Die DDR existiert noch.. oder doch nicht?... das "kubanische Wikipedia"

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07.12.2011 15:36
#1
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Kuba sperrt viele ausländische Seiten, so auch Wikipedia. Damit das Internet für Kubaner nicht allzu trist wird, gibt es ein eigenes Wissensportal für Kuba:
http://www.ecured.cu/index.php/EcuRed:Enciclopedia_cubana
oft leicht unerverständlich, nicht nur wegen der Sprache, sondern auch wegen des Inhaltes!!
http://www.ecured.cu/index.php/Rep%C3%BA...%A1tica_Alemana
Gibt es jetzt die DDR noch oder nicht?


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07.12.2011 15:43
avatar  exgakl
#2
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nach meinen Spanischkenntnissen (Googleübersetzer) Disolución = Auflösung... gibt es sie auch auf Kuba nicht mehr.
Stop... irgendwo gibts vor Kuba noch eine Insel gleichen Namens, wenn mich nicht alles täuscht!

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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07.12.2011 15:53 (zuletzt bearbeitet: 07.12.2011 15:57)
avatar  Marder
#3
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Hallo
steht doch drin von 1949 bis 1990.
Danach Wiedervereinigung. Sogar Grenzöffnung am 9.11. und die Massenflucht wird genannt.

http://www.ecured.cu/index.php/Alemania

MfG Jürgen

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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07.12.2011 15:54
#4
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Zitat von exgakl
nach meinen Spanischkenntnissen (Googleübersetzer) Disolución = Auflösung... gibt es sie auch auf Kuba nicht mehr.
Stop... irgendwo gibts vor Kuba noch eine Insel gleichen Namens, wenn mich nicht alles täuscht!



Alles klar, dann ist der auf der Website zitierte "Francesc Antich Oliver" nach Ende seiner Amtsdauer als Präsident der Balearen jetzt nicht der Präsident von Deutschland....
http://es.wikipedia.org/wiki/Francesc_Antich
Theo


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07.12.2011 16:17
#5
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Zu der Sache mit der Insel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-Th%C3%A4lmann-Insel

Gruß

westsachse


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07.12.2011 22:38
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#6
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Hier noch ein Link: http://www.mdr.de/damals/archiv/artikel97046.html da ist unten ein Video zu sehen.


Grüße


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08.12.2011 11:34
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#7
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In den achtziger waren viele Kubaner in Buna bei Halle, sie haben da gearbeitet.
Für sie war die DDR wie für uns der Westen.
Ein Paradies, wo es alles zu kaufen gab.
Sogar Unterwäsche, ohne Bezugsschein.
Mit den Kubaner wurde das erste Mal der billigere Reis (50 Pfennige die Tüte) knapp.
Die haben sehr viel Reis gegessen.
Und kochen konnte die! Wahnsinn. Schwarze Bohnen waren sehr schmackhaft.
Ja, die werden die DDR auch nicht vergessen.


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08.12.2011 14:22
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#8
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Zitat von damals wars
In den achtziger waren viele Kubaner in Buna bei Halle, sie haben da gearbeitet.
Für sie war die DDR wie für uns der Westen.
Ein Paradies, wo es alles zu kaufen gab.
Sogar Unterwäsche, ohne Bezugsschein.
Mit den Kubaner wurde das erste Mal der billigere Reis (50 Pfennige die Tüte) knapp.
Die haben sehr viel Reis gegessen.
Und kochen konnte die! Wahnsinn. Schwarze Bohnen waren sehr schmackhaft.
Ja, die werden die DDR auch nicht vergessen.



Das kann ich gern bestätigen. Ich war mal in Kuba auf Urlaub und habe mich ausserhalb meines Luxusresorts umgesehen. Hab noch nie so viel Armut gesehen wie da. Ich habe auch mit einer studierten Kubanerin gesprochen, die perfekt deutsch sprach, aber noch nie in D und Europa war. Sie hat mir sehr viel vom Leben der Kubaner erzählt, es war bedrückend, welche Spuren das marx'sche Gesellschaftsmodell hier hinterlassen hat.


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08.12.2011 16:56
avatar  werner
#9
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Reflexartig . . . denken in der Einbahnstraße mit Sackgasse . . .

Seit wieviel Jahren versuchen die USA mit Blockade und Embargo das kleine Würstchen Cuba wieder als größtes Bumslokal unter die Fittiche zu zwingen? - und bis jetzt vergeblich - aber diese Blockade hat natürlich überhaupt nichts mit der Armut zu tun.

