Tabu Frage?

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07.01.2012 13:43
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#1
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Die Tabu - Frage, hoffentlich im richtigen Forum gestellt?
Mit der Ableistung der Wehrpflicht mußten in Ost und West die " Jungen " Männer Einschnitte in ihr Leben hinnehmen. Ich hab hier die
verschiedensten Themen gelesen: Dienstorte, Verpflegung, Bewaffnung, Technik, Befehle usw. usf.
Meine ernsthafte Frage: Wie war es mit dem Sexualleben?
Wehrdienstleistende, so kann man lesen und so ist es allgemein bekannt, sind in Kasernen untergebracht. Das Verlassen dieser WG mußte
durch jemanden genehmigt werden. Auf die Bude konnte man Alkohol an der Wache vorbei schmuggeln, aber ein Mädel?
Ich denke, dass ein Wehrdinstleistender mit einem normalen Sexualleben Probleme hatte. Konnte man mit solchen Problemen
sich an jemanden wenden? Hatten Vorgesetzte ein Ohr für diese Dinge? Und auch eine entsprechende Qualifikation?
Sex ist nicht alles, aber es ist die Hauptsache im Leben ( eines Mannes )!


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07.01.2012 13:51
avatar  Pitti53
#2
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Es gab ja ab und zu Ausgang.....


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07.01.2012 14:35
avatar  glasi
#3
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hallo polter.. das ist das doch keine tabu frage. die BW zeit war die beste meines lebens. in denn vielen jahren habe ich viele frauen kennengelernt. meiner meinung gibt es die besten und nettesten frauen in sachsen ahnhalt..


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07.01.2012 14:41 (zuletzt bearbeitet: 07.01.2012 14:43)
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#4
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Zitat von Polter
Die Tabu - Frage, hoffentlich im richtigen Forum gestellt?
Mit der Ableistung der Wehrpflicht mußten in Ost und West die " Jungen " Männer Einschnitte in ihr Leben hinnehmen. Ich hab hier die
verschiedensten Themen gelesen: Dienstorte, Verpflegung, Bewaffnung, Technik, Befehle usw. usf.
Meine ernsthafte Frage: Wie war es mit dem Sexualleben?
Wehrdienstleistende, so kann man lesen und so ist es allgemein bekannt, sind in Kasernen untergebracht. Das Verlassen dieser WG mußte
durch jemanden genehmigt werden. Auf die Bude konnte man Alkohol an der Wache vorbei schmuggeln, aber ein Mädel?
Ich denke, dass ein Wehrdinstleistender mit einem normalen Sexualleben Probleme hatte. Konnte man mit solchen Problemen
sich an jemanden wenden? Hatten Vorgesetzte ein Ohr für diese Dinge? Und auch eine entsprechende Qualifikation?
Sex ist nicht alles, aber es ist die Hauptsache im Leben ( eines Mannes )!




Mensch, das sind aber auch Fragen !
Wenn du 6 Wochen im Krankenhaus liegst, vernaschst du dann auch den Chefarzt ?
Eine Umstellung in der Lebensweise (und das war der WD nun mal) schlägt sich auch auf den Dödel nieder.
Aber ein Tipp.
Nicht umsonst freuten sich die Mädchen in den Grenzgebieten das nach den "alten" Soldaten im regelmäßigen Rhythmus neue kamen.
Tja, das Leben ist wirklich nur ein geben und nehmen.


Oss`n


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07.01.2012 16:44
avatar  TOMMI
#5
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.....dazu kam ja auch noch die Legende vom "Hängolin"-Tee....

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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07.01.2012 16:47
avatar  Pitti53
#6
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Zitat von TOMMI
.....dazu kam ja auch noch die Legende vom "Hängolin"-Tee....



Bloß hier nicht weiter....DAS Thema hatten wir schon seeeeehr ausführlich

Diesen Tee trank ich auch,und es klappte alles bestens(meine Frau kann es bezeugen...sah sie auch nur alle 2-3 Tage)


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07.01.2012 17:06
#7
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Wirklich erstaunlich, die Legende vom "Hängolin-Tee" gab es offenbar in beiden Armeen!
Ob sie aus früheren Zeiten übernommen wurde?
Interessant, wie sich sowas im "Prae-Internet-Zeitalter" durch Mundpropaganda ausbreitete.
Vielleicht weiß ja jemand hier etwas über die Ursprünge dieser Legende.

Zurück zum Thema: Die Frage stellte sich bei der BW längst nicht so sehr, da, zumindest ab den 70er Jahren die Ausgangsregelungen recht großzügig waren und eine heimatnahe Verwendung möglich war.

Grüße

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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07.01.2012 18:19
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#8
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Zitat von Pitti53

Zitat von TOMMI
.....dazu kam ja auch noch die Legende vom "Hängolin"-Tee....



Bloß hier nicht weiter....DAS Thema hatten wir schon seeeeehr ausführlich

Diesen Tee trank ich auch,und es klappte alles bestens(meine Frau kann es bezeugen...sah sie auch nur alle 2-3 Tage)





Vielleicht waren ja auch manche Frauen froh, wenn ihre Männer das Zeug tranken !
Drauf gesch....., das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
Nimm es mir nicht übel Pitti, es war nicht auf dich bezogen, aber es mußte jetzt einfach rauß - sorry, manche werden nie erwachsen.

