Zitate - Verordnungen - Anmerkungen

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22.05.2009 10:10
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#1
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"In manchen Ländern hat man angestrebt, daß es einem Bürger nicht gestattet ist, die Gegend, in der er zufällig geboren ist, zu verlassen. Der Sinn dieses Gesetzes liegt auf der Hand: Dieses Land ist so schlecht regiert und wird so schlecht regiert, daß wir jedem verbieten, es zu verlassen, weil es sonst die ganze Bevölkerung verlassen würde."

Voltaire 1778


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22.05.2009 10:15
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#2
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"Und was die Landsleute angeht, auf die wir nicht schießen sollen: Seit wann sind Einbrecher, Strauchdiebe und Mörder Landsleute...? Wir wissen Freund und Feind zu unterscheiden! Die Feinde unseres Volkes beißen bei uns auf Granit und lassen - je nachdem wie frech sie es treiben - Zähne, Haare oder das Leben"

23.August 1961 - Neues Deutschland


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22.05.2009 10:18
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#3
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"Mein Vater steht an unserer Grenze und hält Wache. Tag und Nacht schützen seine Genossen und er unsere Heimat vor Feinden"

Unsere Fibel 1974


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22.05.2009 10:22 (zuletzt bearbeitet: 22.05.2009 10:22)
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#4
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Zitat von manudave
"In manchen Ländern hat man angestrebt, daß es einem Bürger nicht gestattet ist, die Gegend, in der er zufällig geboren ist, zu verlassen. Der Sinn dieses Gesetzes liegt auf der Hand: Dieses Land ist so schlecht regiert und wird so schlecht regiert, daß wir jedem verbieten, es zu verlassen, weil es sonst die ganze Bevölkerung verlassen würde."
Voltaire 1778


Fortsetzung des Spruches von Voltaire: "Ihr tätet besser daran, all euren Untertanen Lust zu machen, bei euch zu bleiben, und den Fremden, zu euch zu kommen."
Philosophisches Wörterbuch, Leipzig 1963

P.S. ...hat die Stasi nicht gelesen, wäre sonst verboten worden....wie so vieles was die damaligen Gesetze in Frage gestellt hat bzw. den Wunsch zum Verlassen des Landes gefördert hätte.

Gruß, Augenzeuge

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22.05.2009 10:25
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#5
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"In zahllosen Versammlungen und Resolutionen hat die Bevölkerung der DDR die Schutzmaßnahmen an der Demarkationslinie begrüßt und der Regierung ihren Dank ausgesprochen, dass Sie damit den Forderungen der Werktätigen nachgekommen ist."

"Das Volk" vom 29.05.1952


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22.05.2009 10:27
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#6
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"Persönliche Freiheit, Unverletzlichkeit der Wohnung, Postgeheimnis und das Recht, sich an einem beliebigen Ort niederzulassen, sind gewährleistet."

Artikel 8 der DDR-Verfassung von 1949


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22.05.2009 11:10
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#7
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Zitat von manudave
"Persönliche Freiheit, Unverletzlichkeit der Wohnung, Postgeheimnis und das Recht, sich an einem beliebigen Ort niederzulassen, sind gewährleistet."
Artikel 8 der DDR-Verfassung von 1949


Nach der Wende habe ich erfahren, das die Abteilung M (öffnete Briefe, las den Inhalt und gab Infos weiter)mich zu einem Zeitpunkt bereits kontrolliert hat, wo ich in keinster Weise negativ aufgefallen war. So konnte ich komplette Briefe an den Empfänger 9 Jahre später weiterleiten. Für wen galt eigentlich diese Verfassung?

Gruß, Augenzeuge


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22.05.2009 19:46
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#8
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"Dass die Berliner Mauer verschwand, ist für mich der Beweis, dass Träume sich nicht begrenzen lassen und dass der Freiheitswille alle Grenzen überwinden kann. Das Stückchen Mauer erinnert mich jeden Tag daran." - Farah Pahlavi, Hamburger Abendblatt, Aus aller Welt, 24. April 2004

"Ich wusste immer: Irgendwann spielen wir drüben, und die Scheißmauer bleibt auch nicht ewig stehen. Die ist so was von krank, völlig absurd, geht nicht." - Udo Lindenberg, über die Berliner Mauer und seine Auftrittsverbote in der DDR, 1/2008

"Mindestlohn ist DDR pur ohne Mauer." - Guido Westerwelle

"Sozialismus muss so attraktiv sein, dass man die Leute nicht einmauern muss." - Sahra Wagenknecht

"Überall muss ein einwandfreies Schussfeld gewährleistet sein." Honecker am 3. Mai 1974 zur Berliner Mauer (nein, kein Schiessbefehl)
25 Jahre später:
"Den Sozialismus – so sagt man bei uns immer – in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf."

