Stasi Akten ins Bundesarchiv ?

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21.01.2012 17:55
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#1
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Soll man die Stasi Akten im Bundesarchiv unterbringen, was aber den oeffentlichen Zugang zu den Akten erschweren wuerde? Meiner Ansicht nach die beste Loesung, wenn auch nicht immer fair fuer die Opfer. Aber nach 22 Jahren wird es Zeit endlich mal einen Schlusstrich unter dieses Kapitel zu ziehen.


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21.01.2012 18:00 (zuletzt bearbeitet: 21.01.2012 18:30)
avatar  Alfred
#2
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Nur ein Hinweis, einen ÖFFENTLICHEN Zugang gibt es nicht.

Der Zugang ist geregelt, wie es die Politik wünscht.

Es geht nicht darum wo diese Akten lagern, sondern um den Umgang.


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21.01.2012 19:02
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#3
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Zitat von Alfred
Nur ein Hinweis, einen ÖFFENTLICHEN Zugang gibt es nicht.
(...)


Wirklich?
http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/...g/index.html.de
Theo


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21.01.2012 19:07
avatar  Mike59
#4
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Alfred
Nur ein Hinweis, einen ÖFFENTLICHEN Zugang gibt es nicht.
(...)


Wirklich?
http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/...g/index.html.de
Theo




Einen öffentlichen Zugang gibt es ja jetzt nicht, der Grund weswegen die Akten nicht in das Bundesarchiv überführt werden ist wohl darin zu suchen.

Mike59


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22.01.2012 14:48
avatar  Annakin
#5
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[quote="Wanderer zwischen 2 Welten"]Soll man die Stasi Akten im Bundesarchiv unterbringen, was aber den oeffentlichen Zugang zu den Akten erschweren wuerde? Meiner Ansicht nach die beste Loesung, wenn auch nicht immer fair fuer die Opfer. Aber nach 22 Jahren wird es Zeit endlich mal einen Schlusstrich unter dieses Kapitel zu ziehen.


Solange noch Intresse an Einsichtnahme besteht, sollte man noch keinen Schlussstrich unter dieses Kapitel ziehen auch nach 22 Jahren nicht.


Gruß Annakin

_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.


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22.01.2012 15:56
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#6
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Ich bin dafür, alle Akten von Stasi, BND, Verfassungsschutz, MAD und den Regierungen (soweit wie rückwirkend vorhanden, ggf. bis ins Mittelalter) im Internet zu veröffentlichen. Ausgenommen sind nur die Namen noch nicht enttarnter Spione im Ausland, denen Verhaftung droht.


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22.01.2012 16:24
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#7
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Die Akten werden Archivgut! Eine Bearbeitung z.B. Schwärzen oder Entnahmen von Dokumenten dürften nicht möglich sein.
Für mich eine gute Lösung!


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22.01.2012 17:18
avatar  PF75
#8
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Solange noch Intresse an Einsichtnahme besteht, sollte man noch keinen Schlussstrich unter dieses Kapitel ziehen auch nach 22 Jahren nicht.


Gruß Annakin
[/quote]


interesse von welchem personenkreis ,von wievielen personen und wer stellt die Zahl der interessenten unvoreingenommen fest ?
Fragen die sicherlich auch für Diskussionen sorgen können.


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22.01.2012 19:11
avatar  Annakin
#9
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Gute Frage PF, Intresse besteht meiner Meinung nach von etlichen aber sicherlich nicht allen Bürgern. Nachdem was so alles ans Tageslicht gekommen ist hatte doch fast jeder den Verdacht das eine Akte über ihn existiert. Die Zahl der Interessenten lässt sich sicher nur schätzen, feststellen lässt sie sich nach Anzahl der gestellten Anträge auf Einsichtnahme.

Gruß Annakin

_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.


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22.01.2012 19:52 (zuletzt bearbeitet: 22.01.2012 19:54)
#10
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Zitat von Annakin
Gute Frage PF, Intresse besteht meiner Meinung nach von etlichen aber sicherlich nicht allen Bürgern. Nachdem was so alles ans Tageslicht gekommen ist hatte doch fast jeder den Verdacht das eine Akte über ihn existiert. Die Zahl der Interessenten lässt sich sicher nur schätzen, feststellen lässt sie sich nach Anzahl der gestellten Anträge auf Einsichtnahme.

Gruß Annakin



sind aber nicht viele beantragte Einsichtnahmen Wiederholungen von Bürgern,die bei einer vorherigen Antragsabgabe nichts erfahren haben,da keine Akte über sie gefunden wurde?
Ein Bekannter von mir hat mittlerweile dreimal schon Akteneinsicht beantragt und jedesmal einen negativen Bescheid bekommen,der ärmste ist jetzt total verzweifelt, er glaubt es einfach nicht,daß seine Person nicht mal einen Akteneintrag beim MfS wert war,
gruß mannomann

Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...


