verhinderter Grenzdurchbruch.

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08.11.2015 12:16
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#31
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Vielleicht so Oelprinz könntest du das Ganze von der Jahreszeit(Monat) her noch näher beziffern? Und ne, ich war wo völlig anders am Kanten aber für die Truppenteile die du hier erreichen willst wäre das bestimmt hilfreicher.

Rainer-Maria


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08.11.2015 17:49 (zuletzt bearbeitet: 08.11.2015 17:51)
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#32
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Ja Rainer würde ich gerne machen , aber bei ca. 50 Grenzabfertigungen im Jahr auf der GÜST Marienborn ist es nicht einfach. Da ich ja 10 Jahre für Deutrans unterwegs war kommt da schon einiges zusammen.
Meine Aufzeichnungen sind nach so viel Jahren auch nicht mehr vollständig.
Darum kann ich nur ungefähre Angaben machen, aber ich denke das dieser Vorfall bestimmt irgendwo Beachtung gefunden hat.
Vermute mal das User Spielregel darüber etwas berichten könnte warten wir mal ab.

Gruß oelprinz50


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08.11.2015 18:05
avatar  mibau83
#33
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08.11.2015 18:14
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#34
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Zitat von mibau83 im Beitrag #33
war es eventuell dieser vorfall 1982 ?

http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Opfer...rgen/index.html

http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Opfer...nita/index.html


Wenn es der war, bin ich ein paar Tage zuvor versetzt worden. Kenne diesen Vorfall nicht


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08.11.2015 18:48
#35
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Zitat von mibau83 im Beitrag #33
war es eventuell dieser vorfall 1982 ?[...]

Der Fall passt nicht mit der Beschreibung von @Oelprinz50 (nach Osten
verbogene Schranke) zusammen.

Ari

Alles wird gut!

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08.11.2015 20:07
avatar  mibau83
#36
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deshalb von mir auch diese anfrage. größere zwischenfälle dieser art waren wohl auch in marienborn ehr die ausnahme!


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09.11.2015 00:34 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2015 00:35)
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#37
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Also das Fahrzeug lag an der vorkontrolle wo man die A2 in Richtung GÜST Marienborn verlassen hat.
Wie schon gesagt habe ich die GÜST in Richtung Berlin verlassen und genau wo die Zufahrt von der GÜST Marienborn wieder auf die A2 führte lag der Pkw. Ob das nun 1982 war kann schon sein aber wenn ich den Bericht lese lag der Pkw unten in der senke am Prellbock. Das deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen.
Oelprinz50


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09.11.2015 21:00
#38
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Zitat von Oelprinz50 im Beitrag #29
Hallo ich hätte da mal ein Anliegen an passport oder pitti. Da ich für Deutrans unterwegs war bin ich des öfteren über Helmstedt Marienborn wieder in die DDR eingereist. In den 80er Jahren ich glaube es war 1987,ist mir folgendes widerfahren.
Wir durften ja nur im begrenzten Rahmen im Ausland tanken, so kam es wie es kommen musste. Mein Kraftstoff war etwas eng bemessen, da der LKW an der Helmstedter Zollrampe schräg stand zog der Motor Luft ins Kraftstoff System. Ich kam gerade noch bis zum weißen Strich und der Motor versagte seinen Dienst. Ja Kupplung getreten und nur noch rollen gelassen, in der senke an der Kfz Sperre war Schluss. Es hat nicht lange gedauert stand ein Postenpaar neben mir,frage was sei denn los, antwort kein Sprit mehr. Umgehend haben sie den nächsten DDR LKW angehalten und ich mußte aus dessen Tank Diesel entnehmen um weiter fahren zu können. Meine Frage, ist das eine Situation die irgendwo schriftlich festgehalten wurde und welche Einheit war dafür zuständig Sik oder Pke.
Ich denke mal das passport mir dazu bestimmt etwas sagen könnte.

Gruß oelprinz50



@Oelprinz50

Da bist du nicht der einzigste gewesen dem so etwas passierte

Für Unfälle und Pannen war der Kommandant der GT zuständig. Wenn erforderlich wurde ein Protokoll durch die GT angefertigt. Natürlich informierte der Kommandant (DHO) der GT den ZF der PKE über alle Vorkommnisse auf dem Gelände der Güst und deren Zufahrten. Dieses wurde auch im Lagefilm der Dienstschicht der PKE eingetragen. Wenn es erforderlich war mehr Informationen über das Vorkommnis zu erfahren wurde das Kennzeichen im LKW-Bereich ausgelegt. Die Befragung des Fahrers erfolgte dann duch den dort tätigen Passkontrolleur, wenn erforderlich durch einen KE.


passport


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09.11.2015 21:08
#39
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Zitat von Icke im Beitrag #24
Mir ist nicht bekannt gewesen das es besondere Befehle für die Anwendung der Schusswaffe an der GÜST gab und sie direkt verboten war. Ging ja auch nicht das war ja auch Grenze. Natürlich alles im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Die DDR sichert die gesamte Grenze zur BRD und WB und an den GÜST wird freundlich durchgewunken? Hätte das nicht den Druck auf die Grenze an den sensiblen Stellen erhöht und das war wohl nicht gewollt. Egal wo im GD bei einer Gefährdung von dritten war die Anwendung der Schusswaffe nicht die Richtige Wahl.



