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#41

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 01:51
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Zitat von Dogbert
@Nostalgiker und GZB1

Katharina Witt drohte zu einem Präzedenzfall zu werden, der eben dieses Dilemma beschreibt, wenn der Leistungserbringer das Mißverhältnis zw. Leistung und Gegenleistung erkennt. Auch hier wurde eine Win-Win-Situation geschaffen. Ein Teil der Valuta-Einnahmen wurden an den Staat abgeführt, den anderen durfte man behalten.Dieses Verfahren widerspricht zwar dem sozialistischen Grundgedanken, aber wenn einem das Land, welches man vertritt, nicht annähernd das bieten kann, welches einem das Gastland bietet, sind die Verlockungen groß.

Fraglos hat K. Witt Leistungen erbracht und die DDR im Ausland bestens repräsentiert. Das machen jedoch die Mitarbeiter der diplomatischen Vertretungen (sowohl politisch als auch im Handel) der DDR auch. Gerade diese wurden als Verhandlungspartner hochgeschätzt. Zum Zustandekommen eines Handels gehören immer noch mindestens zwei. Der Diplomat bzw. Handelsvertreter/Konsul war der Vermittler zwischen zwei Parteien, die ins Gespräch kommen und erfolgreich abschließen wollen. Dafür flossen gelegentlich auch Vermittlungsprovisionen.

Wir müssen uns wohl nicht über die Geschäftspraktiken der Koko unterhalten, die Millionen oder schon Milliarden Valuta-Währung vom volkseigenen Vermögen ins Ausland abgezweigt hatte anstatt sie der volkseigenen Wirtschaft zukommen zu lassen. Aus diesem Topf bedienten sich nach der Wende die Volksvertreter und deren ins NSW-Ausland Abgesandte unter sich. Man wußte schon, was man voneinander hatte.

Wie ich schon sagte, ergab sich eine Win-Win-Situation zwischen den Auslandsvertretungen der DDR und den maßgeblichen Leuten im MAH.

Wie hieß denn noch der Vertreter der DDR-Regierung bei der Ausarbeitung des Einigungsvertrages und spätere Verkehrsminister? Krause. Er ist nur ein Beispiel von einer elitären Gruppe. Es wurde geschachert, wo es nur ging, alles auf Kosten der Bevölkerung der DDR. Die Zugeständnisse gegenüber Auslandvertretern waren nur der Anfang. Am Beispiel von K. Witt konnte man bestenfalls erahnen, wie es hinter verschlossenen Türen zuging. Die existentielll wichtigen Devisenbringer wurden gesondert behandelt und zwar mit ausdrücklicher Zustimmung der DDR-Regierung. Und zwar so bevorzugt, daß sie nicht auf die Idee kommen werden, sich aus der DDR abzusetzen, zumal sie auch deren Sympathieträgerin der Außendarstellung waren.

Bezogen auf den von mir beschriebenen Fall läßt sich ableiten, daß diese Praktiken der "Nebenverdienste" zwecks inoffizieller Devisenbeschaffung zum gegenseitigen Vorteil aller Verhandlungspartner übliche Praxis waren. Das betraf nicht nur die DDR, sondern auch besonders die Vertreter des Konsulats der VR Polen.in damaligen Westberlin. Da Westberlin keine diplomatischen Beziehungen zur VR Polen unterhielt (ging wegen des Vier-Mächte-Status nicht), gab es hier eine Handelsvertretung, die später in ein Konsulat umgewandelt wurde, welches alles koordinierte. So konnten polnische Firmen hier Aufträge annehmen, wo etliche Provisionen in die Taschen der Vertretung (Vermittler) flossen. Ich hatte das hier unmittelbar erlebt, weil ein Konsul aus Danzig hier eine Eigentumswohnung erwarb und anschließend sämtliche Instandsetzungsaufträge an polnische Firmen vermittelt wurden. Der Typ hatte davon derart profitiert, daß wir ihn dann "enteigneten", indem wir seine Angebote nicht mehr annahmen. Er zweigte sich einfach zuviel fürm "Eigenbedarf" ab.

Dagegen war die DDR harmlos, da sie aus ideologischen Gründen diese Art der Devisenbeschaffung nicht nutzte (die Verlockungen, daß sich einzelen Facharbeiter absetzen, waren zu groß), dafür aber auf höchster Ebene tätig war und Kombinate .mit Angeboten ins Rennen schickte, die dann Großprojekte ins Rennen schickte. Die Preise wurden nicht heruntergehandelt, sondern ein Teil des Auftragsvolumens wurde abgezweigt. Der BRD lag es daran, gerade Anbieter aus der DDR zu bevorzugen und sie dadurch zu animieren, entsprechend unter der Hand zu zahlen. Im Fußball würde man das Handgeld nennen. Dieses Handgeld wurde dann an die Mitbeteiligten verteilt.

