Amt für Verfassungsschutz - so wird gearbeitet -

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17.11.2011 12:06
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#1
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Amt für Verfassungsschutz - so wird gearbeitet - demokratisch natürlich



Zitat von damals wars

Schließlich hat der Verfassungsschutz die rechte Szene in Thüringen mühsam aufgebaut, um sich eine Existenzberechtigung zu schaffen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tino_Brandt



"Am 12. Mai berichtete die „Thüringer Allgemeine” (TA), die Landesverfassungsschutzbehörde Thüringen führe den Neonazi Tino Brandt seit mehreren Jahren als Spitzel.[1] Die TA observierte im Vorfeld ihrer Veröffentlichungen ein Treffen von Brandt mit seinem Verbindungsmann beim Verfassungsschutz.[2]"

"Die sieben konspirative „Nachsorgetreffen”, bei denen der Rechtsextremist insgesamt 6900 Mark kassierte, blieben dabei unerwähnt."


Zitat von Polter
Ich denke die Politik und das Amt kommen in schweres Wasser:

http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011...-zwielicht_7487 insbesondere auch dadurch:




"Das Problem sei, dass der Verfassungsschutz aufgrund seiner konspirativen Arbeitsweise fast vollständig der demokratischen Kontrolle entzogen ist, sagt der Brandenburger Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg. Selbst wenn Erkenntnisse über Straftaten vorliegen, sei die Behörde nicht verpflichtet, diese zu melden."

"Der Angeworbene bleibt ein überzeugter Rechtsextremist, der lediglich gegen viel Geld monatliche Berichte für die Beamten verfasst. Ob der angeheuerte Rechte echtes oder erfundenes Material abliefert, kann sein V-Mann-Führer kaum überprüfen."

"Die Vorgehensweise der Verfassungsschützer ist immer die gleiche. Sie suchen sich Szenemitglieder, die in schwierigen Lebensumständen und Geldnot stecken, passen sie auf dem Heimweg ab und bitten sie um ein Gespräch. Dann wird eine Summe für wöchentliche oder monatliche schriftliche Berichte über interne Informationen aus der Szene ausgemacht."

"Als vor einigen Monaten ein Neonazi Fotos von mutmaßlichen VS-Mitarbeitern schoss, die ihn anwerben wollten, und diese mit hämischen Kommentaren im Internet veröffentlichte, hieß es von der Pressestelle lediglich, die fotografierten Personen seien dem Verfassungsschutz nicht bekannt."


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17.11.2011 12:33
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#2
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Tja das ist halt das Problem wenn man seine IM nicht auf Basis der politischen Überzeugung, sondern nur und allein mit Geld gewinnt. Die erzählen Dir dann eine Story und nehmen dafür dankbar das Geld für den Aufbau und die Stärkung ihrer eigenen Strukturen. Das Treffs von IM und FO dann auch noch so stattfinden dass eine Zeitung das ganze observieren kann spricht schon für sich.

Immerhin klappern sie heute nicht mehr im Wohngebiet die Türen ab und fragen nach eventuell mitgenommen dienstlichen Unterlagen.


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17.11.2011 12:42
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#3
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Wenn sich auch nur die hälfte dessen bestätigt was sich derzeit an "Versagen", oder besser "Irrlauf" verschiedener Verfassungsschutzämter abzeichnet, so wäre die Chance groß einen aus "Geheimdienstskandal" allererster Größe im Land zu haben.
Einfach unfassbar was da an Inkompentez, Ignoranz und Versagen an die Oberfläche schwappt!

EK86II


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17.11.2011 15:53
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#4
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Wenn der Verfassungsschutz wenigstens die seit über 20 Jahren allgemein öffentlich zugänglichen Arbeitsmethoden des MfS ausgewertet hätte, hätte man die Methode übernehmen können, mehrere Quellen (ob man diiese nun IM oder V-Mann nennt) im selben Aufgabenbereich zu installieren, die von einander nichts wissen, aber die wissen, daß es noch andere gibt. Wer sich dann vorsätzlich dekonspiriert, würde dann der zuständigen Stelle bekannt und könnte für das Erschleichen von Honoraren wegen wertloser Mitteilungen zumindestens abgeschaltet, ggf. auch vor Gericht gestellt werden.