"Mir ist nie klar geworden, wie dieser mittelmässige Mann (Honecker) sich an der Spitze des Politbüros so lange hat halten können. (Helmut Schmidt)

"Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit." Benjamin Franklin

"Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren." Abraham Lincoln

"Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Graf Joseph de Maistre

"Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne Kritik Demokratie geben kann. Damit fängt sie an." Michail Gorbatschow

"Doch in der Weltpolitik haben wir keine Rolle zu spielen -nicht in Amerika, nicht in Afrika , nicht in Asien." Helmut Schmidt

"Wenn man Tag und Nacht und sieben Tage in der Woche hinter der Revolution herackert, da weiß man nach sieben Jahren nicht mehr, was Wahn und was Wirklichkeit ist." Joschka Fischer


"Meine Überzeugung war, daß die betonierte Teilung und der Todesstreifen gegen den Strom der Geschichte stand." Willy Brandt

"Ich habe immer gesagt, der Kapitalismus hat 1989 nicht gesiegt. Er ist nur übrig geblieben." Gregor Gysi

"Es ist bedauerlich, dass ein großer Teil der Ostdeutschen noch immer nicht begriffen zu haben scheint, dass nicht nur die Ausführung des Marxismus-Leninismus, sondern die gesamte Idee des Marxismus-Leninismus menschenverachtend ist." Edgar Dahl, 2007



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23.05.2009 06:57
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#9
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"...nur die schon verblutet, können nicht verzeihn. Könn´sich nicht besaufen an Vergeßlichkeit, weil sie sich verletzten vor der rechten Zeit..."

Stephan Krawczyk


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23.05.2009 10:51
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#10
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Mielke im Oktober vor leitenden MFS Offizieren aus Anlass der Montagsdemonstration:

Und nun werde ich am Montag erstmals und endlich auch meine Spezialtruppen einsetzten und werde denen
zeigen,das unsere Macht noch Zähne hat.


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23.05.2009 19:46
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#11
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"All das Geschwafel von wegen nicht Hinrichten und nicht Todesurteil – alles Käse is' Genossen. Hinrichten den Menschen ohne ... Gerichtsbarkeit und so weiter."

Mielke, 1982, Ausschnitt eines Stasi-Tonbandprotokolls, auf einer Konferenz hoher Stasi-Offiziere, mit Bezug auf die Flucht von Werner Stiller


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24.05.2009 09:29
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#12
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"Das Treffenwollen ist grundlegend zu verbessern und eng mit der politisch/ideologischen Arbeit zu verbinden. Alle Angehörigen der Grenzregimenter sind... zu ausgezeichneten Schützen zu erziehen, die in der Lage sind, jedes unbewegliche oder sich bewegende Ziel mit dem ersten Feuerstoß bei Tag und Nacht zu vernichten"

Anordnung 50/63 des Berliner NVA-Stadtkommandanten, November 1963


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24.05.2009 20:57
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#13
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"Lieber einen Menschen abhauen lassen, als in der jetzigen politischen Situation die Schuß­waffe anzuwenden", ließ Generalsekretär Honecker seinen verblüfften Militärs verbindlich ausrichten. Am 3. April 1989 wurden daraufhin die Grenztruppen angewiesen, "die Schuß­waffe ... zur Verhinderung von Grenzdurchbrüchen" nicht länger anzuwenden. Der Schießbe­fehl, eine Existenzbedingung der DDR, war aufgehoben; kurze Zeit danach verschwand die DDR.


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25.05.2009 18:35
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#14
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Aus Nächstenliebe hat der Honecker das bestimmt nicht gemacht...


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25.05.2009 20:26
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#15
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"Ich liebe euch doch alle" ach, das war ja der Mielke


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