Spurensuche von Seidel und Lange

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06.02.2012 14:19 (zuletzt bearbeitet: 06.02.2012 14:39)
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#1
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da das thema weinhold (seidel / lange) angesprochen wurde und dies nun nichts mit den morden zu tun hat eröffnete ich mal ein neues thema.
weis jemand was aus der vergrabenen kiste mit einigen dingen an jenem baumstumpf geworden ist? wurden sie nach der wende den angehörigen übergeben oder sind sie irgendwo im verborgenen geblieben. nicht das jetzt jemand sagt private gegenstände wurden den angehörigen unterschlagen, es waren symbolische gegenstände wie eine armbanduhr die immer aufgezogen werden muste. es wird doch irgend einen geben der im 3.gb des 9.gr diente zur wendezeit.
nachtrag: an alle die denken noch was zu finden. suche wäre zwecklos, das weis ich aus unbestätigter seite.
ek 82/2


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06.02.2012 15:39
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#2
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los leute, wir haben über 1500 angemeldete user. und keiner weis etwas zu der kiste. kann ich nicht glauben.
ek 82/2


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06.02.2012 19:41
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#3
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Hallo EK 82/2 !

Mir war wohl bekannt, daß es an besagter Stelle ein Heimigrab gegeben hat, in dem auch eine Uhr verborgen war, diese dann vom Postenführer aufgezogen wurde. Wie es genau aussah, ob es eine Kiste war, oder eine Thermosflasche, ist mir leider nicht bekannt. Bin öfter da vorbeigefahren, um Posten abzusetzen. Gesprochen wurde darüber nur hinter vorgehaltener Hand, keiner wollte sich aufklatschen lassen. Wir haben den Ort im Rahmen des Eisfeldtreffens 2010 noch mal besucht. Es gab genügend Spuren von "Schatzsuchern" , Feldsteine waren verrückt und selbst Reste eines Lagerfeuers in unmittelbarer Nähe am Waldesrand zeugten von Besuchern. Über den Verbleib von diversen Sachen ist mir nichts bekannt. Wäre auch sehr unwahrscheinlich, daß sich hier ein " ehrlicher Finder" meldet ! :-) Doch der Versuch, das mal zu hinterfragen, ist doch schon interessant und es gibt vielleicht doch so einen Hinweis !

Gruß
P3


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07.02.2012 07:28
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#4
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Für einen Grenzer ist so etwas doch " Grabschändung ", oder?
Mit Achtung oder Gedenken hat das nichts zu tun. Oder waren da Bürokraten am Werk?


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07.02.2012 10:45
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#5
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hallo P3, danke für deine sehr interessanten ausführungen. und ein grenzer hätte nie auf eigene faust die gegenstände bei der letzten schicht zur wendezeit mitgenommen ohne sie mit wissen anderer in ehren zu pflegen.
die grenzer der letzten schicht werden wissen wo diese sachen ihren ehrenplatz fanden und vielleicht meldet sich ja irgend wann mal einer.
gruß andy


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07.02.2012 11:36
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#6
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Zitat von Polter
Für einen Grenzer ist so etwas doch " Grabschändung ", oder?
Mit Achtung oder Gedenken hat das nichts zu tun. Oder waren da Bürokraten am Werk?



@Polter, so gesehen ist das für einen Grenzer Grabschändung, wer weiß welche sensationsgeilen Reporter dort schon suchten, alles ist möglich !

@EK82/2, ich habe die leise Hoffnung, daß die "Artefakte" an einem sicheren Ort verborgen wurden und das hoffentlich niemand den Verbleib öffentlich machen wird. Wäre doch das Beste oder ?


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07.02.2012 13:10 (zuletzt bearbeitet: 07.02.2012 13:11)
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Zitat von P3

Zitat von Polter
Für einen Grenzer ist so etwas doch " Grabschändung ", oder?
Mit Achtung oder Gedenken hat das nichts zu tun. Oder waren da Bürokraten am Werk?



@Polter, so gesehen ist das für einen Grenzer Grabschändung, wer weiß welche sensationsgeilen Reporter dort schon suchten, alles ist möglich !

