Stintenburg

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29.06.2016 19:56
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#76
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Na, da wird wohl keineAntwort mehr kommen.


andy


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06.11.2016 13:31
avatar  Fred.S.
#77
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Zitat von Gast im Beitrag #1
Der Begriff Stintenburg meint die "Zentralschule der HA I des MfS" im damaligen Bezirk Schwerin, bei Lassahn am Schaalsee.
Hier wurden in einem villenähnlichen Anwesen, auf einer Insel, direkt an der Grenzlienie , insbesondere aus Perleberg rekrutierte "klassenbewußte" U.Schüler für den Einsatz in der Einsatzkompanie (des MfS) vorbereitet und ausgebildet. Die Angehörigen des halbjährigen Lehrganges hatten ohne ihre Kenntnis den Status eines hauptamtlichen inoffiziellen Mitarbeiters (HIME). Nach außen war das Objekt als eines der Grenztruppen beteichnet. Die Auszubildenten wurden auch als Angehörige der GT geführt. Offizielles Ausbildungsziel war das eines Grenzaufklärers (!). Tatsächlich waren die dortigen Ausbilder und Dienstoberen (Uffz./Offz. in GT-Uniform) Mitarbeiter der HA I des MfS.
Spezielle Ausbildungsinhalte wie Observation, Nahkampf oder Fotografieren sind als Vorbereitung für den Einsatz eines IM`s in den Truppen (nicht nur GT!!!) kriert wurden. Nach der Ausbildung in Stintenburg gelangten die Angehörigen per Versetzung meist nach Bln. Karlshorst oder zur Einsatzkompanie Schulzendorf. Hier wurden die Angehörigen dann per Schweigeverpflichtung dem MfS unterstellt.Von da aus wurden konspirative Einsätze in der Truppe vorbereitet und geplant. (Hierzu bestehrt im Internet gut zu vertehendes Informationsmaterail.)
Alternativ (bei Nichteignung von Angehörigen) waren Sicherungseinsätze, insbesondere in Objekten der HA I / MfS vorgesehen. Was nichts anderes als Objektwache war.
Die Zentralschule sowie die Einsatzkompnie wurden allerdings bereits 1985 aufgelöst. Offiziell wurde diese Tätigkeitsbeendigung mit der Umstruktuierung der Landesverteitigung bei GT und MfS begründet. Ob andere Gründe, z.B. Enttarnungen der inoffiziellen Tätigkeiten ausschlaggebend waren, ist mir nicht bekannt.
P.S.: Parteiangehörigkeit von U-Schülern war nach meines Wissens nicht strikt erforderlich, ein Eintritt war allerdings während der 3- jährigen Dienstzeit alternativlos.
Gruß,
Niclas


Während der Nazizeit hatte hier ein Herr Bonhoeffer, dessen Namen unsere Klinik heute trägt in einen kleinen Freundeskreis immer zu Diskussionsrunden geladen, gegen das Naziregime. Alle verhaftet und hingerichtet worden.
Wir wurden dort als Einzelkämpfer ausgebildet um für den Fall, wenn uns die damalige Bundeswehr mit den NATO-Truppen uns überfallen und unser Gebiet besetzt hielten, Terrorakte, Objekte sprengen,die Soldaten töten, einzeln oder in Gruppen durchzuführen.
Den Sprengstoffgürtel gab es Damals noch nicht.


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06.11.2016 13:42 (zuletzt bearbeitet: 06.11.2016 13:45)
avatar  Merkur
#78
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #77

Den Sprengstoffgürtel gab es Damals noch nicht.


Der hätte gegen neuralgische Punkte wie Brücken oder Eisenbahnknotenpunkte auch wenig Sinn gemacht. Außerdem sollte der Kämpfer nach Erfüllung seines Auftrages möglichst zurückkehren.


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06.11.2016 15:54
avatar  Fred.S.
#79
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Zitat von andy im Beitrag #72
Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #71
...
Existiert noch etwas von Stintenburg?, Kann man sich heute noch etwas anschauen?

gruß Bernd



Die Stintenburg gibts auch heute noch. Allerdings erinnert schon lange nichts mehr an die ehemalige Nutzung. Der Betrieb der Schule wurde bereits 1985 eingestellt und der Sportgarten geschliffen.
Schau mal hier:

https://www.youtube.com/watch?v=IjALK2J5LMU

Das Ausbildungsgelände mit dem eigentlichen Gutshaus der Fam. von Berntsdorff wird in den ersten 5 min. gezeigt. Im 1. OG waren ganz links das GF-Zimmer und die anderen Räume waren ebenfalls Unterkünfte. Im UG war ganz rechts der Clubraum, die restlichen Räume waren Dienstzimmer und Küche, der Speisesaal ging nach hinten raus. Der Sportgarten ist aus der Luftperspektive rechts vom Gutshaus ansatzweise zu sehen. Hinter dem Gutshaus stehen die zwei Garagen für den LO und den W 50, das Lehrkabinett ist nicht zu sehen.

