Bundeszentrale für politische Bildung

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17.12.2011 15:25
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#61
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Aber mit dem Wissen von heute weiß man auch, das meißt die, die am lautesten Schreien, entweder gar nicht wirklich betroffen waren...oder vielleicht auch gar nicht selbst vor Ort dabei waren. Leider ist es so, das man in einer von oben gesteuerten Gesellschaft, wo fast nur noch Lug und Trug die dominierendfe Rollen spielen, so denken muß!


josy95

Dafür hast Du meine volle Zustimmung! Ich hoffe, daß das Zitat oben nicht aus dem Zusammenhang gerissen wird, wenn ich mir und anderen die Frage stelle, wem überlassen wir die politische Bildung? Der Bundeszentrale?


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17.12.2011 15:53
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#62
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Hinterfragen sollte man in diesem Zusammenhang vielleicht, wer stellt denn personell diese Bundeszentrale für politische Bildung überhaupt dar? Oder sind die Namenn geheim, weil diese Leute noch anderen Stellen angehöhrten oder angehöhren?

Ineiner Demokratie darf sowas gefragt werden. Ungestraft, vielleicht aber beobachtet...!

Wer sind die handelnden Personen, die speziell über zeitgeschichtliche Sachen der DDR Berichte, Statements ect. erstellen?

30- jährige MRB?

Gut, vieles kann man belesen, vieles kann man aus erhaltenen Dokumenten, Unterlagen recherchieren.

Man kann aber auch glaubhafte Zeitzeugen heranziehen.

Auch wenn diese nicht immer das sagen, das berichten, was 100% bequem, 100 % gehöhrt werden will.

Dann wären wir nämlich genau dort wieder, worüber eigentlich objektiv berichtet werden sollte..., in der DDR.

Wo alles, was nicht mindestens 100% SED- Getreu war sofort auch staatsfeindlich war...!


josy95


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17.12.2011 19:01
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#63
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" Wo alles, was nicht mindestens 100% SED- Getreu war sofort auch staatsfeindlich war...!


josy95 "

ok.
Ich sehe, Du benötigst die Bundeszentrale für politische Bildung nicht. Wenn das übrige Wahlvolk begriffen hat:
Gegen die SED, gegen die DDR und gegen das MfS hat jeder immer Recht.
Dann wird auch diese Behörde überflüssig sein.


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17.12.2011 19:17
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Gert
ich habe mir den Film aufmerksam angeschaut. Es ist ein Dokument einer ungeheuren Angst des SED Staates vor seinem Volk, es ist ein Dokument von Willkür ( Beispiel:der Mann der in die Kamera sagte, dass er nur von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen möchte und dafür sofort " zugeführt " wurde), es ist einfach ein Dokument der Hilflosigkeit der Bonzokratie, den Zerfall dieser kranken Ideologie aufzuhalten.



@gert, bei allem respekt, ich habe selten hier im forum so viele phrasen auf einmal erlebt. wenn aber jemand geballt immer die selben schlagworte verwendet, anstatt auf das thema einzugehen, dann kann man sicher sein, dass die zeilen aus deiner feder stammen

Zitat von Gert
Gilbert ich kann dir bestätigen, dass in der Öffentlichkeit da auf dem Platz keine besonders brutalen Szenen zu sehen sind. Wohin sind aber die Busse mit den Festgenommenen gefahren und was ist an den Zielorten dieser Busse mit den Festgenommenen geschehen ? Weisst du darüber etwas ?



*@gert was verstehst du in dem v.g. video unter "keine besonders brutale szenen" ?

zu deiner frage: die zugeführten wurden meistens in die normannenstaraße gefahren und dort belehrt und verwarnt (öffentliche ruhestörung etc.) nur bei ganz besonders bekannten und auffälligen personen (beleidigungen, flugbätter etc) wurde ein ermittlungsverfahren eingeleitet. das ganze auch bei den zugeführten personen die z.t. aus dem springbrunnen vom alexanderplatz gezogen werden mussten (szene ziemlich am anfang des filmes). dabei handelte es sich um eine aktion von antragstellern auf ständige ausreise, deren ausreiseantrag abgelehnt worden war. daher ist meiner meinung nach diese filmszene von einem montagnachmittag 16.00 uhr bzw. 17.00 uhr. bewusst wurde von den asta diese uhrzeit gewählt, weil feierabendverkehr war und damit eine erhöhte aufmerksamkeit garantiert war. jede person die damals in den springbrunnen sprang, zeigte plötzlich sein vorher bedecktes t-shirt. auf jedem shirt war ein grosser buchstabe. was das als gesamtwort ergeben sollte, ist mir leider unbekannt, das die kreisdienststelle des mfs das "öffentliche baden" beizeiten beendete.




Frage: Gab es in der Hauptstadt der DDR neben der "Hauptverwaltung" auch "Kreisdienststellen" des MfS?
Freundlicher Gruß, Rechercheur


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17.12.2011 19:22
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Zuständig für Berlin war die BV Berlin, diese hatte natürlich entsprechende KD'en!

Eine sonderliche Frage, oder fragt jemand ob Berlin ein eigenes Finanzamt hatte obwohl sie ja schon das Finanzministerium hatten?


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17.12.2011 21:14
avatar  josy95
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Zitat von Polter
" Wo alles, was nicht mindestens 100% SED- Getreu war sofort auch staatsfeindlich war...!


josy95 "

ok.
Ich sehe, Du benötigst die Bundeszentrale für politische Bildung nicht. Wenn das übrige Wahlvolk begriffen hat:
Gegen die SED, gegen die DDR und gegen das MfS hat jeder immer Recht.
Dann wird auch diese Behörde überflüssig sein.




...dann darfst Du drei mal raten, warum ich u. a. hier bin!


josy95


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17.12.2011 22:24
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Zitat von Rechercheur

Frage: Gab es in der Hauptstadt der DDR neben der "Hauptverwaltung" auch "Kreisdienststellen" des MfS?
Freundlicher Gruß, Rechercheur



@rechercheur, sicherlich hast du zu dieser problematik überhaupt noch nicht recherchiert. die einzigste "hauptverwaltung" war die der aufklärung und die war wiederum für das ausland zuständig. ansonsten besaß jeder bezirk eine bezirksverwaltung und jeder kreis eine kreisdienststelle. so auch in berlin, nur das hier jeder stadtbezirk eine kreisdienststelle hatte.


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