Dreiländereck BRD-DDR-CSSR

  • Seite 1 von 2
12.05.2012 23:06von ( gelöscht )
Frage
avatar
( gelöscht )
Dreiländereck BRD-DDR-CSSR

Was mich interessiert, gibt es hier jemanden welcher im Dreiländereck gewesen ist. Interessant wäre mal zu wissen, wie dort die Grenzanlagen bzw. das Zusammenwirken zwischen den Grenzanlagen CSSR + DDR zur BRD ausgesehen hat. Bisher habe ich im www. nichts gefunden.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
13.05.2012 09:04von Thunderhorse
Antwort

0

0

Zitat von THW1976
Was mich interessiert, gibt es hier jemanden welcher im Dreiländereck gewesen ist. Interessant wäre mal zu wissen, wie dort die Grenzanlagen bzw. das Zusammenwirken zwischen den Grenzanlagen CSSR + DDR zur BRD ausgesehen hat. Bisher habe ich im www. nichts gefunden.



http://www.nva-forum.de/nva-board/index....opic=10408&st=0

13.05.2012 09:46von ( gelöscht )
Antwort

0

0

@thunderhorse, es macht oftmals keinen sinn mehr einen link zum nva-forum einzustellen, da das forum z.t. für die öffentlichkeit (weil gekupfert wurde was das zeug hält) gesperrt wurde und man sich daher erst anmelden muss.

das heisst, du musst dir die mühe machen und deinen dortigen beitrag hier erneut verfassen...

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
avatar
( gelöscht )
13.05.2012 10:35von Thunderhorse
Antwort

0

0

Zitat von GilbertWolzow
@thunderhorse, es macht oftmals keinen sinn mehr einen link zum nva-forum einzustellen, da das forum z.t. für die öffentlichkeit (weil gekupfert wurde was das zeug hält) gesperrt wurde und man sich daher erst anmelden muss.

das heisst, du musst dir die mühe machen und deinen dortigen beitrag hier erneut verfassen...



Hm, der Link ist öffentlich.

13.05.2012 11:02von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Vielen Dank für den Hinweis.... hab auch da schon mal nachgesehen. Bildmaterial wär interressant, gibt es im nva forum aber auch nicht!

avatar
( gelöscht )
13.05.2012 11:11von eisenringtheo
Antwort

0

0

Wenn man auf Google Maps zum ehemaligen Dreiländereck geht, sieht man noch Spuren der DDR Grenzbefestigungen. Diese endeten offenbar nicht beim ehemaligen Dreiländereck, sondern wurden noch ein grösseres Stück weitergeführt.

Größere Kartenansicht
Theo

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
13.05.2012 11:25von Thunderhorse
Antwort

0

0

Zitat von THW1976
Vielen Dank für den Hinweis.... hab auch da schon mal nachgesehen. Bildmaterial wär interressant, gibt es im nva forum aber auch nicht!




Bildmaterial gibts sicherlich.
http://www.grenzbilder.de/die_grenze/die...Dreil%E4ndereck
Zwei davon aus dem Bereich Prex.

http://www.fotos-reiseberichte.de/innerdeutsche-grenze/

Ob man alles in Foren stellen muß steht auf einem anderen Papier.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
21.04.2014 20:43von planchetti
Antwort

0

0

Ich muss das Thema mal hervorholen.

Am Samstag war ich mit dem Fahrrad im Dreiländereck Sachsen-Bayern-Böhmen unterwegs, da gingen mir einige Gedanken durch den Kopf.
Ähnliche Fragen wurden hier schon gestellt, aber Antworten habe ich leider nicht gefunden:

- Wie sah das genau auf der Trennlinie aus - war da Grenzzaun DDR an Grenzzaun CSSR gebaut?
- Gab es an der Grenze CSSR/BRD auch einen Signalzaun?
- Wenn ja, gingen die Meldungen jeweils zum Nachbarn?
- Gab es von Seiten GT überhaupt ein Zusammenwirken mit den GT der CSSR?
- Wenn ja, in welcher Sprache wurde kommuniziert?
- Gab es Postenbegegnungen?
- War die Trennstelle eventuell unsicherer als anderswo?
- Wäre, Kenntnis der Gegebenheiten vorausgesetzt, ein Fluchtversuch eher erfolgreich gewesen?

Vielleicht ist ja hier ein Ehemaliger anwesend, der in der Ecke (GK Wiedersberg oder GK Posseck) gedient hat.

Ich bedanke mich schon mal!

