Frontdienst im Frieden-Die Grenztruppen der DDR: Entwicklung-Struktur-Aufgaben

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09.05.2012 19:08
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#1
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Folgendes Buch habe ich gerade in der Mache:

Autor: Peter Joachim Lapp

Titel: Frontdienst im Frieden- Die Grenztruppen der DDR-- Entwicklung Struktur-Aufgaben

Verlag: band 45 der Reihe Bernard&Graefe aktuell, Bernard&Graefe Verlag 2. Auflage 1987

"In den Augen der SED,der führenden PArtei in der DDR, leisten die Grenzsoldaten der Republik "Frontdienst im Frieden". Annähernd 50.000 Angehörige zählt heute diese Formation, die offiziell als "Grenztruppen der DDR" bezeichnet wird. Sie sind zwar dem DDR-Verteidigungsministerium unterstellt, aber nicht mehr Teil der"Nationalen Volksarmee".
Die Hauptaufgabe der DDR-Grenzsoldaten besteht darin, die Flucht von Bürgern des zweiten deutschen States in den Westen zu verhindern, notfalls mit Waffengewalt.Jahrzentelange Erfahrungen in der Grenzsicherung machten es den Verantwortlichen möglich, die Mehrzahl der Fluchtversuche bereits vor den eigentlichen Grenzsperren zu erkennen, in der Regel werden Flüchtlinge im DDR Hinterland festgestellt und festgenommen.
Wie die Geschichte der DDR-Grenzsicherung verlief,welche personellen und materiellen Anstrengungen die amtliche DDR aufbringt,wie es in den DDR-Grenzskompanien selbst aussieht, das ist das Thema diees Buches.
Jahrelang wurden alle verfügbaren Veröffentlichungen und Informationen ausgewertet und vor allem in den Westen übergetretene Grenzsoldaten-unter ihnen auch Offiziere bis zum Dienstgrad Oberstleutnant- befragt.Daraus entstand mit der jetzigen 2. Auflage ein Werk,das tiefe Einblicke in Geschichte,Struktur und Funktion derDDR-Grenztruppen vermittelt,drren Angehörige als einzige deutsche Soldaten schon im Frieden durch ein "Grenzgesetz" gezwungen werden können, auf Menschen zu schießen ... "


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09.05.2012 19:48 (zuletzt bearbeitet: 09.05.2012 19:54)
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#2
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Zitat von Wolle76
Folgendes Buch habe ich gerade in der Mache:

Autor: Peter Joachim Lapp

Titel: Frontdienst im Frieden- Die Grenztruppen der DDR-- Entwicklung Struktur-Aufgaben

Verlag: band 45 der Reihe Bernard&Graefe aktuell, Bernard&Graefe Verlag 2. Auflage 1987

"In den Augen der SED,der führenden PArtei in der DDR, leisten die Grenzsoldaten der Republik "Frontdienst im Frieden". Annähernd 50.000 Angehörige zählt heute diese Formation, die offiziell als "Grenztruppen der DDR" bezeichnet wird. Sie sind zwar dem DDR-Verteidigungsministerium unterstellt, aber nicht mehr Teil der"Nationalen Volksarmee".
Die Hauptaufgabe der DDR-Grenzsoldaten besteht darin, die Flucht von Bürgern des zweiten deutschen States in den Westen zu verhindern, notfalls mit Waffengewalt.Jahrzentelange Erfahrungen in der Grenzsicherung machten es den Verantwortlichen möglich, die Mehrzahl der Fluchtversuche bereits vor den eigentlichen Grenzsperren zu erkennen, in der Regel werden Flüchtlinge im DDR Hinterland festgestellt und festgenommen.
Wie die Geschichte der DDR-Grenzsicherung verlief,welche personellen und materiellen Anstrengungen die amtliche DDR aufbringt,wie es in den DDR-Grenzskompanien selbst aussieht, das ist das Thema diees Buches.
Jahrelang wurden alle verfügbaren Veröffentlichungen und Informationen ausgewertet und vor allem in den Westen übergetretene Grenzsoldaten-unter ihnen auch Offiziere bis zum Dienstgrad Oberstleutnant- befragt.Daraus entstand mit der jetzigen 2. Auflage ein Werk,das tiefe Einblicke in Geschichte,Struktur und Funktion derDDR-Grenztruppen vermittelt,drren Angehörige als einzige deutsche Soldaten schon im Frieden durch ein "Grenzgesetz" gezwungen werden können, auf Menschen zu schießen ... "



