Minen am "Grünen Band" in Thüringen

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26.04.2012 11:36
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#1
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Über 20 Jahre nach der Wende gibt es immer noch ein geringes Restrisiko durch Minen an der ehemaligen Grenze zwischen Thüringen, Bayern und Hessen. Hier ein Bericht aus der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Eisenach vom 26. April mit einem kurzen Video vom MDR "Thüringen Journal. http://eisenach.thueringer-allgemeine.de...Band-1008572849


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26.04.2012 16:53
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#2
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Hallo,
die "Werra Rundschau" vom 26.04.2012 brachte ebenfalls einen Artikel über das Thema Minen.
Gruß Willie


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26.04.2012 17:22
#3
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26.04.12
http://eisenach.thueringer-allgemeine.de...Band-1008572849
Immer noch Minengefahr am Grünen Band
An 42 Stellen in Thüringen besteht ein Restrisiko, das noch welche vorhanden sind, so eine Studie.

Gurndsätzlich kann in jedem Bereich in dem sich Minensperren mit PMN, PPM-2 oder PMP-71 befanden ein Restrisiko bestehen.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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26.04.2012 17:26
#4
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Zitat von CAT
Über 20 Jahre nach der Wende gibt es immer noch ein geringes Restrisiko durch Minen an der ehemaligen Grenze zwischen Thüringen, Bayern und Hessen. 1008572849



"Nach X Jahren Luftfahrt besteht immer noch die Möglichkeit eines Absturzes", nach X Jahren Deutsche Bahn kommt es immer wieder mal zu einem Zugunfall, u.sw.
Na klar werden da noch Minen verschwunden sein, aber wenn ich das Risiko nicht eingehen will geh ich da nicht hin oder?

EK 81/2


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26.04.2012 17:39 (zuletzt bearbeitet: 11.09.2019 20:33)
#5
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Zitat von willie
Hallo,
die "Werra Rundschau" vom 26.04.2012 brachte ebenfalls einen Artikel über das Thema Minen.
Gruß Willie



http://www.mdr.de/thueringen/minenrisiko100.html
Zitat:
Insgesamt seien 42 Flächen von zehn Metern Ausdehnung bis zu einem Kilometer Länge ausgemacht worden, auf denen sich noch Minen befinden.
Gleiche Aussage im Bericht der Werra Rundschau.

Wenn dieser Satz so stimmt, müßte ja wohl eine erneute Minennachsuche erfolgen!!!!

Die Mine die im Sommer 2011 im Döhlauer Grund gefunden wurde lag, wimre [blau]außerhalb dem Bereich der einstigen Minensperre
, freundwärts des einstigen Kolonnenweges.

Zitat:
Nach Angaben des Ministeriums bereitet die Thüringer Stiftung Naturschutz zurzeit etwa 170 Schilder vor, die vor einer erhöhten Explosionsgefahr warnen.

Und hiernach will man nur vor einer erhöhten Explosionsgefahr warnen!!!

(Abgesehen davon dass sicherlich bald die eine oder andere durch ""Souvenierjäger"" verschwinden wird.)

Ja was Nun???

http://www.osthessen-news.de/A/1212887/m...estrisiko-.html
http://www.np-coburg.de/regional/franken...rt83463,1957644

Interessant, dass nach den Zeitungsberichten nunmehr geschätzte 18 000 Bodenminen als verschollen gelten.

Von den 33 864 Minen, deren Räumung/Vernichtung
den Minenprotokollen der Grenztruppen der ehemaligen DDR nicht
zu entnehmen war,
wurden im Rahmen der Minennachsuche bis zum
Stichtag 28. Februar 1995 943 Minen gefunden. Bei 17 992 als
verlegt registrierten Minen handelt es sich um sogenannte
»Holzkastenminen« (PMD-6), von denen keine Gefährdung mehr
ausgehen kann, weil sie inzwischen weitestgehend verrottet sind;
nach diesen Minen wird daher nicht mehr gesucht. Bei den
restlichen 14 979 Minen muß davon ausgegangen werden
, daß ein
Großteil wegen Auslösung durch Witterungseinflüsse oder
Wildbewegungen oder wegen mangelhafter Dokumentation beim
Verlegen und Räumen durch die Grenztruppen der ehemaligen DDR
tatsächlich nicht mehr vorhanden ist.

