versuchter Grenzdurchbruch 1980 im Bereich 7 GK Ifta

24.04.2012 10:38 (zuletzt bearbeitet: 24.04.2012 23:05)
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#1
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Hallo,

bin neu hier im Forum, War 79 I zur Grundausbildung in Eisenach zuerst 8. Kompanie dann 9., ja genau die mit den Sch.... SPGs.Dann ab 79 II nach Ifta, Kommandant Bringezu (Pitti), war dort für alle Gebiete bestätigt, bis Mai 80, als meine dortige " Karriere" dann von heute auf morgen beendet wurde. Wurde dann noch für ca. 3-4 Wochen nach Schnellmannshausen verlegt und danach nach Mühlhausen in die Stabskompanie (90% dort waren nur Delikte.aber richtige).
Im Winter 80 waren wir als A oder B-Gruppe (ich bin mir nicht mehr sicher) im Objekt Ifta, wurden dann nach Minenauslösung nachts so gegen 2.00 Uhr mit dem LO ins Gebiet geschickt. Als wir im Bereich so vermutlich im Bereich PP 47-51 ankamen, saßen da 2 Personen im Schnee. Beide hatten versucht über den Zaun zu kommen, einer hatte Bauchverletzungen dem 2. fehlte der rechte Ar. Weiß irgend jemand was aus den beiden geworden ist?


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24.04.2012 13:13 (zuletzt bearbeitet: 24.04.2012 13:25)
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#2
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Grüß dich.
Ich selbst danke allen Göttern dieser Welt das der Kelch eines solchen Erlebnisses an mir vorüber gegangen ist.
Kannst du, oder besser möchtest du, etwas über deine Empfindungen beim Anblick der Verletzten schildern?
Ist sicherlich nicht einfach, ich persönlich hatte immer eine fürchterliche Angst vor so einer Situation.


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24.04.2012 20:00
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#3
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Tja, kann man das wirklich beschreiben? Ich saß vorn im neben dem Fahrer im LO. Scheinwerfer auf dem LO war an und wir sind relativ langsam auf dem Kolonnenweg gefahren. Wir waren ja auch nicht die ersten bei den Opfern. A-Gruppe war schon da, ich glaube auch einen unserer GAKs gesehen zu haben, dann dauerte es auch nicht mehr lange und ein Sanitätsfahrzeug kam an.Die kamen von vorn.
Ich hatte bis dahin am Kanten, war ja schon fast ein halbes Jahr dort, nur ganz selten mal Spuren ( Blutspuren) von verletzten Tieren und dann das. Wir durften auch nicht direkt ran. Waren so ca. 8-10 m entfernt. Was ich sehr merkwürdig fand, war, dass beide nicht vor Schmerzen schrien. Wie schon dargestellt, hatte es einem den Arm, so meine ich mich zu erinnern, bis kurz unterhalb der Schulter zerfetzt.
Da hing nur noch ein blutiges Etwas aus der Jacke. De zweite hatte Verwundungen im Bauchbereich. Beide waren auch nur mit dünnen Jacken bekleidet, also es war schon Winter und häßlich kalt. Wir haben auch später in der Einheit nicht sehr oft darüber geredet. Wollte wohl keiner daran erinnert werden. Na ja. Jeder der an den Kanten kam, hoffte ja, das in seiner Schicht nichts passiert und er nie nen Grenzdurchbruch hat. Obwohl ich meine mich an ein ähnliches Ereignis zu erinnern. Darin war ich allerdings nicht direkt involviert. War der Versuch eines Russen ( hiesige Streitkräfte) der die Werra im Bereich der GÜST Herleshausen durchschwommen hatte und sich auf der sicheren Seite (BRD) wähnte. Soll dann aber vom Küchenbullen und dem Schreiber festgenommen worden sein. Das hat man aber nur über den Buschfunk erfahren, wir hatten damals ja noch Batallionssicherung.


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24.04.2012 20:02
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#4
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Sorry, hatte in meinem ersten Beitrag einen Schreibfehler, muss natürlich Ifta heißen.


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