TV-Fiktion Der dritte Weltkrieg

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20.11.2011 20:08
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#1
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Irgendwie ist mir im TV eine interessante Sendung entgangen, wie ich heute auf Youtube feststellen musste.
Folgende 6 Teile einer relativ spannenden TV-Fiktion habe ich mir angesehen, die eine andere, 1989 vielleicht mögliche Entwicklung anschaulich darstellt.

Wen es interessiert, man muss viel Zeit mitbringen! 6 Teile je ca. 15 Minuten!!

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=RdqubPmdN6U&feature=related
Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=XYd7N9AgTaw&feature=related
Teil 3: https://www.youtube.com/watch?v=aHBu3rjJwtw&feature=related
Teil 4: https://www.youtube.com/watch?v=AD1O3uMTV4c&feature=related
Teil 5: https://www.youtube.com/watch?v=hH2s1TFtDXM&feature=related
Teil 6: https://www.youtube.com/watch?v=9i2ZXJZ4EqQ&feature=related

Boofinger


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20.11.2011 20:30
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#2
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Hatte es seinerzeit im Fernesehen gesehen und kann es empfehlen. Auch wenn das Ende ausgeht wie es im Westen nun einmal ausgehen muss, war es doch unterhaltsam.


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20.11.2011 20:50
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#3
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hab den film seiner zeit im TV gesehen,vieles doch aus dem westlichen Blickwinkel betrachtet trotzdem empfehlens wert.Erkenntnis damals für mich ,es lohnt sich für keinen so etwas an zufangen(zumindestens nicht für "gemeine"Volk ).


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20.11.2011 21:15
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#4
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Ich habe dieses Szenario auch im TV gesehen und war ehrlich gesagt, geschockt.
Dabei beziehe ich meinen "Schock" nicht ausschließlich auf vergangengene Zeiten, sondern frage mich angesichts der Kriegsgefahr um Syrien, Iran usw., was soll daraus werden? Prescht unser Deutschland wiedererstarkt dort unüberlegt vor? Gott bewahre uns davor!
Jeder von uns möge bei anstehenden politischen Wahlen auch solche Fragen in seinen eigenen "Entscheidungskatalog" aufnehmen.
Kein Zwang, aber ein Tipp!

VG Huf


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20.11.2011 21:32
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#5
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20.11.2011 22:15
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#6
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ich sehe mir den film grade an und erinnere mich das es mehrfach fehlalarme gab wegen angeblichen atomraketenangriff. einmal wohl wegen einen schwarm storche die als rakete auf dem schirm auftauchten. die technik hätte uns fast umgebracht.


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20.11.2011 22:50 (zuletzt bearbeitet: 20.11.2011 22:51)
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#7
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Die Fehlalarme bei der Überwachung per Satelitten (Kosmos1382) wurde durch Reflektionen des Sonnenlichtes ausgelöst.
Die dadurch plözlich erscheinenden Blitze im Infrarotbereich waren für die Überwachung das Merkmal eines erfolgten Raketenstarts.

Hier zu lesen http://einestages.spiegel.de/external/Sh...01/l0/l0/F.html

Zitat:
Es war ein Fehlalarm. Vermutlich täuschte ein von einer seltenen Wolkenformation reflektierter Sonnenstrahl das sowjetische Warnsystem, Satellit Kosmos 1382 deutete den Lichtblitz als Start einer Rakete.

Boofinger


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20.11.2011 23:03
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#8
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also ich finde den film nicht so gut, geschnitten mit waren begenenheiten und ab minute 20 schießen die grenzer wie immer im westlichen denken wie rambos um sich. die aufklärung erfolgt erst am ende des films, das die geschichte einen anderen verlauf genommen hat.
gute propaganda, allerdings um gut und böse zu unterscheiden. man baut also schon auf für folgende generationen und wielange wird es nun dauern um den film gekürzt ohne das erklärende ende als Schulfilm zu veröffentlichen? Wenn der letzte Zeitzeuge gestorben ist gibt es nur noch die verfälschte geschichte bis sie eines tages wieder berichtigt wird.

die deutschen lernen nie aus. ist es so schwer innerhalb eines volkes einig zu sein und alles zu begraben? solange wir es im kleinen nicht schaffen werden wir es in der welt nie schaffen autorität zu haben außer die gehäuschelte.

momentan bekämpft sich verbal immer noch west mit ost und auch finanziel mit löhne. armes deutschland das sich selbst betrügt und bekämpft.


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21.11.2011 14:03
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#9
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Zitat von EK 82/2
also ich finde den film nicht so gut, geschnitten mit waren begenenheiten und ab minute 20 schießen die grenzer wie immer im westlichen denken wie rambos um sich. die aufklärung erfolgt erst am ende des films, das die geschichte einen anderen verlauf genommen hat.



