Grenzanlagen im Bereich Ostsee/Priwall/Boltenhagen

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27.04.2012 15:09von Zkom IV
Frage
Grenzanlagen im Bereich Ostsee/Priwall/Boltenhagen

Hallo,
ich war gerade im Urlaub an der Ostsee in Kellenhusen. Auf der Heimfahrt nach Berlin besuchten wir noch die Halbinsel Priwall und das Ostseebad Boltenhagen.
Auf dem Priwall war ich 1976 das letzte mal und kann mich an den Verlauf der Zonengrenze nur noch schwach erinnern. Der Grenzverlauf zerschnitt den Strand, ähnlich wie in Ahlbeck. Auch an den Uferbereich der Pötenitzer Wiek kann ich mich noch gut erinnern. Bin als Bengel da am Ufer entlang gelaufen direkt vor dem Stanzgitterzaun. Kann das so hinhauen ? Weiß nicht mehr wie weit ich damals am Ufer entlang ging. Meiner Meinung nach war das doch schon DDR Gebiet ?
Vielleicht ist ja hier ein ehemaliger AGT aus der Ecke, der da Auskunft geben kann.
@ Krelle kann mir da vielleicht auch mehr zu sagen. Habe es leider aus Zeitgründen nicht geschafft das Grenzmuseeum in Lübeck zu besuchen.
Wie wurde denn der Bereich der Küste dort gesichert ? Bis nach Kellenhusen auf der anderen Seite war es ja nicht so weit. Denke nicht, dass der Grenzzaun bis Boltenhagen ging, denn dort fand doch auch damals schon Urlaubsbetrieb statt.
So eine lange Küstenlinie ist doch eigentlich kaum zu überwachen. Oder hat da auf der Strandpromenade alle 100m ein Posten gestanden ? Kaum vorstellbar. Und eine umfangreiche Überwachung mit den Booten der GB Küste war doch auch schwierig. Merkwürdig das hier nicht mehr Menschen versuchten haben "rüber zu machen".
Freu mich auf Infos.
Gruß Frank

27.04.2012 15:30von Pit 59
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Oder hat da auf der Strandpromenade alle 100m ein Posten gestanden ?@ZKomIV

Also ich war von 1984-1990 jedes Jahr in Boltenhagen Urlauben.Tagsüber hatte man keine Grenzer gesehen.Abends gingen Sie auf Streife.
Wenn man den Strand in Richtung Lübeck lief,war Irgendwann Schluss (zaun),oben auf dem Berg war eine Beobachtungsstation.
Ich gehe davon aus das von dort aus gemeldet wurde wenn Schwimmer,Luftmatratzen-u.s.w zu weit gen Lübeck trieben.

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27.04.2012 15:40von Zkom IV
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@ Pit
da hast du bestimmt viele schöne Urlaubstage verbracht. War sicherlich nicht ganz so einfach dort jedes Jahr einen Urlaubsplatz zu bekommen. Denke die Gegend war sehr beliebt. Hast Du denn irgendwann dort mal mitbekommen, dass es zu Festnahmen kam, weil man mit der Matte mal etwas gegen Westen abgetrieben ist ?

27.04.2012 15:47von Pit 59
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Ja Ostsee war ja das Non plus Ultra für uns.Aber Beziehungen haben es möglich gemacht,und die brauchte man.
Ich habe ein paar mal gesehen das Kinder von Grenzern zum Strand zurück gebracht wurden,aber Festnahmen waren das ja nicht.

28.04.2012 18:19von Mike59
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Zitat von Pit 59
Oder hat da auf der Strandpromenade alle 100m ein Posten gestanden ?@ZKomIV

Also ich war von 1984-1990 jedes Jahr in Boltenhagen Urlauben.Tagsüber hatte man keine Grenzer gesehen.Abends gingen Sie auf Streife.
Wenn man den Strand in Richtung Lübeck lief,war Irgendwann Schluss (zaun),oben auf dem Berg war eine Beobachtungsstation.
Ich gehe davon aus das von dort aus gemeldet wurde wenn Schwimmer,Luftmatratzen-u.s.w zu weit gen Lübeck trieben.