Ironie der Geschichte: Nach der Wende lernte ich ein Mitglied der Fam. von Bernstorff kennen, der als RA arbeitet und mit dem arbeite ich heute noch zusammen. Der war ziemlich baff, als er die Geschichte des Familienanwesens hörte meinte dann aber, so wurde es wenigstens gepflegt.
ja, darauf wurde allerdings geachtet, man ging wirklich sorgsam mit dem Mobilar besonders im Clubraum um, wo ich mich am liebsten aufhielt. Und ich musste sogar einen kleinen Plattenwegweg vom Haus an der Hinterseite verlegen, damit das Küchenpersonal trockenen Fußes zu den Abfallbehältern kam.

andy


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06.11.2016 17:49
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#80
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Hallo Fred, wann warst Du denn in Stintenburg?

andy


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07.11.2016 00:02
avatar  vs1400
#81
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Zitat von andy im Beitrag #80
Hallo @Fred, wann warst Du denn in Stintenburg?

andy


ich war mal so frei, andy
und hab ein aufmerksamkeites symbol hinzugefügt,
der reaktion wegen ...

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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08.11.2016 20:50 (zuletzt bearbeitet: 08.11.2016 20:53)
avatar  Fred.S.
#82
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solltest du mich meinen Andy, Antwort ja. Kann alle Berichte was man da so durchführte, nur bestätigen. Sehr schöne Zeit gewesen.

Weiß einer der Fußballexperten unter euch, vielleicht noch das genaue Datum der Fußballweltmeisterschaften 1974.
Ich würde mich darüber sehr freuen.


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08.11.2016 21:00
#83
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Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 (englisch Football World Championship) war die zehnte Ausspielung dieses bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften und fand vom 13. Juni bis zum 7. Juli 1974 in der Bundesrepublik Deutschland statt.


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08.11.2016 21:02
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#84
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https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fba...eutschland_1974
"Das Fußballländerspiel Deutsche Demokratische Republik gegen die Bundesrepublik Deutschland fand im Rahmen der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 am 22. Juni 1974 im Hamburger Volksparkstadion statt. Die Mannschaft der DDR gewann die Partie überraschend mit 1:0 durch ein Tor von Jürgen Sparwasser. Es war das einzige Aufeinandertreffen beider deutscher A-Nationalmannschaften,[1] "


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08.11.2016 21:06
avatar  Pit 59
#85
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Zitat von damals wars im Beitrag #84
https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fballl%C3%A4nderspiel_Deutsche_Demokratische_Republik_%E2%80%93_Bundesrepublik_Deutschland_1974
"Das Fußballländerspiel Deutsche Demokratische Republik gegen die Bundesrepublik Deutschland fand im Rahmen der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 am 22. Juni 1974 im Hamburger Volksparkstadion statt. Die Mannschaft der DDR gewann die Partie überraschend mit 1:0 durch ein Tor von Jürgen Sparwasser. Es war das einzige Aufeinandertreffen beider deutscher A-Nationalmannschaften,[1] "



Der Satz muss so weiter gehen "Und hat damit dafür gesorgt das unsere Mannschaft (BRD) Weltmeister wurde"


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08.11.2016 21:22
avatar  Fred.S.
#86
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Danke: damals wars: ich freue mich über das Datum deswegen, weil ich an diesen Tag, vor dem Hafen Bleckede Kontakt mit einen hohen Zollbeamten auf dem Zollboot Gorleben, ohne dem Wissen meiner Vorgesetzten hatte.


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08.11.2016 21:35
avatar  Ebro
#87
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #86
Danke: damals wars: ich freue mich über das Datum deswegen, weil ich an diesen Tag, vor dem Hafen Bleckede Kontakt mit einen hohen Zollbeamten auf dem Zollboot Gorleben, ohne dem Wissen meiner Vorgesetzten hatte.


Ich denke mal, jetzt soll nachgefragt werden, was es damit auf sich hatte???

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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08.11.2016 22:44
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#88
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@Fred.S wann warst Du denn in Stintenburg?

andy


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08.11.2016 22:46
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#89
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Jedenfalls nicht im Juni 1974 !

Aber vlt. bleibt noch ein Termin frei ! ?


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08.11.2016 23:02
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#90
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Zitat von Fritze im Beitrag #89
Jedenfalls nicht im Juni 1974 !

Aber vlt. bleibt noch ein Termin frei ! ?


@Fritze wie meinst Du das?

Nach meiner Kenntnis wurde die Schule der HA I irgendwann 1974 eröffnet. Bei der Versetzung von der US VI nach Stintenburg wurde wimre immer offiziell von der AK 74 (Ausbildungskompanie 74) gesprochen. Hast Du da nähere oder andere Kenntnisse?

andy


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