Reaktionen auf den Tod Stalins in der DDR

  • Seite 1 von 3
19.04.2012 21:24
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

DDR Propaganda zum Tode Stalins.


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 08:56
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Dazu passt gut die Signatur eines Users hier die mir gefallen hat.

"Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab" Gotthold E. Lessing


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 10:29
#3
avatar

Ja so war das damals als der menschgewordene Gottvater von uns ging........

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 10:39
#4
avatar

Ja die ganze sozialistische Lebensfreude war mit einem Schlag weg!!!


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 10:59
avatar  ( gelöscht )
#5
avatar
( gelöscht )

ich habe den Tod Stalins als knapp neunjähriger Schüler erlebt. Wir liefen in Sack und Asche herum vor lauter Trauer



 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 12:26
avatar  TOMMI
#6
avatar

Von der Zeit berichtete mir mein Vater. Vor einem Gebäude der Stadt war ein überdimensionales Stalin-Bild aufgestellt.
Die Arbeiter des damals größten Betriebes der Stadt sollten daran vorbei ziehen und die Mütze abnehmen.
Man sprach sich ab, erschien zu diesem "freiwilligen" Trauerzug, aber niemand hatte eine Mütze auf....

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 12:32
avatar  Pit 59
#7
avatar

Zitat von TOMMI
Von der Zeit berichtete mir mein Vater. Vor einem Gebäude der Stadt war ein überdimensionales Stalin-Bild aufgestellt.
Die Arbeiter des damals größten Betriebes der Stadt sollten daran vorbei ziehen und die Mütze abnehmen.
Man sprach sich ab, erschien zu diesem "freiwilligen" Trauerzug, aber niemand hatte eine Mütze auf....



Sehr gut.


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 22:02
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Der Mann trägt die Verantwortung für den Tod von sehr vielen Menschen....ob das allen klar war ?


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 22:10
avatar  ( gelöscht )
#9
avatar
( gelöscht )

Zitat von Zermatt
Der Mann trägt die Verantwortung für den Tod von sehr vielen Menschen....ob das allen klar war ?



Wahrscheinlich schon. Aber ich nehme an Trauer war damals vorgeschrieben und diese Szenen die wir da sehen waren wahrscheinlich gestellt. Aber mit Sicherheit gab es auch damals einige Fanatiker und Unbelehrbare die die Wahrheit einfach nicht sehen wollten.


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 22:32
#10
avatar

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Wahrscheinlich schon. Aber ich nehme an Trauer war damals vorgeschrieben und diese Szenen die wir da sehen waren wahrscheinlich gestellt. Aber mit Sicherheit gab es auch damals einige Fanatiker und Unbelehrbare die die Wahrheit einfach nicht sehen wollten.



Sicher Wanderer war die Trauer damals vorgeschrieben und weil sie vorgeschrieben war sind auch Abertausende von Menschen in Moskau in den Säulensaal des Gewerkschaftshauses in Moskau geströmt um von ihm wie auch immer Abschied zu nehmen.
Das es bei der ausbrechenden Massenpanik zu unzähligen Toten kam, nach unbestätigten Quellen wird von einigen Tausend ausgegangen was aber eine Übertreibung sein kann, haben sich also diese Fanatiker und Unbelehrbaren vorgeschriebenermaßen tottrampeln lassen......
Alles nur gestellt.

Was die Menschen damals dazu angehalten hat zu trauern kann mit heutigem Wissen nicht unbedingt nachvollzogen werden.

Aber ich denke das bei vielen die gezeigte Trauer damals echt war, aus welchen Gründen auch immer.

Und trauernde aus welchen Intentionen sie auch trauern als Fanatiker und Unbelehrbare zu bezeichnen, nun ja....... hat eben so jeder seine ganz persönliche Einstellung zur Trauer.

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 22:54
avatar  ( gelöscht )
#11
avatar
( gelöscht )

Zitat von Nostalgiker


Sicher Wanderer war die Trauer damals vorgeschrieben und weil sie vorgeschrieben war sind auch Abertausende von Menschen in Moskau in den Säulensaal des Gewerkschaftshauses in Moskau geströmt um von ihm wie auch immer Abschied zu nehmen.
Das es bei der ausbrechenden Massenpanik zu unzähligen Toten kam, nach unbestätigten Quellen wird von einigen Tausend ausgegangen was aber eine Übertreibung sein kann, haben sich also diese Fanatiker und Unbelehrbaren vorgeschriebenermaßen tottrampeln lassen......
Alles nur gestellt.

Was die Menschen damals dazu angehalten hat zu trauern kann mit heutigem Wissen nicht unbedingt nachvollzogen werden.

Aber ich denke das bei vielen die gezeigte Trauer damals echt war, aus welchen Gründen auch immer.

Und trauernde aus welchen Intentionen sie auch trauern als Fanatiker und Unbelehrbare zu bezeichnen, nun ja....... hat eben so jeder seine ganz persönliche Einstellung zur Trauer.

Gruß
Nostalgiker




Na gut in der UdSSR. Immerhin haben die Leute dort unter Stalin einen Verteidigungskrieg gewonnen.
Meine Grossmutter stammte aus der Naehe von Fuerstenwalde ist aber schon kurz vor Ende des 1. Weltkriegs wegen Heirat ins Saargebiet gezogen. Als die Amis unsere Staedte bombandiert haben ist sie wieder nach Brandenburg zu Verwandten evakuiert worden. Sie hat den Einfall der Roten Armee Horden miterlebt, gluecklicherweise, im Gegensatz zu anderen, keinen grosse Schaden genommen und ist dann auch bald wieder zurueck in den Westen gegangen. Sie hat mir dann spaeter mal erzaehlt das sie den Tod von Stalin mit Erleichterung aufgenommen hat, und so hatten es wohl die meisten Deutschen im Westen und in der Ostzone, da sie wussten das die deutschen Kriegsgefangenen in Russland nicht nach Hause duerfen solange Stalin noch lebt.


