Bundeskanzlerin Frau Merkel in China

02.02.2012 09:43
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#1
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Unsere Bundeskanzlerin ist in China gelandet. In ihrer Begleitung reisen hochrangige Unternehmer.
Wird die Reise eine Erfolgsstory?
Das von Kommunisten geführte Land, dem scheinbar die gegenwärtige Krise nichts anhaben kann, soll in den europäischen Rettungsschirm investieren. Auf gut deutsch gesagt sollen die wirtschaftlich stabilen Herrscher das bankrotte, in der tiefen Eurokrise steckende, Europa retten. Mit Geld. Gleichzeitig mit dieser Bitte will/soll Frau Merkel die Kommunisten mit den Menschenrechten konfrontieren. Ist das nicht kontraproduktiv? Wie werden die Chinesen darauf reagieren? Ganz bestimmt mit asiatischer Ruhe und Gelassenheit.
Sie werden demnächst ihre Ölimporte aus dem Iran erhöhen können. Der Ölpreis wird fallen durch die Blockade iranischen Öls durch Europa. Den Chinesen wirds freuen, aber in Europa investieren? Warum?


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02.02.2012 09:57 (zuletzt bearbeitet: 02.02.2012 11:50)
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#2
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Egal welcher Staatsmann es ist, sie/er macht für mich nix anderes als die Beine breit zumachen.


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02.02.2012 11:31
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#3
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Gerüchten zufolge will sie auch die Plagiate ansprechen.

Allerdings nicht die von ihren nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter.

Sondern die Produktpiraterie.


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02.02.2012 15:20
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#4
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Ja wenn man als Bettler auftritt dann ist es leicht seine Forderungen durchzusetzen. Ach nee, das war ja andersrum.


Wie viele Jahre hatte die DDR noch nach den ersten Krediten, kann man das vergleichen?
http://www.fdj.de/FDJ_Homepage_08/Seiten...01fb_occupy.pdf


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02.02.2012 15:22 (zuletzt bearbeitet: 02.02.2012 15:23)
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#5
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Du meinst sicher nach den ersten Mrd. Krediten, denn Kredite sind auch vorher schon aufgenommen worden, ebenso wie es viele Staaten in der Welt tun.


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02.02.2012 15:29
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#6
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Ja die ersten ganz speziellen Strauß Kredite.


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02.02.2012 15:44 (zuletzt bearbeitet: 02.02.2012 16:11)
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#7
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Ohne diese Kredite wäre die DDR schon 1983 Pleite gewesen, auch aufgrund der reduzierten Lieferung von sowjetischem Erdöl Anfang der 80er. Es wurden allerdings von der Führung nicht die weiter absehbaren Lehren gezogen, nach dem Motto: "Wird schon schief gehen".

http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m3208b.pdf

"...Der Leser wird sich fragen, wie die gegenwärtigen enormen fiskalischen Verpflichtungen
gegenüber ausländischen privaten Kreditgebern künftig auf die deutschen Bürger (Stichwort
zukünftige „Gesamtentschuldung“) mittels Konsumverzicht abgewälzt werden sollen. Werden die
Deutschen das ertragen?"


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02.02.2012 17:12 (zuletzt bearbeitet: 02.02.2012 17:16)
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#8
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Die wirtschaftliche Situation war sicherlich nicht einfach für die DDR:
Wenn ich betrachte, daß z.B. n u r die Sowjetunion bei der DDR 7,1 Milliarden E u r o Schulden hatte.

http://www.welt.de/print-welt/article383...o_Schulden.html

Diese Schulden hat der dahemalige Bundeskanzler Schröder Putin erlassen.

Auch das Zahlenwerk hier befaßt sich mit der wirtschaftlichen und finanziellen Sitation der DDR:

http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf

Ich zitiere mal diese Einschätzung

Im Vergleich zur BRD, die in diesem Zeitraum (1985 bis 1989) ihre Brutto-Investitionen auf
126,0 % erhöhte, 10 ist dieser DDR-Anstieg auf 144 % - jeweils laufende Preisbasis - eine
mindestens ebenbürtige bzw. gleichwertige Leistung, die nicht bei einem insgesamt
krisenhaften Endzustand der DDR-Wirtschaft erreichbar gewesen wäre.


und


„Tatsächlich war die Zahlungsbilanzsituation der
DDR Ende 1989 weniger dramatisch als es aus den Selbstzeugnissen Schürers und Schalcks
hervorgeht.” 29 Diese begründete Feststellung widerlegt die „Enthüllungsstory” über den
„Staatsbankrott“ bzw. die akute Zahlungsbilanzkrise der DDR zu Ende 1989


noch die Bilanz:

Die anfängliche Dramatik der DDR-Auslandsverschuldung im „Schürer-Geheimpapier“ vom
Oktober 1989 – die auch Uwe Müller dramatisiert - ergab sich aus einer politisch motivierten
„Vereinfachung“: man hatte dort faktisch als „Auslandsverschuldung“ die Brutto-
Verschuldung in Höhe von 49 Mrd. VM angegeben und die Netto-Verschuldung von 19,9
Mrd. VM ausgeklammert, und Egon Krenz war mit dieser höheren Angabe sogar nach
Moskau zu Gorbatschow wegen Hilfeleistung gereist. „Die Auslandsverschuldung der DDR
war also mit 20,3 Milliarden DM um mehr als die Hälfte niedriger, als wir es im Oktober
1989 mit den 49 Milliarden Valutamark … ausweisen mussten“, korrigierte Gerhard Schürer
später selbst sein irritierendes bzw. desinformierendes „Geheimpapier“. 35 Dieses
Eingeständnis Schürers findet aber in den westdeutschen Medien wenig Beachtung, weil es
ein beliebtes Argument gegen die DDR entkräftet.

Ich hoffe, daß alles als Zitate zu erkennen ist.


Aber Frau Merkel ist in China - da werden wohl andere Zahlen geschrieben.


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02.02.2012 17:52
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#9
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Hallo das Thema war doch Merkel. Kleines Ja oder Nein hätte genügt, keine Ausarbeitung über die DDR Kredite verfassen. Das geht OT.


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02.02.2012 18:33
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Zitat von Feliks D.
Ja wenn man als Bettler auftritt dann ist es leicht seine Forderungen durchzusetzen. Ach nee, das war ja andersrum.


Wie viele Jahre hatte die DDR noch nach den ersten Krediten, kann man das vergleichen?
http://www.fdj.de/FDJ_Homepage_08/Seiten...01fb_occupy.pdf



Feliks diesen Feldversuch, wie von Occupy+ Junge Welt gefordert, hatten wir doch schon 40 Jahre. Ist doch noch größerer Mist, als das jetzige System. Ich denke die ganze Zeit nach, wie man es verbessern kann. Wenn mir die Erleuchtung kommt, melde ich mich. Ich hoffe ich schaffe es noch zu meinen Lebzeiten


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03.02.2012 23:54
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04.02.2012 08:58 (zuletzt bearbeitet: 04.02.2012 08:59)
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#12
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Zitat von Feliks D.
Ja wenn man als Bettler auftritt dann ist es leicht seine Forderungen durchzusetzen.



Euer Erich war auch nur ein Bettler!


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