Nochmals, im Kontroll - und Abfertigungsbereich der Grenzabfertigung durfte die Schusswaffe nur zur Gefahrenabwehr und zum Schutze der Reisenden und Kontrolleure unter Beachtung der Schusswaffengebrauchsbestimmung eingesetzt werden.


passport


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09.11.2015 21:18
#40
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Zitat von mibau83 im Beitrag #33
war es eventuell dieser vorfall 1982 ?

http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Opfer...rgen/index.html

http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Opfer...nita/index.html




Der Vorfall ist mir noch gut in Erinnerung. Es konnte nie geklärt werden warum die Fahrzeuginsassen ihr Fahrzeug wendeten und mit hoher Geschwindigkeit, ca. 150 Km/h, auf der Einreisespur Richtung HE fuhren. Entsprechend den Befehlen wurde Güstalarm ausgelöst. Dh. alle Sperren wurden unter Beachtung des Reiseverkehrs geschlossen. Bei dieser hohen Geschwindigkeit hatten die Personen bei den Aufprall auf die Kfz.-Rollsperre keine Überlebenschance.


passport


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10.11.2015 00:28
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#41
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Hallo passport,
Ich meine mich genau daran zu erinnern das das Fahrzeug im Bereich der zweiten vorkontrolle Richtung Berlin lag. Gibt es da wirklich keinen Vorgang der darauf schließen könnte.
Zum aufgezeigten Fall der von Dir Dokumentiert wurde ist mir nur bekannt, daß die KFZ Rollspeere für einige Zeit nicht in Funktion war.
Ich glaube es mußte sogar das Fundament und die Führungsschiene instand gesetzt werden.

Oelprinz50


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10.11.2015 07:41
#42
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Zitat von Oelprinz50 im Beitrag #37
.
Wie schon gesagt habe ich die GÜST in Richtung Berlin verlassen und genau wo die Zufahrt von der GÜST Marienborn wieder auf die A2 führte lag der Pkw.
Oelprinz50

also eher die Vorkontrolle Ausreise? Da gab es im November 1987 einen Vorfall in Richtung Osten. Der PKW scheiterte im Bereich VKA.

friedliche Grüße Andreas

Hätte es Auschwitz und Stalingrad nicht gegeben, dann hätte es Mauer und Marienborn nicht geben müssen.


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10.11.2015 11:30
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#43
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Genau Andreas,
da lag der Pkw und war mit Sichtschutzwänden umstellt.
Das muss der Vorfall gewesen sein den ich wahrgenommen habe.

Gruß PETER


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10.11.2015 20:42
#44
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Zitat von Oelprinz50 im Beitrag #30
Zum Thema versuchter Grenzdurchbruch hätte ich da noch ein Erlebnis. Es muss so 1983/84 gewesen sein genau kann ich mich nicht mehr erinnern. Jedenfalls bin ich mal wieder von einer Tour zurück gekommen. Also den Kontrollpunkt Helmstedt in Richtung Marienborn verlassen beim erreichen des ersten Kontrollpunkt Marienborn bemerkte ich das auf der Militärspur die Schranke Richtung Osten verborgen war.
Ich dachte grenzdurchbruch Richtung Osten das kann ja wohl nicht sein, nach ca. 2 Stündiger Abfertigungspause ging es dann weiter.
Beim verlassen der GÜST bemerkte ich einen mit Sichtschutz umstellten PKW auf der Militärspur liegen, es war nur noch ein Schrotthaufen.
Vielleicht kann ich von Euch näheres über diesen Vorfall erfahren.

Gruß oelprinz50



Grenzdurchbrüche von West nach Ost waren eher die Seltenheit. Kann mich persönlich noch an folgenden Fall erinnern. Vorfall ereignete sich Ende der 70ziger Jahre. In den Nachtstunden befuhr ein Bundeswehr-Sani-Bus, kommend aus HE, die Militärspur. Auf Höhe der VKE durchbrach der Bus die Sichtschranken Einreise sowj. Militärkontrolle. Es erfolgte die Alarmauslösung durch den MA der VKE. Der Bus drückte den Sperrschlagbaum bei der VKA bei hoher Geschwindigkeit weg. Die Sperrschlagbäume wirkten nur in Fahrtrichtung West. Erst am Kontrollpunkt der VP, KP 38; hielt der Bus an. Er war im Frontteil stark beschädigt. Der Busfahrer, ein Sani-Uffz., wurde nach wenigen Tagen wieder in die BRD abgeschoben.


passport


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10.11.2015 20:48 (zuletzt bearbeitet: 10.11.2015 20:49)
avatar  GZB1
#45
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Dann hat die DDR im Rauschenbach-Fall die BRD sicher auch an ihr Handeln in diesem Fall des Sani-Uffz. erinnert.


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