"Für Frieden und Sozialismus seid bereit !Immer bereit!"

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26.11.2011 14:52
avatar  Angelo
#1
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Heute habe ich im MDR Forum über ein Experiment gelesen "Schulunterricht à la DDR"

Elke Urban, die Leiterin des Schulmuseums Leipzig, veranstaltet für heutige Schuklassen eine Unterrichtsstunde, wie sie es auch zu DDR-Zeiten hätte geben können. Die Stunde beginnt mit "Für Frieden und Sozialismus seid bereit ! Immer bereit!" Danach zieht Elke Urban alle Register einer pädagogischen Erziehung von "jungen sozialistischen Persönlichkeiten". Das ganze ist eine Art Rollenspiel, die Schüler von heute sollen begreifen, wie Mechanismen von Anpassung und Unterdrückung funktionieren. Was halten sie von dieser Art Reise in die Vergangenheit? Wird DDR-Schule damit diffamiert oder ist das Experiment eine kritische Auseinandersetzung mit dem damaligen Schulsystem?
http://www.mdr.de/forum/showthread.php?t=3727&page=11

Wie denkt ihr darüber ?


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26.11.2011 15:01
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#2
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( gelöscht )

Ja die DDR war soooo schlimm und der Unterricht natürlich auch. Alles verteufeln wo es nur geht, hier und heute ist ja alles super gut........


Grüße


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26.11.2011 15:44 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2011 16:03)
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#3
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S51

Ich war von 1970 bis 1980 Schüler einer polytechnischen Oberschule in einer sächsischen Provinzstadt. Nie Pionier gewesen aus religiösen Gründen.
Solch einen Schmu wie dort dargestellt habe ich nicht erlebt. Appell gab es einmal pro Woche, oft auch bequemerweise nur an besonderen Feiertagen wie Schuljahresbeginn, Feiertagen. Dann war tatsächlich Pionierhemd angesagt. Ansonsten und soweit ich weiß an Pioniernachmittagen nur das Tuch. Unsereins war dann der Einfachheit halber hinten plaziert oder als Klassenhelfer oben. Da fiel das nicht auf.
Wer wie ich gar kein Pionier war, hatte höchstens das Problem ohne Halstuch auskommen zu müssen. Ob ich an Veranstaltungen teilnehmen wollte oder nicht, konnte ich selbst entscheiden. Manchmal habe ich das gegen den Willen der Eltern auch heutzutage absolut politisch unkorrekt getan. Einfach, weil es Spaß gemacht hat. Streß bekam ich dann erst zu Hause. Und das dann nicht zu knapp.
Ein "Vorführen" wie dort dargestellt, gab es nie. Hätte ich mir auch nicht gefallen lassen.
Natürlich war überall der Unterricht ein bischen anders. Wie jeder Lehrer und jede Lehrerin auch. Wenn ich jedoch so was Besonderes war, muss ja unsere ganze Schule so besonders gewesen sein, da sie heutzutage deswegen immer noch nicht das goldene "Aufstandsabzeichen" gekriegt hat.
Ja, es hat vor jedem Stundenbeginn eine Meldung des jeweiligen Klassenhelfers an den Lehrer gegeben. Wer als Meldender kein Pionier war, hat das dann eben ohne diese Floskeln getan. Dies hatte aber damit zu tun, dass der Lehrer im Falle eines Brandalarmes oder so wissen musste, wieviele wir tatsächlich waren und überschauen musste, ob alle vollzählig waren. Immerhin waren wir rund 30 Kinder.
Natürlich konnte es richtig bösen Streß mit der Lehrschaft geben, hat man im Unterricht dazwischengequatscht. Heutzutage, es ist verjährt, kann ich ja schreiben, dass ich öfters mal derartigen Ärger hatte. Bis hin zu Einträgen im Hausaufgabenheft. Ein Musterschüler war ich nicht unbedingt aber Nachteile in der Benotung habe ich nie bemerkt.
Streß wegen meiner mangelnden Mitgliedschaft in Pionierorganisation, FDJ oder weil ich später nicht zur Jugendweihe ging, nein. Diskutiert wurde schon, freilich. Natürlich gab es öfters Mecker deswegen von Mitschülern oder Eltern. Wegens der mangelnden Vorbildwirkung. Der Vorwurf begleitet mich also schon ein paar Jahrzehnte. Nachdem ich aber zufällig (Lehrerzimmertüren stehen ja manchmal offen...und neugierig ist man auch) unseren Direx, Hr. Ullrich sagen hörte "...wer, ach so..." und dann das Thema wechselte, habe ich mir künftig erst recht keine Rübe mehr gemacht.
Die Technik eines T 34 hätte mich seinerzeit (verbotenerweise im doppelten Sinne) schon interessiert aber Thema war so etwas nicht. Natürlich wollten wir in dem Alter gerne Pilot, Hauptmann Fuchs, Lokführer und Ritter werden. Panzerfahrer wäre ersatzweise sicher auch interessant gewesen. Ja. Wobei ich mir bei der Reihenfolge heutzutage nicht mehr sicher bin. Außer später ab der 8. Klasse im Wehrkundeunterricht aber gab es andere Fachthemen.
Das halte ich für die neuerdings übliche Tour alles so schlecht wie nur möglich zu machen. Dann dermaßen ohne Rücksicht auf tatsächliche Verhältnisse, dass es schon wieder an unsere Staatsbürgerkunde erinnert. Wenn die Kinder nach Erzählungen ihrer Eltern den Schwindel merken wie wir seinerzeit, werden diese neuen Politniks noch ihr blaues Wunder erleben. Hoffen wir nur, dass es kein braunes wird!

