Die verlogene Delegitimierungskampagne zum Schmidt-Besuch vor 30 Jahren in Güstrow

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13.12.2011 20:09
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Jedenfalls nicht an das Thema hier!


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13.12.2011 20:12
#17
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Zitat von Gert

Zitat von Hackel39

Zitat von Feliks D.
Doch sind diese Maßnahmen zur Gewährleistung einer hohen Sicherheit der führenden Repräsentanten und des ausländischen Staatsgastes geeignet die DDR anzuprangern? Bietet sich hier diesem System und einigen seiner heuchlerischen Krakeeler wirklich eine Gelegenheit zu einer weiteren Delegitimierungskampagne, oder fallen ihnen ihre eigenen Maßnahmen dabei auf die Füße?

Sperrgebiete, Masseneinsatz von Siherheitsorganen, ausgewählte Jubler, wirklich alles ein Alleinstellungsmerkmal der DDR?


Bush in Stralsund, ca. 15.000 Einsatzkräfte, Autos und Fahrräder aus Straßen entfernt, ca. 2000 Gullis zugeschweißt und hunderte Briefkästen versiegelt, Altstadt abgeriegelt, Anwohner mussten sich ausweisen und wurden von Einsatzkräften bis ins Haus eskortiert, während des Besuches durften Häuser nicht verlassen und Fenster nicht geöffnet werden, Geschäfte, Restaurants und alle anderen Einrichtungen mussten schließen, als Publikum waren lediglich 1.500 von der CDU extra ausgewählte Jubler zugelassen.

Heiligendamm Von westl. Diedrichshagen bis östl. Hafen Kühlungsborn ab Landkante 15km Sperrgebiet seeseitig (ca. 60 Quadrat-Seemeilen), Verbot des Schiffsverkehrs und der Fischerrei, Überwachung der Uferbereiche und des Küstenvorfeldes, Schließung des Hafens Kühlungsborn, Einsatz von 26 Streifen- und 28 Schlauchbooten.

Was bitte wirft man nun also heute der DDR jetzt vor? So verlogene Heucheldemokraten hier und andernorts, man könnte lachen wenn sie nicht alle so zum wären!



Vielleicht kam in beiden Fällen die Gefahr ja auch ganz woanders her, immerhin war Schmidt ja auch nicht gerade zimperlich mit Terroristen sowohl der RAF als auch der PLO umgegangen und die hätten beim Kanzlerbesuch im Falle eines Attentats in der DDR diese ganz schön beschädigen können.
Immerhin zeigten aber die Sicherheitsmaßnahmen von Stralsund (Bush- Besuch), daß die verordnete Freundschaft zur USA noch weniger Wert ist als die verordnete Freundschaft zur Sowjetunion es war.




@hackl
Wer beisst denn in die Hand die ihn füttert ? Ist dir nicht bekannt, dass die DDR diesen RAF Verbrechern otimalen Unterschlupf gewährt hat mit Legenden versehen, die sie nahezu perfekt schützten ? Hältst du es daher für möglich, das diese Organisation in ihrem " Gastland" einen Terroranschlag verübt ?
Das halte ich für ziemlich unrealistisch!

Gruß Gert



Nun ja Gert, die RAF war , wie der Name schon sagt, eine recht disziplinierte Armee, wenn auch nur eine kleine aber gekribbelt hat es ganz sicher bei denen wegen einer solchen Chance, ich denke aber auch, daß man die große Sache nicht mit der Ausübung einer solchen Option gefährdet hätte.
Ich hatte eher die arabischen Terroristen im Hinterkopf, die sich zu Ausbildungszwecken wohl auch in der DDR zwischenzeitlich aufgehalten haben sollen, die nehmen in ihren Heimatländern auch heute eher keine Rücksicht auf ihre kriegsmüden Landsleute und verüben Anschläge, trotz daß der Ami wegen seiner Geldsorgen schon im Rückwärtsgang unterwegs ist und sich Double f...you Bush längst vom Acker gemacht hat.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


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13.12.2011 21:05
#18
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Aussage eines hochrangigen DDR-Diplomaten zu den Absicherungsmaßnahmen der DDR-Organe.

Die Sicherheitsinszenierung, durch die die Stadt faktisch in einen Ausnahmezustand versetzt wurde und völlig abgereigelt war, hat dem Ansehen der DDR schwer geschadet. Sie war blamabel, überflüssig und bestätigte letztlich das Bild, das man sich von der DDR machte.
Das Trauma von Erfurt mußte bei Mielke und Honecker so tiefe Spuren hinterlassen haben, daß die Angst vor etwaigen Sympathiekundgebeungen für Schmidt jeden politischen Menschenverstand in den Hintergrund drängte.