Quelle Bundesregierung, Stand 1995.
Inzwischen hat sich, einschließlich dem Abschluß der Nachberäumung die Gesamtzahl auf 1104 Minen erhöht.

http://www.frankenpost.de/regional/oberf...art2388,1977111
Von 1991 bis 1993 sei auf insgesamt 348 Kilometern des 763 Kilometer langen Thüringer Grenzabschnitts erneut nach Minen gesucht worden.

Insgesamt wurde auf 348 km einen Nachsuche durchgeführt. Diese Zahl gilt für den Gesamtbereich der einstigen innerdeutschen Grenze. Ende der Minensuche auch im Land Thüringen in 1995.
Kosten ca. 250 Millionen DM

Unabhängig davon wirds auch nach einer erneuten Suchanktion, so diese kommen sollte, keine 100 % Sicherheit geben.
Man kann den Besuchern und Wanderern nur raten, auf den befestigten Wegen zu bleiben und beim Erkennen von kleinen schwarzen oder braunen Dosen ganz vorsichtig zu werden.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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26.04.2012 17:58
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#6
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Die Gefahr auf so ein Ding zu treten scheint mir äusserst gering...ich habe bis jetzt noch nie was einem Unfall gehört.Wenn ich daran denke wie kurz nach der Wende die Leute da auf diesem Gebiet rumlatschten...da wird einem ja Angst und Bange.


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26.04.2012 18:39
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#7
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Aus dem 2. Weltkrieg liegt ja auch noch einiges herum. Ich kann mich noch gut an die Explosionskrater erinnern. Und fast jedes mal wenn jemand gebaut hat wurde etwas gefunden. Aber wir sind alle im Wald herumgelaufen als Kinder und niemals ist was passiert.


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26.04.2012 18:53
#8
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Ja und was ist mit dem ganzen Gelumpe was uns z.Bsp. die Russen da gelassen haben, da kräht kein Hahn danach.
Schild hin "Militärischer Sicherheitsbereich, betreten auf eigene Gefahr" fertig.

EK 81/2


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04.05.2012 14:33
#9
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Zitat von Mholzmichel

Zitat von CAT
Über 20 Jahre nach der Wende gibt es immer noch ein geringes Restrisiko durch Minen an der ehemaligen Grenze zwischen Thüringen, Bayern und Hessen. 1008572849



"Nach X Jahren Luftfahrt besteht immer noch die Möglichkeit eines Absturzes", nach X Jahren Deutsche Bahn kommt es immer wieder mal zu einem Zugunfall, u.sw.
Na klar werden da noch Minen verschwunden sein, aber wenn ich das Risiko nicht eingehen will geh ich da nicht hin oder?




Guter Konter

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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04.05.2012 14:35
#10
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Zitat von Mholzmichel
Ja und was ist mit dem ganzen Gelumpe was uns z.Bsp. die Russen da gelassen haben, da kräht kein Hahn danach.
Schild hin "Militärischer Sicherheitsbereich, betreten auf eigene Gefahr" fertig.




Das müssen dann wir auch beseitigen

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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04.05.2012 14:36
#11
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
Aus dem 2. Weltkrieg liegt ja auch noch einiges herum. . Aber wir sind alle im Wald herumgelaufen als Kinder und niemals ist was passiert.




Soviel wurde im 2 WK auch nicht in Deutschland vermint.
Durch Blindgänger und Fundmunition gabs und gibt es bis heute noch Opfer.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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04.05.2012 19:49
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#12
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Boy