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17.11.2011 16:16
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#5
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Wie hier über den VS diskutiert wird, finde ich unfair. Schließlich engagieren sich diese Damen und Herren auch für bildungsmäßig benachteiligte Bürger. Das müßte doch mal gewürdigt werden. Der wohl zur Zeit berühmteste V-Mann des hessischen VS arbeitet (oder arbeitete) als Hauptsachbearbeiter beim RP Kassel. Die letzten Tage war nun im Rundfunk zu hören, dass dieser Mann gar keine Ausbildung hat (es wurde nicht gesagt "soll keine Ausbildung haben")
Also Jungs und Mädels, die ihr keinen Bock auf Schule oder Ausbildung habt, ran an den Verfassungsschutz, dort werdet ihr geholfen.


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17.11.2011 16:57
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#6
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Man könnte den Verfassungschutzmann doch zur Jahnbehörde versetzten.
Da werden gerade Stellen frei.

Und dort könnte er in aller Ruhe die geschnetzelten Speisepläne der Jahre 1965 bis 1975 zusammensetzen. Das dürfte seiner Qualifikation entsprechen.
Und das ist unheimlich wichtig für die Nachwelt.


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17.11.2011 17:17
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#7
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Zitat von Feliks D.
Tja das ist halt das Problem wenn man seine IM nicht auf Basis der politischen Überzeugung, sondern nur und allein mit Geld gewinnt. Die erzählen Dir dann eine Story und nehmen dafür dankbar das Geld für den Aufbau und die Stärkung ihrer eigenen Strukturen. Das Treffs von IM und FO dann auch noch so stattfinden dass eine Zeitung das ganze observieren kann spricht schon für sich.

Immerhin klappern sie heute nicht mehr im Wohngebiet die Türen ab und fragen nach eventuell mitgenommen dienstlichen Unterlagen.


Hallo Feliks,

die "demokratische" Kontrolle von Geheimdiensten, halte ich persönlich für ein Märchen. Nun gut ich billige jeden Staat der Welt ein sich seine Schutz- und Sicherheitsorgane zu schaffen, von mir aus können sie tausende Geheimdienste beschäftigen, den inneren Verwesungsstand des Staates können sie ohnehin nicht erklären ohne sich selbst in Frage zu stellen.
Es ist gut möglich, daß ein "politisch überzeugter" Informand besser wäre, als ein bezahlter Gauner. Aber auch der "Überzeugungstäter" ist nicht frei von Emotionen, wie brauchbar oder sagen wir's so, wie objektiv und wahr sind subjektiv eingefärbte Berichte? Ich frage dich, weil ich dich für einen Insider halte.
Nero mischte sich inkognito noch selbst unter's Volk um herauszubekommen, was die Bevölkerung von ihm hielt.

Gruß Hartmut!


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17.11.2011 17:45
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Zitat von Feliks D.
Tja das ist halt das Problem wenn man seine IM nicht auf Basis der politischen Überzeugung, sondern nur und allein mit Geld gewinnt. Die erzählen Dir dann eine Story und nehmen dafür dankbar das Geld für den Aufbau und die Stärkung ihrer eigenen Strukturen. Das Treffs von IM und FO dann auch noch so stattfinden dass eine Zeitung das ganze observieren kann spricht schon für sich.

Immerhin klappern sie heute nicht mehr im Wohngebiet die Türen ab und fragen nach eventuell mitgenommen dienstlichen Unterlagen.



Feliks, waren alle IMs des MfS Überzeugungstäter ? Ich habe mal gehört, dass auch andere Methoden angewandt wurden um Menschen dazu zu "überzeugen", als IM in der DDR zu "arbeiten". Ist das richtig ?

Gruß Gert


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17.11.2011 17:51
avatar  Alfred
#9
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Gert,

mach doch einfach ein neues Thema auf.

Hier geht es doch um was anderes.


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17.11.2011 18:06
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Zitat von Gert

Zitat von Feliks D.
Tja das ist halt das Problem wenn man seine IM nicht auf Basis der politischen Überzeugung, sondern nur und allein mit Geld gewinnt. Die erzählen Dir dann eine Story und nehmen dafür dankbar das Geld für den Aufbau und die Stärkung ihrer eigenen Strukturen. Das Treffs von IM und FO dann auch noch so stattfinden dass eine Zeitung das ganze observieren kann spricht schon für sich.

Immerhin klappern sie heute nicht mehr im Wohngebiet die Türen ab und fragen nach eventuell mitgenommen dienstlichen Unterlagen.