Dass die Cubaner ohnehin auch eine gewisse Inselmentalität haben, sollte auch nicht vergessen werden . . .

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984


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08.12.2011 17:10
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#10
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Zitat von werner
Reflexartig . . . denken in der Einbahnstraße mit Sackgasse . . .

Seit wieviel Jahren versuchen die USA mit Blockade und Embargo das kleine Würstchen Cuba wieder als größtes Bumslokal unter die Fittiche zu zwingen? - und bis jetzt vergeblich - aber diese Blockade hat natürlich überhaupt nichts mit der Armut zu tun.

Dass die Cubaner ohnehin auch eine gewisse Inselmentalität haben, sollte auch nicht vergessen werden . . .



@werner, ich gestehe gern einen Teil der Probleme oder der Armut als Auswirkung der US Blockade zu. Aber das ist nicht alles. Kuba hing jahrelang am Tropf der UdSSR, was hat das gebracht ? nichts, ausser politischen und militärischen Ärger.
Seit Anfang der 90 er hat Kuba sich den Europäern und Kanadiern geöffnet. Dadurch habe sie Milliarden Einnahmen an Devisen wie Euro, kanadische $ und andere Währungen durch Touristen. Auch haben sie großen logistische Unterstützung z.B. durch Spanien aber auch D. Die Europäer unterlaufen massiv das US Embargo, sodass es praktisch wirkungslos ist. Trotzdem kommen sie mit dem A... nicht an die Wand. Erst jetzt haben sie begriffen, dass sie gesellschaftliche Veränderungen einleiten müssen. Mal sehen was daraus wird. Jedenfalls sind sie dabei, in der Einbahnstr. über eine Gegenfahrbahn und auch Querstrassen nachzudenken.


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08.12.2011 17:27
avatar  Mike59
#11
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Arm dran oder nicht, Embargo hin oder her. Das Department of State dürfte sich heute noch in den Allerwertesten beißen, das ihre Politik dazu geführt hat die Kubaner unter Castro in die Arme der UdSSR getrieben zu haben.
Anfangs war Castro und die Kubaner mehr den USA zugetan als den Russen, aber die Mafia wollte sich ihre Pfründe nicht schröpfen lassen und hat Ihre Leute in der Politik mobilisiert. Die mussten ab diesem Zeitpunkt Ihr Geld in Las Vegas waschen, Habana als Mafiaparadis war verloren.
Was dann geschah ist allseits bekannt.

Mike59


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08.12.2011 18:10
#12
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Zitat von Gert

Zitat von damals wars
In den achtziger waren viele Kubaner in Buna bei Halle, sie haben da gearbeitet.
Für sie war die DDR wie für uns der Westen.
Ein Paradies, wo es alles zu kaufen gab.
Sogar Unterwäsche, ohne Bezugsschein.
Mit den Kubaner wurde das erste Mal der billigere Reis (50 Pfennige die Tüte) knapp.
Die haben sehr viel Reis gegessen.
Und kochen konnte die! Wahnsinn. Schwarze Bohnen waren sehr schmackhaft.
Ja, die werden die DDR auch nicht vergessen.



Das kann ich gern bestätigen. Ich war mal in Kuba auf Urlaub und habe mich ausserhalb meines Luxusresorts umgesehen. Hab noch nie so viel Armut gesehen wie da. Ich habe auch mit einer studierten Kubanerin gesprochen, die perfekt deutsch sprach, aber noch nie in D und Europa war. Sie hat mir sehr viel vom Leben der Kubaner erzählt, es war bedrückend, welche Spuren das marx'sche Gesellschaftsmodell hier hinterlassen hat.



Gert--da brauchste nicht mehr so weit Reisen--schau Dir im eigenen Land um--und man findet auch hier genug Armut: Und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.


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08.12.2011 22:33
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#13
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Zitat von Rostocker

Zitat von Gert

Zitat von damals wars
In den achtziger waren viele Kubaner in Buna bei Halle, sie haben da gearbeitet.
Für sie war die DDR wie für uns der Westen.
Ein Paradies, wo es alles zu kaufen gab.
Sogar Unterwäsche, ohne Bezugsschein.
Mit den Kubaner wurde das erste Mal der billigere Reis (50 Pfennige die Tüte) knapp.
Die haben sehr viel Reis gegessen.
Und kochen konnte die! Wahnsinn. Schwarze Bohnen waren sehr schmackhaft.
Ja, die werden die DDR auch nicht vergessen.



