017 12:22 | nach oben springen

#54

RE: FDJ Brigaden der Freundschaft - Einsatz in der VR Angola

in Leben in der DDR 06.05.2017 12:28
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Hallo @Freienhagener ,

woher beziehe ich meine Infos!

1. es gibt Literatur von Ehemaligen über Auslandseinsätze von MA des MfS
2. mein Kassierer von ISOR war selbst im Ausland (Tansania)



passport


Freienhagener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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