Na die Beobachtungsstation auf dem Hügel (Berg ist etwas übertrieben) war wohl auch zu DDR Zeiten eine Wetterstation. Die 11. TBK befindet sich weiter westlich von Boltenhagen, ca. 2 Km westlich von Redewisch.

Mike59

29.04.2012 00:48von GeMi
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Hallo,

nach Abschluss der 10.Klasse haben wir uns einen FKK-Urlaub an der Ostsee gegönnt. Es war zwar nicht Boltenhagen, aber Rerik war auch ganz nett. Neben unserer Strandburg lagen 2 ältere Frauen aus Berlin. Damals von uns auf ca. 70 Jahre geschätzt. Nach heutigen Wissen waren die um die 60.
Das war für einen 16jährigen Jungen schon ein bleibender Eindruck - eine alte Frau sitzt ihm auf einer Decke mit weit gespreizten Beinen gegenüber und teilt dazwischen ein Marmorkuchen.
Die beiden Damen aus Berlin sind mal sehr weit rausgeschwommen. Da war am Strand der Teufel los. Als sie splitterfasernackt aus dem Wasser kamen, wurden sie von Grenzern in Empfang und in die Mangel genommen. Von wegen Ausweise und so. Man stelle sich vor - 2 Grenzer fragen 2 nackte, alte Frauen nach den Papieren.
Die waren aber nicht auf den Mund gefallen und haben ordentlich zurückgebellt. "Glaubt Ihr, wir schwimmen nackt nach Schweden?
Das war schon alles lustig.
Also habe ich 1973 meine erste nackte, ältere Frau und DDR-Grenzer auf Friedenswacht erlebt. 3 Jahre später war ich selber einer.
Der Fkk-Strand war bestimmt sehr beliebt unter den Posten, besonders im Sommer.

Übrigens waren die tschechischen Grenzer auch nicht ohne. Da wir ohne Ausweise (die waren noch in der Pension) zur Schneekoppe wollten, haben wir 1979 eine Nacht eingesessen.

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29.04.2012 10:35von ( gelöscht )
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Zitat von Zkom IV
Hallo,
ich war gerade im Urlaub an der Ostsee in Kellenhusen. Auf der Heimfahrt nach Berlin besuchten wir noch die Halbinsel Priwall und das Ostseebad Boltenhagen.
Auf dem Priwall war ich 1976 das letzte mal und kann mich an den Verlauf der Zonengrenze nur noch schwach erinnern. Der Grenzverlauf zerschnitt den Strand, ähnlich wie in Ahlbeck. Auch an den Uferbereich der Pötenitzer Wiek kann ich mich noch gut erinnern. Bin als Bengel da am Ufer entlang gelaufen direkt vor dem Stanzgitterzaun. Kann das so hinhauen ? Weiß nicht mehr wie weit ich damals am Ufer entlang ging. Meiner Meinung nach war das doch schon DDR Gebiet ?
Vielleicht ist ja hier ein ehemaliger AGT aus der Ecke, der da Auskunft geben kann.
@ Krelle kann mir da vielleicht auch mehr zu sagen. Habe es leider aus Zeitgründen nicht geschafft das Grenzmuseeum in Lübeck zu besuchen.
Wie wurde denn der Bereich der Küste dort gesichert ? Bis nach Kellenhusen auf der anderen Seite war es ja nicht so weit. Denke nicht, dass der Grenzzaun bis Boltenhagen ging, denn dort fand doch auch damals schon Urlaubsbetrieb statt.
So eine lange Küstenlinie ist doch eigentlich kaum zu überwachen. Oder hat da auf der Strandpromenade alle 100m ein Posten gestanden ? Kaum vorstellbar. Und eine umfangreiche Überwachung mit den Booten der GB Küste war doch auch schwierig. Merkwürdig das hier nicht mehr Menschen versuchten haben "rüber zu machen".
Freu mich auf Infos.
Gruß Frank




