Grenzöffnung 1987 bei Hohengandern?? Was war da los??

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24.12.2011 21:49von Fall 80
Frage
Grenzöffnung 1987 bei Hohengandern?? Was war da los??

Ich bin in der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeine auf folgenden Bericht gestossen. Einige Leser machen sich "Gedanken zur Weihnachtszeit", aber lest selber. Ist da was dran? Oder ist es mal wieder eine Zeitungsente? Eine Verwechslung mit Weihnachten 1989 schliese ich aus, da die Grenze bei Hohengandern bereits am 12. November 1989 geöffnet wurde.

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24.12.2011 22:03von Zaunkönig
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Schönen Guten Abend.
Irgendwie ist ganz unten im Hinterstübchen im Gehirn eine ferne Erinnerung, dass ich irgendwo was von kleinem Grenzverkehr gehört oder gesehen habe. Wo ich das gesehen habe, weiß ich nicht mehr, denke das war im Westfernsehen. Habe noch gedacht: Mist, warum wohnst du nicht da, dann könnteste auch mal in den Westen, aber wie zu Anfang erwähnt, nur eine sehr sehr wage Ahnung davon.
Peter der Zaunkönig, der zu dieser Zeit bei der Eisenbahn als Matrose gearbeitet hat

24.12.2011 22:09von Fall 80
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Vielleicht hast Du es damals im Fernsehen gesehen? Hohengandern liegt im "Dreiländereck" (Thüringen, Niedersachsen und Hessen). Könnte dann im HR oder NDR gelaufen sein. Obwohl ich im Werra-Meissner Kreis wohne, ist mir diese Aktion absolut unbekannt.

Zitat von Zaunkönig
Schönen Guten Abend.
Irgendwie ist ganz unten im Hinterstübchen im Gehirn eine ferne Erinnerung, dass ich irgendwo was von kleinem Grenzverkehr gehört oder gesehen habe. Wo ich das gesehen habe, weiß ich nicht mehr, denke das war im Westfernsehen. Habe noch gedacht: Mist, warum wohnst du nicht da, dann könnteste auch mal in den Westen, aber wie zu Anfang erwähnt, nur eine sehr sehr wage Ahnung davon.
Peter der Zaunkönig, der zu dieser Zeit bei der Eisenbahn als Matrose gearbeitet hat

24.12.2011 22:21von Zaunkönig
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Nee nee, das war wohl so mehr allgemein, was ich da gesehen habe. Kann im 1. oder 2. Westfernsehen gewesen sein, denn die westl. Regionalsender kriegten wir in Ostberlin nicht rein. Und wie schon geschrieben ganz ferne und wage Erinnerung.
Oder wurde das sogar bei uns in den Tageszeitungen erwähnt, als Erleichterung für die Grenzanwohner. Ich weiß es jedenfalls nicht mehr, wo die Erinnerung herkommt. Aber irgend etwas mit kleinem Grenzverkehr war da.
Peter

24.12.2011 23:16von eisenringtheo
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Da findet man nichts auf "Google". Wenn das was gewesen wäre, dann wäre es bundesweit bekanntgeworden. Und dann hätten andere Gemeinden auch eine solche Ausnahme gewollt. Gehört und gelesen habe ich zwar, dass westliche Gemeinde eine solche Regelung angstrebt haben, es hat aber keine gegeben. WIMRE war für Ausländer das Betreten von Sperrzone und Schutzstreifen generell und ausnahmslos verboten, auch in dringenden Familienangelegenheiten. Wenn jemand in Untersuhl (Thüringen) starb, konnte dessen Bruder aus Obersuhl (Hessen) nicht an der Beerdigung teilnehmen. Umgekehrt gings: zum Bf Gerstungen, dort in den Personenzug nach Eisenach, dort in den Schnellzug in Richtung Frankfurt(BRD) mit Pass- und Zollkontrolle in Gerstungen Gr(Güst/Bahn, 45 Min. Aufenthalt), weiter nach Bebra und zurück mit dem Personenzug nach Obersuhl.
Theo

24.12.2011 23:25von ( gelöscht )
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Absolute Ente,ich war zu der Zeit im besagten Abschnitt,da war nichts der Gleichen.

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25.12.2011 00:53von Zaunkönig
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@mic Na gut, dann hat mir mein Hinterstübchen wieder mal einen Streich gespielt. Naja ist ja inzwischen auch fast 25 Jahre. Und da vermischt sich mit der Zeit alles.
Aber irgendwie und -wo habe ich so eine kleine Kiste im Kopp, wo irgend etwas von einem kleinem Grenzverkehr abgelegt ist. Wie schon vorher geschrieben, ich hab mich geärgert, dass ich nicht an der Grünen Grenze wohne, wo so ein Vorkommen war.
Vielleicht meldet sich ja noch ein Grenzer, der sich an sowas erinnern kann, denn das ist ja, wenn es denn stattgefunden hat, etwas, was man nicht so leicht vergisst.
Peter der Zaunkönig

25.12.2011 08:22von exgakl
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ich denke mal, daß das ein Druckfehler ist und eigentlich 1989 gemeint war. Da macht es schon eher SInn, daß die noch bestehende Grenze für einige Stunden geöffnet wurde. Ich gehe davon aus, die Bürger hatten dort keinen Grenzübergang und da wurde es eben im kurzem Dienstweg beschlossen.