Die Quintessenz ist:
Das MAH wußte schon lange vor der Wende, daß die DDR wirtschaftlich am Ende ist. Lediglich der 2 Milliarden-DM-Kredit, den ausgerechnet Franz-Josef Strauß eingefädelt hatte, ließ der DDR noch den Rest der ökonomischen, aber bereits politisch sehr begrenzte Spielräume, um wenigstens noch die "Souveränität" der DDR nach außen zu zeigen. Leider hatten Honecker diese Geste vollkommen mißverstanden und interpretierte sie als außenpolitischen Erfolg. Der BRD-Regierung ging es darum, die DDR zu stabilsieren, um das Gleichgewicht an der Nahtstelle zw. NATO und Warschauer Pakt aufrechtzuerhalten und den Reformprozeß in der Sowjetunion zu stützen.

Eine zahlungsschwache DDR hätte zur Folge gehabt, daß die Sowjetunion sich eingestehen müßte, daß ihr Machtbereich völlig auseinanderfällt, was damals politisch zu einem Gesichtsverlust Gorbatschows hätte führen können.

Honecker hatte nicht begriffen, daß der Kredit keine Aufwertung der DDR bedeutete, sondern zur Stabilisierung des Ost-Prozesses gedacht war. Eine ökonomisch unbrauchbare DDR hätte Gorbatschow nicht brauchen können. Die Annäherung der Sowjet-Regierung zum unzufrieden Volk und die Öffnung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den stärksten Wirtschaftsnationen kraft ihrer immensen Rohstoffreserven konnte die DDR nur destabilisieren.

Dieses Riesenreich stand selbst innenpolitisch und wirtschaftlich unter Druck als daß es sich noch um seine RGW-Zulieferstaaten kümmern könnte. Ohne westliche Hilfen konnten die Erdgasleitungselemente nicht hergestellt werden, genausowenig wie der Ostberliner Fernsehturm oder die Schwimmhalle/FEZ in weiß nicht mehr wo, irgendwo Ecke Landsberger Straße, errichtet werden konnte. Das war eine Leistung von Schweden (vermutlich gibt es hier einen Zusammenhang zw. IKEA und den Möbeln, die in der DDR produziert wurden). Die Volvos als Staatskarossen sind ein Indiz. War ein futuristisch anmutendes imposantes Gebäude. Das Karl-Friesen-Bad konnte zum prestigeträchtigen weltweit beachteten Schwimm-Länderkampf gegen die USA nur notdürftig hergerichtet werden.

Es bringt also gar nichts, die DDR schönzureden. Jede Devisenquelle mußte angezapft werden und dazu gehörten auch im NSW-Ausland geschätzte Vertreter, denen man entgegenkommen mußte und Zugeständnisse machte.

Jedes Entgegenkommen wertete die DDR-Führung als außenpolitischen Erfolg, dabei ging es nur darum, die DDR nicht zu im Interesse der zwischenmenschlichen Beziehungen der Deutschen aus Ost und West zu destabilsieren, und um die Sowjetunion nicht zu provozieren. Erst seit Gorbatschow und seiner Annäherung zum Westen gab es wenig Anlaß, die DDR noch zu subventionieren.

Die BRD hatte mit ihrer Wirtschaftskraft dafür gesorgt, den Frieden an der Nahtstelle zu wahren, indem enorme Valuta-Zuflüsse die DDR noch atmen ließen und.solange es ging, stabilisierten. Die von mir aus auch erpresserischen Methoden machten sich auch die Auslandsvertretungen der DDR zunutze, und zwar gegen das Wohl der DDR-Bevölkerung, aber gemeinsam KoKo und MAH.

Wenn die BRD gewollt hätte, hätte sie die DDR schon längst ausbluten lassen können, was sie jedoch mit Rücksicht auf Westberlin und dessen Bürger nicht tat. Erst Gorbatschow und später Ungarns Außenminister G. Horn bewirkten die Initialzündung, die die DDR-Bevölkerung dazu ermutigte, geschlossen selbst aktiv zu werden. Die BRD hielt sich tunlichst zurück, da sie auf das Wohlwollen ihrer Besatzungsmächte angewiesen war. Sie war genauso Befehlsempfänger wie die DDR.

Es ging hier schon lange nicht mehr um Reisefreiheit, sondern um Behinderungen in der beruflichen und persönlichen Entwicklung, und besonders bei zunehmender Mangelwirtschaft mangels Devisen. Umso mehr waren die inoffiziellen Verbindungen der NSW-DDR-Vertretungen eine zusätzliche Deviseneinnahmequelle, die jedoch im gegenseitigen Einvernehmen mit dem MAH so umgebucht wurde, daß es keinen direkten Zugriff seitens der Staatsmacht gab.

