Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

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30.03.2012 06:34
avatar  Angelo
#1
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Hamburg (ots) – Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat Margot Honecker, einst mächtigste Frau der DDR, Volksbildungsministerin und Gattin des letzten Diktators auf deutschem Boden, kein Fernsehinterview gegeben. Erstmals stellt sich die heute 84 Jährige nun den Fragen des vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilmers Eric Friedler (“Aghet – Ein Völkermord”, “Das Schweigen der Quandts”) und spricht in dem 90-minütigen NDR Dokumentarfilm “Der Sturz – Honeckers Ende” offen über das Ende der DDR, über Verrat, Intrigen und Verbrechen der DDR-Diktatur.

weiterlesen hier
http://365news.de/30/03/margot-honecker-...-als-20-jahren/


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30.03.2012 07:59
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#2
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danke für den Hinweis, Angelo, den Film werde ich mir mal "antun"-


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30.03.2012 18:44
avatar  PF75
#3
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ich muß das nicht haben


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30.03.2012 22:01
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#4
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In dem Beitrag bekommt man ja schon einen Vorgeschmack......diejenigen die fliehen wollten und dabei ihr Leben verloren bezeichnet sie als Dumme.Das MFS war natürlich mehr als notwendig...usw


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30.03.2012 22:27
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#5
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Eine Entschuldigung und Gesinnungswandel sind wohl kaum zu erwarten von Margot Honecker. Sie wird ihre Verbitterung wohl mit ins Grab nehmen.


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30.03.2012 22:36
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#6
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Zitat von Zermatt
In dem Beitrag bekommt man ja schon einen Vorgeschmack......diejenigen die fliehen wollten und dabei ihr Leben verloren bezeichnet sie als Dumme.Das MFS war natürlich mehr als notwendig...usw



'staatssicherheit's - [organe] gibt es in jedem land dieser welt ! ja ,auch hier , und notwendig !!!


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30.03.2012 23:15
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#7
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Zitat von frank

Zitat von Zermatt
In dem Beitrag bekommt man ja schon einen Vorgeschmack......diejenigen die fliehen wollten und dabei ihr Leben verloren bezeichnet sie als Dumme.Das MFS war natürlich mehr als notwendig...usw



'staatssicherheit's - [organe] gibt es in jedem land dieser welt ! ja ,auch hier , und notwendig !!!





ich glaube, die ehemaligen werden es in hundert Jahren noch nicht begreifen, dass das MfS nicht irgendein Sicherheitsdienst war, sondern der Sicherheitsdienst der SED. Wenn ich jetzt Paralellen zu einer anderen Partei in der deutschen Geschichte ziehe, die ein sehr ähnliches Konstrukt aufgebaut hatte, bekomme ich Problem mit den Admins daher
Frank, niemals ist das MfS in seiner Gesamtheit vergleichbar mit Sicherheitsdiensten des jetzigen Deutschlands, ganz einfach weil die HVA nicht 91.000 Mitarbeiter hatte, sondern nur ein paar Tausend.


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30.03.2012 23:33
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#8
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Zitat von Gert

Zitat von frank

Zitat von Zermatt
In dem Beitrag bekommt man ja schon einen Vorgeschmack......diejenigen die fliehen wollten und dabei ihr Leben verloren bezeichnet sie als Dumme.Das MFS war natürlich mehr als notwendig...usw



'staatssicherheit's - [organe] gibt es in jedem land dieser welt ! ja ,auch hier , und notwendig !!!





ich glaube, die ehemaligen werden es in hundert Jahren noch nicht begreifen, dass das MfS nicht irgendein Sicherheitsdienst war, sondern der Sicherheitsdienst der SED. Wenn ich jetzt Paralellen zu einer anderen Partei in der deutschen Geschichte ziehe, die ein sehr ähnliches Konstrukt aufgebaut hatte, bekomme ich Problem mit den Admins daher
Frank, niemals ist das MfS in seiner Gesamtheit vergleichbar mit Sicherheitsdiensten des jetzigen Deutschlands, ganz einfach weil die HVA nicht 91.000 Mitarbeiter hatte, sondern nur ein paar Tausend.





was macht die 'STASI' - BRD denn so endscheident anderst , oder hat gemacht , gegenüber der ddr !!!


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31.03.2012 01:10
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#9
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Zitat von frank

Zitat von Zermatt
In dem Beitrag bekommt man ja schon einen Vorgeschmack......diejenigen die fliehen wollten und dabei ihr Leben verloren bezeichnet sie als Dumme.Das MFS war natürlich mehr als notwendig...usw



'staatssicherheit's - [organe] gibt es in jedem land dieser welt ! ja ,auch hier , und notwendig !!!




Zu welchem Ausmass man Staatssicherheitsdienste benoetigt darueber kann man lange streiten. Ich will BRD / andere westliche Geheimdienste auf keinen Fall verteidigen. Aber im Gegensatz zu den Organen in der DDR hielten und halten westliche Sicherheitsorgane nicht die ganze Bevoelkerung vom Reisen von einem Teil in einen anderen Teil des eigenen Landes ab und kriminalisieren Reisewillige.


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31.03.2012 03:20
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#10
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S51

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
... Aber im Gegensatz zu den Organen in der DDR hielten und halten westliche Sicherheitsorgane nicht die ganze Bevoelkerung vom Reisen von einem Teil in einen anderen Teil des eigenen Landes ab und kriminalisieren Reisewillige.