@EK82/2, ich habe die leise Hoffnung, daß die "Artefakte" an einem sicheren Ort verborgen wurden und das hoffentlich niemand den Verbleib öffentlich machen wird. Wäre doch das Beste oder ?



@ P3 so ist es und mich ineressierte auch nicht der auffenthaltsort derer gegenstände, sondern nur ihr verbleib in sicheren händen zu wissen. im übrigen wie du oben richtig erwähntest sickerte nur sehr wenig über diese sache durch und somit erfuhren wir als wir diese abschnitte mit sichern musten weil die 10.kp zur polenkriese im dezember 1981 nach erfurt verlegt wurde das es eine kiste sei. aber es kann auch eine thermosflasche oder anderes gewesen sein.
auf jeden fall war bekannt das beide ständig als anwesend gezählt wurden und ihre betten nie mehr belegt wurden.

gruß andy


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13.02.2012 10:28
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#8
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Ich diente von 76/2 bis 77/2 in der 11. GK Veilsdorf ( wurde wohl später die 10.GK ?? ) und der Mord passierte in unseren Abschnitt.
Aber ich habe nie was von einer vergrabenen Kiste oder irgendwas Ähnlichen gehört.

Zitat von EK 82/2

auf jeden fall war bekannt das beide ständig als anwesend gezählt wurden und ihre betten nie mehr belegt wurden.

gruß andy



Das habe ich auch ein paarmal mitbekommen, als wir mit ein paar Postenpaaren bei Verstärkter Grenzsicherung zur Verstärkung in die 10.GK nach Eishausen geschickt wurden. Wir hatten damals noch Battalionssicherung und sind immer mit der ganzen GK zum GD rausgerückt
Bei der Vergatterung wurden sie jedesmal mit erwähnt.
So nach den Motto:
10. GK zur Vergatterung angetreten. Es fehlen der Gefreite Seidel und der Soldat Lange , ermordet im Grenzdienst bei Ausführung ihrer Pflichten..............
Da ist es mir jedesmal eiskalt den Rücken runtergelaufen.

Gruß Geier


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13.02.2012 14:09
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#9
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Zitat von Geier
Ich diente von 76/2 bis 77/2 in der 11. GK Veilsdorf ( wurde wohl später die 10.GK ?? ) und der Mord passierte in unseren Abschnitt.
Aber ich habe nie was von einer vergrabenen Kiste oder irgendwas Ähnlichen gehört.

Zitat von EK 82/2

auf jeden fall war bekannt das beide ständig als anwesend gezählt wurden und ihre betten nie mehr belegt wurden.

gruß andy



Das habe ich auch ein paarmal mitbekommen, als wir mit ein paar Postenpaaren bei Verstärkter Grenzsicherung zur Verstärkung in die 10.GK nach Eishausen geschickt wurden. Wir hatten damals noch Battalionssicherung und sind immer mit der ganzen GK zum GD rausgerückt
Bei der Vergatterung wurden sie jedesmal mit erwähnt.
So nach den Motto:
10. GK zur Vergatterung angetreten. Es fehlen der Gefreite Seidel und der Soldat Lange , ermordet im Grenzdienst bei Ausführung ihrer Pflichten..............
Da ist es mir jedesmal eiskalt den Rücken runtergelaufen.

Gruß Geier



wurden die beiden nicht postum zum uffz.befördert? und das mit dem vergrabenen andenken kann ja auch später geschehen sein,da es nicht offiziel war. eine geste der kameraden. ich kann mir nicht vorstellen das ein gerücht ihren lauf nahm ohne das es eine geschichte dazu gibt.Battalionssicherung hatten wir auch 1982 noch.
ek 82/2


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13.02.2012 14:31
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#10
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94

Zitat von EK 82/2
wurden die beiden nicht postum zum uffz.befördert?


Nein.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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13.02.2012 15:14
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#11
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Zitat von 94

Zitat von EK 82/2
wurden die beiden nicht postum zum uffz.befördert?