Gorbatschow war derjenige, der die DDR als deutschen Staat sozialistischer Ausprägung retten und ihr Gesicht wahren wollte.Sie wäre eine ernstzunehmende Alternative, den Sozialismus kraft der wirtschaftlichen Stärke der BRD das Gesicht zu geben, wie es sich Marx, Engels und Lenin wahrscheinlich in der Praxis vorgestellt hatten. Dafür hätte die DDR spätestens 1987 aktiv auf die BRD zugehen müssen und vorschlagen sollen, daß wir zusammen einen Sozialismus aufbauen sollten. Wir bringen unsere sozialen Strukturen und Erfahrungen ein, und ihr eurer technisches Know-how und eure Weltwirtschaftsbeziehungen ein, um unsere Visionen zu realisieren.

Dafür war Honeckers Starrsinn und Realitätsferne im fortgeschrittenen Stadium zu irreparabel.




glaube kati witt hatte niemals die absicht gehabt der ddr den rücken zu kehren , warum auch , hatte in der ddr alles was ein junges 'mädel' sich nur träumen kann ! habe sie fast jeden morgen in ihrem blauen 'lada nova' gesehen und immer ein freundlicher gruß beiderseit's !!! glaube sie war mit ihrem damaligen leben zufrieden ,egal was das außland gezahlt hätte !!!



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#42

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 03:01
von Dogbert | 143 Beiträge
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Was für eine Frage.

Die DDR hing doch längst am Tropf der BRD. Daß die DDR überhaupt noch bestehen konnte, hing mit dem Milliardenkredit der BRD zusammen. Die Beziehungen zur Sowjetunion waren schon immer enger als zur DDR, da genau hier der Schlüssel zur Wiedervereinigung lag. Wir belieferten die Sowjetunion mit Waren aus unserer Überproduktion, für die wir als Privatverbraucher das Doppelte bezahlen mußten. Die DDR wurde nicht beliefert, da weder ein Rechtshilfeabkommen noch Reiseerleichterungen zustandekamen. Das wurde von den Sowjets zu der Zeit auch nicht erwünscht. Da die DDR uns nichts das liefern konnte, was wir brauchten, waren die Sowjets die besseren Handelspartner, zumal es hier um Rohstofflieferungen ging. Die DDR war kein wirklich wichtiger Handelspartner. Alles hätten wir aus der Sowjetunion beziehen können, da die DDR einen Teil ihrer Erzeugnisse in die Sowjetunion lieferte, und diese uns dann gegen Devisen anbot. Qualitätsware aus der DDR, aber als "sowjetisches" Erzeugnis bei uns gelandet. So läßt man andere produzieren und macht sich damit einen Namen auf Kosten anderer und nimmt die begehrten Devisen ein. Die DDR hat nicht den russischen Markt versorgt, sondern die Devisen für die Sowjets besorgt, die selbst durch Direktvertrieb leichter bekommen hätte, aber wegen der RGW-Vereinbarungen nicht bekam. Auf diese Weise kamen hochwertige Produkte nie da an, wo sie eigentlich hinsollten, nämlich bei der produzierenden Bevölkerung. Mit Genex wurde ein Weg geschaffen, wenigstens einen Teil zu schaffen, über einen devisenträchtigen Umweg die Ware den DDR-Bürgern zukommen zu lassen.

Zur Ehre der DDR muß ich sagen, daß es zu der Zeit (Mitte der 70er) auch nicht im sowjetischen Interesse lag, die DDR mit Werten zu begünstigen, die den Lebensstandard erhöhen würden. Der Umweg ging nur über Genex. Davon haben sich die Vermittler auch eine dicke Scheibe abgeschnittem und am Volk vorbei geleitet.

Der DDR-Führung war es wichtiger, monetäre Werte entgegenzunehmen, um damit leichter ihre Verbindlichkeiten begleichen zu können. Im Handel mit der Sowjetunion ging es um konkrete Hilfsleistungen, wo der Verwendungszweck feststand. Im Gegenzug lieferte die UdSSR mehr Rohstoffe in die BRD als in die DDR.



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#43

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 03:10
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K. Witt kehrte der DDR nicht den Rücken, weil sie ein Druckmittel hatte. Sie war eine Devisenbringerin. Ihr eigentliches Leben spielte sich schon längst nicht mehr in der DDR ab. Sie hatte nicht mit Repressalien zu kämpfen. Sobald die DDR-Führung Druck ausgeübt hätte, wäre sie weg.



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#44

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 06:54
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#45

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 08:16
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Katarina Witt muss nun auch noch den Kopf hinhalten für eigenartige Vermutungen.Hat tolles geleistet und braucht sich vor niemanden zu rechtfertigen.Wo führt das noch hin,mit solchen Beispielen? Muss sich eine Maybrit Illner ärgern,die vor langer Zeit noch die Ergebnisse der DDR Fussballoberliga kommentierte?