Feliks, waren alle IMs des MfS Überzeugungstäter ? Ich habe mal gehört, dass auch andere Methoden angewandt wurden um Menschen dazu zu "überzeugen", als IM in der DDR zu "arbeiten". Ist das richtig ?

Gruß Gert



Hallo Gert,

Tja Gert die Frage interressiert mich auch, und vor allem wie zuverlässig sind dann die Informationen. Ich möchte doch zu gerne wissen, mit welchen informellen Müll sich die Geheimdienste auseinander setzen "müssen".

Gruß Hartmut!


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17.11.2011 18:53
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Zitat von Alfred
Gert,

mach doch einfach ein neues Thema auf.

Hier geht es doch um was anderes.



Du magst keine Ablenkung?


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17.11.2011 19:10
avatar  Alfred
#12
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Zitat von Polter

Zitat von Alfred
Gert,

mach doch einfach ein neues Thema auf.

Hier geht es doch um was anderes.



Du magst keine Ablenkung?





Wieso ?

Mann / Frau sollte nur beim Thema bleiben.

In einen neuem Bereich kann man dies gern diskutieren.


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17.11.2011 19:20
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#13
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( gelöscht )

Zitat von Alfred
Gert,

mach doch einfach ein neues Thema auf.




Nicht noch eines, Antworten findet man unter anderem hier ´Wie wurden IM geworben?, hier welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden , oder auch hier RE: Hohenschönhausen und in vielen weiteren Threads.


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17.11.2011 20:02 (zuletzt bearbeitet: 17.11.2011 20:02)
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#14
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94

Zitat von utkieker
..., wie objektiv und wahr sind subjektiv eingefärbte Berichte? Ich frage dich, weil ich dich für einen Insider halte.
Nero mischte sich inkognito noch selbst unter's Volk um herauszubekommen, was die Bevölkerung von ihm hielt.


Auch wenn ich jetzt nicht der FED bin und einen MA der IX nun nicht gerade für einen 'Insider' halte, möchte ich trotzdem noch auf eine Eigenart geheim gewonnener Informationen hinweisen.

Was kann man an Wissen 'zugeben', zum Beispiel in dem entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, OHNE die Quelle zu verbrennen. Dieses Dilemma sollte Jedem bekannt vorkommen, der schon einmal eine nicht an ihn gerichtete Nachricht zu Kenntniss genommen hat.
Ha, fällt mir ein pasendes Beispiel ein. Danke @Harsberg ... mal was zum lachen

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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18.11.2011 00:18
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#15
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Zitat von 94

Zitat von utkieker
..., wie objektiv und wahr sind subjektiv eingefärbte Berichte? Ich frage dich, weil ich dich für einen Insider halte.
Nero mischte sich inkognito noch selbst unter's Volk um herauszubekommen, was die Bevölkerung von ihm hielt.


Auch wenn ich jetzt nicht der FED bin und einen MA der IX nun nicht gerade für einen 'Insider' halte, möchte ich trotzdem noch auf eine Eigenart geheim gewonnener Informationen hinweisen.

Was kann man an Wissen 'zugeben', zum Beispiel in dem entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, OHNE die Quelle zu verbrennen. Dieses Dilemma sollte Jedem bekannt vorkommen, der schon einmal eine nicht an ihn gerichtete Nachricht zu Kenntniss genommen hat.
Ha, fällt mir ein pasendes Beispiel ein. Danke @Harsberg ... mal was zum lachen




Nothing new on the Western frontier.......... Celler Loch, Nazi IMs, ach die heissen ja nicht Nazi IMs, die heissen ja V-Leute, und Leute liquidieren, die nicht spuren ist kein Problem. Liquidierungsmethoden sind in einem breiten Feld eingebettet, und das Geschehen geht weit auseinander, das kann ein leichter Tritt in den Arsch sein, von dem ein Mensch sich fuer den Rest seines Lebens nicht ganz erholt, oder auch eine tatsaechliche Liquidation. Und es interessiert den Herren vom BND einen feuchten Kehrricht um an Informationen zu kommen, wie sie diese bekommen. Diese sind nicht anders als alle anderen Geheimdienste. Und das geht auch nicht immer so glimpflich ab fuer die Schlapphuete, wie man sieht, wiedereinmal. Diese werden es ueberleben, wie immer.

http://akivoegwerner.wordpress.com/2011/...tz-ist-die-npd/

Gruss, Larissa


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