DEFA

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22.02.2012 23:16
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#1
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Wer sich fuer DEFA Geschichte, Filme und Schauspieler interessiert sollte mal hier reinschauen.

http://www.defa-sternstunden.de/


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23.02.2012 08:39
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#2
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sehr schöner link!
es gab ja wirklich ein paar sehr gute defa-filme,
ich liebe z.b. den märchenfim "das feuerzeug".


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23.02.2012 09:16
#3
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was war denn der unterschied zwischen ,,das feuerzeug,, und das ,,blaue licht,,?


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23.02.2012 13:32
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#4
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Sind ja eine ganze menge Filme geworden.So manchen könnte man doch noch mal ausgraben. Der Film vom tapferen Schulschwänzer gehört unbedingt dazu.Auch viele tolle Schauspieler bleiben verewigt.Für mich bleibt einer in bester Erinnerung,leider auch viel zu früh verstorben,Peter Dommisch.Legendär bleibt sein Satz aus dem Märchenfilm "Die goldene Gans" "Immer ich,hab ich ein Pech".
Die DEFA verdient es,in Erinnerung zu bleiben.
Danke für den Link.


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11.03.2012 12:06
#5
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
Wer sich fuer DEFA Geschichte, Filme und Schauspieler interessiert sollte mal hier reinschauen.

http://www.defa-sternstunden.de/



Neun Stunden Zugfahrt zur Arbeit haben eben auch einen Vorteil....
Hab gestern "Szenen eines Landes" von Wolfgang Gersch zu Ende gelesen.
Das Buch ist eigentlich eine komprimierte Chronologie der DEFA und beschreibt die Wechselwirkung der Filmschaffenden mit der Staatsmacht.
Es muß ein richtiges Katz- und Maus- Spiel gewesen sein, was man der Zensur an mehr oder weniger offener Kritik verklickern konnte und was nicht.
Ich stelle mir es schlimm vor, unter solchen Bedingungen als Künstler arbeiten zu müssen, finde es aber bemerkenswert, daß Leute wie M. Krug, K. Böwe, J. Hoffmann u.a. so parteiisch in ihren Rollen aufgingen mit mehr oder weniger dramatischen Folgen.
Maßlos enttäuscht war ich allerdings von der DVD "Gegenbilder", wo verbotene und im Untergrund gedrehte Filme der DDR- Geschichte publiziert wurden.
Damit konnte ich nichts anfangen, sah Tristesse vermischt mit wirren Einspielen, keine Tonaufnahmen/ -kommentare- einfach nur wertlos.
Dem nächst besten ehrlichen Interessenten werde ich die schenken, vielleicht sagt der mir dann, was ich nicht gesehen habe.
Oder soll ich einfach mal meine rosarote DDR- Brille abnehmen ?
Alles in Allen möchte ich heute sagen, daß die Filmflüchtigen von damals besser hätten im Lande bleiben sollen, zu wertvoll waren ihre Botschaften- aber die konnten ja die Wartezeit bis zum Ende der DDR auch nicht absehen.
Filme zu verbieten sind und bleiben eines der schlimmsten Armutszeugnisse der DDR- Führung.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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11.03.2012 21:56
avatar  Annakin
#6
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DEFA - Filme sehe ich mir auch heute noch gerne an. Besonders Jugendfilme, z.B " Das Puppenheim in Pinnow" und " Nächstes Jahr am Balaton".

Gruß Annakin

_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.


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23.03.2012 12:39 (zuletzt bearbeitet: 23.03.2012 12:44)
avatar  home63
#7
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Mächtig gewaltig Egon und Johannson das dumme Schwein !

http://www.ddr-im-web.de/tv-guide/

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr

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04.04.2012 11:17 (zuletzt bearbeitet: 04.04.2012 11:17)
avatar  94
#8
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94

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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04.04.2012 12:19
#9
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Hach ja, da waren wirklich eine Menge gute Filme. Je nach Altersstufe hat man da mit den Filmhelden mitgefiebert. Die Märchenfilme, Spuk unter´m Riesenrad, Werner Holt (auch heute noch sehr empfehlenswert, habe auch das Buch gelesen), der schweigende Stern, Indianerfilme, Karbid und Sauerampfer, For Eys only u.a. das Thema Spionage berührende Filme, über die französische Fremdenlegion in Algerien mit A.Mueller-Stahl, Das grüne Ungeheuer u.s.w.u.s.f. Nur ein paar Beispiele, die mir spontan einfielen. Ich weiß nur nicht, ob die alle von der DEFA gedreht worden oder von und für das Fernsehen, aber das ist ja auch zweitrangig. Es waren in der DDR unter DDR-Bedingungen gedrehte Filme. Es spricht für sich, daß Babelsberg nicht abgewickelt und eine Industriebrache wurde.