Das kann ich gern bestätigen. Ich war mal in Kuba auf Urlaub und habe mich ausserhalb meines Luxusresorts umgesehen. Hab noch nie so viel Armut gesehen wie da. Ich habe auch mit einer studierten Kubanerin gesprochen, die perfekt deutsch sprach, aber noch nie in D und Europa war. Sie hat mir sehr viel vom Leben der Kubaner erzählt, es war bedrückend, welche Spuren das marx'sche Gesellschaftsmodell hier hinterlassen hat.



Gert--da brauchste nicht mehr so weit Reisen--schau Dir im eigenen Land um--und man findet auch hier genug Armut: Und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.




Rostocker
Du solltest dir mal was neues einfallen lassen, diese Aussage, wie von dir getroffen, wird in diesem Forum bis zum Erbrechen wiederholt. An Wahrheitsgehalt gewinnt sie dadurch nicht, es macht nur keinen Spass immer die selben Allgemeinplätze zu lesen. Es ist einfach ermüdend und langweilig.


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08.12.2011 22:44 (zuletzt bearbeitet: 08.12.2011 22:45)
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#14
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Zitat von Mike59
Arm dran oder nicht, Embargo hin oder her. Das Department of State dürfte sich heute noch in den Allerwertesten beißen, das ihre Politik dazu geführt hat die Kubaner unter Castro in die Arme der UdSSR getrieben zu haben.
Anfangs war Castro und die Kubaner mehr den USA zugetan als den Russen, aber die Mafia wollte sich ihre Pfründe nicht schröpfen lassen und hat Ihre Leute in der Politik mobilisiert. Die mussten ab diesem Zeitpunkt Ihr Geld in Las Vegas waschen, Habana als Mafiaparadis war verloren.
Was dann geschah ist allseits bekannt.

Mike59



Ich tippe auf Rückgabe vor Entschädigung.


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08.12.2011 22:49 (zuletzt bearbeitet: 08.12.2011 22:51)
avatar  werner
#15
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Zitat von Gert


@werner, ich gestehe gern einen Teil der Probleme oder der Armut als Auswirkung der US Blockade zu. Aber das ist nicht alles. Kuba hing jahrelang am Tropf der UdSSR, was hat das gebracht ? nichts, ausser politischen und militärischen Ärger.
Seit Anfang der 90 er hat Kuba sich den Europäern und Kanadiern geöffnet. Dadurch habe sie Milliarden Einnahmen an Devisen wie Euro, kanadische $ und andere Währungen durch Touristen. Auch haben sie großen logistische Unterstützung z.B. durch Spanien aber auch D. Die Europäer unterlaufen massiv das US Embargo, sodass es praktisch wirkungslos ist. Trotzdem kommen sie mit dem A... nicht an die Wand. Erst jetzt haben sie begriffen, dass sie gesellschaftliche Veränderungen einleiten müssen. Mal sehen was daraus wird. Jedenfalls sind sie dabei, in der Einbahnstr. über eine Gegenfahrbahn und auch Querstrassen nachzudenken.





Sorry, aber irgendwie hast Du andere Quellen, als das Auswärtige Amt: Dort wird in keiner Weise die Gesellschaftsform herangezogen, sondern die Ursachen für die Wirtschaftssituation ganz klar genannt. Aber vielleicht hast Du ja Quellen, die Deine Thesen untermauern:

Zitat
Wirtschaftsembargo: Ein besonderes Problem für die kubanische Wirtschaft ist das seit 1962 bestehende, von den USA beschlossene Wirtschaftsembargo. Die USA waren bis zur die Revolution von 1959 der wichtigste Handelspartner Kubas. Das Embargo, das die US-Regierungen auch auf den Handel Kubas mit Drittstaaten auszudehnen versuchen („Helms-Burton-Act“), verbietet praktisch jede Art von Handel, Investitionen, Tourismus und Zahlungsverkehr zwischen beiden Staaten. Für die wenigen Ausnahmen bestehen hohe administrative Hürden auf Seiten der USA. Trotzdem ist der erlaubte Nahrungsmittelimport gegen Barzahlung aus den USA 2009 auf mittlerweile 538 Mio. US Dollar angewachsen.



http://www.havanna.diplo.de/Vertretung/h...ten__Kubas.html

Zitat

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984


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