Hallo Frank,
ich war Angehöriger der 6.Grenzbrigade Küste 1963/64. Ich war stationiert in der Grenzkompanie Brook, Kreis Grevesmühlen. Das liegt etwa 15 km östlich des Grenz-Eckpunktes Priwall ( Halbinsel vor Travemünde ). Dort kam die Landgrenze an der Ostsee an.
Unser Sicherungsbereich verlief östlich vom Priwall bis kurz vor Boltenhagen. Auf der überwiegend vorhandenen Steilküste an der dortigen Lübecker Bucht waren zu meiner Zeit doppelter Stacheldrahtzaun mit Kontrollstreifen. Keine Minen oder ähnliches. Wir liefen die übliche Streifen mit 2 Soldaten, davon einer Postenführer, bis einige km östlich von Brook war der 500 m Schutzstreifen, durfte nur mit Genehmigung betreten werden. Kein Badebetrieb, keine Boote, nichts war erlaubt was beim Flüchten helfen konnte.
Die Flüchtlinge. die bei uns durchkamen, sind meistens bis zur Fahrrinne der Schiffe in der Lübecker Bucht geschwommen ( etwa 3 km, je nach Winkel zum Land) und dort von westdeutschen Schiffen aufgelesen worden. Auch die großen Fähren der Stena Line, die nach Skandinavien fuhren, haben für Flüchtlinge gestoppt. Sie hatten, wenn ich mich recht erinnere, oberhalb der Wasserlinie Öffnungen/Tore , wo sie die Flüchtlinge herausfischten. Wir fanden dann am Strand nur zurückgelassene Kleidungsstücke, was meistens ein Indiz für eine gelungene Flucht war.
Unser Bataillonsstab war in Tarnewitz bei Boltenhagen. Zum Ausgang wurden wir mit dem LO meistens nach Boltenhagen gefahren. In Meck Pomm ist ja schon der Hund begraben, sprich nix los, aber im Sperrgebiet war es wirklich traurig langweilig. So waren die Ausgänge, vor allem im Sommer, sehr schön. In Boltenhagen war was los, Tanz , Mädels usw.

So wenn du noch Fragen hast, frage.

Schönen Sonntag Gruß Gert

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29.04.2012 11:17von Rostocker
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Zitat von Gert

Zitat von Zkom IV
Hallo,
ich war gerade im Urlaub an der Ostsee in Kellenhusen. Auf der Heimfahrt nach Berlin besuchten wir noch die Halbinsel Priwall und das Ostseebad Boltenhagen.
Auf dem Priwall war ich 1976 das letzte mal und kann mich an den Verlauf der Zonengrenze nur noch schwach erinnern. Der Grenzverlauf zerschnitt den Strand, ähnlich wie in Ahlbeck. Auch an den Uferbereich der Pötenitzer Wiek kann ich mich noch gut erinnern. Bin als Bengel da am Ufer entlang gelaufen direkt vor dem Stanzgitterzaun. Kann das so hinhauen ? Weiß nicht mehr wie weit ich damals am Ufer entlang ging. Meiner Meinung nach war das doch schon DDR Gebiet ?
Vielleicht ist ja hier ein ehemaliger AGT aus der Ecke, der da Auskunft geben kann.
@ Krelle kann mir da vielleicht auch mehr zu sagen. Habe es leider aus Zeitgründen nicht geschafft das Grenzmuseeum in Lübeck zu besuchen.
Wie wurde denn der Bereich der Küste dort gesichert ? Bis nach Kellenhusen auf der anderen Seite war es ja nicht so weit. Denke nicht, dass der Grenzzaun bis Boltenhagen ging, denn dort fand doch auch damals schon Urlaubsbetrieb statt.
So eine lange Küstenlinie ist doch eigentlich kaum zu überwachen. Oder hat da auf der Strandpromenade alle 100m ein Posten gestanden ? Kaum vorstellbar. Und eine umfangreiche Überwachung mit den Booten der GB Küste war doch auch schwierig. Merkwürdig das hier nicht mehr Menschen versuchten haben "rüber zu machen".
Freu mich auf Infos.
Gruß Frank