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#46

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 08:17
von Alfred | 7.973 Beiträge | 4275 Punkte
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Zitat von Dogbert
Hallo Frank,

es wurde längst geklärt, daß es sich hier um einen IM handelte.

Solche Zusammentreffen waren in Berlin üblich. DDR-Jugendlichen oder Heranwachsenden wurden ab einer bestimmten Anzahl von Treffen mit Westdeutschen ein IM beigestellt, sodern er nicht schon immer anwesend war, da Westler von Anfang an beobachtet wurden. Wir nahmen aktiv keinen Kontakt zu DDR-Bürgern auf, weil wir wußten, daß wir sie und uns dadurch in Schwierigkeiten bringen könnten. Der Erstkontakt ging ausnahmslos von Bürgern der DDR aus.




Wer hat Dir denn das erzählt ?



zuletzt bearbeitet 28.04.2012 10:13 | nach oben springen

#47

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 09:37
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Moin Dogbert,

mir deucht das Du ein exzellenter Kenner umfassender Interna der nationalen und internationalen Wirtschaftsbeziehungen bist welche die DDR unterhalten hat.
Natürlich ebenfalls sehr detailliert informiert wie es in den diplomatischen Kreisen der DDR zuging, besonders was ihre ideellen Vorstellungen betrifft.
K. W. scheinst auch persönlich zu kennen.

Nicht zu vergessen die Arbeitsweise des MfS hinsichtlich der Infiltration von Jugendgruppen in der DDR welche Kontakte zu Ausländern hatten durch "beigestellte" IMs.

Alles sehr aufschlussreich........

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
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der sieht aus, wie er war
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_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#48

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 22:20
von frank | 1.753 Beiträge
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Zitat von Pit 59
K. Witt kehrte der DDR nicht den Rücken, weil sie ein Druckmittel hatte. Sie war eine Devisenbringerin. Ihr eigentliches Leben spielte sich schon längst nicht mehr in der DDR ab. Sie hatte nicht mit Repressalien zu kämpfen. Sobald die DDR-Führung Druck ausgeübt hätte, wäre sie weg.@Dogbert



total 'verpeilt' würde man heut zu tage sagen ! nach ihrer eigenen aussage das sie der ddr in sachen erfolg viel zu verdanken hat (entschuldigt bitte das da kein link kommt , könnt ihr selber machen ! ) , im übrigen hat sie immer ihre wurzeln in KM - Stadt und zu ihren eltern betont !!! repressalien kenne ich nicht und viele millionen andere ddr -bürger auch nicht !!! ist man da in einer minderheit angekommen und will das auf alle bürger der ddr ausweiten nur mal um sich ein namen zu schreiben oder sich wichtig zu machen ? was K.W. heut über die damalige zeit denkt ist ihre ganz persönliche ansicht und wie auch immer zu interpretieren ,man sollte aber die leistung dieser ausnahmeathletin nicht benützen um gegen die ddr zu schießen da diese, dieses talent hervorgebracht und gefördert hat , wo hier im 'jetzt' mit den jugendlichen der hase im pfeffer liegt , auch wenn das MANCHEN NICHT PASST ist es doch die wahrheit !!!



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#49

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.04.2012 23:44
von passport | 3.201 Beiträge | 2310 Punkte
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Hallo Dogbert,

was die Beziehungen DDR-UdSSR angeht, empfehle Dir dieses Buch :

http://www.amazon.de/Fiasko-eines-Bruder...s/dp/3360018303

Nach lesen dieses Buches wirst Du einige deiner Meinungen revidieren müssen.

passport


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#50

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2012 09:38
von Fritze (gelöscht)
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Warum sind denn die gebrauchten Exemplare teurer als die Neuen ? Sind die schon vom Verfassungsschutz eingelesen.?


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#51

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.04.2012 10:18
von Nostalgiker | 2.880 Beiträge | 1274 Punkte
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Zitat von Fritze
Warum sind denn die gebrauchten Exemplare teurer als die Neuen ? Sind die schon vom Verfassungsschutz eingelesen.?



Besonders das Exemplar für 1.595€ muß vor Anmerkungen durch BND, MAD und VS nur strotzen

Gruß
Nostalgiker


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#52

RE: Westberliner, Jahrgang 1961

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.05.2012 00:39
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Dogbert


"Das war eine Leistung von Schweden (vermutlich gibt es hier einen Zusammenhang zw. IKEA und den Möbeln, die in der DDR produziert wurden."

Dieser Punkt erscheint nun in einem fragwürdigen Licht!

(Siehe ab ca.0:50 min.) http://www.mdr.de/mdr-aktuell/verteilseite740.html

Oder z.B. hier nachzulesen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-04/...ea-zwangsarbeit

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bi...r-11735978.html

Weitere Ergebnisse darf man gern selbst erg..gln..


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