Fahnenflüchtige?
Die erzählen und geben Einblicke? Das liest sich bestimmt spannend.
Sind in den Westen übergetretene Grenzsoldaten und Offiziere gar keine Fahnenflüchtige?


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09.05.2012 19:53
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#3
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Letztens bei einem Vortrag zu PSK/PSV gehört das der Ranghöchste Überläufer 1990 ein Oberst aus dem MfNV war.


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09.05.2012 19:58
avatar  Mike59
#4
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Der Verfasser hat mit dem Klaus Dieter R. gesprochen? (OSL der GT) erstaunlich - werde ich mir wohl auch zulegen müssen. Oder gab es noch andere OSL der GT die vor 1989 im Westen auftauchten?

1990 ein Überläufer aus dem MfNV?

MIke59


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09.05.2012 20:06
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#5
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Das Buch ist auch relativ neutral und schachlich (wissenschaftlich)geschrieben.


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09.05.2012 21:12
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#6
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@Mike59 schon unter den 2292 anghörigen der bewwaffneten Organe der DDR die im Zeitraum 13.8.61- 1.3.68 flüchteten war ein Oberstleutnant.
von anfang 53- 13.8.61 flohen 17.000 anghörige der Bewaffnenten Organe in den Westen.


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10.05.2012 08:31
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#7
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Zitat von Wolle76
Das Buch ist auch relativ neutral und schachlich (wissenschaftlich)geschrieben.




@wolle, mich würde eine persönliche rezension deinerseits zum buch interessieren. im buch "die garde des erich mielke" hat sich herr lapp sehr viele schnitzer erlaubt. von "sachlich und neutral bzw. wissenschaftlich kann da keine rede sein.

p.s. hat das buch vorne das bild mit den grenzern die gummistiefel tragen ?


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10.05.2012 08:46
avatar  Pit 59
#8
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hat das buch vorne das bild mit den grenzern die gummistiefel tragen ?@GW

Gummistiefel? Kenne ich nicht auf der GK.Wurden warscheinlich nur ausgegeben wenn die Grenze Flußmitte kontrolliert wurde
Wie gesagt ich kenne keine Gummistiefel,lasse mich aber gern eines besseren belehren.


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10.05.2012 08:51 (zuletzt bearbeitet: 10.05.2012 09:35)
avatar  Mike59
#9
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Zitat von Pit 59
hat das buch vorne das bild mit den grenzern die gummistiefel tragen ?@GW

Gummistiefel? Kenne ich nicht auf der GK.Wurden warscheinlich nur ausgegeben wenn die Grenze Flußmitte kontrolliert wurde
Wie gesagt ich kenne keine Gummistiefel,lasse mich aber gern eines besseren belehren.



Na wenn du keine Gummistiefel kennst, wirst du diese ja erst gar nicht als solche erkannt haben *lol* war wohl ein trockenes Jahr. Gummistiefel waren in der B/A Kammer zu empfangen.

Das Bild mit den Gummistiefeln kenne ich auch - ist beim Ausbau vor dem Zaun wenn ich mich richtig erinnere. Wurden aber wirklich nur im Notfall getragen.

Mike59


Das Buch
und
Das Bild findet man hier.