Oss`n


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07.01.2012 18:27 (zuletzt bearbeitet: 07.01.2012 18:44)
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#9
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Es gab ja so manches Mädchen die hoffte von einem Grenzer mit raus aus der Grenzzone genommen zu werden...... Ich kenne allein 11 Fälle wo Untersuhler/Gerstunger Frauen mit den Grenzern ins gesamte DDR Gebiet gezogen sind und noch dort wohnen!
Aber es gab auch Grenzer die heute noch in Untersuhl wohnen bzw. schon verstorben sind.


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07.01.2012 18:29
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#10
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Stimmt - beide Varianten kenne ich auch.

Oss`n


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07.01.2012 18:45
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#11
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Familienplanung war in der DDR Staatssache!

Meist war in der Nähe der Offzierschulen eine Lehrerinnen- Ausbildungsstätte, oder ne Ausbildung für Kindergärtnerinnen.
War praktisch bei Versetzungen, die Frauen hatten dann meistens einen Beruf, der DDR- weit gesucht war.

Der Grundwehrdienstleistende wartete meist 10-15 Wochen, bis er nach Hause kam.
Da sind viele Freundschaften/Ehen zerbrochen.

War halt keine leichte Zeit.


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07.01.2012 18:49
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#12
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Eine Beziehung/Ehe die wegen ein paar Wochen/Monaten schon zerbricht hätte auch so keinen Bestand gehabt.


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07.01.2012 19:29
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#13
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Zitat von Feliks D.
Eine Beziehung/Ehe die wegen ein paar Wochen/Monaten schon zerbricht hätte auch so keinen Bestand gehabt.



ich glaube @feliks, hier machst du dir es etwas zu einfach. der mensch wird nunmal auch durch seine sexualität gesteuert, der eine mehr- der andere weniger.

genau die ausgangsfrage habe ich im vertrauten kreis am lagerfeuer auch schon paar mal gestellt und gefagt, ob ich sie in einem der einschlägigen foren stellen soll. "um gottes willen - stell die frage nicht, dass gibt ärger" war immer die einhellige meinung. seualität, zumal bei der armee, ist immer noch ein heikles thema, als tabu-thema würde ich es nun nicht gerade qualifizieren. wir hatten das thema hier vor kurzen schon mit @josy, beim wäschetausch, angerissen.... selbstverständlich wurde aus der not heraus bei der armee onaniert was das zeug hielt, anders kann man den plötzlichen entzug, auch körperlich, nicht verkraften. man stell sich einen verheirateten vater vor, der plötzlich zur nva einberufen wird. vorher hatte dieser regelmässig gv und nun plötzlich soll er und sein körper nicht mehr ? das will mir doch keiner ernsthaft glaubhaft machen.

das ihr aber alle wisst was wirklich das thema ist, sehe ich daran, dass ihr abschweift mit den mädels und heiraten und so


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07.01.2012 19:49
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#14
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mensch Gilbert, jetzt weis ich auch, warum ich Gemeinschaftsduschen so Scheiße fand.

Bin ich aber froh, das ich bei den GT war - die Jungs hatten ihren Dödel wenigstens im Griff.

Oss`n


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07.01.2012 19:57
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#15
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nun, das Hängolinthema wurde ja schon diskutiert. Das Gerücht ging auch bei der BW um (und m.w. auch schon bei der Wehrmacht).

Aber um mal wieder das doch in einigen Köpfen festsitzende Klischee der Freizeitkrieger zu untermauern (woher das wohl kommt, keiner hat die BW doch damals live erleben können) und die auch Neiddiskussion ein wenig am Kochen zu halten folgende kurze Story:

Wir schreiben das Jahr 1979. Auf unserer Stube liegt auch der MKF von unserem Marder. Da nicht weit weg wohnend öfters auch inoffizieller Heimschläfer, oder nacjh Dienstschluß eben bei der Freundin (Ausgang war ja bis zum Wecken). Nun hatte unser Zug doch auch mal eine Woche Bereitschaft (ja auch das hat es gegeben und nicht nur einmal, war aber auch immer ganz nett, Fußballspielen, Handball, Lesen, Sauna, aber darum geht's ja nicht).
Auf alle Fälle hatte der gute Fahrer eben wohl unbändige Lust und hat auf Sonntagnachmittag seine Freundin eingeladen. Als gute Kameraden haben wir ihm natürlich die Stube eine Weile überlassen.
Bis zum abendlichen Antreten war wieder alles klar.

Das dazu.
Aber mal eine andere Frage.
In der DDR waren ja im Gegensatz zur BW viele (?) schon verheiratet mit eigener Familie.
War es als GWDler möglich während des Wehrdienstes zu heiraten? Also unser Richtschützen heiratete während dieser Zeit, warum auch immer. Ich glaub es gab so mind. 3 Tage Sonderurlaub wenn er in Uniform - im kleinen Diener natürlich - heiratete. Ob es sonst noch etwas gab, finanziell vielleicht - weiß ich nicht mehr.
Und: Er mußte nicht beim Chef fragen, ob die Braut genehm ist.

mit grinsendem Gruß

Bongo

P.S.:
hier wird ja öfters erwähnt, dass das warme Wasser beim Duschen nicht reichte oder gar keines vorhanden war. Kann es sein, dass dies quasi eine Betreuungsmaßnahme war, denn kalt Duschen soll ja manchmal auch Abhilfe schaffen bei entsprechendem Drang?


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