Quelle: Berlin-Bonner Balance

"Mobility, Vigilance, Justice"


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13.12.2011 22:31
#19
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Das Interesse der DDR Bevölkerung an diesem Staatsbesuch war riesig: (AK 11.12/12.12/13.12. 1981). In ähnicher Grössenordnung informierten sich wohl viele über die BRD Sender
http://www.dra.de/cgi-bin/zuschauerforsc...e=AK01&Page=118
Deshalb durfte auf keinen Fall etwas schiefgehen.
Theo


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14.12.2011 08:46
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#20
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94

Na da will ich och ma oT sein.
Schön das Du hier weiter Content bringst @Eisenringtheo. Einfach dafür mal (nicht nur in meinem Namen ?) Dank sag.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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14.12.2011 14:42
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#21
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Später bei einem Neujahrsempfang kam Honecker im Gespräch mit Klaus Bölling(Ständiger Vertreter der BRD in Ostberlin) noch mal auf
den Besuch am 13.12 auf dem Weihnachtsmarkt zurück.Er könne gar nicht verstehen warum die westlichen Medien ein so verzerrtes Bild
von dem schönen Empfang in Güstrow gegeben haben.Er meinte:Das war doch eine große Herzlichkeit für Ihren Bundeskanzler.

Bölling dachte nur...da waren wir wohl an zwei verschiedenen Plätzen.


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14.12.2011 20:54
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@Zermatt, es gibt eine Doku, ich kenne den Titel nicht mehr, da äußert sich Bölling tatsächlich zu den Ereignissen in Güstrow und das ist so ziemlich identisch mit Deinem letzten Beitrag.
Ich denke auch, man sollte hier trennen zwischen den Aufgaben, die dem Personenschutz und Schutz vor terroristischen Anschlägen dienten und jenen, eben dem MfS der DDR spezifischen Vorgehensweisen, die , um die es hier geht.
Nach meinem Geschmack muss man heute, nach über 30 Jahren, deswegen nicht unbedingt seine Contenance verlieren.
Aber das ist eben nur meine eigene Meinung.

VG Huf


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18.12.2011 19:48
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Zitat von Huf
Ich denke auch, man sollte hier trennen zwischen den Aufgaben, die dem Personenschutz und Schutz vor terroristischen Anschlägen dienten und jenen, eben dem MfS der DDR spezifischen Vorgehensweisen, die , um die es hier geht.



Einverstanden, dann trennen wir!

Ziehen wir alle Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und Vorbeugung von Straftaten ab, dann bleibt als großer Punkt das Theater mit dem gestellten Weihnachtsmarkt, bzw. die ausgewählten Besucher desselben.

Wo ist nun, außer der auswählenden Partei, der große Unterschied wenn in der DDR ein ausgewähltes Publikum Schmidt, oder in der BRD ein auserwähltes Publikum Bush die Aufwartung machen darf? Beide Aktionen sind gestellt, um dem Gastgeber gut aussehen zu lassen, und das gewöhnliche Volk wird ausgesperrt.


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18.12.2011 20:52
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#24
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Huf
Ich denke auch, man sollte hier trennen zwischen den Aufgaben, die dem Personenschutz und Schutz vor terroristischen Anschlägen dienten und jenen, eben dem MfS der DDR spezifischen Vorgehensweisen, die , um die es hier geht.



Einverstanden, dann trennen wir!

Ziehen wir alle Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und Vorbeugung von Straftaten ab, dann bleibt als großer Punkt das Theater mit dem gestellten Weihnachtsmarkt, bzw. die ausgewählten Besucher desselben.

Wo ist nun, außer der auswählenden Partei, der große Unterschied wenn in der DDR ein ausgewähltes Publikum Schmidt, oder in der BRD ein auserwähltes Publikum Bush die Aufwartung machen darf? Beide Aktionen sind gestellt, um dem Gastgeber gut aussehen zu lassen, und das gewöhnliche Volk wird ausgesperrt.




Hier bei uns.... ? Sicherheit ja ..logisch aber Otto Normaverbraucher aussperren...ich war schon mal da....ganz nah.


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18.12.2011 21:15
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#25
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2007 in Stralsund war es ausgesperrt oder in seine Wohnungen eingesperrt, nicht anders wie damals in Güstrow!


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18.12.2011 21:33
#26
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Echt lustich Feliks....wie du das zu rechtfertigen suchst.....

Schöne Appel- und Birnenvergleiche die du da bringst.....ich bin sogar etwas beeindruckt....aber dann von deiner Hartneckigkeit....

Niks für ungut....

Mara


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18.12.2011 21:35
avatar  exgakl
#27
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na Mara.... wieder den alten Bolzplatz entdeckt?

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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18.12.2011 21:37 (zuletzt bearbeitet: 18.12.2011 21:37)
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Na ich danke auch recht schön und vielleicht erklärst Du mir ja auch noch den Unterschied zwischen gestellten von der CDU ausgewähltem Publikum und gestellten von der SED ausgewähltem Publikum?


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18.12.2011 21:39
#29
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Zitat von exgakl
na Mara.... wieder den alten Bolzplatz entdeckt?



Joar Exgakl....ab und an bisken rumbolzen kann nich schaden, dacht ich mir so....wo kommen wir sonst hin, wenn Feliks kaum jemand kontra gibt.....

groetjes uit Cesena

Mara....


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18.12.2011 21:40
#30
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Zitat von exgakl
na Mara.... wieder den alten Bolzplatz entdeckt?



spielt keiner mit ihr?
gruß mannomann

Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...


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