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10.05.2012 13:07
avatar  Mike59
#10
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Zitat von Wolle76
@Mike59 schon unter den 2292 anghörigen der bewwaffneten Organe der DDR die im Zeitraum 13.8.61- 1.3.68 flüchteten war ein Oberstleutnant.
von anfang 53- 13.8.61 flohen 17.000 anghörige der Bewaffnenten Organe in den Westen.



http://www.google.de/imgres?q=oberstleut...29,r:0,s:0,i:71

Zitat
Am 3. Juni 1981 um 14.00 Uhr befindet sich der Oberstleutnant schon insgesamt 24 Stunden in der Bundesrepublik. Er ist der ranghöchste Offizier, der sich bis zu diesem Zeitpunkt aus der DDR in Richtung Bundesrepublik abgesetzt hat. Nur das Bundeskanzleramt weiß nichts von dieser Sensation. Kanzleramtsminister Manfred Lahnstein befindet sich im Italien-Urlaub, als am frühen Nachmittag



Mike59


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10.05.2012 13:08
#11
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Wir hatten auch Gummistiefel , 73/74 an der Elbe .


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10.05.2012 15:29
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#12
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@GW, nein.



Zur Rezension, wenn ich es ausgelesen habe werde ich mal was dazu schreiben. Es sind(für mich ) viele interessante Details aufgeführt.


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12.05.2012 20:39
#13
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Zitat von Wolle76
Das Buch ist auch relativ neutral und schachlich (wissenschaftlich)geschrieben.




Und hat diverse Fehler.


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12.05.2012 21:07
#14
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Werde mal sehen, was es kostet und wenn vertretbar, mir kaufen.
Gummistiefel hatten wir (1967/68, Berlin Außenring) mit Sicherheit nicht. Nur die ollen Filzstiefel für den Winter.
Aber was die Grenzsicherung im Hinterland betrifft, mal eine kleine Anekdote, selbst erlebt. Nach meiner Dienstzeit, ich war Anfang 20, hatte ich mich zur Teilnahme an einem Lehrgang für "Junge Geologen" in Neustadt/Harz gemeldet. Die Harzquerbahn in Nordhausen hatte ich verpasst und mußte die Nacht in der Mitropa auf dem Bahnhof verbringen. Nordhausen liegt nicht mehr weit vor den Grenzgebiet. Ich saß also mit meinem Rucksack auf der Bank und sah, wie mich einige von der Trapo argwöhnisch beäugten. nun wußte ich ja, wie es an der Grenze abläuft sagte mir, die provozierst Du mal etwas. Ich hatte eine Lederoljacke an, Jeans und derbes Schuhwerk. Also packte ich meinen Rucksack aus, mein belegtes Brötchen und eine Landkarte, die ich voll ausbreitete. Natürlich kamen die Trapos gleich an. "Wo wollen wir denn hin", ihre Frage. Genüßlich mein Brötchen mampfend aber innerlich zeimlich belustigt, sagte ich, daß ich zu dem Lehrgang dort und dort hin will und nur meinen Anschlußzug verpasst habe. "Hm", kam es und sie zogen sich vorerst zurück, aber nicht lange. Ob ich das irgendwie belegen kann, kam die nächste Frage. Ich zog meine Einladung auf Ormig-Papier heraus und sie konnten es lesen. Danach hatte ich meine Ruhe, aber sie ließen mich nicht aus den Augen, bis der Frühzug der Harzquerbahn fuhr. Das Ganze war mir ein innerer Parteitag, konnten sie mir doch rein gar nichts anhaben und wenn sie wirklich frech geworden wären, hätte ich kein Blatt vor den Mund genommen und ihnen als alter Grenzer ein paar Takte gesagt. Da hatte ich keinen Respekt vor der Staatsmacht, warum auch ?


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12.05.2012 21:27
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#15
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( gelöscht )

@TH,

Dann sei doch bitte so freundlich und führe Sie hierauf.


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