Hallo Frank,
ich war Angehöriger der 6.Grenzbrigade Küste 1963/64. Ich war stationiert in der Grenzkompanie Brook, Kreis Grevesmühlen. Das liegt etwa 15 km östlich des Grenz-Eckpunktes Priwall ( Halbinsel vor Travemünde ). Dort kam die Landgrenze an der Ostsee an.
Unser Sicherungsbereich verlief östlich vom Priwall bis kurz vor Boltenhagen. Auf der überwiegend vorhandenen Steilküste an der dortigen Lübecker Bucht waren zu meiner Zeit doppelter Stacheldrahtzaun mit Kontrollstreifen. Keine Minen oder ähnliches. Wir liefen die übliche Streifen mit 2 Soldaten, davon einer Postenführer, bis einige km östlich von Brook war der 500 m Schutzstreifen, durfte nur mit Genehmigung betreten werden. Kein Badebetrieb, keine Boote, nichts war erlaubt was beim Flüchten helfen konnte.
Die Flüchtlinge. die bei uns durchkamen, sind meistens bis zur Fahrrinne der Schiffe in der Lübecker Bucht geschwommen ( etwa 3 km, je nach Winkel zum Land) und dort von westdeutschen Schiffen aufgelesen worden. Auch die großen Fähren der Stena Line, die nach Skandinavien fuhren, haben für Flüchtlinge gestoppt. Sie hatten, wenn ich mich recht erinnere, oberhalb der Wasserlinie Öffnungen/Tore , wo sie die Flüchtlinge herausfischten. Wir fanden dann am Strand nur zurückgelassene Kleidungsstücke, was meistens ein Indiz für eine gelungene Flucht war.
Unser Bataillonsstab war in Tarnewitz bei Boltenhagen. Zum Ausgang wurden wir mit dem LO meistens nach Boltenhagen gefahren. In Meck Pomm ist ja schon der Hund begraben, sprich nix los, aber im Sperrgebiet war es wirklich traurig langweilig. So waren die Ausgänge, vor allem im Sommer, sehr schön. In Boltenhagen war was los, Tanz , Mädels usw.

So wenn du noch Fragen hast, frage.

Schönen Sonntag Gruß Gert




So viel mir bekannt ist,hat Travemünde keine Halbinsel,nur einen Fährverkehr zum Priwall.Zwischen Travemünde und Priwall befindet sich die Trave,Seeweg von der Ostsee nach Lübeck. Richtig gesehen,wäre der Priwall eine Halbinsel mit festen Landzugang von Pötenitz ausgesehen und genau an diesen Zugang-befand sich damals die Staatsgrenze-Die Sicherung,gehörte zum GR 6
Gruß Rostocker

29.04.2012 11:51von ( gelöscht )
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So viel mir bekannt ist,hat Travemünde keine Halbinsel,nur einen Fährverkehr zum Priwall.Zwischen Travemünde und Priwall befindet sich die Trave,Seeweg von der Ostsee nach Lübeck. Richtig gesehen,wäre der Priwall eine Halbinsel mit festen Landzugang von Pötenitz ausgesehen und genau an diesen Zugang-befand sich damals die Staatsgrenze-Die Sicherung,gehörte zum GR 6
Gruß Rostocker
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Ich habe nicht geschrieben, dass Travemünde eine Halbinsel hat, sondern dass die Halbinsel Priwall vor Travemünde liegt, natürlich mit Landverbindung nach MeckPomm. Die Grenzsicherung der GBK begann etwa bei Barendorf/Kalkhorst. Da in der Nähe ist auch am Strand das Denkmal für die Toten des KZ Schiffes, das im Anfang Mai 1945 von britischen Bomber in der Lübecker Bucht versenkt wurde. Ein berühmter DDR Schauspieler, Erwin Geschonnek war auf diesem Schiff und konnte sich nach dem Untergang retten.