Die "Aufklärung" oder Erklärung ist auch ganz am Anfang des Filmes! Gleich im Vorspann.
Ich fand den Film gut gemacht, aber doch im militärischen Handeln fern der Realität, die ich für möglich gehalten hätte.
Berlinblockade über Wochen und der Westen tut nicht eingreifen. Kaum zu gauben.
Der Russe errichtet eine Seeblockade und schießt als erster und verliert den Kampf. OK
Der Osten maschiert über die Ostsee ein und schlägt dann zusätzlich in Hessen zu. Naja, könnte sein, OK
Aber als das ganze zu kippen droht, hätte der Russe auch sicher mit taktischen atomaren Waffen begonnen.
...wenn der Westen nicht schon damit begonnen hätte, da der Feind schon weit im Innland war.
Dieses Waffensystem ist in der ganzen Fiktion nur einmal ganz kurz gezeigt worden. Die westlichen Pershings.
Diese, sowie auch die östlichen taktischen Raketen (hier habe ich ja ganz gespannt gewartet etwas bekanntes zu sehen) spielten absolut keine Rolle.
Stattdessen flogen zum Schluss die strategischen Raketen.
Der plötzliche "Sprung" in dem Konflikt mit den bis dahin so (auffallend) wohldosierten Waffeneinsatz ist unlogisch.
Zumindest aus meiner Sicht.

Boofinger


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21.11.2011 14:12 (zuletzt bearbeitet: 21.11.2011 14:34)
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@boofinger

Realitätsnähe war sicher auch nicht der Anspruch dieses durchschaubaren Filmchens. Ansonsten wär ja klar geworden, dass durch den Einsatz der beiderseitigen Mittelstreckenraketen kaum was von D übrig geblieben wäre, außer einer "strahlenden Zukunft". Soviel wollte man dem bundesbürgerlichen Durchschnitts-Fernsehzuschauer dann wohl doch nicht zumuten.

Das "Gleichgewicht des Schreckens" erhielt über Jahrzehnte den Frieden in Europa nach 1945.


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21.11.2011 16:07 (zuletzt bearbeitet: 21.11.2011 16:23)
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94

Seit wann entsteht unter Leitung von Guido K. 'Realitätsnähe'? Eher sollte Der III. Weltkrieg jedem Betrachter die Manipulierbarkeit 'echter' Videoaufnahmen zeigen.

P.S. hab noch die VHS-Kaufkassette,
besonders gefällt mir der Breschnew-Darsteller Sichkin mal in einer anderen Rolle.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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21.11.2011 18:43
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#12
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Gut inszeniert das Ding....Kampf der Guten gegen die Bösen.
Erinnert mich mächtig an einen Western....nach dem Showdown reitet John Wayne in die untergehende Sonne.....ich habe d'rauf gewartet.


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21.11.2011 19:31
#13
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Zitat von stutz
Gut inszeniert das Ding....Kampf der Guten gegen die Bösen.
Erinnert mich mächtig an einen Western....nach dem Showdown reitet John Wayne in die untergehende Sonne.....ich habe d'rauf gewartet.



"John Wayne" ist ein stehender Begriff in der Schweizer Armee. Rekruten ohne Pfadfinder Erfahrung machen daraus gelegentlich (unabsichtlich?) eine Johnny Bombe daraus, wenn sie die Büchse auf dem Kocher erhitzen, ohne sie vorher zu öffnen. So nun wieder zurück zum Thema.
Theo


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21.11.2011 19:50 (zuletzt bearbeitet: 21.11.2011 19:52)
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#14
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Ob nun Gut oder Böse, aber es zeigt was hätte ja auch sein können. Was wäre nun gewesen hätte einer geschossen, was denkt Ihr?

Grüße


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21.11.2011 20:47
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Heute habe ich mir jene Doku nochmals angesehen, okay, oftmals reine Spekulation.
Klar ist aber, das wissen wir alle, dass im Ergebnis des WKII alle Auseinandersetzungen der Systeme nach 1945 unser Deutschland grundlegend zerfetzt und zerstört hätten und wir nicht wären, wo wir heute sind.
Und dass Soldaten der NVA so überzeugend, wie dargestellt, auf ehemals bundesdeutschem Gebiet, Auge in Auge mit Bundeswehrsoldaten so gehandelt hätten, halte ich für extrem illusionär!
Für mich wäre es eher denkbar gewesen, dass sich die Führung der DDR in so einem sich ausweitenden Konflikt mit der NATO auf eine zunächst nicht denkbare Weise von der UdSSR gelöst hätte?
Wir sind alle voll im Reich der Spekulationen! Aber es sei erlaubt..., dank der Tatsache, dass es glücklicherweise für alle Beteiligten anders gekommen ist!

VG Huf

P.S. Warum geht man eigentlich in dieser spekulativen Doku von einem militärischen Sieg der NATO aus? Bei Spekulation sind mehere Lösungen denkbar, oder...?


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