Die DDR war doch noch zu retten

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04.02.2012 07:48
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#1
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Die DDR war doch noch zu retten. Der Bundesfinanzminister Herr Schäuble vergleicht Griechenland mit der DDR.

http://www.rp-online.de/politik/eu/schae...r-ddr-1.2696058

Mit anderen Worten, wenn Griechenland finanziell und wirtschaftlich zu retten ist, dann wäre auch die DDR zu retten gewesen! Wenn man denn gewollt hätte - politisch und wirtschaftlich.


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04.02.2012 08:55
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#2
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Wer hätte denn ein echtes Interesse gehabt die "DDR" zu retten?


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04.02.2012 15:07
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#3
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Zitat von Freedom
Wer hätte denn ein echtes Interesse gehabt die "DDR" zu retten?



Wer wollte schon auf den Absatzmarkt im Osten verzichten.


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04.02.2012 16:41
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#4
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ABV

Die Mehrheit in der Bevölkerung wollte 1990 doch die deutsche Wiedervereinigung. Auch wenn es einigen nicht gefällt, so wie wie mir damals, es gibt nur ein Deutschland. Die Existenz von zwei deutschen Staaten nebeneinander wäre auf die Dauer nicht zu begründen. Ein Vergleich zwischen Griechenland und der DDR verbietet sich doch wohl von selbst. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Gruß an alle
Uwe

04.02.2012 17:02
#5
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Ja,ganz toll deine Einstellung,dann hätten wir geändet wie Rumänien.Ich persönlich bin ganz froh das es die Ostzone nicht mehr gibt!


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04.02.2012 17:14
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#6
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Zitat von Harra318
Ja,ganz toll deine Einstellung,dann hätten wir geändet wie Rumänien.Ich persönlich bin ganz froh das es die Ostzone nicht mehr gibt!



Schon wo Du geboren bist hieß dieser Staat DDR !


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04.02.2012 17:36
#7
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Zitat von Jawa 350

Zitat von Harra318
Ja,ganz toll deine Einstellung,dann hätten wir geändet wie Rumänien.Ich persönlich bin ganz froh das es die Ostzone nicht mehr gibt!



Schon wo Du geboren bist hieß dieser Staat DDR !



Ich definiere D=Deutsche,wir waren doch schon halbe Russen
D=Demokratie ich kann mich nicht dran erinnern,nur Diktatur
R=Republik ????


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04.02.2012 17:37
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#8
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Also ich bin froh das Honecker und SED weg vom Fenster sind und das es zur Vereinigung kam. Aber der Prozess wurde uebereilt, und das hat die wirtschaftlichen und sozialen Probleme herbeigefuehrt die man heute noch in den "neuen Bundeslaendern" spuert. Kohl wollte damals eine schnelle Loesung, da die CDU dringend Stimmen brauchte fuer die naechste Bundestagswahl. Haette er sich auf die Waehler im Westen verlassen muessen, dann haette die CDU die Wahl naemlich verloren.


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04.02.2012 17:40
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Zitat von ABV
Die Mehrheit in der Bevölkerung wollte 1990 doch die deutsche Wiedervereinigung. Auch wenn es einigen nicht gefällt, so wie wie mir damals, es gibt nur ein Deutschland. Die Existenz von zwei deutschen Staaten nebeneinander wäre auf die Dauer nicht zu begründen. Ein Vergleich zwischen Griechenland und der DDR verbietet sich doch wohl von selbst. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Gruß an alle
Uwe



Sicherlich nicht auf Dauer. Aber die Vereinigung 11 Monate nach dem Fall der Mauer duchzufuehren war halt uebereilt. Beide Teile Deutschlands haetten mehr Zeit gebraucht um wieder zusammenzuwachsen.


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04.02.2012 18:14
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#10
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ist zwat OT.aber das muß mal seien

http://nachrichten.t-online.de/fdp-politiker-chatzimarkakis-will-griechenland-umbenennen-/id_53769498/index

wir haben uns (wurden) umbenannt,aber die Probleme blieben uns erhalten.


