USA finanzieren in Rußland die Einhaltung der Menschenrechte, Freie Medien und Demokratie!

15.12.2011 08:28 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2011 08:48)
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#1
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Einmischung der USA in die Angelegenheiten Rußlands?
Seit 2009 sollen über 160 Millionen US-Dollers für den Schutz der Menschenrechte, für Medien und Demokratie in Rußland aus-
gegeben haben. Nun soll das Geld weiter fließen. Wie lange? Bis sich Rußland eine genehme Regierung für die USA gebastelt hat?

mehr Info; http://de.rian.ru/world/20111215/261995324.html


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15.12.2011 09:37
#2
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Über diese hilflosen Anschuldigungen kann ich nur lachen. Das geschilderte Verhalten ist doch gängige Praxis, nicht nur in den USA.
So würde es mich interessieren, wie stark russische Firmen auf die westliche Politik Einfluß nehmen, so zum Beispiel die schweizerische Firma Nord-Stream in Zug, die in 51% Besitz der russischen Gazprom ist und deren Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Schröder ist. Die Reichen und Schönen treffen sich eben an Pressebällen, karitativen Anlässen usw. mit Finanzmagnaten, Rohstoffoligarchen, Konzernchefs, teilen die Welt auf und instruieren die Politiker, wie sie zu regieren haben. Machen es diese zufriedenstellend, findet sich in der Wirtschaft immer ein gut bezahlter Job nach dem Rückzug aus der aktiven Politik...
So funktioniert eben die westliche (und jetzt auch russische und chinesische) Demokratie.
Theo


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15.12.2011 10:45 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2011 10:46)
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#3
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Theo ich glaube Du hast den Sachverhalt nicht richtig erfasst!

Es geht doch hier nicht um wirtschaftliche Verzahnung wie sie unter dem Stichwort Globalisierung alltäglich ist, sondern um die finanzielle Unterstützung oppositioneller Gruppen zur Einmischung in Innere Angelegenheiten fremder Staaten. Das wäre ja so als ob ein Staat die NPD jährlich mit 160.000.000 € unterstützt, damit diese seinen Wünschen entsprechend agiert. Na das Gekreische unserer FDP Außenministerin und anderer Heucheldemokraten möchte ich mir in dem Fall gar nicht vorstellen.


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15.12.2011 12:00 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2011 12:02)
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Zitat von Feliks D.
Theo ich glaube Du hast den Sachverhalt nicht richtig erfasst!

Es geht doch hier nicht um wirtschaftliche Verzahnung wie sie unter dem Stichwort Globalisierung alltäglich ist, sondern um die finanzielle Unterstützung oppositioneller Gruppen zur Einmischung in Innere Angelegenheiten fremder Staaten. Das wäre ja so als ob ein Staat die NPD jährlich mit 160.000.000 € unterstützt, damit diese seinen Wünschen entsprechend agiert. Na das Gekreische unserer FDP Außenministerin und anderer Heucheldemokraten möchte ich mir in dem Fall gar nicht vorstellen.




@Feliks,

ich sehe das eher so wie Theo,

denn das ist doch nur ein propagandistisch- heuchlerisches Produkt, ein alter Trick (ich meine die als Information aus "geheimen Kreisen bezeichneten Meldungen wie diese mit den genannten und bezifferten Unterstützungssummen Made in USA für die russische Opposition), was den internationalen Medien mit einer gewissen Geheimniskränmerei umwoben zum Fraß vorgeworfen wird. Um es dann als Topmeldungen "unters Volk" zu bringen, damit der gemeine Bürger wieder glaubt, wie Spinne Feind sich die Großen doch eigentlich sind....in Wahrheit lachen die sich hinter den berühmten Kulissen kaputt und freuen sich gemeinsam über die endlos sprudelnden Milliarden Dollar´s, Rubel`s, Euro`s, "Pfünde"...

Der hochkarätige Gaszpromstratege G. Schröder läßt herzlich grüßen!


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...

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15.12.2011 13:05
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#5
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Nun lachen kann man über vieles!
Ob ich über die offizielle Staatspolitik/Finanzpolitik der USA lachen kann?. Eher ist es doch zum Weinen. Ein Russe hat, wenn ich richtig gegooglet
habe, ein monatliches Einkommen von durchschnittlich unter 400 €. Preisverfall lasse ich mal weg und stelle mir die Frage, wieviele
Moskowiter für 1 Million US-Doller ( ! Doller - 30 Rubel ) ich auf dem Roten Platz versammeln könnte. Ich sehe schon einige Parallelen zum " arabischen Frühling " Es geht hier nicht im irgendeine Immobilienpanne oder um einen Privatkredit eines Bundespräsidenten. Geld regiert die Welt. Hat sich was geändert? Da niemand etwas umsonst macht auf dieser Welt, ist die Frage legitim: Was ist das Ziel?

Zum Lachen bzw. lustig allein ist der Gedanke, daß wohl benachteilgte Kreise in Deutschland solch einen warmen Geldregen aus den USA bekommen.


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15.12.2011 13:25
#6
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Zitat von Feliks D.
Theo ich glaube Du hast den Sachverhalt nicht richtig erfasst!


So ist es!!!!
Die staatliche Auslandentwicklungshilfe scheint sehr bedeutsam zu sein
http://www.usaid.gov/
http://www.usaid.gov/locations/europe_eu...s/ru/index.html
Bestimmt ist die Entwicklungshilfe nicht rein altruistisch, sondern es sollen amerikanische Interessen gefördert werden, besonders die russische Site wirkt schon sehr dreist:
http://russia.usaid.gov/programs/democratic_dev/
Theo


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15.12.2011 13:34 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2011 13:45)
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Und natürlich darf das chinesische Pflänzchen mit den " Frühlingsknospen " beim warmen Geldregen nicht vergessen werden.

@ eisenringtheo

kann es sein, daß diese Programme nicht als sehr dreist auf die russische ( und chinesische ) Seite wirken und von
diesen so wahrgenommen werden?


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15.12.2011 21:54
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Feliks D.
Theo ich glaube Du hast den Sachverhalt nicht richtig erfasst!


So ist es!!!!
Die staatliche Auslandentwicklungshilfe scheint sehr bedeutsam zu sein
http://www.usaid.gov/
http://www.usaid.gov/locations/europe_eu...s/ru/index.html
Bestimmt ist die Entwicklungshilfe nicht rein altruistisch, sondern es sollen amerikanische Interessen gefördert werden, besonders die russische Site wirkt schon sehr dreist:
http://russia.usaid.gov/programs/democratic_dev/
Theo




Den USA geht es nirgends um Menschenrechte, nur um ihre Macht und ihren Einfluss.
Den USA ist ein schwaches Russland natütlich lieber als ein Starkes!


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