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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26.11.2011 16:00
avatar  Pit 59
#4
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Ja die DDR war soooo schlimm und der Unterricht natürlich auch. Alles verteufeln wo es nur geht, hier und heute ist ja alles super gut........@maxel22

Darum geht es doch gar nicht,natürlich haben wir auch was gelernt,ich denke es gehr darum wie schon zu Schulbeginn die "gute"Partei Ihre Finger im Spiel hatte,und das hat sich bis zum Abschluss so Hingezogen.Vom Pionier über die FDJ zur Partei.Wers gebraucht hat.


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26.11.2011 16:09 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2011 16:58)
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#5
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Zitat von Pit 59
Ja die DDR war soooo schlimm und der Unterricht natürlich auch. Alles verteufeln wo es nur geht, hier und heute ist ja alles super gut........@maxel22

Darum geht es doch gar nicht,natürlich haben wir auch was gelernt,ich denke es gehr darum wie schon zu Schulbeginn die "gute"Partei Ihre Finger im Spiel hatte,und das hat sich bis zum Abschluss so Hingezogen.Vom Pionier über die FDJ zur Partei.Wers gebraucht hat.



Das ist mir schon klar, nur wird das Gute nicht dargestellt, eben nur das Schlechte. Dabei war das Bildungssystem sehr viel besser aus meiner Sicht. Heute haben die Lehrer Angst vor dem Schüler, keiner will Lehrer werden, früher gab es auch durch das System ein gewissen Respekt.

Aber gut, ich schaue es mir heute an und danach können wir weiter schreiben....

Schade finde kein Video, aber hier mal der Link zum Ablauf der Std.

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/im...0,10691108.html


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26.11.2011 18:59
avatar  PF75
#6
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Warum Waren die Westdeutschen Firmen den so begeistert von den Ossis,weil sie alle eine "rote Gesinnung" haten oder weil ihre schulische Ausbildung besser war als die aus der westlichen hemisphäre ?


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26.11.2011 19:08
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#7
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( gelöscht )

Würden unsere jungen Menschen auch heute noch nach diesen pädagogischen Konzepten die Mitmachen, Gemeinsamkeit und Respekt zur Grundlage hatten erzogen werden, dann müsste sich dieser Staat nicht alle 3 Jahre aufs neue bei der PISA Studie blamieren müssen.

Wegen eigenem Unvermögen auf andere zu zeigen, na ja... schwache Leistung!


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26.11.2011 19:16
avatar  glasi
#8
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Zitat von Feliks D.
Würden unsere jungen Menschen auch heute noch nach diesen pädagogischen Konzepten die Mitmachen, Gemeinsamkeit und Respekt zur Grundlage hatten erzogen werden, dann müsste sich dieser Staat nicht alle 3 Jahre aufs neue bei der PISA Studie blamieren müssen.

Wegen eigenem Unvermögen auf andere zu zeigen, na ja... schwache Leistung!


das mag schon sein felix, aber auch huldigungen für die partei haben im klassenzimmer nichts zu suchen.


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26.11.2011 19:17 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2011 19:18)
avatar  Pitti53
#9
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Zitat von glasi

Zitat von Feliks D.
Würden unsere jungen Menschen auch heute noch nach diesen pädagogischen Konzepten die Mitmachen, Gemeinsamkeit und Respekt zur Grundlage hatten erzogen werden, dann müsste sich dieser Staat nicht alle 3 Jahre aufs neue bei der PISA Studie blamieren müssen.