21.04.2014 23:03von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Fragen,die der @Grenzfuchs beantworten könnte.
Wobei die Trennstelle nicht unsicherer war.Gelegentlich gabs auch Postenbegegnungen,aber sehr selten.
Fluchtversuche an dieser Stelle waren meines Erachtens nach aber zum Scheitern verurteilt.Anreise mit Zug ins Grenznahgebiet(Oelsnitz,Adorf,Bad Brambach) war immer mit Trapo-Check verbunden.Wenn Du dann noch in Oelsnitz ausgestiegen bist und losgelatscht bist die Straße Richtig Süßebach/Eichigt/Rossbach,na weit biste da als Flachlandtiroler nicht gekommen.

avatar
( gelöscht )
21.03.2015 06:25von furry
Antwort

0

0

Habe zufällig einen Beitrag zum Dreiländereck auf Tschechisch mit einem Kartenausschnitt gefunden.
http://pohranicnik.blogspot.cz/search?up...0&max-results=6

Google kann beim Übersetzen helfen.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
21.03.2015 13:17von Kalubke
Antwort

0

0

Der Schutzstreifen und damit wahrscheinlich auch die Sperranlagen endeten SW Ebmath (rote Linie) und das Grenzgebiet ging bis kurz vor Obereichigt (orange Linie).
Die Flucht in diesem Bereich war sicherlich wenig sinnvoll, weil dort erst die DDR-Sperranlagen zu überwinden waren und dann der tschechische über 2 m hohe Stacheldrahtdoppelzaun mit aufgesetzten, stacheldrahtbespannten Querträgern

Gruß Kalubke

23.03.2015 13:21von Kalubke
Antwort

0

0

Zitat von furry im Beitrag #10
Habe zufällig einen Beitrag zum Dreiländereck auf Tschechisch mit einem Kartenausschnitt gefunden.
http://pohranicnik.blogspot.cz/search?up...0&max-results=6

Google kann beim Übersetzen helfen.


Interessante Geschichte in diesem tschechischen Grenzer-Blog: Der tschechische Grenzer Antonin Firyt aus der 1.rPS Trojmezí sammelt in den 70er Jahren Pilze bis ins vorgelagerte DDR-Gebiet des Dreiländerecks und löst damit einen handfesten Grenzalarm in der benachbarten 13. GK Possek (III. GB GR-10) aus. Gibts vielleicht Jemanden hier im Forum, der diese Aktion miterlebt hat?

Gruß Kalubke

23.03.2015 13:56von eisenringtheo
Antwort

0

0

Zitat von Kalubke im Beitrag #11
Der Schutzstreifen und damit wahrscheinlich auch die Sperranlagen endeten SW Ebmath (rote Linie) und das Grenzgebiet ging bis kurz vor Obereichigt (orange Linie).
Die Flucht in diesem Bereich war sicherlich wenig sinnvoll, weil dort erst die DDR-Sperranlagen zu überwinden waren und dann der tschechische über 2 m hohe Stacheldrahtdoppelzaun mit aufgesetzten, stacheldrahtbespannten Querträgern

Gruß Kalubke




Auf Google sieht man noch gut, dass es auch DDR Sperranlagen auch an der CSSR Grenze gab.

Die Frage ist allerdings, wo die CSSR ihre Grenzanlagen hatten. Es wird von verschiedenen Autoren behauptet, dass sie nicht direkt an Grenze lagen, sondern etwas zurückversetzt. Falls dies der Fall war, musste die DDR Anlagen auch an der CCSR Grenze haben, mindestens in dem Ausmass, dass eine Umgehung der Grenzanlagen nicht möglich war.
Theo

23.03.2015 15:02von mibau83
Antwort

0

0

Zitat von Kalubke im Beitrag #12
Der tschechische Grenzer Antony Firyt aus der 1.rPS Trojmezí sammelt in den 70er Jahren Pilze bis ins vorgelagerte DDR-Gebiet des Dreiländerecks und löst damit einen handfesten Grenzalarm in der benachbarten 13. GK Possek (III. GB GR-10) aus.



zeitraum wieder beachten!
in den 70ern gab es noch keine 13.gk posseck.

die gerne verwendete struktur von grenzkommando.de, zeigt die struktur die von 1983/1985 bis mitte 1989 galt.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
23.03.2015 15:06von ( gelöscht )
Antwort

0

0

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #13
Die Frage ist allerdings, wo die CSSR ihre Grenzanlagen hatten. Es wird von verschiedenen Autoren behauptet, dass sie nicht direkt an Grenze lagen, sondern etwas zurückversetzt. Falls dies der Fall war, musste die DDR Anlagen auch an der CCSR Grenze haben, mindestens in dem Ausmass, dass eine Umgehung der Grenzanlagen nicht möglich war.

Durchaus möglich. Ich war Anfang der 80er mal kurz dort, bin aber als braver Bürger nicht weiter gegangen, als mich ein Schild auf das Ende des Territoriums der Bundesrepublik hinwies. Grenzbefestigungen oder Sperranlagen konnte ich von diesem Punkt aus nicht erkennen, aber 500 m weiter mag das schon ganz anders ausgesehen haben.

Fotos habe ich damals zwar gemacht, besitze diese aber heute leider nicht mehr.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
avatar
( gelöscht )
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!