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04.04.2012 13:01
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#10
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https://www.youtube.com/watch?v=Epc7Lq4__KU

War zwar eine DDR-Fernsehen-Produktion, aber auch nicht schlecht gemacht.


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04.04.2012 13:53
#11
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Zitat von DoreHolm
Hach ja, da waren wirklich eine Menge gute Filme. Je nach Altersstufe hat man da mit den Filmhelden mitgefiebert. Die Märchenfilme, Spuk unter´m Riesenrad, Werner Holt (auch heute noch sehr empfehlenswert, habe auch das Buch gelesen), der schweigende Stern, Indianerfilme, Karbid und Sauerampfer, For Eys only u.a. das Thema Spionage berührende Filme, über die französische Fremdenlegion in Algerien mit A.Mueller-Stahl, Das grüne Ungeheuer u.s.w.u.s.f. Nur ein paar Beispiele, die mir spontan einfielen. Ich weiß nur nicht, ob die alle von der DEFA gedreht worden oder von und für das Fernsehen, aber das ist ja auch zweitrangig. Es waren in der DDR unter DDR-Bedingungen gedrehte Filme. Es spricht für sich, daß Babelsberg nicht abgewickelt und eine Industriebrache wurde.



Wenn ich mich nicht irre,hieß die Filmserie mit A.Mueller Stahl--Das Unsichbare Visier--und die Handlung spielte in Südamerika.


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04.04.2012 14:03
#12
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04.04.2012 16:19
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#13
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( gelöscht )

sagt mal Jungs wo findet ihr immer diese alten DEFA Filme? Ich erinnere mich von Zeit zu Zeit an Filme aus meiner Kindheit.
Davon würde ich mir gern welche noch einmal anschauen.Mal sehen ob sie mir im "Alter" immer noch gefallen.
Da wäre zum Beispiel "Sie nannten ihn Amigo" oder der sowjetische Kinderfilm " Es blinkt ein einsam Segel"
Gruß Peter (turtle)


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04.04.2012 17:13 (zuletzt bearbeitet: 04.04.2012 17:33)
avatar  Kimble
#14
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"Hauptmann Florian von der Mühle" DEFA 1968 mit Manfred Krug fand ich auch sehr schön.
Der erste 70mm DEFA- Film überhaupt wenn es so richtig überliefert ist.

"Archiv des Todes" war auch eine gern gesehene Fernsehserie.
Alleine schon wegen Gojko Mitic und Ulrich Voß, der mit der markanten Stimme.

Aja und in einem DEFA- Dokumentarfilm durfte ich auch mal selber als Statist auftreten.
Der Film wurde in Rostock in den Räumen genau unter dem Denkmal am Kabutzenhof gedreht.
Diese Denkmal zum Matrosenaufstand. In der Bevölkerung witzelte man immer etwas über das Monument.
Weil, die Faust der einen Figur war gen Osten gerichtet aber die andere Hand zeigte geöffnet nach Westen.

Dieser Proßpagandafilm nun war ganz schön zusammengeschwindelt. Das Thema:
Ein älterer Herr aus dem Widerstand von vor 1945 trift sich regelmaßig mit einer Schulklasse.
Er antwortet auf die spontanen Fragen der Schüler.
Wir haben den Mann jedoch vorher nie gesehen. Und die Fragen wurden wörtlich vom Regisseur vorgegeben.
Als Kinder haben wir nicht weiter nachgedacht.
Wir fanden den Drehtag sehr spannend und es gab sogar ein Kleingeld für die Klassenkasse.

Na egal, hier soll der kleine Ausflug zu diesem etwas anderen DEFA- "Spielfilm" erst einmal enden.
Sonst artet mein Beitrag wieder in einer längeren Geschichte aus.
Und dabei geht es hier ja auch um weit schönere Filme. Und die hat die DEFA zweifellos auch ab und zu mal gedreht.

Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"


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04.04.2012 19:13
#15
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turtle, die ganzen Filme sind nicht weg. Die hat irgendjemand gekauft und die schlummern nun in einem Archiv. Hin und wieder bringt der MDR oder RBB mal einen, aber die allermeisten wirst Du wohl niemals wieder offiziell sehen können. Aber es gibt hier bestimmt Forumianer, die wissen, wer die Filme hat und wie man da rankommt. Ich selbst habe den Werner Holt, allerdings noch auf VHS-Cassette. Mein Sohn muß mir mal dabei helfen, ihn auf moderne Speichermedien zu kopieren. Dazu habe ich noch einige Kinderfilme, also von Grimm´s Märchen, aber auch auf den großen VHS-Cassetten. Zum Glück habe ich noch einen Spieler dazu. Meine Enkel schauen sich die immer an, wenn sie mal bei uns abgeparkt sind.


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