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Die Arsen-Hexe von Stendal

in Bücher und Militaria - Empfehlungen und Tauschbörse 31.10.2011 19:01
von 94 | 11.205 Beiträge | 1556 Punkte
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Bernd Kaufholz
Die Arsen-Hexe von Stendal
Spektakuläre Kriminalfälle
edition Volksstimme
212 Seiten, geb., mit zahlr. s/w-Abb.
ISBN 978-3-89812-177-4

Für seinen bereits dritten Band mit authentischen Kriminalfällen hat der Magdeburger Journalist Bernd Kaufholz wieder spannende Fälle ausgesucht, welche die Polizei in Atem hielten oder noch halten. Zusammen mit „echten“ Ermittlern aus Sachsen-Anhalt begibt sich der „Kriminalkommissar ehrenhalber“ auf die Spuren von Mördern, Totschlägern, Räubern und Erpressern.

Soweit aus der Verlagsankündigung: http://www.mitteldeutscherverlag.de/inde...uemart&Itemid=1
Auf http://erichs-kriminalarchiv.npage.de/2-...n_93747045.html (etwa in der Mitte) fand ich nun eine 'Lese-Probe', die ich dem Forum hier, wenn aus verständlichen Gründen nur auszugsweise, nicht vorenthalten möchte:

Als Michael Leonidowitsch Krupsky am 12. Februar 1982 den Brief seiner Verlobten gelesen hat, bricht für den Fähnrich der sowjetischen Motschützen-Einheit in der Magdeburger Herrenkrug-Kaserne eine Welt zusammen. Der Satz: Es ist aus.
[...]
Auf dem Kasernenhof marschieren Trupps in Reih und Glied zum Abendessen. Krupsky schießt sich den Weg mit der Kalaschnikow frei tötet zwei Kameraden, verletzt weiter schwer. Der Fähnrich, der nach den ersten MPi-Salven vollends die Kontrolle über sich verloren hat, erreicht die Torwache. Er jagt ein Magazin ins Wachhäuschen. Zwei Soldaten sind auf der Stelle tot. Dann läuft der Fähnrich der GSSD (Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) über das Übungsgelände hinter der Kaserne Richtung Berliner Chaussee.
[...]
Doch in Höhe des Stadions Neue Welt taucht der Gesuchte plötzlich rechts auf, erzählt der heutige Vorruheständler. Aber auf dieser Seite waren Lada-Fenster und Tür gesichert. Für die Russen kein Hindernis. Sie feuerten durch das geschlossene Autofenster. Es ist 18:50 Uhr. Fähnrich Krupsky wird am Bein getroffen, schafft es jedoch, sich in einem Gebüsch auf der anderen Straßenseite zu verstecken.
[...]
Kurz darauf sperren sowjetische Panzer die Berliner Chaussee weiträumig ab.
[...]
Der Fähnrich hatte auf einem Stuhl gesessen, um sich die Beinwunde zu verbinden. Nach der ersten MPi-Garbe entsichert er eine Handgranate. In dem Moment, als er sie auf die Verfolger werfen wollte, trafen ihn drei Schüsse in die Brust. Die Granate fiel hinter den Stuhl und explodierte. Sie zerfetzte die Beine Krupskys.
Dass es keine Toten und Verletzten unter den Diskobesuchern gibt, ist wahrscheinlich nur der Tatsache zu verdanken, dass die Wintermäntel in der Garderobe die Splitter abfangen.
[...]
Michail Krupsky wird später in das sowjetische Militärlazarett von Magdeburg gebracht. Nach einem viertel Jahr, als er halbwegs genesen ist, wird er standrechtlich erschossen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#2

RE: Die Arsen-Hexe von Stendal

in Bücher und Militaria - Empfehlungen und Tauschbörse 31.10.2011 20:35
von Altmark01 | 1.361 Beiträge | 667 Punkte
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[quote="94"]
Für seinen bereits dritten Band mit authentischen Kriminalfällen hat der Magdeburger Journalist Bernd Kaufholz wieder spannende Fälle ausgesucht, welche die Polizei in Atem hielten oder noch halten. Zusammen mit „echten“ Ermittlern aus Sachsen-Anhalt begibt sich der „Kriminalkommissar ehrenhalber“ auf die Spuren von Mördern, Totschlägern, Räubern und Erpressern.
[quote]

Bernd Kaufholz, Chefredakteur der Magdeburger Volksstimme hat schon mehrere sehr interessante Bücher herausgebracht.
Z.B.- Der Amokschütze aus der Börde ISBN 3-89812-250-6
- Der Ripper von Magdeburg ISBN 3-89812-115-1
- Tod unterm Hexentanzplatz ISBN 3-89812-087-2
- Der Muttermörder mit dem Schal ISBN 978-3-89812-535-2

alles authentische Berichte von Verbrechen in Sachsen -Anhalt. Sehr zu empfehlen und lesenswert.

Gruß aus der Altmark,
Heiko


02.89 - 04.89 GAR 40 / 05.89 - 01.90 GR 34
zuletzt bearbeitet 31.10.2011 20:35 | nach oben springen



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