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04.02.2012 18:58
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#11
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Moin,

m.E nach war die DDR als ganzes im Jahr 1990 nicht mehr zu retten gewesen. Der Karren war zu tief in den Dreck gefahren worden und konnte ohne Hilfe von wem auch immer nicht mehr auf eigene Beine kommen.
Viele reiten gerne darauf herum, das die Verschuldung der DDR relativ gering war. Das stimmt sogar, aber wenn man mal die Verschuldung gegen das was reinkommt an Devisen sieht, dann wird es mau.
Weiterhin kommt hinzu, das die Infrastruktur komplett abgewirtschaftet war und die Industrie hauptsächlich damit beschäfigt war, den Karren irgendwie am Laufen zu halten, was natürlich auf Kosten der Produktivität ging.
Als Bsp: Wie z.B. ist es zu erklären, das ein Automobilwerk zig tausende Arbeiter hat, aber es kommen am Ende nur 100000 Autos im Jahr heraus!
Die Bude war komplett war komplett abgewirtschaftet. Notwendige Investitionen wurden nur halbherzig und on "oben" durchgeführt. Am wirklichen "Bedarf" ging das völlig vorbei.
Soviel zur Infrastruktur und zu den Betrieben.
Dann kam hinzu, das ab 1981 auch der "große Bruder" nicht mehr so mitspielte, wie geplant:
Er wollte auf einmal "richtiges" Geld für das vorher doch so billige Öl haben. Das hat dann dazu geführt das z.B. ausgemusterte Dampflokomitven neben einem fast neuen Ölkraftwerk als Heizprovisorien aufgestellt wurden, da die ja auch mit der heimischen Braunkohle befeuert werden konnten.
Der Milliardenkredit des FJS hat der "Deutschen Demolierten Republik" dann noch etwas Luft gebracht!
1989 war dann endgültig Ende im Gelände.
Kohl gab kein Geld mehr her (wohlwissentlich) und Gorbi hatte andere Probleme als die "DDR"

Im Nachhinein kann ich nur folgendes bemerken:
Ich wunder mich bis heute, das die Wiedervereinigung so derart schmerzlos gegangen ist.
Das meine ich gesamtdeutsch, einzelschicksale gibt es Ost wie West.

PS: Ein G.W. kann mich auch gerne weiterhin als Clown bezeichnen. Da stehe ich drüber...

Viele Grüße
Carsten


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04.02.2012 20:08
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#12
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Zitat

Im Nachhinein kann ich nur folgendes bemerken:
Ich wunder mich bis heute, das die Wiedervereinigung so derart schmerzlos gegangen ist.
Das meine ich gesamtdeutsch, einzelschicksale gibt es Ost wie West.


Den Bonus (schmerzlos) kannst Du den Grenzern zuschreiben, die an dem Tag "dienen" mußten!

Mit fG

Dirk


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04.02.2012 20:12
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#13
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Die DDR war doch noch zu retten. Der Bundesfinanzminister Herr Schäuble vergleicht Griechenland mit der DDR.

Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber gut das es so gekommen ist, bei allem was war es wäre nicht mehr lange gegangen.
Sind wir zufrieden uns geht es immer noch gut in dieser Welt, oder?

Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend

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04.02.2012 20:16
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Zitat von CASI
Ein G.W. kann mich auch gerne weiterhin als Clown bezeichnen. Da stehe ich drüber...



Warum sprichst es dann an? Billiges Nachtreten oder Öl, alternativ auch Braunkohle, ins Feuer gießen/werfen?


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04.02.2012 20:27
#15
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Zitat von gak_dirk
Zitat

Im Nachhinein kann ich nur folgendes bemerken:
Ich wunder mich bis heute, das die Wiedervereinigung so derart schmerzlos gegangen ist.
Das meine ich gesamtdeutsch, einzelschicksale gibt es Ost wie West.


Den Bonus (schmerzlos) kannst Du den Grenzern zuschreiben, die an dem Tag "dienen" mußten!

Mit fG

Dirk


Nein,denke an den 09.10.1989. ( mein Vater und ich,wir waren auch dabei) Da hatte ich das erste Mal im Leben so richtig Angst.Ja,ich hatte abend``s in Leipzig Angst.Heute schäme ich mich nicht mehr dafür.Ich habe gemerkt,Einigkeit macht " Stark" !!


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