Nein.



na dann war lange aber bei seinem tod soldat und nicht gefr. irgendwie dachte ich mal gelesen zu haben das sie postum usw.
ek 82/2


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13.02.2012 16:53
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#12
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Hallo,

Ich war von 1980 bis 1983 in der 10.GK Eishausen.Wir sollten bei der Polenkrise verlegt werden,sin wir aber dann doch nicht.
An unserer Stelle wurde die 7.GK Ummerstadt verlegt.Ich war zu diesem Zeitpunkt in Hibu auf Übergangswache und sollte danach
so lange wie meine GK weg war zur 7.GK.Brauchte aber dann nicht mehr in die 7 GK weil meine GK nicht mehr verlegt wurde.

Seidel und Lange wurden postum zu Uffz. ernannt.Wir hatten in der 10 ein Traditionszimmer zum Angedenken der zwei.
Von einer vergrabenen Kiste ist mir auch nicht bekannt.Ich weiß das in der nähe ein alter kleiner Steinbruch war wo wir ein Heimigrab hatten.
81 war ich im SiZ Abschnitt XII Eisfeld,wir waren in der 12 GK in Zelten unter gebracht.

Seppel


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13.02.2012 17:04
avatar  Mike59
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Zitat von EK 82/2

Zitat von 94

Zitat von EK 82/2
wurden die beiden nicht postum zum uffz.befördert?


Nein.



na dann war lange aber bei seinem tod soldat und nicht gefr. irgendwie dachte ich mal gelesen zu haben das sie postum usw.
ek 82/2




Quelle: "Wo sie gefallen sind, stehen wir" Teil 2
Herausgeber: PV der GT / 1983

Bildanhänge

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13.02.2012 17:04 (zuletzt bearbeitet: 13.02.2012 17:12)
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#14
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Zitat von Seppel
Hallo,

Ich war von 1980 bis 1983 in der 10.GK Eishausen.Wir sollten bei der Polenkrise verlegt werden,sin wir aber dann doch nicht.
An unserer Stelle wurde die 7.GK Ummerstadt verlegt.Ich war zu diesem Zeitpunkt in Hibu auf Übergangswache und sollte danach
so lange wie meine GK weg war zur 7.GK.Brauchte aber dann nicht mehr in die 7 GK weil meine GK nicht mehr verlegt wurde.

Seidel und Lange wurden postum zu Uffz. ernannt.Wir hatten in der 10 ein Traditionszimmer zum Angedenken der zwei.
Von einer vergrabenen Kiste ist mir auch nicht bekannt.Ich weiß das in der nähe ein alter kleiner Steinbruch war wo wir ein Heimigrab hatten.
81 war ich im SiZ Abschnitt XII Eisfeld,wir waren in der 12 GK in Zelten unter gebracht.

Seppel


hallo seppel schön einen aus meiner zeit zu treffen der in der 10.war. dez. 81 wurde die 7. nach erfurt verlegt, das ist richtig. sie war 3 tage in erfurt und schliefen im zug abmarschbereit an die oder. aber die 7. gehörte zu unserem 2. bat. die 10. zum 3. bat. und die wurde auch wie unsere 7. nach erfurt auf den zug verlegt. aus jedem bat. wurde eine kp. abgestellt. in der zeit gab es gefechtsmäßige batt.-übergreifende grenzsicherung wo wir bis zum 10. abschnitt sicherten. erinnere dich nochmal genau. das traditionszimmer durften einige sehen, es war gekoppelt mit auszeichnungen wie ich fast die chance hätte. foto vor der truppenfahne mit auszeichnung das traditionszimmer zu besuchen. irgend etwas kam dazwischen und ich sah es nie.
gedient 81/82
ek 82/2


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13.02.2012 17:23
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#15
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äh @ 94 kann es sein das ich dich wieder bei schlechten hausaufgaben erwischte? sie wurden postum befördert. offze ärgern macht spass.nun handel ich mir aber ne menge feinde ein.blöder ek sagt mein 2.ich.hatse toll gemacht.
ek 82/2


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