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29.04.2012 12:47von Rostocker
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Zitat von Gert



So viel mir bekannt ist,hat Travemünde keine Halbinsel,nur einen Fährverkehr zum Priwall.Zwischen Travemünde und Priwall befindet sich die Trave,Seeweg von der Ostsee nach Lübeck. Richtig gesehen,wäre der Priwall eine Halbinsel mit festen Landzugang von Pötenitz ausgesehen und genau an diesen Zugang-befand sich damals die Staatsgrenze-Die Sicherung,gehörte zum GR 6
Gruß Rostocker
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Ich habe nicht geschrieben, dass Travemünde eine Halbinsel hat, sondern dass die Halbinsel Priwall vor Travemünde liegt, natürlich mit Landverbindung nach MeckPomm. Die Grenzsicherung der GBK begann etwa bei Barendorf/Kalkhorst. Da in der Nähe ist auch am Strand das Denkmal für die Toten des KZ Schiffes, das im Anfang Mai 1945 von britischen Bomber in der Lübecker Bucht versenkt wurde. Ein berühmter DDR Schauspieler, Erwin Geschonnek war auf diesem Schiff und konnte sich nach dem Untergang retten.

[/quote]

Stimmt Gert---entschuldige,hab es falsch gelesen
Das mit den Erwin Geschonnek ist mir auch bekannt.Das mit den Lastkähnen mit den KZ Insassen--mir ist bekannt--das die Briten erst mit der Versenkung begannen,nachdem sie von den Wachmannschaften beschossen wurden.

29.04.2012 15:17von ( gelöscht )
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Zitat von Rostocker

Zitat von Gert



So viel mir bekannt ist,hat Travemünde keine Halbinsel,nur einen Fährverkehr zum Priwall.Zwischen Travemünde und Priwall befindet sich die Trave,Seeweg von der Ostsee nach Lübeck. Richtig gesehen,wäre der Priwall eine Halbinsel mit festen Landzugang von Pötenitz ausgesehen und genau an diesen Zugang-befand sich damals die Staatsgrenze-Die Sicherung,gehörte zum GR 6
Gruß Rostocker



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Ich habe nicht geschrieben, dass Travemünde eine Halbinsel hat, sondern dass die Halbinsel Priwall vor Travemünde liegt, natürlich mit Landverbindung nach MeckPomm. Die Grenzsicherung der GBK begann etwa bei Barendorf/Kalkhorst. Da in der Nähe ist auch am Strand das Denkmal für die Toten des KZ Schiffes, das im Anfang Mai 1945 von britischen Bomber in der Lübecker Bucht versenkt wurde. Ein berühmter DDR Schauspieler, Erwin Geschonnek war auf diesem Schiff und konnte sich nach dem Untergang retten.

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Stimmt Gert---entschuldige,hab es falsch gelesen
Das mit den Erwin Geschonnek ist mir auch bekannt.Das mit den Lastkähnen mit den KZ Insassen--mir ist bekannt--das die Briten erst mit der Versenkung begannen,nachdem sie von den Wachmannschaften beschossen wurden.
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Nein Rostocker, es war etwas anders. Etwa 7000 Häftlinge des KZ Neuengamme mussten kurzfristig vor heranrückenden britischen Truppen evakuiert werde. Da sie nicht mehr laufen konnten, wurde sie auf das Marinehilfsschiff Cap Arcona und einen anderen, beschlagnahmten Frachter geladen. Man wollte sie wohl in der Ostsee versenken um Spuren der ungeheuerlichen Verbrechen zu verwischen. Die Tatsache, das diese Schiffe unterwegs waren, wurde der Royal Air Force über das internationale Rote Kreuz gemeldet. Jedoch blieb die weiter Übermittlung an die Flieger irgendwie hängen, sodass britische Piloten die Schiffe für Marineeinheiten hielten und sie bombardierten.Nachdem sich eien Anzahl der Häftlinge durch Schwimmen an Land gerettet hatten, wurden sie "zur Belohnung" wohl noch von SS-Einheiten von Land aus beschossen.
Quelle Wiki und eigenes Wissen von Inschriften des dortigen Denkmals