Wegen eigenem Unvermögen auf andere zu zeigen, na ja... schwache Leistung!


das mag schon sein felix, aber auch huldigungen für die partei haben im klassenzimmer nichts zu suchen.




Glai da haste was falsch verstanden...es wurde nicht gehuldigt sondern gelehrt.

Von huldigen lernt man nicht viel

Aber wird heute nicht auch in der Schule gehuldigt?


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26.11.2011 19:39
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#10
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Alles was ich bisher über das Schulsystem im Osten gelesen habe, erscheint mir doch sehr positiv. Das vermittelte Wissen war
auf hohem Niveau. Ich hörte, daß die Disziplin im Unterricht bzw. auch in den Pausen meist gut war. Ich überlege mir gerade, wann die
sogenannte antiautoritäre Erziehung in den Schulen in Ost und West eingezogen ist. Wann der Lehrer bzw. die Lehrerin in die
Rolle als " Feind " der Schüler geschoben wurde. Ein Bundeskanzler hat die Lehrer in Deutschland sehr dikriminierten gekennzeichnet.
( faule Säcke ? ) --> ungenau in Erinnerung!
Wann wurde eigentlich die körperliche Züchtigung in den Schulen abgeschafft?


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26.11.2011 19:48
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#11
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( gelöscht )

In der Bundesrepublik Deutschland bestand bis längstens 1973 ein Züchtigungsrecht für Lehrkräfte an Schulen gegenüber den ihnen zur Erziehung anvertrauten Schülern; in einzelnen Bundesländern war die körperliche Züchtigung jedoch bereits vorher untersagt oder zumindest nominell mehr oder weniger stark eingeschränkt worden. So wurde in Nordrhein-Westfalen zunächst nur durch Runderlass vom 22. Juni 1971 (Gem. Amtsblatt S. 420) die körperliche Züchtigung in Schulen für unzulässig erklärt. Um letzte rechtliche Zweifel zu beseitigen, wurde durch das Rechtsgrundlagengesetz vom 5. Juli 1977 das Verbot in das Schulverwaltungsgesetz (§ 26a Abs. 3 SchVG) aufgenommen. Das neue Schulgesetz NRW (2005) enthält keine Regelung mehr.

Zu den verbreitetsten Körperstrafen gehörten Ohrfeigen, „Kopfnüsse“ sowie die so genannten „Tatzen“ (Schläge mit einem Lineal oder Rohrstock auf die Handflächen des Schülers). Körperstrafen auf das Gesäß, die noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Hauptrolle gespielt hatten, wurden in den Schulen im deutschen Sprachraum seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zunehmend reduziert.

In der DDR wurden Körperstrafen an den Schulen 1949 abgeschafft.

laut Wiki


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26.11.2011 22:30 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2011 22:31)
avatar  josy95
#12
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Passt doch ausgezeichnet in eine gewisse, aktuelle Strategie!

Noch nicht gemerkt?

Erstaunlicher Weise hat man ja an Hand von ausnahmsweise mal glaubhaften Statistiken seit einiger Zeit bemerkt, das bei einer Schulversagerquote von fast 25 % an diesem (förderalen, Förderal nicht etwa von "fördern lernschwacher oder sozialbenachteiligter Kinder, Schüler..." usw., sondern von Förderalismusreform abgeleitet!) ) Schulsystem was faul sein muß.

Wer Spürsinn hat, die Vergangenheit kennt, wird sicherlich bemerkt haben, das man doch einige Dinge des DDR- Schulsystems wieder aufgreift, sich dessen erinnert und höhre und staune! Sogar umsetzt, wieder einführt!

Natürlich nur still und heimlich, sonst könnte ja doch der Verdacht aufkommen, das in der DDR nicht alles schlecht war!


Es gibt aber das große ABER, das nie vergessen werden sollte!

Leider wurde dies an sich und vom Grundprinzip her sehr gute, weltweit Beachtung findende und in vielen anderen Ländern praktizierte Schulsystem vom Alleinherrschaftsanspruch einer Partei (SED) und ihren Ideologen, die sich Partei der Arbeiterklasse nennen wollte, für ihre perfiden Interessen, für erzstalinistisches Gedankengut mißbraucht.

Auch traurig, aber leider wahr!


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...