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 23:21
#12
avatar

[quote="Zermatt"]Der Mann trägt die Verantwortung für den Tod von sehr vielen Menschen....ob das allen klar war ?[/
quote]

Sicher wird es vielen klar gewesen sein. Heute mehr wie dennje.Heute beurteilen wir vieles mit den Wissen von heute und prägen uns unser Urteil.Aber viele sind nicht in der Lage,mal darüber nachzudenken-warum und wieso war das Damals so? Wie waren die sozialen Verhältnisse zu damaligen Zeit?Was hat dazu geführt,das es zu Oktoberrevolution 1917 kam? Da gibt es nur eine Antwort drauf.Weil das Kapital versagt hat.Schauen wir nach Frankreich oder England,wo Straßenzüge in Flammen standen.Es war nicht der Mob es waren erste Anzeichen von sozialen Unruhen in einer Gesellschaft die sich Demokratie nennt.Diese geschiet wenn die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander klafft. So nun bin ich aber weit abgewichen von Stalins Tod.Sicher wird bei vielen die Trauer echt gewesen sein,weil sie aus einer Vergangenheit in einer Gegenwart kamen--die ein besseres Leben versprach was es vorher war.


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 23:28
avatar  Alfred
#13
avatar

[/quote]
Sie hat mir dann spaeter mal erzaehlt das sie den Tod von Stalin mit Erleichterung aufgenommen hat, und so hatten es wohl die meisten Deutschen im Westen und in der Ostzone, da sie wussten das die deutschen Kriegsgefangenen in Russland nicht nach Hause duerfen solange Stalin noch lebt. [/quote]


Nur mal ein Hinweis,

es gab auch Kriegsgefangene die zu Stalins Lebzeiten aus der Gefangenschaft entlassen wurden.


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 23:32
avatar  ( gelöscht )
#14
avatar
( gelöscht )

Zitat von Rostocker
[quote="Zermatt"]Der Mann trägt die Verantwortung für den Tod von sehr vielen Menschen....ob das allen klar war ?[/
quote]

Sicher wird es vielen klar gewesen sein. Heute mehr wie dennje.Heute beurteilen wir vieles mit den Wissen von heute und prägen uns unser Urteil.Aber viele sind nicht in der Lage,mal darüber nachzudenken-warum und wieso war das Damals so? Wie waren die sozialen Verhältnisse zu damaligen Zeit?Was hat dazu geführt,das es zu Oktoberrevolution 1917 kam? Da gibt es nur eine Antwort drauf.Weil das Kapital versagt hat.Schauen wir nach Frankreich oder England,wo Straßenzüge in Flammen standen.Es war nicht der Mob es waren erste Anzeichen von sozialen Unruhen in einer Gesellschaft die sich Demokratie nennt.Diese geschiet wenn die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander klafft. So nun bin ich aber weit abgewichen von Stalins Tod.Sicher wird bei vielen die Trauer echt gewesen sein,weil sie aus einer Vergangenheit in einer Gegenwart kamen--die ein besseres Leben versprach was es vorher war.



Rostocker du hast doch keinen blassen Schimmer vom Russland des Jahres 1917. Da war nix mit Kapital oder frühkapitalistischer Industriegesellschaft. Russland 1917 war ein Feudalstaat, weit zurückliegend im Vergleich zu den mitteleuropäischen Industriestaaten, tiefstes Mittelalter.
Du musst dich in deiner Dsikussionstechnik mal von den im Politunterricht der DDR vermittelten Stereotypen verabschieden und wirklich überlegen was ist und was sage ich dazu. OK ?


 Antworten

 Beitrag melden
20.04.2012 23:43
avatar  ( gelöscht )
#15
avatar
( gelöscht )

Zitat von Rostocker
[quote="Zermatt"]Der Mann trägt die Verantwortung für den Tod von sehr vielen Menschen....ob das allen klar war ?[/
quote]

Sicher wird es vielen klar gewesen sein. Heute mehr wie dennje.Heute beurteilen wir vieles mit den Wissen von heute und prägen uns unser Urteil.Aber viele sind nicht in der Lage,mal darüber nachzudenken-warum und wieso war das Damals so? Wie waren die sozialen Verhältnisse zu damaligen Zeit?Was hat dazu geführt,das es zu Oktoberrevolution 1917 kam? Da gibt es nur eine Antwort drauf.Weil das Kapital versagt hat.Schauen wir nach Frankreich oder England,wo Straßenzüge in Flammen standen.Es war nicht der Mob es waren erste Anzeichen von sozialen Unruhen in einer Gesellschaft die sich Demokratie nennt.Diese geschiet wenn die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander klafft. So nun bin ich aber weit abgewichen von Stalins Tod.Sicher wird bei vielen die Trauer echt gewesen sein,weil sie aus einer Vergangenheit in einer Gegenwart kamen--die ein besseres Leben versprach was es vorher war.




Was fuer ein "Kapital"? Eine freie Marktwirtschaft gab es unter dem Zarenregime nicht. Der Mann hat damals im Land regiert wie in etwa die mittelalterlichen Raubritter in Deutschland.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!