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29.04.2012 16:07von ( gelöscht )
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Mit der Scheekoppe wundert mich. an der Grenze CSSR - Ungarn liegt die Burgruine Somoschka. Man meldete sich vorher (in den80er Jahren) in Nachbarort bei der Grenzpolizei, wurde in einem Buch eingetragen und konnte sich dann problemlos im Grenzgebiet bewegen (der genaue Grenzverlauf war unübersichlich, Grenzsteine, Wege und Acker verliefen so, daß man z.T. auch auf ungarischem Gebiet war), wobei direkt an der Burg der Zaun benachbarter Bauernhöfe "Grenzzaun" war. War halt die übriggebliebene "K&K-Gemütlichkeit" im RGW.

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29.04.2012 17:36von PF75
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@ Gert

"In Meck Pomm ist ja schon der Hund begraben, sprich nix los, aber im Sperrgebiet war es wirklich traurig langweilig. "
Da frage ich mich aber ,warum kommen denn soviele Leute hierher und auch aus dem so "gelobten Westen",stehen die allle auf Tote Hunde oder finden sie nicht vieleicht Land und Leute interessant ?
ist zwar O:T: mußte ich aber mal los werden.

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29.04.2012 17:58von ( gelöscht )
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Zitat von PF75
@ Gert

"In Meck Pomm ist ja schon der Hund begraben, sprich nix los, aber im Sperrgebiet war es wirklich traurig langweilig. "
Da frage ich mich aber ,warum kommen denn soviele Leute hierher und auch aus dem so "gelobten Westen",stehen die allle auf Tote Hunde oder finden sie nicht vieleicht Land und Leute interessant ?
ist zwar O:T: mußte ich aber mal los werden.



@PF 75 meine Beschreibung spielte im Jahr 1963 - 64. Du schreibst von der Gegenwart. Findest du, dass deine " kritische " Anmerkung Hand und Fuss hat ? Das ist schon der Pawlowsche Effekt. Gert schreibt, also ist es was gegen den Osten gerichtetes ???
Hier gibt es sogar User, die in einem anderen Forum (NF) jemanden mit "Gert" angeredet haben, weil er ihrer "DDR Ansicht" widersprochen hatte. Das ist natürlich dann die gesteigerte Form von Pawlow.

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29.04.2012 18:15von PF75
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Zitat von Gert

Zitat von PF75
@ Gert

"In Meck Pomm ist ja schon der Hund begraben, sprich nix los, aber im Sperrgebiet war es wirklich traurig langweilig. "
Da frage ich mich aber ,warum kommen denn soviele Leute hierher und auch aus dem so "gelobten Westen",stehen die allle auf Tote Hunde oder finden sie nicht vieleicht Land und Leute interessant ?
ist zwar O:T: mußte ich aber mal los werden.



@PF 75 meine Beschreibung spielte im Jahr 1963 - 64. Du schreibst von der Gegenwart. Findest du, dass deine " kritische " Anmerkung Hand und Fuss hat ? Das ist schon der Pawlowsche Effekt. Gert schreibt, also ist es was gegen den Osten gerichtetes ???
Hier gibt es sogar User, die in einem anderen Forum (NF) jemanden mit "Gert" angeredet haben, weil er ihrer "DDR Ansicht" widersprochen hatte. Das ist natürlich dann die gesteigerte Form von Pawlow.








den effekt gibs aber auch bei anderen Leuten wenn mal was positves über die ehemalige staatsform gesagt wird,aber das auszudikutieren würde zu weit führen und im endeffekt auch nichts bringen.
troztdem noch schönes WE und 1.Mai

Ps .in den 60-iger war teilweise mehr los wie heute

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