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26.11.2011 22:47
avatar  Pitti53
#13
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Zitat von maxel22
In der Bundesrepublik Deutschland bestand bis längstens 1973 ein Züchtigungsrecht für Lehrkräfte an Schulen gegenüber den ihnen zur Erziehung anvertrauten Schülern; in einzelnen Bundesländern war die körperliche Züchtigung jedoch bereits vorher untersagt oder zumindest nominell mehr oder weniger stark eingeschränkt worden. So wurde in Nordrhein-Westfalen zunächst nur durch Runderlass vom 22. Juni 1971 (Gem. Amtsblatt S. 420) die körperliche Züchtigung in Schulen für unzulässig erklärt. Um letzte rechtliche Zweifel zu beseitigen, wurde durch das Rechtsgrundlagengesetz vom 5. Juli 1977 das Verbot in das Schulverwaltungsgesetz (§ 26a Abs. 3 SchVG) aufgenommen. Das neue Schulgesetz NRW (2005) enthält keine Regelung mehr.

Zu den verbreitetsten Körperstrafen gehörten Ohrfeigen, „Kopfnüsse“ sowie die so genannten „Tatzen“ (Schläge mit einem Lineal oder Rohrstock auf die Handflächen des Schülers). Körperstrafen auf das Gesäß, die noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Hauptrolle gespielt hatten, wurden in den Schulen im deutschen Sprachraum seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zunehmend reduziert.

In der DDR wurden Körperstrafen an den Schulen 1949 abgeschafft.

laut Wiki



Seit 1949 abgeschafft??

Ich bin 1960 eingeschult worden(Grundschule Klasse 1-4),dort wurde noch fleißig gepiesackt durch alte Lehrer.

mit lineal auf die Finger kloppen,an den Ohren ziehen oder mit der Nadel in den Hintern piecksen war "normal"

Wir waren aber lernfähig,und haben die Fehler nicht wiederholt


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26.11.2011 23:11
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#14
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( gelöscht )

ein hallo aus berlin,ich bin 1955 in berlin ost eingeschult worden und habe bis 1965 die pos edgar andre in berlin friedrichshain besucht!!das war ja ein tolles schulsystem was ich da genossen habe!!man hat da was gelehrt bekommen was man selber überhaupt nicht geglaubt hatte uind nur mit nachplappern von diesem gelehrten unsinn hat man gute zensuren bekommen..das eigene denken wurde überhaupt nur in den bahnen gestattet wie es ins konzept gepasst hatte!!das tut mir leid..ich habe das am eigenen leib zu spüren bekommen..ich war nicht pionier und auch nicht in der fdj man mußte das folgendermaßen verarbeiten..in der schule wurde das gesagt was die lehrer hören wollten..gedacht hat man gänzlich anders...jetzt mal ehrlich..das soll gut gewesen sein????und was ist da gut daran???an diesem schulsystem???fördert man so das schöpferische denken von menschen...na ja man hat ja dann erlebt wie das weiter gegangen ist mit der bevormundung vom staat!!gruß icke-ek71


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26.11.2011 23:21
avatar  josy95
#15
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Zitat von icke-ek71
ein hallo aus berlin,ich bin 1955 in berlin ost eingeschult worden und habe bis 1965 die pos edgar andre in berlin friedrichshain besucht!!das war ja ein tolles schulsystem was ich da genossen habe!!man hat da was gelehrt bekommen was man selber überhaupt nicht geglaubt hatte uind nur mit nachplappern von diesem gelehrten unsinn hat man gute zensuren bekommen..das eigene denken wurde überhaupt nur in den bahnen gestattet wie es ins konzept gepasst hatte!!das tut mir leid..ich habe das am eigenen leib zu spüren bekommen..ich war nicht pionier und auch nicht in der fdj man mußte das folgendermaßen verarbeiten..in der schule wurde das gesagt was die lehrer hören wollten..gedacht hat man gänzlich anders...jetzt mal ehrlich..das soll gut gewesen sein????und was ist da gut daran???an diesem schulsystem???fördert man so das schöpferische denken von menschen...na ja man hat ja dann erlebt wie das weiter gegangen ist mit der bevormundung vom staat!!gruß icke-ek71




Gut auf alle Fälle das, was die Allgemeinbildung besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern anbelangte.

Schlecht, was die auf den Kurs und den Alleinherschaftsanspruch der SED ausgerichtete Politisierung des Unterrichts, der mehr oder minder gesamten Schulzeit asnbelangte. Selbst indirekt die Fächer, die mit Politik eigentlich gar nichts zu tun hatten!
Aber willkommen im Club einer Minderheit! War selbst auch nicht in den Pionieren, nicht in der FDJ.
Kann aber trotzdem nicht behaupten, bildungstechnisch durch die Maschen des DDR- Schulsystems gerutscht zu sein.

Werde bitte mal etwas konkreter, wie, wo und mit welchen Konsequenzen, Folgen Du benachteiligt wurdest. wer waren die handelnden Personen? Hast Du nach der Wende mal was unternommen?

josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...

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