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22.01.2012 19:59
avatar  Pitti53
#11
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Zitat von mannomann14

Zitat von Annakin
Gute Frage PF, Intresse besteht meiner Meinung nach von etlichen aber sicherlich nicht allen Bürgern. Nachdem was so alles ans Tageslicht gekommen ist hatte doch fast jeder den Verdacht das eine Akte über ihn existiert. Die Zahl der Interessenten lässt sich sicher nur schätzen, feststellen lässt sie sich nach Anzahl der gestellten Anträge auf Einsichtnahme.

Gruß Annakin



sind aber nicht viele beantragte Einsichtnahmen Wiederholungen von Bürgern,die bei einer vorherigen Antragsabgabe nichts erfahren haben,da keine Akte über sie gefunden wurde?
Ein Bekannter von mir hat mittlerweile dreimal schon Akteneinsicht beantragt und jedesmal einen negativen Bescheid bekommen,der ärmste ist jetzt total verzweifelt, er glaubt es einfach nicht,daß seine Person nicht mal einen Akteneintrag beim MfS wert war,
gruß mannomann




Kenn ich aus dem Verwandtenkreis...keine Akte vorhanden bei 4-5 Leuten..waren schwer enttäuscht...waren WIR unwichtig?

nicht jeder hatte eben eine Akte auch wenn die Medien oder Knabe,ach ne jetzt Jahn, es behaupten


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22.01.2012 20:24
avatar  Alfred
#12
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Zitat von mannomann14

Zitat von Annakin
Gute Frage PF, Intresse besteht meiner Meinung nach von etlichen aber sicherlich nicht allen Bürgern. Nachdem was so alles ans Tageslicht gekommen ist hatte doch fast jeder den Verdacht das eine Akte über ihn existiert. Die Zahl der Interessenten lässt sich sicher nur schätzen, feststellen lässt sie sich nach Anzahl der gestellten Anträge auf Einsichtnahme.

Gruß Annakin



sind aber nicht viele beantragte Einsichtnahmen Wiederholungen von Bürgern,die bei einer vorherigen Antragsabgabe nichts erfahren haben,da keine Akte über sie gefunden wurde?
Ein Bekannter von mir hat mittlerweile dreimal schon Akteneinsicht beantragt und jedesmal einen negativen Bescheid bekommen,der ärmste ist jetzt total verzweifelt, er glaubt es einfach nicht,daß seine Person nicht mal einen Akteneintrag beim MfS wert war,
gruß mannomann





Hallo,

dies Fälle kenne ich auch.
Zum zweiten schreibt die Behörde ja in den Berichten nur, dass xxxx Bürger Einsicht beantragt haben. Ich habe bis heute nicht gelesen welches genaue Ergebnis die Anfragen hatten.
Man müsste ja dann noch mitteilen zu wie vielen Anfragen es eine Akte gab und dann auch noch was in den Akten stand. Herr Meier der eine Akte hatte weil er als Geheimnisträger bestätigt wurde macht sich aber sicher schlecht.


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22.01.2012 21:13
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#13
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Die Einsicht in die Akten sollte unbegrentzt sein.Wer meint betroffen zu sein hat so auch noch nach langer Zeit die Möglichkeit dies zu tuen.


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22.01.2012 21:32
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#14
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ich denke das gerechtigkeit nicht mit zeitsprüngen oder zeitraffer begint, und wenn aufarbeitung schon genau vollzogen wird, hat sicher niemand etwas dagegen. aber bitte schön die zeit 1945-1989 in der brd nicht aulassen. oder gibt es da nichts aufzuarbeiten? ich denke da gab es genug, was bis heute nie geschah weil man ja nie gerne im eigenen haus kehrt, sondern immer vor der fremden tür weil man da sich die finger nicht beschmutzt.
nicht war, herren der alten politiker und richter der brd.
meine meinung, füge ich forsorglich dazu.
ek 82/2


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23.01.2012 01:22
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#15
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Stasi Akten ins Bundesarchiv ?
.... hm, gute Frage. Was würde sich wirklich ändern?

Viel eigenwilliger fand ich seinerzeit, dass es ewig dauerte, bis dem ehemaligen DDR-Bürger Einsicht gewährt wurde. Stellt sich doch die Frage, wer vorher reinschauen wollte?! Mal eben zum Nulltarif hochgerechnet auf 100% ca. 17 Mio. Akten zu bekommen, ist doch nicht schlecht ( Ich weiß, es sind nicht so viele).

Ganz besonders "eigenwillig" finde ich die Antragstellung auf Einsicht, die Möglichkeit der Einsicht (ich müsste nach Sachsen-Anhalt fahren) und das die Akte zur Einsicht "vorbereitet" werden muss?
Schlussfrage: Wer bereitet da was, wie, warum vor?


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