Leute wollen wir den Schmarn nicht mal beenden,jetzt stehen in diesem Lande weit wichtigere Aufgaben im Vordergrund ( soz. Gerechtigkeit, Rechts Radikalismus u. Ausländerfeindlichkeit ec.) Die Hemmungslose Bankeninvasion in Europa und versuchte Vormachtstellung Deutschlands in Europa!
Es kommen weit aus mehr Asylanten - Ausländer und Obdachlose ums leben wo wir einfach wegschauen.
Illegale Einwanderer und prostituierte die für die die das Geld haben ihren Körper verkaufen. Was soll aus diesem Land noch werden?
Es kommt nicht nur auf die Banane an und den Rollkragenpulover sondern auf minimale soziale Absicherung und das Hauptanliegen Recht auf einen festen und bezahlbaren Arbeitsplatz und verhindert die Ursachen von Kriminalität und Mord durch das weitere auseinandertrifften von Arm und Reich u. kämpft dagegen das die Reichen sich auf Kosten der Arbeitenden Bevölkerung weiter bereichern.
Wieviel Minen liegen in Afganistan und wie viele Junge Deutsche haben sich für nichts und wieder nichts Ihr kostbares Leben geopfert ohne das dies in einen Gesetz verbrieft ist. Wie in der DDR § 213 "wer es unternimmt" Was ist das nur für eine Heuchelei und alle die nicht nachdenken oder den es auf Kosten der Werktätigen und Intelligenz ihren Besitz ausbauhen und weiter anhäufen schauen weg. Was soll noch aus solchen wie unser G. Jauch- Hoeneß Schweini Manager- Bänker und die falschen Politiker die die Welt beherschen wollen und andere Länder bevormunden.
Eine Krankenschwester oder Altenpfleger der die Sch. wegräumt wird genauso gebraucht sonst würden die Herren in Ihren eigenen Kot ersticken.
Machen wir weiter so und wir werden sehen wo wir hinkommen . Lasst die Grenze nun entlich nach 22 Jahren ruhen und zeigt jetzt und heute Zivielcorage.
Tschüß ein Grenezer aus den 60 und 70 er Jahren. Wir haben für Meinungsfreiheit gekämpft, setzt Euch ein das Sie auch umgesetzt wrd und keine floskel wie es seit der Konterrevolution gang und gebe ist bleibt. Lenin sagte wen man mit der Demokratie eine Gesellschaft in Ihren Grundzügen verändern könnte, währe sie schön längst von dem Kapital und Banken sprich Staat verboten worden. Siehe China- USA usw. Das Kapital ist sich einig aber die Arbeiter verstehen es nicht das es auf Ihren Schultern ausgetragen wird. Oooooh wie schade wacht auf.!


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04.05.2012 20:37
#13
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Zitat von Boy
(..). Lasst die Grenze nun endlich nach 22 Jahren ruhen und zeigt jetzt und heute Zivilcourage.
Tschüß ein Grenzer aus den 60 und 70 er Jahren. Wir haben für Meinungsfreiheit gekämpft, setzt Euch ein das sie auch umgesetzt wird und keine Floskel wie es seit der Konterrevolution gang und gäbe ist bleibt. Lenin sagte, wenn man mit der Demokratie eine Gesellschaft in ihren Grundzügen verändern könnte, wäre sie schön längst vom Kapital und Banken, sprich Staat verboten worden. Siehe China- USA usw. Das Kapital ist sich einig, aber die Arbeiter verstehen es nicht, daß es auf Ihren Schultern ausgetragen wird. Oooooh wie schade wacht auf.!



Der Ost-West Konflikt im Kalten Krieg und der Eiserne Vorhang, der mitten durch das Nachkriegsdeutschland ist auch weiterhin von Interesse. Deshalb wird auch weiterhin über die Grenze diskutiert werden.
Theo


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15.11.2013 17:48 (zuletzt bearbeitet: 15.11.2013 17:51)
avatar  Mike59
#14
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Da sind sie wieder die Minen.
Unter dem Vorbehalt des angeblichen Versicherungsschutzes sollte doch ein Schild mit dem Hinweis, "Betreten auf eigene Gefahr" und "den Weg nicht verlassen" ausreichen, oder bin ich da zu blauäugig?


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15.11.2013 18:17
#15
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Ich bin der Meinung, daß dieses Problem nicht verharmlost werden darf. Ob da aufgestellte Schilder reichen bezweifele ich.
Ist es da nicht besser "gefährdete" Abschnitte komplett zu sperren, oder Wege zu verlegen ?
Was kann man tun ist die Frage ?

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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