Nun ja, das ist Ansichtssache.
Es war auch in der DDR nicht die "ganze Bevölkerung". Wer andererseits heutzutage zu gewissen Freizeitgruppen (ganz "normale" Fußballfans beispielsweise) oder eben politisch unerwünschten Personen gehört, dessen Reisemöglichkeiten werden auch heutzutage bedarfsweise (vor Veranstaltungen) ganz massiv eingeschränkt. Durch Aufenthaltsbeschränkungen wie Meldepflichten, Einzug von Pässen und Ausweisen, Fahndungen zur Aufenthaltsfeststellung und so weiter.
Wofür es gar nicht selten auch geheimdienstliche Überwachung benötigt, die im links- und rechtsradikalen Bereich anscheinend sehr flächendeckend ist. Nur dort? Sicher?
Ganz praktisch betrachtet (von der Anwendung der Waffe mal durchaus abgesehen) sind da die Unterschiede nicht eben riesig. Sie betreffen lediglich andere Bevölkerungsgruppen und in der Masse entschieden weniger Personen. Wen es jedoch trifft, der hat ganz praktisch oft wenig Grund zwischen damals und heute zu unterscheiden. Ich meine hier als Hooligans verdächtigte (durchaus nicht immer bewiesen) Personen genauso wie diverse Asylsuchende und Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt oder eben Personen mit politisch und/oder religiös extremen Ansichten.


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31.03.2012 03:28
avatar  S51
#11
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S51

Zitat von Gert
... nicht begreifen, dass das MfS nicht irgendein Sicherheitsdienst war, sondern der Sicherheitsdienst der SED. ...Frank, niemals ist das MfS in seiner Gesamtheit vergleichbar mit Sicherheitsdiensten des jetzigen Deutschlands, ganz einfach weil die HVA nicht 91.000 Mitarbeiter hatte, sondern nur ein paar Tausend.
...



Du meinst bestimmt nicht die HVA, oder? Sondern solche Dienste wie VS oder BND.
Da darf man jedoch nicht verkennen, dass die einen damals ihre Informationen eben über diese vielen Mitarbeiter bekamen während die anderen Dienste heutzutage ihre Informationen durch Technik und die oft automatisierte Auswertung der von den Zielpersonen selbst zahlreich in der Öffentlichkeit hinterlassenen Informationen erhalten.
Für die mehrere Millionen Handydaten und tausende daraus resultierende Bewegungsprofile allein einer Veranstaltung in Dresden kürzlich hätte das MfS vermutlich tausende Informanten einsetzen müssen. Mit womöglich gleichem Ergebnis ("0").


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31.03.2012 03:32
avatar  S51
#12
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S51

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
Eine Entschuldigung und Gesinnungswandel sind wohl kaum zu erwarten von Margot Honecker. Sie wird ihre Verbitterung wohl mit ins Grab nehmen.



Nun, warum auch? Es ist schon merkwürdig, wieso einerseits Leuten wie ihr angekreidet wird dass sie anderer Leute Meinung nicht schlicht als solche akzeptiert haben aber umgekehrt von ihnen verlangt wird, ihre eigene Meinung gefälligst der ihrer Kritiker anzupassen. Warum akzeptiert man nicht einfach ihre Meinung als ihre Meinung? Tut doch nicht weh - oder?


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31.03.2012 07:35
avatar  Alfred
#13
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von frank

Zitat von Zermatt
In dem Beitrag bekommt man ja schon einen Vorgeschmack......diejenigen die fliehen wollten und dabei ihr Leben verloren bezeichnet sie als Dumme.Das MFS war natürlich mehr als notwendig...usw



'staatssicherheit's - [organe] gibt es in jedem land dieser welt ! ja ,auch hier , und notwendig !!!




Zu welchem Ausmass man Staatssicherheitsdienste benoetigt darueber kann man lange streiten. Ich will BRD / andere westliche Geheimdienste auf keinen Fall verteidigen. Aber im Gegensatz zu den Organen in der DDR hielten und halten westliche Sicherheitsorgane nicht die ganze Bevoelkerung vom Reisen von einem Teil in einen anderen Teil des eigenen Landes ab und kriminalisieren Reisewillige.





Hallo,

Du schreibst ja so, dass ein Außenstehender denken könnte, dass REISEN für Bürger der DDR nicht möglich waren.
Millionen sind gereist, auch in die BRD und in den anderen Teil Berlins.

Vielleicht sollte man sich den Film anschauen und dann diskutieren.


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31.03.2012 07:52
avatar  Pit 59
#14
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Millionen sind gereist, auch in die BRD und in den anderen Teil Berlins.@Alfred

Da Fehlen einem die Worte.


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31.03.2012 08:27
avatar  Alfred
#15
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Zitat von Pit 59
Millionen sind gereist, auch in die BRD und in den anderen Teil Berlins.@Alfred

Da Fehlen einem die Worte.




Pit,

so ist es .

Sind Dir die Zahlen nicht bekannt ?

"Des Weiteren war eine deutliche Verbesserung im innerdeutschen Reiseverkehr zu verzeichnen. Gab es 1984 1,5 Millionen Reisen von Rentnern aus der DDR in die Bundesrepublik, steigerte sich die Zahl 1985 auf 1,6 Millionen, 1986 auf 1,7 Millionen und 1987 schließlich auf 3,8 Millionen Reisen. Die Zahl der Reisen in dringenden Familienangelegenheiten stieg von 61.000 (1984) und 66.000 (1985) auf 244.000 im Jahr 1986 und schließlich auf 1,2 Millionen 1987."

Quelle : Konrad Adenauer Stiftung


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