VG exgakl

25.12.2011 09:45von ( gelöscht )
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Zitat von mic44
Absolute Ente,ich war zu der Zeit im besagten Abschnitt,da war nichts der Gleichen.



ich war dabei, aber erst am 18.11.1989,
da war ich in der ersten schicht bei der
grenzöffnung dabei.

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25.12.2011 10:02von eisenringtheo
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Zitat von exgakl
ich denke mal, daß das ein Druckfehler ist und eigentlich 1989 gemeint war. Da macht es schon eher SInn, daß die noch bestehende Grenze für einige Stunden geöffnet wurde. Ich gehe davon aus, die Bürger hatten dort keinen Grenzübergang und da wurde es eben im kurzem Dienstweg beschlossen.

VG exgakl



Ja das ist möglich. Der Grenzübergang von Hohengandern, der im November errichtet wurde, war südwestlich der Ortschaft nach Hessen (Eichenberg?). Nordwestlich von Hohengandern liegt Niedergandern im Bundesland Niedersachsen. Möglich dass man dort die Grenze für ein paar Stunden aufgemacht hat, aber keine Güst geplant war.
Theo

25.12.2011 10:26von Fall 80
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Dürfte kein Druckfehler sein. Heiligabend war die Grenze bei Hohengandern schon offen. Die Grenze an der F-80 (Heute B-80) war schon am 12. November 1989 geöffnet worden!!!!! Der offizielle Reiseverkehr lief da bereits schon über die GüST Hohengandern.

Zitat von exgakl
ich denke mal, daß das ein Druckfehler ist und eigentlich 1989 gemeint war. Da macht es schon eher SInn, daß die noch bestehende Grenze für einige Stunden geöffnet wurde. Ich gehe davon aus, die Bürger hatten dort keinen Grenzübergang und da wurde es eben im kurzem Dienstweg beschlossen.

VG exgakl

25.12.2011 10:33von ( gelöscht )
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Hallo alle zusammen, alles gute Zu Weihnachten. Hohengandern lag im nachbarabschnitt. Das dort schon 1987 die Grenzen geöffnet wurde, ist mir persönlich etwas ganzneues. Denn wir hatten gemeinsam 1988 die Feldarbeiten im Bereich Hohengandern mit denn dortigen Grenzaufklärern abgesichert. dieses kann dann nue ein Druckfehler oder Zeitungsente sein.

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25.12.2011 10:35von Fall 80
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Eine Woche später bin ich dann aus Richtung Westen das erstemal über Hohengandern nach Heiligenstadt gefahren. Kann mich noch gut daran erinnern. Wenn man heute an dieser Stelle die Landesgrenze überquerrt weisen die großen Hinweistafeln auf die Grenzöffnung hin. Schon beeindruckend was sich da im November 89 ereignet hat. Haben leider schon wieder sehr viele Menschen vergessen!!!!! Schade, kann ich da nur sagen.

Zitat von bruno

Zitat von mic44
Absolute Ente,ich war zu der Zeit im besagten Abschnitt,da war nichts der Gleichen.



ich war dabei, aber erst am 18.11.1989,
da war ich in der ersten schicht bei der
grenzöffnung dabei.


25.12.2011 10:39von Fall 80
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Ich kann mich noch an Feldarbeiten im Bereich Hohengandern in Richtung Hottenrode erinnern.

Zitat von KAMÜ
Hallo alle zusammen, alles gute Zu Weihnachten. Hohengandern lag im nachbarabschnitt. Das dort schon 1987 die Grenzen geöffnet wurde, ist mir persönlich etwas ganzneues. Denn wir hatten gemeinsam 1988 die Feldarbeiten im Bereich Hohengandern mit denn dortigen Grenzaufklärern abgesichert. dieses kann dann nue ein Druckfehler oder Zeitungsente sein.

25.12.2011 10:43von Fall 80
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Da hast Du Recht, Eichenberg liegt in Hessen. Kurz hinter dem Bahnhof Eichenberg verlief die Grenze. In diesem Bereich liegt auch das "Dreiländereck" .

Zitat von eisenringtheo

Zitat von exgakl
ich denke mal, daß das ein Druckfehler ist und eigentlich 1989 gemeint war. Da macht es schon eher SInn, daß die noch bestehende Grenze für einige Stunden geöffnet wurde. Ich gehe davon aus, die Bürger hatten dort keinen Grenzübergang und da wurde es eben im kurzem Dienstweg beschlossen.

VG exgakl



Ja das ist möglich. Der Grenzübergang von Hohengandern, der im November errichtet wurde, war südwestlich der Ortschaft nach Hessen (Eichenberg?). Nordwestlich von Hohengandern liegt Niedergandern im Bundesland Niedersachsen. Möglich dass man dort die Grenze für ein paar Stunden aufgemacht hat, aber keine Güst geplant war.
Theo


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